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SIEMENS
SIMATIC
Positionierbaugruppe FM 453
für Servo- bzw. Schrittantrieb
Handbuch
Dieses Handbuch hat die Bestellnummer:
6ES7 453-3AH00-8AGO
Ausgabe 08/2008
A5E00056647-005
Vorwort, Inhaltsverzeichnis
Produktübersicht
Grundlagen zum Positionieren
Ein- und Ausbauen
Verdrahten
Parametrieren
Programmieren der
Technologiefunktion
©)
Inbetriebnehmen
Bedienen und Beobachten
Beschreibung der Funktionen
Programmierung von 10
Verfahrprogrammen
Fehlerbehandlung 11
Anhänge
Technische Daten
!
Steckleitungen
O
AW-DB
Abkürzungsverzeichnis
Indexverzeichnis
|
Sicherheitstechnische Hinweise
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndrei-
eck hervorgehoben und je nach Gefährdungsgrad wie folgt dargestellt:
Gefahr
>
maßnahmen nicht getroffen werden.
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden Vorsichts-
Warnung
>
maßnahmen nicht getroffen werden.
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichts-
Vorsicht
>
men nicht getroffen werden.
bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnah-
Vorsicht
ohne Warndreieck bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaß-
nahmen nicht getroffen werden.
Achtung
bedeutet, dass ein unerwünschtes Ergebnis oder Zustand eintreten kann, wenn der entsprechende Hin-
weis nicht beachtet wird.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe ver-
wendet. Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann
kann im selben Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Inbetriebsetzung und Betrieb eines Gerätes dürfen nur von qualifiziertem Personal vorgenommen wer-
den. Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitstechnischen Hinweise dieses Handbuchs sind Perso-
nen, die die Berechtigung haben, Geräte, Systeme und Stromkreise gemäß den Standards der Sicher-
heitstechnik in Betrieb zu nehmen, zu erden und zu kennzeichnen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Beachten Sie folgendes:
Warnung
Das Gerät darf nur für die im Katalog und in der technischen Beschreibung vorgesehenen Einsatzfälle
und nur in Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und -komponen-
ten verwendet werden.
Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lage-
rung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der
SIEMENS AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch
Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
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Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und
Mitteilung ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich
zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle
Rechte vorbehalten, insbesondere für den Fall der Patenterteilung oder
GM-Eintragung
Siemens AG
Automation and Drives
90437 Nürnberg
DEUTSCHLAND
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschrie-
benen Hard-und Software geprüft. Dennoch können Abweichungen nicht
ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden re-
gelmäßig überprüft, notwendige Korrekturen sind in den nachfolgenden Auf-
lagen enthalten.
© Siemens AG 1996-2008
Anderungen vorbehalten
Siemens Aktiengesellschaft
6ES7 453-1AH01-8AGO
Vorwort
Zweck der Dokumentation
Das Handbuch beinhaltet alle Informationen zur Baugruppe FM 453:
Hardware und Funktionen
Parametrierung
Bedienen und Beobachten
S7-Bausteine
sicherheitsgerechter Aufbau
Informationsblöcke des Handbuches
Nachstehende Informationsblöcke beschreiben den Zweck und den Nutzen des
Handbuches.
Produktübersicht zur Baugruppe (Kapitel 1)
Dieser Abschnitt zeigt dem Anwender den Zweck und die Einsatzmöglichkeiten
der Baugruppe. Er beschreibt einführende Informationen zur FM 453 und deren
Funktionen.
Grundlagen zum Positionieren (Kapitel 2)
Der Anwender findet hier einführende Informationen zu den Positionierverfah-
ren und zugehörige Begriffserklärungen.
Ein- und Ausbauen der FM 453 (Kapitel 3)
Dieser Abschnitt erläutert den Ein- und Ausbau der FM 453.
Verdrahten der FM 453 (Kapitel 4)
Beschreibt den Anschluss und die Verdrahtung der Antriebe, der Geber und der
digitalen Ein-/Ausgänge.
Parametrieren der FM 453 (Kapitel 5)
Beschreibt das Parametrieren und die Funktionen von "FM 453 parametrieren”.
Programmieren der FM 453 (Kapitel 6)
Beschreibt die Programmierung der FM 453 mit STEP 7.
In Betrieb nehmen der FM 453 (Kapitel 7)
Beschreibt Abläufe, wie die FM 453 in Betrieb zu nehmen ist.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
Vorwort
Bedienen und Beobachten (Kapitel 8)
Beschreibt die Möglichkeiten zum Bedienen und Beobachten der FM 453 und
welche Daten/Signale bedient und beobachtet werden können.
Referenzinformationen und Anhänge zum Nachschlagen von Faktenwissen
(Baugruppenfunktionen, Programmieranleitung, Schnittstellensignale, Fehlerbe-
handlung, Technische Daten, B&B Standardoberfläche)
Abkürzungsverzeichnis und Indexverzeichnis zum Finden der Informationen
Voraussetzung für die Anwender
Das vorliegende Handbuch beschreibt die Hardware und die Funktionen der Bau-
gruppe FM 453.
Für den Aufbau, die Programmierung und die Inbetriebnahme einer
SIMATIC S7-400 mit FM 453 benötigt der Anwender Kenntnisse über:
SIMATIC S7
Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-400/M7-400, Aufbauen
Programmiergerät (PG)
Programmieren mit STEP 7
Projektierung der Oberfläche einer Bedientafel
Anwender der FM 453
Die Struktur und die Darstellungsweise der Informationen in dem Handbuch richtet
sich nach dem Einsatzgebiet der FM 453 und nach der Tätigkeit des Anwenders.
Dabei wird unterschieden zwischen:
Montieren
Diese Tätigkeiten umfassen die Montage und die Verdrahtung der FM 453.
Programmieren
Diese Tätigkeiten umfassen die Parametrierung und Programmierung der
FM 453.
Fehlersuche und Diagnose
Diese Tätigkeiten umfassen die Fehlersuche und die Fehlerbehebung
- im Hardwareaufbau der Baugruppe und deren Komponenten
- und in der Programmierung, Handhabung und Steuern der Baugruppenfunk-
tionen.
Bedienen
Diese Anwender bedienen die FM 453. Der Bediener setzt sich demzufolge nur
mit der Steuerung der Positionieraufträge auseinander.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Vorwort
Normen und Zulassungen
Recycling
Unsere Produkte erfüllen die Anforderungen der EG-Richtlinie 89/336/EWG ”Elek-
tromagnetische Verträglichkeit” und die dort aufgeführten harmonisierten europäi-
schen Normen (EN).
Die aktuelle EG-Konformitätserklärung finden Sie im Internet unter:
http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15257461
und Entsorgung
Für ein umweltverträgliches Recycling und die Entsorgung Ihrer Alt-SIMATIC nach
dem gegenwärtigen Stand der Technologie wenden Sie sich an Ihren Siemens An-
sprechpartner. Den entsprechenden Ansprechpartner finden Sie unter folgender
Internet-Adresse:
http://www.siemens.com/automation/partner
Technical Support
Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Hotline:
Zeitzone: Europa/Afrika Asien/Australien Amerika
Telefon +49 (0) 180 5050 222 +86 1064 719 990 +1 423 262 2522
Fax +49 (0) 180 5050 223 +86 1064 747 474 +1 423 262 2289
Internet http://www.siemens.com/automation/support-request
E-Mail [email protected]
Hinweis
Landesspezifische Telefonnummern für technische Beratung finden Sie im
Internet: http://www.siemens.com/automation/service&support
Fragen zum Handbuch
Bei Fragen zur Dokumentation (Anregungen, Korrekturen) senden Sie bitte ein Fax
oder eine E-Mail an folgende Adresse:
Fax: +49 (0) 9131 98 63 315
E-Mail: [email protected]
Siemens Internet-Adresse
Ständig aktuelle Informationen zu den SIMATIC Produkten erhalten Sie im Internet
unter http://www.siemens.de/simatic.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 v
Vorwort
Weitere Unterstützung
Um Ihnen den Einstieg in die Arbeitsweise mit einem Automatisierungssystem
SIMATIC S7 zu erleichtern, bieten wir Kurse an.
Wenden Sie sich dazu bitte an Ihr regionales Trainings-Center oder an das zen-
trale Trainings-Center in D-90027 Nürnberg, Tel.+49 (911) 89 53 202.
; PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
vi A5E00056647-005
Inhaltsverzeichnis
1 Produktübersicht .....-..- :4---=:= =. uud a 1-1]
1.1 Die FM 453 im Automatisierungssystem S7-400 ........2222eesnrnnnn 1-2
1.2 Darstellung der Baugruppe .......: 2.2222 e nee nn nn nn nen 1-6
1.3 Überblick zu den Baugruppenfunktionen je Kanal .................... 1-9
Grundlagen zum Positionieren ..........zzsassneenennnnn nn nenn nennen 2-1
Ein- und Ausbauen .........e-surueeenue nun nun nun nennen nenne nenn 31
3.1 Einbau der EM 453 #222... 3-2
3.2 Ausbau der FM 453 a..r.0r0.2 2 se ea iiariaaa 3-3
3.3 Baugruppentausch .......ssssssssnenenenenrunnennnnanananananuna 3-4
4 Verdrähten ».......u. a0 iana a A A A na a
4.1 Verdrahtungsschema einer FM 453 .ssssssssasauuaaaaaaaaaaaanann 4-3
4.2 Beschreibung der Antriebs-Schnittstelle .........a anaana 4-6
4.3 Anschließen der Antriebseinheit ...............2222eesnsenennnnnnnn
4.4 Beschreibung der Messsystem-Schnittstelle ............2222222200..
4.5 Anschließen der Geber. ...........22eseseennenesennnennn nennen nen
4.6 Beschreibung der Peripherie-Schnittstelle ...........22222scccsc..
4.7 Verdrahtung des Frontsteckers ........222222222coeseeeeeeeeeeeen 14-33 |
5 Parametrieren .......------sunusuenene nennen nennen nennen nennen nen [5-1 |
5.1 Installation von "FM 453 parametrieren” ..........2e.22 seen 5-3
5.2 Einstieg in “FM 453 parametrieren” ........:2u22nene rennen nen 5-4
5.3 Parametrierdaten .....-....--.2-s22@s as anenaneenanennnenanennnen
5.3.1 Maschinendaten ........:.2222e2e nennen een een een
5.3.2 Schrittmaße ........-..uense nennen nennen nennen
5.3.3 Werkzeugkorrekturdaten
5.3.4 Verfahrprogramme ........2.222eee nennen een rennen nenn
5.4 Parametrieren mit "FM 453 parametrieren” ..........22ee2s nern
5.5 Ablegen der Parametrierdaten im SDB >= 1 000..........2cccccnee
6 Programmieren der Technologiefunktion .........---zrerrenenenen nennen
6.1
6.1.1
6.1.2
6.1.3
6.1.4
Grundlagen zum Programmieren ..........2222nesene een nenn
Schnittstelle, Anwender-Datenbausteine (AW-DB) ............:2220..
Standard-Funktionsbausteine, Übersicht..............2.222222c22..
Kommunikation CPU / FM 453 ..........unnsnneeennnr nennen
Aufbau eines Anwenderprogrammes ....sssssssssesesnaanaanannnnn
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
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vii
Inhaltsverzeichnis
viii
6.1.5 Ziehen-/Stecken-Alarm OB 83 oonan
6.1.6 Baugruppenträgerausfall ....... unnan anaana
6.1.7 Einbinden eines OP .....ssssuuaaausunananunaa nrnna
6.1.8 Vorgehen zum Erstellen des Anwenderprogrammes (AWP) ...........
6.2 Inbetriebnahme mit dem Parametriertool ..... uaaa a aaea
6.3 Beschreibung der Standard-Funktionsbausteine ............2222220..
6.3.1 Baustein POS_INIT (FC 0) - Initialisierung .............222eess ern nen
6.3.2 Baustein POS_CTRL (FC 1) - Datenaustausch .............222200. >
6.3.3 Baustein POS_DIAG (FC 2) - Diagnosealarmdaten lesen ............
6.3.4 Baustein POS_MSRM (FC 3) - Messwerte lesen ............22 22220. .
6.4 Alarme. 2.0 an a ee ee nee
6.5 Anwender-Datenbaustein (AW-DB) ............222eess een nenn
6.6 Anwendungsbeispiele ............222022 seen eee nennen rn nn
6.7 Fehlerliste, Systemmeldungen (CPU) ..........:....2cns nennen nen
6.8 Technische Daten ..........--..r2.uH 20a nn nn
Inbetriebnehmen .........--zenusnenenenen nennen nennen nennen nenne
7.1 Einbauen und Verdrahten ............22222nnseeeneennn nennen ern nn
7.2 Anfangswerte für Test und Optimierung ..........:22eeeesee nennen
7.3 Test und Optimierung ....... 22222. enn seen een en nn
7.3.1 Aktivierung der Maschinendaten ......ssssssssssuaaaaaaaaaaaaaaa
7.3.2 Auswertung der Betriebskennlinien des Schrittmotors ................
7.3.3 Grundinbetriebnahme der Schrittmotoranschaltung ...........-......
7.3.4 Grundinbetriebnahme der Servomotoranschaltung ............-......
7.3.5 Kontrolle der Geberanschaltung ........:....222222neen seen een
7.3.6 Inbetriebnahme der Lageregelung ........ 2222222 eeee nern nenn
7.3.7 Optimierung der Lageregelung ........ 2.222222 ennne een
7.3.8 Inbetriebnahme der Schrittmotorsteuerung ........:....2222 seen
7.3.9 Justage der Referenzpunktkoordinate ......... 2222222
7.3.10 Aktivierung der Lagereglerdiagnose ...........:2222eeen nennen
7.3.11 Aktivierung der Schrittmotordiagnose ............-22eeeene aaeeea
7.3.12 Aktivierung Softwareendschalter .........:.2ee@2sss nennen
7.3.13 Aktivierung Driftkompensation ........: 2222222 een een nenn
7.3.14 Aktivierung Losekompensätion ........ 2222222 een een nenn
7.3.15 Parametrierbare Stillstandserkennung ........... Nalesschesstsssier:
7.3.16 Standarddiagnose des Lagereglers bei Stellsignal-Ubersteuerung
mit parametrierbarer Ansprechzeit ...........22222eeee nee
Bedienen und Beobachten ...........--srenneenee nennen nennen nenn
8.1 B & B Standardoberfläche für OP 17,27,37 .......unncncenenenennnn
8.1.1 Bedienoberfläche des OP 17 ........ 222 2neneneeeenenenene nennen
8.1.2 Bedienoberfläche des OP 27 ........ 2.22 cneneneeeenenenene nennen
8.1.3 Bedienoberfläche des OP 37 ...........:2ueennsnnnenen nennen nn nen
8.2 Auswertung des Anwender-DBs durch das Anwenderprogramm für
das Bedienen +..4..4 4:2 0ss:uss a0 84 HH RR Rare 8-12
8.3 Datenbaustein für Statusmeldungen (DB-SS) ...........-.2.esncn00. 8-15
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
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Inhaltsverzeichnis
9 Beschreibung der Funktionen .........-«senseeneee nennen nennen nenn
9.1 Steuer-/Rückmeldesignale ...........:...@22220 nennen nennen
9.1.1 Steuersignale ........ Hass seneene nennen nn nennen
9.1.2 Rückmeldesignale ............-22222eee nee ne rennen nenn
9.1.3 Allgemeine Handhabungshinweise
9.2 Betriebsarten u... 2022 en a ans
9.2.1 TIPDEN nase an ee en m ea een nen Bone Be e Bone nen Genen
9.2.2 SIEUEM ana ee en en
9.2.3 Referenzpunktfahrt .......- 2.222222 eee nern nern nenn
9.2.4 Schrittmaßfahrt relativ .......:. 2222220 eennne nennen nennen
9.2.5 MDI (Manual Data Input) ...........2u220eeee nennen nern
9.2.6 Automatik... ua ee needs a
9.2.7 Automatik Einzelsatz ..........:.222022e nennen nennen rn
9.3 Systemdaten 4.2.2: masse ee re
9.3.1 Parameter/Daten ändern (Schreibauftrag AW-DB, DBX39.3) ..........
9.3.2 Einzeleinstellungen (AW-DB, DBB34 und 35) ..........ee2cneereeenn
9.3.3 Einzelkommandos (AW-DB, DBB36 und 37) .........222eesneeennenn
9.3.4 Nullpunktverschiebung (Schreibauftrag AW-DB, DBX39.1) ............
9.3.5 Istwert setzen (Schreibauftrag AW-DB, DBX38.7) ..........:.22s2. 20.
9.3.6 Fliegendes Istwert setzen (Schreibauftrag AW-DB, DBX39.0) .........
9.3.7 Anforderung der Applikationsdaten (Schreibauftrag AW-DB, DBX39.6) .
9.3.8 Teach In (Schreibauftrag AW-DB, DBX39.7) ......:....eencsneennn
9.3.9 Bezugspunkt setzen (Schreibauftrag AW-DB, DBX38.6) ..............
9.3.10 Achskopplung (Schreibauftrag AW-DB, DBX40.0)..........222222222..
93.11: Messwerte u... 3. euer pn
9.3.12 Grundbetriebsdaten (Leseauftrag AW-DB, DBX42.0) .................
9.3.13 Aktiver NC-Satz (Leseauftrag AW-DB, DBX42.1), nächster NC-Satz
(Leseauftrag AW-DB, DBX42.2) ........22unnseeee nennen nennen
9.3.14 Applikationsdaten (Leseauftrag AW-DB, DBX43.6) ............:2222.-
9.3.15 Istwert-Satzwechsel (Leseauftrag AW-DB, DBX42.3) .................
9.3.16 Servicedaten (Leseauftrag AW-DB, DBX42.4) ...........2ncsneeen nn
9.3.17 Zusatzbetriebsdaten (Leseauftrag AW-DB, DBX43.5) sussun
9.3.18 Parameter/Daten (Leseauftrag AW-DB, DBX43.3) ........::222ss. 00.
9.3.19 Status Achskopplung (Leseauftrag AW-DB, DBX43.0) ..........2.222...
9.4 Maßsystem.za.cen sr ae een
9.5 ACHSArt reran anne en en ERE een ad REO TEA AEA EEA ee
9.6 Geber kaiari en eigen
9.6.1 Inkrementalgeber........... 222222 H nennen een nennen nennen
9.6.2 Absolutgeber (SSI) ..........222222neenn ee neen nennen nennen nn
9.6.3 Schrittmotor ohne Geber
9.6.4 Synchronisation .........2222220eene seen nn
9.7 Sollwertverarbeitung ........2222222seeeneneenenen nennen een enn
9.7.1 Interpolation 2... ee en RA A
9.7.2 Lageregelung zus. ssnn nn ern na een gen ne
9.7.3 Schrittmotorsteuerung .......:.2e@22 sn eeenene nennen nennen
9.7.4 Stellsignaltreiber ...........---HH@@sseneen nennen nennen nn
9.7.5 Antriebsanschaltung .......-...-2222eee nennen nennen nennen nenn
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Inhaltsverzeichnis
10
11
9.8 Digitale Ein-/Ausgänge (Leseauftrag AW-DB, DBX43.4) .............. 9-101
9.8.1 Funktionsbeschreibung digitale Eingänge . ......:...-zun2s nee nen 9-102
9.8.2 Funktionsbeschreibung digitale Ausgänge
(Schreibauftrag AW-DB, DBX39.4) ........:.22@222s ns eanan 9-103
9.9 Softwareendschalter s.02nan01ns0 00 RA Bars a erarsae
9.10 PrOZESSAlAIME: „usa. au sehe ee ea Per 9-105
Programmierung von Verfahrprogrammen ..........-srrnereenee nenn nenn
10.1 Verfahrsätze ...u#ur. 204000 aan da ine ana eh arena nn 10-3
10.2 Ablauf von Programmen und Bearbeitungsrichtung .................- 10-17
10.3 Satzübergänge........-.H@@2snnnene nennen nennen nenn 10-17
Fehlerbehandlung ........--zenuseeneeenennnen nennen nennen nennen 111-1
11.1 Fehlerklasse und Reaktionen der Baugruppe .....sssssssasaassasanaa 11-3
11.2 Fehlermeldungen. sas rinke 2.22 a
11.2.1 Fehleranzeigen durch LEDS .....asaaaaaaaa aaaea
11:22: DagnosedanM eresie ak AKERA REENA EEEE ENA ara
11.2.3 Fehlermeldung über Rückmeldesignale
11.2.4 Meldung im Datenbaustein .......su uaaa
11.2.5 Diagnosepuffer ansehen (PG/PC) ....sssansseuuaa nanan
11.3 Fehlerlisten : 4.424. ee den SENA be
11.3.1 Diagnosealarme
11.832 Fehlermeldung zu... re esse ee a ea ae
Technische Daten .........--Henusrenenenen nennen nennen nennen nenn
Steckleitungen - -.-+-- =: :==u =. 400 van aa a Han ad
B.1 Konfektionierte Leitung für Inkrementalgeber mit RS 422 oder EXEn
(zum Anschluss von Linearmaßstäben) ...........2.2222eee een B-2
B.2 Konfektionierte Leitung für Einbaugeber ROD 320 mit
17poligem Rundstecker ......... 2222222 eeee nennen nennen nenn
B.3 Konfektionierte Leitung für Absolutgeber (SSI) mit freiem Kabelende ...
B.4 Konfektionierte Leitung für Servoantrieb SIMODRIVE 611-A (3 Kanäle) .
B.5 Konfektionierte Leitung für Schrittantrieb FM STEPDRIVE (3 Kanäle) ..
B.6 Konfektionierte Leitung für einen Schrittantrieb FM STEPDRIVE und
zwei Servoantriebe SIMODRIVE 611-A (3 Kanäle) ................... B-8
B.7 Konfektionierte Leitung für zwei Schrittantriebe FM STEPDRIVE und
einen Servoantrieb SIMODRIVE 611-A (3 Kanäle) ............:...... B-10
AW-DB 222222 een inet C-1
Abkürzungsverzeichnis ........ssssnnnssnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnrnnnnnnnnne
Indexverzeichnis:.........=..u..0 au 0 un nn a en AeneA
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005
Produktübersicht 1
Kapitelübersicht
Kapitel Titel Seite
1.1 Die FM 453 im Automatisierungssystem S7-400 1-2
1.2 Darstellung der Baugruppe 1-6
1.3 Überblick zu den Baugruppenfunktionen 1-9
Was kann die FM 453?
Die FM 453 ist eine mikroprozessorgesteuerte Positionierbaugruppe für die An-
steuerung von Servo- und/oder Schrittantrieben.
Die Baugruppe besitzt drei voneinander unabhängige Kanäle (Achsen).
Die Ansteuerart je Kanal wird durch die Parametrierung festgelegt.
Die FM 453 ist eine leistungsfähige Baugruppe für das Aufgabengebiet ”Lagegere-
geltes Positionieren bzw. Positionieren mit Schrittantrieb”.
Die Baugruppe arbeitet selbstständig und wird über das Anwenderprogramm im
System SIMATIC S7-400 gesteuert.
Es können Rund- und Linearachsen lagegeregelt bzw. gesteuert mit Istwertmitfüh-
rung betrieben werden.
Die FM 453 verfügt über verschiedene Betriebsarten.
Die Baugruppe besitzt einen nicht flüchtigen Datenspeicher zum Speichern der
Parametrierdaten.
e Die FM 453 ist wartungsfrei (keine Batterie).
e Über eine systemkonforme Parametrierung erfolgt die Einbindung und Anpas-
sung an Anwendergegebenheiten.
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 1-1
Produktübersicht
Wo kann die FM 453 eingesetzt werden?
Die FM 453 ist einsetzbar sowohl für einfache Positionierungen als auch für kom-
plexe Verfahrprofile mit höchsten Ansprüchen an Dynamik, Genauigkeit und Ge-
schwindigkeit. Sie ist auch geeignet für Positionieraufgaben in Maschinen mit ho-
hen Taktraten.
Typische Einsatzmöglichkeiten der Positionierbaugruppe sind:
e Transferstraßen
e Montagelinien
e Pressen
e Holzbearbeitungsmaschinen
e Handhabungsgeräte
e Beschickungseinrichtungen
e Hilfsbewegungen bei Fräs- und Drehmaschinen
e Verpackungsmaschinen
e Förder- und Transporteinrichtungen
Der Grundfunktionsumfang je Kanal ist vergleichbar mit der Baugruppe WF 721 im
System SIMATIC S5 und FM 353/354 im System SIMATIC S7-300.
1.1 Die FM 453 im Automatisierungssystem S7-400
Wie wird die FM 453 in S7-400 eingebunden?
Die FM 453 ist als Funktionsmodul der Steuerung SIMATIC S7-400 realisiert.
Das Automatisierungsystem S7-400 besteht aus einer CPU und verschiedenen
Peripheriebaugruppen, die auf einem Baugruppenträger montiert werden.
Je nach Anforderungen ist ein Aufbau der Steuerung in einem Zentralgerät (ZG)
und in einem bis zu 21 Erweiterungsgeräten (EG) möglich.
Die FM 453 kann jedoch ausschließlich im Zentralgerät oder einem der Erweite-
rungsgeräte 1 bis 6 betrieben werden.
Das Zentralgerät enthält die CPU.
Grundsätzliche Forderungen für den Aufbau eines Automatisierungssystemes ent-
nehmen Sie bitte dem Installationshandbuch Automatisierungssystem
S7-400/M7-400, Aufbauen.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
1-2 A5E00056647-005
Produktübersicht
Systemübersicht
Eine Positioniersteuerung mit FM 453 besteht aus verschiedenen Einzelkompo-
nenten. Diese sind im Bild 1-1 dargestellt.
Bedientafel (BT) Programmiergerät (PG)
(z.B. OP 17)
500
o Oo
z a 555
a a 000 Projektierpaket
agcooog0o 999
Do2OOaD OOO ? |b =]
|
|
een]
r
Hi
le =
i HER
g / a Baugruppenträger
PS CPU SMs FM 453
| L z. B. Messtaster
€ (OD Geber (3x)
und/oder
Leistungsteil Leistungsteil
z. B. SIMODRIVE 611-A z. B. FM STEPDRIVE
[o] (0 0 6) 0 D 0 ö
I I ıl
l
l I [Il
l Li Li Li
= B B B
z [ ES] II und/oder
l SH HH | i a
SIMODRIVE Motor (3x) Motor
pranane ET ET ET z. B. 1FT5 z. B. SIMOSTEP
Bild 1-1 Systemübersicht (schematisch)
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 1-3
Produktübersicht
MPI-Verbindung
Die FM kann maximal 3 MPI-Teilnehmer (PC, PG oder OP) gleichzeitig bedienen.
Komponenten
Die wichtigsten Komponenten und deren Funktion sind in Tabelle 1-1 aufgeführt.
Tabelle 1-1 Komponenten einer Positioniersteuerung
Komponente Funktion
Baugruppenträger ... stellen die mechanischen und elektrischen Verbindungen
zwischen den S7-400-Baugruppen her.
FM 453 ... Ist die Positionierbaugruppe. Sie wird von der S7-400 CPU
gesteuert.
Zentralbaugruppe (CPU)
... führt das Anwenderprogramm aus; kommuniziert über die
MPI-Schnittstelle mit dem PG, der Bedientafel und über den
Rückwandbus mit der FM 453.
Stromversorgung (PS)
... setzt Netzspannung (120/230 V AC) in 5 V und (24 V)!) DC-
Betriebsspannung um für die Versorgung der S7-400 und über-
nimmt Überwachungsfunktionen.
Signalbaugruppen (SM)
... passen unterschiedliche Prozesssignalpegel an die S7-400
an.
Progammiergerät (PG)
... konfiguriert, parametriert, programmiert und testet die S7-400
und die FM 453.
Bedientafel (BT)
... Ist die Schnittstelle zur Maschine. Sie dient zum Bedienen
und Beobachten. Für den Betrieb einer FM 453 ist sie nicht
unbedingt Voraussetzung.
Leistungsteil
. steuert den Motor an.
Motor . ist der Antrieb für die Achse.
Geber ... Ist das Wegmesssystem, welches im geregelten Betrieb die
aktuelle Achsposition erfasst. Durch Vergleichen der Istposition
mit der gültigen Sollposition erkennt die FM 453 sofort Abwei-
chungen und versucht sie zu kompensieren.
Projektierpaket ... CD-ROM mit:
° Bausteinpaket FCs
e MD-DBs (zur Inbetriebnahme Schrittmotor)
e Parametriertool "FM 453 parametrieren”
e vorprojektierte Oberfläche für OPs
e Handbuch im PDF-Format
e Getting started im PDF-Format
1) nur für S7-400 baugruppeninterner Verwendung
1-4
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Produktübersicht
Systemübersicht Datenhandling
Das folgende Bild gibt Ihnen einen Überblick über das Datenablagekonzept.
CPU FM 453
Ladespeicher Arbeitsspeicher Baugruppen-
daten e Baugruppendaten
r- = P-Bus >|* Diagnosedaten
„| Anwenderprogramm
inklusiv Bausteine "Ti
Anwender-DBx ,
N Diagnose-/
Onlinedaten ne,
N DBx DBx
Betriebssystem ra K-Bus «œ| Parame- |... | Parame-
trierdaten trierdaten
MPI
|
1
Bedienen und
Erstellung des Beobachten z. B.
Anwenderpro- Parametrieren, e Maschinendaten
gramms Test und Diagnose e Schrittmaße
TT GE e Werkzeugkorrekturdaten
e Verfahrprogramme
e Statusmeldungen
|
| l y y
| | KOP-/AWL- DB-Editor FM 453 para-
| | Editor metrieren
|
| PG (STEP 7)
l ei
Bild 1-2 Datenablagekonzept
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
1-3
Produktübersicht
1.2 Darstellung der Baugruppe
Ansicht der FM 453
Das Bild 1-3 zeigt die Baugruppe FM 453 mit ihren Schnittstellen und Frontele-
menten (Fehler- und Statusanzeigen).
a Baugruppenträger
© |o ofo z
. | © TO
Baugruppenbezeichnung ki Lhe lototo a E
D+
FM 453 2 ®+ >
x|2 IP =! OS
314 F [ I N Ea
JOHL FE
453-3AH00-0AE0 a
Erzeugnisstand |
Kurz-Bestellnummer
(6ES7 453-3AH00-0AE0)
ee. =
Abdeckhaube In
hi Typenschild Busstecker
Beschriftungsschild BE SIMATIC-Schnittstelle
Frontstecker Frontansicht ohne
Steckerabdeckung
00+00+
©
Messsystem-Schnittstelle X2 bis X4
Status- und Fehleranzeigen
Antriebs-Schnittstelle X5
l
EMMA A EISIEISTEISTEIEIETEIEN
Peripherie-Schnittstelle X1
en
IKA!
Bild 1-3 Lage der Schnittstellen und Frontelemente
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
1-6 A5E00056647-005
Produktübersicht
Schnittstellen
In der Tabelle 1-2 sind die Schnittstellen und ihre Bedeutung beschrieben.
Tabelle 1-2
Schnittstellen
Schnittstellen
Busverbinder
SIMATIC-Schnittstelle K-Bus) zu jeder Baugruppe
Beschreibung
rückseitige Stecker zur Weiterführung des S7-Busses (P- und
Antriebs-Schnittstelle
50poliger D-Sub-Stecker (X5) zum Anschluss der Leistungs-
teile für maximal drei analoge- oder Schritt-Antriebe
Messsystem-Schnittstelle | 15polige D-Sub-Buchse (X2 bis X4) zum Anschluss der
Geber
Peripherie-Schnittstelle 48poliger Frontstecker (X1) zum Anschluss der Hilfsstromver-
sorgung und zur Verdrahtung der digitalen Ein- und Ausgänge
Anzeige der LEDs
An der Frontseite der FM 453 sind 33 LED-Anzeigen angeordnet. In der Ta-
belle 1-3 sind die LEDs und ihre Bedeutung beschrieben.
Tabelle 1-3
Status- und Fehleranzeigen
INTF (rot) -
interner Fehler
Bedeutung
Diese LED zeigt einen Fehlerzustand der FM 453 an.
(siehe Fehlerbearbeitung Kap. 11)
EXTF (rot) -
externer Fehler
Diese LED zeigt einen Fehlerzustand außerhalb der FM 453 an.
(siehe Fehlerbearbeitung Kap. 11)
Status
STAT (gelb) -
Diese LED zeigt verschiedene Statuszustände (Blinken) an. (siehe
Fehlerbearbeitung Kap. 11)
10...13 (grün) -
digitale Eingänge
Diese LEDs zeigen den eingeschalteten Eingang (Kanal 1...3) an.
Q0...Q3 (grün) -
digitale Ausgänge
Diese LEDs zeigen den eingeschalteten Ausgang (Kanal 1...3) an.
NL (grün) -
Diese LEDs zeigen den eingeschaltenen Eingang (Null-Lage für Ka-
nal 1...3) an.
reit
READY2 (grün) -
Antriebsgerät be-
Diese LEDs zeigen die Bereitschaft (READY2) der Antriebsgeräte
(Kanal 1...3) an.
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005
1-7
Produktübersicht
Typenschild der FM 453
Das Bild 1-4 beschreibt Ihnen alle Informationen, die das Typenschild der FM 453
1-8
enthält.
SIEMENS
SIMATIC S7
1P6ES7 453-3AH00- OAEO
SVPJM123456
APPROVED
cass 1 0v2 HTN
; Group ABCD (1) Vusreosse:
Made in Germany ih
Xx |2 3ļ4js5
Seriennummer
Erzeugnisstand
Bestellnummer Zulassungen und Kennzeichnungen
Baugruppenbezeichnung
Bild 1-4 Typenschild der FM 453
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Produktübersicht
1.3 Überblick zu den Baugruppenfunktionen je Kanal
Übersicht
In der Baugruppe FM 453 sind folgende Funktionen realisiert:
Betriebsartensteuerung
Istwerterfassung
Lageregelung
Parametrieren der Ansteuerungsart
digitale Ein-/Ausgänge
betriebsartenübergreifende Einstellungen/Funktionen
Softwareendschalter
Prozessalarme
Satzfolgesteuerung
Diagnose und Fehlerbehandlung
Datenhaltung auf der FM 453
Betriebsartenansteuerung
Die Betriebsart ist über das Anwenderprogramm an die FM zu übergeben.
Die FM 453 verfügt über folgende Betriebsarten:
Geber
Tippen
Steuern
Referenzpunktfahrt
Schrittmaßfahrt relativ
Handeingabe (MDI-Manual Data Input)
Automatik
Automatik Einzelsatz
An der Messsystem-Schnittstelle können Inkrementalgeber oder Absolutgeber
(SSI) angeschlossen werden.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
Produktübersicht
Lageregelung
Die Sollwertverarbeitung im FM 453 erfolgt über die Funktionskomplexe:
Interpolation
Lageregelung
Schrittmotorsteuerung
Stellsignaltreiber
Antriebsanschaltung
Parametrieren der Ansteuerungsarten
Über die Parametrierung sind folgende Ansteuerungsarten möglich:
Servomotor mit Lageregelung
Schrittmotor mit Lageregelung
Schrittmotor ohne Lageregelung
Digitale Ein-/Ausgänge
Je vier dig. Ein-/Ausgänge für jeden Kanal sind anwenderspezifisch verwendbar.
Es können z. B. angeschlossen werden:
Referenzpunktschalter
Schalter für externen Start
Messtaster
Position erreicht, Halt
Drehrichtung vorwärts/rückwärts
Die Zuordnung der Schaltfunktion zur Nummer des Eingangs/Ausgangs erfolgt
über Maschinendaten.
Betriebsartenübergreifende Einstellungen/Funktionen
In den Betriebsarten können durch bestimmte Einstellungen zusätzlich zur Be-
triebsart im Anwenderprogramm spezielle Funktionen aktiviert werden (z. B. flie-
gendes Messen, Referenzpunkt nachtriggern usw.).
Softwareendschalter
Der Arbeitsbereich (durch Softwareendschalter festgelegt) wird nach Aufnahme
der Synchronisation automatisch überwacht.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Produktübersicht
Prozessalarme
Prozessalarme werden ausgelöst z. B. bei:
e Position erreicht
e Längenmessung beendet
e fliegender Satzwechsel
e fliegendes Messen
Die Auswahl von Prozessalarmen erfolgt über Maschinendaten.
Satzfolgesteuerung
Autonome Abarbeitung eines Verfahrprogrammes einschließlich Unterprogramme,
die mittels Parametrierung erstellt wurden. Auf der Baugruppe steht eine be-
stimmte Anzahl von Verfahrprogrammen zur Abarbeitung zur Verfügung.
Diagnose und Fehlerbehandlung
Der Anlauf und der laufende Betrieb der Baugruppe werden durch Fehler- und Dia-
gnosealarme überwacht. Dabei auftretende Fehler werden dem System mitgeteilt
und durch die LEDs auf der Baugruppe angezeigt.
Datenhaltung auf der FM 453
Auf der FM 453 werden die Parametrierdaten (Maschinendaten, Werkzeugkorrek-
turdaten, Verfahrprogramme und Schrittmaße) remanent gespeichert.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 1-11
Grundlagen zum Positionieren 2
Was ist Positionieren?
Positionieren heißt, eine Last unter Berücksichtigung aller einwirkenden Kräfte und
Momente in einer bestimmten Zeit in eine definierte Position zu bringen.
F —= c H
H > S
1 AX >|
Position A Position B
F = antreibende Kraft Ax = zurückzulegende Wegstrecke s = Weg
Bild 2-1 Prinzip einer Positionierung
Geregeltes Positionieren mit Geber
Geregeltes Positionieren ist:
e geschwindigkeitsrichtige Führung des Antriebs während des Bewegungsablaufs
e Vorgabe einer Zielposition und zielgenaues Einfahren der Achse in die pro-
grammierte Zielposition
« |stwerterfassung am angeschlossenen Geber (Inkremental- oder Absolutgeber)
e Halten der Achse auf einer Position bei Einwirkung von Störgrößen
e bei Servoantrieben wird die + 10 V-Schnittstelle genutzt
e bei Schrittantrieben werden die Puls-/Richtungsausgänge genutzt
Gesteuertes Positionieren mit Schrittantrieb
Positionieren mit Schrittmotor ist:
e geschwindigkeitsrichtige Führung des Antriebs während des Bewegungsablaufs
e Vorgabe einer Zielposition und zielgenaues Einfahren der Achse in die pro-
grammierte Zielposition
e Istwertbildung durch die Puls-/Richtungssignale
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 2-1
Grundlagen zum Positionieren
Aufbau der Positioniereinrichtung
Im Bild 2-2 ist der Aufbau einer Positioniersteuerung mit FM 453 für einen Kanal
Motor (M)
G Geber i}
Hardwareend
schalter ii
mechanische
Übertragungselemente
dargestellt.
CPU
NOT-AUS Datz SER
1 a
nn Stellsignal z]
Sicherheits- Leistungsteil 4—7
einrichtung
ol
| Istposition Parametrieren/
Der Programmieren
|
' Bewegung | PG/PC
1 -.—n |
E n A
A. |
"FM 453 parametrieren”
“Funktionsbausteine”
Bild 2-2 Aufbau der Positionierung (Beispiel)
FM 453
Positionieren mit Ausgabe eines analogen Stellsignales für den Servoantrieb bzw.
Pulsen für den Schrittantrieb.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
2-2 A5E00056647-005
Grundlagen zum Positionieren
Leistungsteil
Das Leistungsteil verarbeitet das Stellsignal und stellt dem Motor die entspre-
chende elektrische Leistung zur Verfügung.
Das Leistungsteil kann sein:
e Servoantrieb z. B. SIMODRIVE 611-A
e Schrittantrieb z. B. STEPDRIVE
Motor
Der Motor wird vom Leistungsteil angesteuert und treibt die Achse an.
Der Motor kann sein:
e Servomotor z. B. 1FT5
e Schrittmotor z. B. SIMOSTEP
Geber
Der Geber erfasst die Bewegung der Achse. Er liefert Impulse zur FM 453. Die
Anzahl der Impulse ist proportional zur bewegten Strecke. Schrittmotorbetrieb ist
auch ohne Geber möglich.
CPU
Die CPU führt das Anwenderprogramm aus.
Mech. Übertragungselemente
Zu den mechanischen Übertragungselementen gehören neben der Achse auch
Getriebe und Kupplungssysteme.
Peripherie
Alle anderen zusätzlichen Einrichtungen werden unter dem Begriff Peripherie zu-
sammengefasst.
Hauptsächlich gehören dazu:
e die Endschalter zum Begrenzen des Positionierbereiches (Sicherheitseinrich-
tungen)
e das PG/PC dient zum:
- parametrieren mit der Parametriersoftware ”FM 453 parametrieren”
- programmieren der FM 453 mit Funktionsbausteinen
- Test/Inbetriepbnahme
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 2-3
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Ein- und Ausbauen
Kapitelübersicht
Kapitel Titel Seite
3.1 Einbau der FM 453 3-2
3.2 Ausbau der FM 453 3-3
3.3 Baugruppentausch 3-4
Übersicht
Die Positionierbaugruppe FM 453 kann wie eine Signalbaugruppe beliebig in einem
Zentralgerät oder in Erweiterungsgeräten (EG1...6) eingebaut werden.
Projektieren des mechanischen Aufbaus
Welche Möglichkeiten Sie für den mechanischen Aufbau haben und wie Sie bei der
Projektierung vorgehen müssen, finden Sie im Installationshandbuch Automatisie-
rungssystem S7-400/M7-400, Aufbauen.
Wichtige Sicherheitsregeln
Für die Integration einer S7-400 mit einer FM 453 in eine Anlage bzw. ein System
gibt es wichtige Regeln, die Sie beachten müssen.
Diese Regeln und Vorschriften sind in dem Installationshandbuch Automatisie-
rungssystem S7-400/M7-400; Aufbauen erläutert.
Baugruppentausch
Ein Tausch der Baugruppe ist im Betrieb des Automatisierungsgerätes möglich.
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005
3-1
Ein- und Ausbauen
3.1 Einbau der FM 453
Regeln
Für den Einbau der FM 453 sind keine besonderen Schutzmaßnahmen (EGB-
Richtlinien) erforderlich.
Hinweis
Beachten Sie bitte Anhang B im Installationshandbuch Automatisierungssystem
S7-400/M7-400, Aufbauen.
Benötigtes Werkzeug
Schraubendreher 4,5 mm
Vorgehen
Gehen Sie wie folgt vor, um die FM 453 einzubauen:
1. Hängen Sie die FM 453 oben ein und schwenken Sie sie nach unten.
. Schrauben Sie die FM 453 fest (Drehmoment ca. 0,8 ...1,1 Nm).
. Befestigen Sie die D-Sub-Stecker zu den Gebern und zur Antriebseinheit.
. Befestigen Sie den Frontstecker.
. Stecken und verriegeln Sie die Abdeckhaube.
9 oao A OOD
. Nachdem die Baugruppen montiert sind, können Sie ihnen noch je eine Steck-
platznummer zuweisen. Dazu gibt es Steckplatzschilder, die dem Baugruppen-
träger beigelegt sind.
Nach welchem Schema Sie die Numerierung vornehmen müssen und wie Sie
die Steckplatzschilder stecken, finden Sie im Installationshandbuch Automati-
sierungssystem S7-400/M7-400, Aufbauen.
Hinweis
Der Steckplatz bestimmt die Anfangsadresse jeder Baugruppe.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
3-2 A5E00056647-005
Ein- und Ausbauen
3.2 Ausbau der FM 453
Regeln
Für den Ausbau der FM 453 sind keine besonderen Schutzmaßnahmen (EGB-
Richtlinien) erforderlich.
Hinweis
Beachten Sie bitte Anhang B im Installationshandbuch Automatisierungssystem
S7-400/M7-400, Aufbauen.
Benötigtes Werkzeug
Schraubendreher 4,5 mm
Vorgehen
Gehen Sie wie folgt vor, um die FM 453 auszubauen:
1:
2
3
4.
5
Lösen Sie den Frontstecker und ziehen Sie ihn ab.
. Entriegeln Sie die Abdeckhaube.
. Lösen Sie die D-Sub-Stecker zu den Gebern und zur Antriebseinheit.
Lösen Sie die Befestigungsschrauben der Baugruppe.
. Schwenken Sie die Baugruppe aus dem Baugruppenträger und hängen Sie die
Baugruppe aus.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
3-3
Ein- und Ausbauen
3.3 Baugruppentausch
Übersicht
Wenn eine defekte FM 453 getauscht werden muss und für die Parametrierung
kein PG/PC zur Verfügung steht bzw. der Tausch bei eingeschalteter Anlage erfol-
gen soll, dann ist schon bei der Inbetriebnahme der Anlage (CPU, FM) folgendes
zu beachten:
e Zum Abschluss der Inbetriebnahme ist ein SDB > 1 000 zu erzeugen (Abspei-
chern der Parametrierdaten) siehe Kapitel 5.5.
e im Anwenderprogramm
- Einbinden des OB 83 “Ziehen-/Steck-Alarm” siehe Kapitel 6
- Kommunikation mit der FM 453 bei gezogener FM unterbrechen und bei
gesteckter FM wieder aufnehmen.
- Werden Daten/Parameter während des Betriebes geändert und remanent in
der FM gespeichert, so beachten Sie Kapitel 9.3.1.
Tausch einer FM 453
3-4
Wenn Sie eine schon parametrierte aber defekte FM 453 tauschen wollen, gehen
Sie wie folgt vor:
1. FM 453 bei ausgeschalteter Anlage tauschen
FM 453 ausbauen It. Kap. 3.2
1
FM 453 einbauen It. Kap. 3.1
y
Anlage einschalten
y
N ;
entsprechender SDB > 1 000 in nein
der CPU vorhanden?) |
7
ja
FM 453 wird automatisch FM neu parametrieren
parametriert — PG/PC erforderlich
FM 453 betriebsbereit =
1) Wie Sie einen SDB > 1 000 nach Abschluss der Inbetriebnahme erstellen und in die CPU laden,
ist im Kap. 5.5 beschrieben.
Bild 3-1 Tausch der FM 453 bei ausgeschalteter Anlage
2. FM 453 bei eingeschalteter Anlage tauschen
CPU ist im “STOP”: — siehe 1.
CPU bleibt in “RUN”:
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Ein- und Ausbauen
FM 453 ausbauen It. Kap. 3.2
i
FM 453 wurde im Anwender-
programm in den OB 83 einge-
bunden siehe Kap. 6
y ja
1. FM 453 einbauen
2. D-Sub-Stecker stecken
3. Frontstecker stecken
nein
J
CPU geht in “STOP”
weiter s. O.
| Neuanlauf der FM 453
entsprechender SDB > 1000in ) Nein
der CPU vorhanden?)
J
ja
FM 453 wird automatisch parametriert
FM 453 betriebsbereit
FM 453 nicht betriebsbereit
1)
Wie Sie einen SDB > 1 000 nach Abschluss der Inbetriebnahme erstellen und in die CPU laden,
ist im Kap. 5.5 beschrieben.
Bild 3-2 Tausch der FM 453 bei eingeschalteter Anlage
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
3-5
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Verdrahten 4
Kapitelübersicht
Kapitel Titel Seite
4.1 Verdrahtungsschema einer FM 453 4-3
4.2 Beschreibung der Antriebs-Schnittstelle 4-6
4.3 Anschließen der Antriebseinheit 4-14
4.4 Beschreibung der Messsystem-Schnittstelle 4-18
4.5 Anschließen der Geber 4-23
4.6 Beschreibung der Peripherie-Schnittstelle 4-25
4.7 Verdrahtung der Frontsteckers 4-33
Sicherheitsregeln
Für den sicheren Betrieb Ihrer Anlage sind zusätzlich folgende Maßnahmen zu
ergreifen und an Ihre Bedingungen anzupassen:
e Ein NOT-AUS-Konzept nach gültigen Regeln der Technik (z. B. Europäische
Normen EN 60204, EN 418 und verwandte).
e Zusätzliche Maßnahmen zur Endlagenbegrenzung von Achsen (z. B. Hardwa-
reendschalter).
e Einrichtungen und Maßnahmen zum Schutz von Motoren und Leistungselektro-
nik nach Maßgabe der Aufbaurichtlinien von SIMODRIVE und
FM STEPDRIVE/SIMOSTEP.
Zusätzlich empfehlen wir zur Identifikation von Gefahrenquellen für die Gesamtan-
lage eine Risikoanalyse nach den Grundlegenden Sicherheitsanforderungen /
Anlage 1 der EG Maschinenrichtlinie durchzuführen.
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-1
Verdrahten
Weitere Literatur
Beachten Sie bitte auch die folgenden Kapitel im Installationshandbuch Automati-
sierungssystem S7-400/M7-400, Aufbauen:
e Blitzschutz und Überspannungsschutz: Anhang A.5
e Richtlinie zur Handhabung elektrostatisch gefährdeter Baugruppen (EGB): An-
hangB.
e Projektieren des elektrischen Aufbaus: Kapitel 4.
Als weitere Informationsquelle zum Thema EMV-Richtlinien empfehlen wir Ihnen
die Beschreibung: Ausrüstungen für Bearbeitungsmaschinen, EMV-Richtlinien für
WS/WF-Technik, Bestellnummer: 6ZB5 440-0Q0X01-0BA1.
Normen und Vorschriften
4-2
Beim Verdrahten der FM 453 müssen Sie die entsprechenden VDE-Richtlinien be-
achten.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Verdrahten
4.1
FM 453 mit Servoantrieb
Verdrahtungsschema einer FM 453
Das Bild 4-1 zeigt Ihnen wie die einzelnen Komponenten der Positioniersteuerung
mit der FM 453 und Servoantrieb miteinander verbunden werden.
sit 19 53] er
8 5 B8B PG/PC
ao00o00g g59
ACODOTD (mimi)
PS CPU FM 453
| pa CEN KENN ECAN KEN (KCA KENKEN KEA KEA EN EET ETET EE
5i 6i 7 || 8i 9 10) 11| 121 13) 14 15 | 16 || 17 || 18
N] N] N] N] N N N] N] N] N] N N] N]
=) [em
B
a
©' 5
Verbindungskabel Anschluss der © e
MPI Masse der
Lastspannung
[Z
dl Seren
Kanal 1...3 Frontstecker X1
nl O s
X2...X4 = |
al F
X5
[=] el h
| dig. Ausgänge
E z. B. Drehrichtung
Messsystem- dio. Einaä
s kabel ig. Eingänge
Sollwertkabe ~ z. B. Messtaster
z. B. Inkremental- O A
geber mit RS 422 f
z. B. ROD 320 l
= (Einbaugeber in l
1FT5-Motor) l T |D |0
I Antriebsgerät
z P Abgoutgeber Ty : | | | z. B. SIMODRIVE 611-A
— 2 I /ı 1 |ı
z. B. Linearmaßstab
; o [seven
mit EXE SIMODRIVE
Bild 4-1 Übersicht Verbindungskabel FM 453 mit Servoantrieb (Beispiel)
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
4-3
Verdrahten
FM 453 mit Schrittantrieb
Das Bild 4-2 zeigt Ihnen wie die einzelnen Komponenten der Positioniersteuerung
mit der FM 453 und Schrittantrieb miteinander verbunden werden.
— Zr o00
o o 900 BT
5 5 858 PG/PC
Dr Soooaco 888
anaadadanm o00
PS CPU FM 453
f o o © © © © © © © © © ©
mn || EEE BEE EEE | nun | mE || amn ||| amm || mm LT LT LT LT
— 5i 6l 7 || 8i 9 10) 11|| 121 13| 14| 15 || 16 || 17 || 18
N N N N N N ig ig N N A
L == [em
B
©
Verbindungskabel MPI °
[0]
Antriebsgerät
z. B. FM STEPDRIVE = &j
Gem) mn = el a BDANHAADADD A MHS
©
| | A Frontstecker X1
© ©
dig. Ausgänge
f z. B. Drehrichtung
: | X5 dig. Eingänge
z. B. Messtaster
Sollwertkabel
Bild 4-2 Übersicht Verbindungskabel FM 453 mit Schrittantrieb (Beispiel)
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
4-4 ASE00056647-005
Verdrahten
Verbindungskabel
In der Tabelle 4-1 sind die Verbindungskabel für eine Positioniersteuerung mit
FM 453 aufgelistet.
Tabelle 4-1 Verbindungskabel einer Positioniersteuerung mit FM 453
Typ Bestell-Nr. Beschreibung
MPI-Kabel siehe Katalog ST 70, Best.-Nr. Verbindung zwischen BT, PG
E86060-K4670-A101-A und S7-400 CPU
Sollwertkabel 6FX2 002-3ADO1-1 0 Verbindung zwischen FM 453
siehe Katalog NC Z und Servoantrieb SIMODRIVE
Bestell-Nr.: E86060-K4490-A001-A| 611-A+10V ; drei Kanäle
Sollwertkabel 6FX5 002-3AB04-1 Verbindung zwischen FM 453
und Schrittantrieb FM STEP-
DRIVE; drei Kanäle
Sollwertkabel 6FX2 002-3AB02-1 Verbindung zwischen FM 453,
einem Schrittatrieb und zwei
Servoantriebe
Sollwertkabel 6FX2 002-3AB03-1 Verbindung zwischen FM 453,
zwei Schrittantrieben und einem
Servoantrieb
Messsystemka- | 6FX2 002-2CD01-1 0 Inkrementalgeber mit RS 422
bel siehe Katalog NC Z und FM 453
Bestell-Nr.: E86060-K4490-A001-A (EXE mit Linearmaßstab)
Messsystemka- | 6FX2 002-2CE01-1 0 Geber ROD 320 mit Motor 1FT5
bel siehe Katalog NC Z und FM 453
Bestell-Nr.: E86060-K4490-A001-A|
Messsystemka- | 6FX2 002-2CC01-1 0 Anschluss von Absolutgeber
bel siehe Katalog NC Z (SSI) und FM 453
Bestell-Nr.: E86060-K4490-A001-A|
Frontstecker
Für die Verdrahtung der digitalen Ein-/Ausgänge benötigen Sie einen Frontstecker
48polig. Dieser muss separat bestellt werden.
Der Frontstecker ist in drei Ausführungen erhältlich:
e mit Schraubkontakten Bestell-Nr.: 6ES7 492-1 ALOO-0AAO
e mit Federklemmen Bestell-Nr.: 6ES7 492-1BL00-0AAO
e mit Crimkontakten Bestell-Nr.: 6ES7 492-1CL00-0AAO
siehe Katalog ST 70, Bestell-Nr. E86060-K4670-A101-A
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-5
Verdrahten
4.2 Beschreibung der Antriebs-Schnittstelle
Stecker zum Antriebsgerät
An dem 50poligen D-Sub-Stecker X5 der FM 453 können Leistungsteile mit Ana-
log-Schnittstelle (+ 10 V) oder Schrittmotor-Leistungsteile angeschlossen werden,
die mindestens über einen Takt- und Richtungseingang verfügen. Dabei sind
Mischkonfigurationen für maximal drei Antriebe möglich.
Die FM 453 stellt darüberhinaus pro Kanal ein Freigabe-Signal bereit.
Lage des Steckers
Im Bild 4-3 ist die Einbaulage und die Bezeichnung des Steckers auf der Bau-
gruppe dargestellt.
oo+l00+ ANALOG OUT
n STEP. CONTR.
A : (1...3)
\
Ww
......—.—.—. ..,...0....u=
©
EINE a a EIEIEIETENT
IT
a
te]
@
[*}
l
o |
x
(ó
non
FM 453
Bild 4-3 Lage des Steckers X5
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
4-6 A5E00056647-005
Verdrahten
Belegung des Steckers
Steckerbezeichnung: X5 ANALOG OUT / STEP. CONTR. / (1...3)
Steckertyp: 50polige D-Sub-Stiftleiste
Tabelle 4-2 Belegung des Steckers X5
n| neme [een Name e en Name Te]
II m S e e ICH a a
a e ofe een o fe m o
HEHE sm fofa wee CH EEE
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9] Fmimoosre | o | 2s | Pumeeooste | o | | Pwvaeoosrs
zen Pr zn Pf an
BOOST1 N BOOST2_N BOOST3_N
o ean o o een a e eoan
a | memea | for | nennen ar nms S
o ea e e rea f e me EHE
ep me e e m NE e
we e e E BE e ee IE
Signalnamen
für Schrittantriebe:
PULSE]1...3], PULSE[1...3]_N Taktimpuls wahr und negiert
DIR[1...3], DIR[1...3]_N Richtungssignal wahr und negiert
ENABLE[1...3], ENABLE[1...3] _N Freigabesignal wahr und negiert
PWMT!...3/BOOSTT1...3], Stromsteuerung wahr
PWM[1...3] _(N/BOOSTT1...3]_N Stromsteuerung negiert
READY1[1...3]_N Bereitschaftsmeldung 1
GND Signalmasse
für Analogantriebe:
SW[1...3] Sollwert
BS[1...3] Bezugspotential für Sollwert (Analogmasse)
RF[1.1...3.1], RF[1.2...3.2] Kontakt Reglerfreigabe
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-7
Verdrahten
Signaltyp
4-8
O Signalausgang
| Signaleingang
VO Spannungsausgang
K Schaltkontakt
Hinweis
Alle Signale können bezüglich ihres Aktivpegels über MD37 (siehe Kapitel 5.3.1, )
parametriert werden. Vergewissern Sie sich in der technischen Dokumentation
Ihres Antriebsgerätes über die Zuordnung der Signalpegel zur Drehrichtung.
Nachfolgende Signalbeschreibungen beziehen sich auf:
e Servoantrieb SIMODRIVE 611-A
e Schrittantrieb FM STEPDRIVE
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Verdrahten
Servoantriebe
Ausgangssignale:
Pro Kanal wird ein Spannungs- und ein Freigabesignal bereitgestellt.
SOLLWERT (SW)
Analoges Spannungssignal im Bereich von + 10 V zur Ausgabe eines Dreh-
zahl-Sollwertes.
BEZUGSSIGNAL (BS)
Bezugspotential (Analog-Masse) für das Sollwertsignal, intern mit Logik-Masse
verbunden.
REGLERFREIGABE (RF)
Relaiskontaktpaar, mit dem die achsspezifischen Freigaben des Leistungsteils,
z. B. eines SIMODRIVE-Antriebsgerätes, geschaltet wird. Die FM 453 aktiviert
dieses Signal, wenn der zyklische Steuerungsbetrieb aufgenommen wird, d. h.,
wenn Hochlauf und Parametrierung erfolgreich abgeschlossen wurden und der
Anwender die Einzeleinstellung “Reglerfreigabe” aktiviert hat. Voraussetzung
jedoch ist, dass im MD37 “Reglerfreigabe aktiv” eingeschaltet wurde.
Signalparameter der Ausgänge
Der Sollwert wird als analoges Differenzsignal ausgegeben.
Tabelle 4-3 Elektrische Parameter des Sollwertsignals
Parameter min max Einheit
Nennspannungsbereich -10 10 V
Ausgangsstrom -3 3 mA
Auflösungseinheit des D/A-Wandlers: 15 Bit + Vorzeichen
Die Achsfreigaben werden über Relaisausgänge (Schließer) geschaltet.
Tabelle 4-4 Elektrische Parameter der Relaiskontakte
Parameter max Einheit
Schaltspannung 50 V
Schaltstrom 1 A
Schaltleistung 30 VA
Verbindungskabel
zulässige Länge: maximal 35 m
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-9
Verdrahten
Schrittantriebe
Pro Kanal wird ein Takt-, Richtungs- und Freigabesignal als wahres und negiertes
Signal bereitgestellt. Zusätzlich kann ein weiteres Signal pro Kanal zur Strom-
steuerung parametriert werden.
PULSE (TAKT)
Die Taktimpulse steuern den Motor. Bei jeder steigenden Impulsflanke führt der
Motor einen Schritt aus.
Die Anzahl der ausgegebenen Impulse bestimmt somit den Drehwinkel, d. h.
den zu verfahrenden Weg.
Die Impulsfrequenz bestimmt die Drehgeschwindigkeit, d. h. die Verfahrge-
schwindigkeit.
DIRECTION (RICHTUNG)
Der ausgegebene Signalpegel bestimmt die Drehrichtung des Motors.
Signal EIN: "Linksdrehung”
Signal AUS: ”Rechtsdrehung”
PULSE [en
DIRECTION x
minimal 20 ns
ENABLE (FREIGABE)
Die FM 453 aktiviert dieses Signal, wenn der zyklische Steuerungsbetrieb auf-
genommen wird.
Signal EIN: Leistungsansteuerung freigegeben
Signal AUS: Leistungsansteuerung gesperrt, Motor stromlos
PWM / BOOST
Dieses Signal dient der Beeinflussung des Motorstromes.
In der Funktion "PWM” wird ein pulsweitenmoduliertes Signal ausgegeben, mit
dem sich der Motorstrom zwischen 0 und 100 % einstellen lässt.
Mit der Funktion ”BOOST” kann der Motorstrom überhöht werden:
Signal EIN: Motorstrom erhöht
Signal AUS: Motorstrom normal
Die Parametrierung dieser Signale erfolgt über Maschinendaten (siehe MD37,
Kap. 5.3.1).
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Verdrahten
Signalparameter der Ausgänge
Alle Ausgangssignale werden über Differenzsignal-Leitungstreiber nach RS
422-Norm ausgegeben. Das Leistungsteil sollte für optimale Störsicherheit über
Differenzsignal-Empfänger oder Optokoppler-Eingänge verfügen, so dass eine
symmetrische Signalübertragung möglich ist. Eine unsymmetrische Übertragung
ist auch möglich, allerdings ist hier die maximale Kabellänge auf 10 m begrenzt.
Hinweis
Bei unsymmetrischer Übertragung kann auf Grund der unterschiedlichsten nicht
genormten Eingangsschaltungen der Antriebsgeräte keine Gewähr für die Funk-
tion übernommen werden. Insbesondere hängen Leitungslänge und Grenzfre-
quenz von den Eigenschaften der Eingangsschaltung und der verwendeten Lei-
tung ab. Des Weiteren soll das Bezugspotential GND potentialfrei sein, um Stör-
beeinflussungen zu vermeiden.
Tabelle 4-5 Elektrische Parameter der Signalausgänge für Schrittantriebe
Parameter min max | Einheit bei
Differenzausgangsspannung Vo 2 V RL = 100 Q
3,7 V lo = -30 mA
Ausgangsspannung ”High” VoH 45 7 lo = -100 uA
Ausgangsspannung ”Low” VoL 1,1 V lo = 30 mA
Lastwiderstand RL 55 Q
Ausgangsstrom lo +60 |mA
Impulsfrequenz fp 1 MHz
Verbindungskabel
zulässige Länge (I ):
bei symmetrischer Übertragung 35 m
bei unsymetrischer Übertragung 10 m
Eingangssignal
READY1_N (BEREIT)
Dieser Eingang ist potentialgebunden und arbeitet mit 5 V-Pegel, es kann ein po-
tentialfreier Ausgang (Schaltkontakt oder Optokoppler) angeschlossen werden. Die
FM 453 wertet diesen Eingang als Bereitschaftsmeldung vom Leistungsteil.
Eine alternative Anschlussmöglichkeit besteht über den Frontstecker X1 (READY2
siehe Kapitel 4.6). Z. B. bei Schrittbetrieb Kanal 1...3 in Verbindung mit Kabel
6FX2 002-3AB04-1
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-11
Verdrahten
Die Verwendung von READY1_N und READY2 wird entsprechend Anlagenkonfi-
guration im Maschinendatum (siehe MD37, Kapitel 5.3.1, ) parametriert.
Signalparameter des Eingangs
Tabelle 4-6 Elektrische Parameter des Signaleingangs "READY1_N”
Parameter Wert Einheit Anmerkung
1-Signal, Spannungsbereich Vu 3,5...5,5 |V oder Eingang offen
0-Signal, Spannungsbereich V -1,5..1 IV
0-Signal, Eingangsstrom IL -1,5...-3 | MA
Signalbeschaltung (Ausgangssignale)
Das Bild 4-4 zeigt verschiedene Möglichkeiten der Signalbeschaltung.
Symmetrische Übertragung mit potentialfreiem Differenzeingang nach RS 422
FM 453 I < 35m Leistungsteil
eo >
GND
Symmetrische Übertragung mit potentialfreiem Optokopplereingang
| < 35m
DOSE:
lo,
GND
Unsymmetrische Übertragung mit potentialfreiem Optokopplereingang
I= 10m
DOOOT 4
lo,
GND
Bild 4-4 Beschaltungsmöglichkeiten der Ausgangssignale der Antriebs-Schnittstelle
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
4-12 A5E00056647-005
Verdrahten
Signalbeschaltung des Eingangs ”"READY1_N”
Das Bild 4-5 zeigt Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Signalbeschaltung des
Einganges "READY1_N”.
Ansteuerung des ”"READY1_N”-Eingang durch potentialfreien Kontakt
| < 35m
+ >»
Leistungsteil FM 453
| < 35m 5V
+ |
2k
Í x X IN x j É
GND
Ansteuerung des ”READY1_N”-Eingang durch potentialfreien Optokoppler
2k
5V
HTO
IN
GND
Bild 4-5 Beschaltung des Eingangs "READY1_N”
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
4-13
Verdrahten
4.3 Anschließen der Antriebseinheit
h Gefahr
Es sind nur Antriebe mit sicherer Trennung erlaubt.
Verbindungskabel anschließen
Beachten Sie folgendes:
Hinweis
Verwenden Sie nur geschirmte paarig verdrillte Leitung, der Schirm muss mit dem
metallischen bzw. metallisierten Steckergehäuse auf der Steuerungsseite verbun-
den sein. Um niederfrequente Störungen vom analogen Sollwertsignal fernzuhal-
ten, empfehlen wir, den Schirm auf der Antriebsseite nicht zu erden!
Die als Zubehör angebotene konfektionierte Leitung bietet optimale Störsicherheit.
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
4-14 A5E00056647-005
Verdrahten
Anschluss von Servoantrieben
Für Servoantriebe benutzen Sie die + 10 V-Schnittstelle.
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Verdrahten Sie das freie Kabelende des Verbindungskabels an den Klemmen
des Antriebsgerätes. (Die Klemmenbezeichnungen an den Kabelenden geben
die entsprechenden Klemmen für SIMODRIVE-Geräte an).
2. Öffnen Sie die Abdeckhaube und stecken Sie die D-Sub-Buchse an der Bau-
gruppe an.
3. Arretieren Sie den Stecker mit Hilfe der Rändelschrauben. Schließen Sie die
Abdeckhaube.
Verbindungskabel
Das Verbindungskabel ist eine konfektionierte Leitung für drei Kanäle mit Analog-
Schnittstelle, Klemmenbezeichnung für SIMODRIVE-Antriebsgeräte.
Bestell-Nr.: 6FX2 002-3AD01-1
Das Verbindungskabel ist in verschiedenen Längen beziehbar.
siehe Katalog NC Z, Bestell-Nr.: E86060-K4490-A001-A
Das nachfolgende Bild zeigt Ihnen den Anschluss der FM 453 mit einem
SIMODRIVE 611-A-Antriebsgerät.
D00+00+
4
Verbindungskabel
ERR | y
FM 453
READY2 (Kanal 1...3)
Antriebsgerät
SIEMENS] z. B. SIMODRIVE 611-A
SIMODRIVE
Bild 4-6 Anschluss eines SIMODRIVE 611-A-Antriebsgerätes
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-15
Verdrahten
Anschluss von Schrittantrieben
Gehen Sie wie folgt vor:
J
Öffnen Sie die Abdeckhaube der FM 453 und stecken Sie die D-Sub-Buchse an
der Baugruppe an.
. Arretieren Sie den Stecker mit Hilfe der Rändelschrauben. Schließen Sie die
Abdeckhaube.
. Öffnen Sie die Fronttür des FM STEPDRIVE und stecken Sie die D-Sub-
Stecker am Schrittantrieb an.
. Arretieren Sie den Stecker mit Hilfe der Rändelschrauben. Schließen Sie die
Fronttür.
Verbindungskabel
Das Verbindungskabel ist eine konfektionierte Leitung für drei Kanäle mit Schrittan-
trieb.
Bestell-Nr.: 6FX5 002-3ABO04-1
Das Verbindungskabel ist in verschiedenen Längen beziehbar.
Längenschlüssel siehe Katalog NC Z, Bestell-Nr.: E86060-K4490-A001-A
Das nachfolgende Bild zeigt Ihnen den Anschluss der FM 453 mit FM STEPDRIVE
Antriebsgeräten.
Antriebsgerät z. B. FM STEPDRIVE
00+o00+
©
ml
B
L o T
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\
Mi 1
ww; st
READY2 (Kanal 1...3)
Bild 4-7 Anschluss mit FM STEPDRIVE-Antriebsgeräten
In dieser Konfiguration mit Schrittbetrieb Kanal 1...3 muss für jeden Kanal das ex-
terne Signal READY2 genutzt werden.
4-16
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Verdrahten
Anschluss von Servo- und Schrittantrieben
Bei Mischkonfiguration gibt es eine feste Zuordnung der Antriebe zu den Anschlüs-
sen der einzelnen Kanäle.
Sie beginnen immer mit den Schrittantrieben.
Beispiel:
Anschluss eines Schrittantriebes und zwei Servoantriebe.
Schrittantrieb an Kanal 1
1. Servoantrieb an Kanal 2
2. Servoantrieb an Kanal 3
Anschluss von zwei Schrittantrieben und einen Servoantrieb.
1. Schrittantrieb an Kanal 1
2. Schrittantrieb an Kanal 2
Servoantrieb an Kanal 3
Verbindungskabel
Die Verbindungskabel sind konfektionierte Leitungen für drei Kanäle mit:
e einen Schrittantriebe und zwei Servoantrieben
- Bestell-Nr.: 6FX2 002-3AB02-1
e zwei Schrittantriebe und einen Servoantrieb
- Bestell-Nr.: 6FX2 002-3AB03-1
Das Verbindungskabel ist in verschiedenen Längen beziehbar.
Längenschlüssel siehe Katalog NC Z, Bestell-Nr.: E86060-K4490-A001-A
bo+ho+ © o | Antriebsgerät z.B.
N FM STEPDRIVE
©
|
a" READY2 (Kanal 1...3)
X5 Ei > er
n = | E
FM 453 =
Verbindungskabel
J
ZN SIMODRIVE 611-A
Bild 4-8 Anschluss mit FM STEPDRIVE- und SIMODRIVE Antriebsgeräten
In beiden Konfigurationen ist eine alternative Nutzung des Signales READY2
möglich.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-17
Verdrahten
4.4
Buchsen zum Geber
Lage der Buchsen
Beschreibung der Messsystem-Schnittstelle
Für jeden Kanal ist eine 15polige D-Sub-Buchse zum Anschluss von Inkremental-
geber oder Absolutgeber (SSI) vorhanden.
Im Bild 4-9 ist die Einbaulage und die Bezeichnung der Buchse auf der Baugruppe
dargestellt.
œ
Kanal 1
A E E E: E e E >
x2 Kanal 2
1
ENCODER 2 Kanal 3
ENCODER 3
Bild 4-9
Lage der Buchsen X2 bis X4
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Verdrahten
Belegung der Buchsen
Bezeichnung: X2, X3, X4
ENCODER 1...3
Typ: 15polige D-Sub-Buchsenleiste
Tabelle 4-7 Belegung der Buchsen X2...X4
Geber Geber
Pin inkremental | Absolut YP Pin | inkremental | Absolut | 'YP
1 nicht belegt 9 MEXT VO
2 CLS O 10 N |
3 CLSN |O 11 INN l
4 P5EXT VO 12 BN |
5 P24EXT VO 13 B |
6 P5EXT VO 14 AN DATAN ||
7 MEXT VO 15 A DATA |
8 nicht belegt
Signalnamen
Signaltyp
A,A N
B, B_N
N, N_N
CLS, CLS_N
DATA, DATA_N
P5EXT
P24EXT
MEXT
VO
Spur A wahr und negiert (Inkrementalgeber)
Spur B wahr und negiert (Inkrementalgeber)
Nullmarke wahr und negiert (Inkrementalgeber)
SSl-Schiebetakt wahr und negiert (Absolutgeber)
SSl-Daten wahr und negiert (Absolutgeber)
Versorgung +5,2 V (Pin 4 und 6 intern verbunden)
Versorgung +24 V
Versorgung Masse
Spannungsausgang (Versorgung)
Ausgang (5 V-Signal)
Eingang (5 V-Signal)
Anschließbare Gebertypen
Inkrementalgeber oder Absolutgeber (SSI) sind direkt anschließbar (z. B. digital-ro-
torische Geber), die Auswahl erfolgt über Maschinendaten.
Geber mit SINUS/COSINUS-Signalen (z. B. Längenmaßstäbe) können über eine
externe Impulsformer-Elektronik (EXE) angeschlossen werden, welche die Signale
auf 5 V-Pegel u
msetzt.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
4-19
Verdrahten
Eigenschaften der Geber
4-20
Die direkt anschließbaren Geber (bzw. EXEn) müssen folgende Bedingungen ein-
halten:
Inkrementalgeber
Übertragungsverfahren: Differenzübertragung mit 5 V- Rechtecksignale
(wie RS 422-Norm)
Ausgangs-Signale: Spur A als wahres und negiertes Signal (Uz1, Ua1)
Spur B als wahres und negiertes Signal (Ua2, Ua>)
Null-Signal N als wahres und negiertes Signal (Uao, Uao)
Beim Anschluss eines Inkrementalgebers beachten Sie bitte,
dass zum Zeitpunkt des Nullimpulses (wahres Signal) die
Signale der Spur A und B auch “wahr” sein müssen.
Gegebenenfalls ist dann das negierte Signal zu verdrahten
und eventuell eine Richtungsanpassung (MD19) vorzunehmen.
Signal “1” > 2,4 V
Signal “0” < 0,8 V
max. Ausgangsfrequenz: 1 MHz
Phasenverschiebung
der Spuren A zu B: 90° +30°
Stromaufnahme: max. 300 mA
Absolutgeber (SSI)
Übertragungsverfahren: Synchron-Serielles Interface (SSI) mit
5 V-Differenzsignalübertragung (wie RS422-Norm)
Ausgangs-Signal: Daten als wahres und negiertes Signal
Eingangs-Signal: Schiebetakt als wahres und negiertes Signal
Auflösung: max. 25 Bit
max. Übertragungsfrequenz: 1,25 MBit/s
Stromaufnahme: max. 300 mA
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Verdrahten
Geberversorgung
Die Versorgungsspannung 5 V oder 24 V für die Geber wird baugruppenintern aus
der extern einzuspeisenden Hilfsspannung 1L+ mit Bezug 1M erzeugt und liegt mit
auf der D-Sub-Buchse, so dass Sie ohne zusätzlichen Verdrahtungsaufwand die
Geber über das Verbindungskabel versorgen können. Die bereitgestellte Spannung
ist elektronisch gegen Kurzschluss und thermische Überlastung gesichert und wird
überwacht.
Forderung an die Hilfsspannungsversorgung:
Die 24 V Gleichspannung muss als Funktionskleinspannung mit sicherer Trennung
(PELV) erzeugt sein.
Zwischen Massebezug 1M und dem Bezugspotential der CPU (siehe Bild 4-1 “An-
schluss der Masse der Lastspannung”) ist ein Potentialausgleich erforderlich.
Tabelle 4-8 Elektrische Parameter der Geberversorgung
Parameter min max Einheit
5 V-Versorgung
Spannung 5,1 5,3 V
Welligkeit 50 MVss
Strombelastbarkeit pro Kanal 0,3 A
24 V-Versorgung
Spannung 20,4 28,8 V
Welligkeit 3,6 Vss
Strombelastbarkeit pro Kanal 0,3 A
Hinweis
24 V-Geber, die über X2, X3, X4 mit Spannung versorgt werden, dürfen nicht im
eingeschalteten Zustand der FM 453 angesteckt bzw. abgezogen werden.
Fremdspannungsanschluss der Geber
Werden die Geber mit einer Fremdspannung betrieben (Geber nutzen nicht die
Spannungsversorgung der FM), müssen die Bezugspotentiale der beiden Span-
nungsversorgungen verbunden werden.
Potentialausgleich Fremdspannungsmasse mit Bezugspotential der CPU (siehe
Bild 4-1 “Anschluss der Masse der Lastspannung”).
Die Fremdspannungsversorgung muss als Funktionskleinspannung mit sicherer
Trennung (PELV) erzeugt sein.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-21
Verdrahten
Verbindungskabel zum Geber
4-22
Die maximale Leitungslänge ist von der Spezifikation der Geberversorgung und
von der Übertragungsfrequenz abhängig. Für einen störungsfreien Betrieb dürfen
Sie bei Verwendung konfektionierter Verbindungskabel von SIEMENS folgende
Werte nicht überschreiten:
Tabelle 4-9 Leitungslängen in Abhängigkeit von der Geberversorgung
Versorgungs- i a:
spannung Toleranz Stromaufnahme max. Leitungslänge
5VDC 4,75 V...5,25 V < 300 mA 25m
5VDC 4,75 V...5,25 V <210 mA 35m
24 V DC 20,4 V...28,8 V < 300 mA 100 m
24 V DC 11 V...30 V < 300 mA 300 m
Hinweis
Wollen Sie Inkrementalgeber bei Leitungslängen größer als 25 m bzw. 35 m ein-
setzen, wählen Sie einen Typ mit 24 V-Versorgung.
Tabelle 4-10 Leitungslängen in Abhängigkeit von der Übertragungsfrequenz
Geberart Frequenz max. Leitungslänge
1 MHz 10m
Inkrementalgeber
500 kHz 35m
1,25 MBit/s 10m
Absolutgeber (SSI) :
156 kBit/s 250 m
Weitere Hinweise zum Geber siehe Kapitel 9.6.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005
Verdrahten
4.5 Anschließen der Geber
Verbindungskabel anschließen
Beachten Sie folgendes:
Hinweis
Verwenden Sie nur geschirmte Leitung, der Schirm muss mit dem metallischen
bzw. metallisierten Steckergehäuse verbunden sein.
Die als Zubehör angebotenen konfektionierten Verbindungskabel bieten optimale
Störsicherheit sowie ausreichend bemessene Querschnitte für die Spannungsver-
sorgung der Geber.
Der Kabelschirm muss nahe der FM 453 und der Geber großflächig auf eine geer-
dete Schirmschiene aufgelegt werden.
00+00+
FM 453
Verbindungskabel Kanal 1...3
| x3 | | x3 | x3 | | x3
ù i N E
z. B. Inkremen- z.B. | | zB.
talgeber mit ROD 320 EEN : Linearmaßstab
RS 422 (Einbaugeber| |9 mit EXE
in 1FT5)
Bild 4-10 Anschluss Geber
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-23
Verdrahten
Vorgehen bei Geberanschluss
Gehen Sie wie folgt vor, um die Geber anzuschließen:
1. Schließen Sie die Verbindungskabel an den Gebern an.
Bei Absolutgebern (SSI) ist gegebenfalls noch eine Konfektionierung der Lei-
tung (Kabelende zum Geber) nach Herstellerangabe notwendig.
2. Öffnen Sie die Abdeckhaube und stecken Sie die D-Sub-Stecker an der Bau-
gruppe an.
3. Arretieren Sie die Stecker mit Hilfe der Rändelschrauben. Schließen Sie die
Abdeckhaube.
Verfügbare Verbindungskabel für Geber
4-24
Konfektionierte Leitung für Inkrementalgeber mit RS 422 oder EXEn
(zum Anschluss von Linearmaßstäben)
Bestell-Nr.:
6FX2 002-2CD01-1
0
konfektionierte Leitung für Einbaugeber ROD 320 mit 17poligem Rundstecker
Bestell-Nr.:
6FX2 002-2CE01-1
0
konfektionierte Leitung für Absolutgeber (SSI) mit freiem Kabelende
Bestell-Nr.:
6FX2 002-2CC01-1
0
Die Verbindungskabel sind in verschiedenen Längen beziehbar.
siehe Katalog NC Z, Best.-Nr. E86060-K4490-A001-A
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Verdrahten
4.6 Beschreibung der Peripherie-Schnittstelle
Frontstecker
An den 48poligen Frontstecker X1 mit Einzeldrahtanschluss können pro Kanal vier
digitale Ein-/Ausgänge, das Null-Lagen-Signal und das Bereitschaftssignal
(READY2) angeschlossen werden.
Anzeigeelemente
Der aktuelle Zustand der Peripherie-Schnittstelle wird durch die LEDs angezeigt,
die sich neben dem Frontstecker befinden:
e Je eine LED für INTF, EXTF und STAT
e 3 LEDs für Eingang Null-Lagen-Signal, Kanal 1...3
e 3 LEDs für Eingang Bereitschaftssignal 2 Kanal 1...3
e 12 LEDs für die digitalen Eingänge 0...3, Kanal 1...3
e 12 LEDs für die digitalen Ausgänge 0...3, Kanal 1...3
Lage des Steckers
Im Bild 4-11 ist die Lage des Frontsteckers und Beschriftungsschilder dargestellt.
Beschriftungsschild Beschriftungsschild Anschlussbild
außen im Frontstecker innen
`
€
©
Y i
HHH
LH HH S A HHH 7
6: f
n
Frontstecker X1
LED-Anzeige
L If
Bild 4-11 Lage des Steckers X1
À:
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-25
Verdrahten
Beschriftungsschilder
4-26
Im Bild 4-12 sind die Beschriftungsschilder der FM 453 dargestellt.
LED- Beschriftungsschild Anschlussbild Beschriftungsschild
Anzeige außen innen im Frontstecker
INTF N
EXTF ER
STAT Fa m
1L+
T >
NL ] ©
1 7 1NL
2 — +4 2NL
3 - >? 3NL
1 Fr 44 1READY2
2 T bba ze 2READY2
3 mD 3READY2
1M
READY2 m
13 1M
14
110 =A 110
18.
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11 a 11
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112 7 112
113 44 113
18 2M
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212 = I? 212
213 rt 213
23 2M
24
310 p 4 310
31 A ~ze 31
312 FRE + 3l2
313 — +44 313
2L+ $
2 2L+ |
30
1Q0 z He 1Q0
1Q1 zH 1Q1
1Q2 z H 1Q2
1Q3 mipi 103
3L+ l
g 3L |
36
2Q0 st 200
201 maia] 2Q1
2Q2 zH 2Q2
2Q3 zl H 2Q3
4L+ I
a 4L+ |
42
300 zH 3Q0
3Q1 zH 3Q1
3Q2 zH 3Q2
3Q3 z 3Q3
2M| C
Tal?
Rack-Nr. Steckplatz-Nr. |z
Bild 4-12 Beschriftungsschilder der FM 453
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Verdrahten
Belegung des Steckers
Steckerbezeichnung: x1
Steckertyp: 48poliger S7-Frontstecker für Einzeldrahtanschluss
Tabelle 4-11 Belegung des Frontsteckers
Klemme | Name Bedeutung
1 M enthält Kabelbrücke zur Erkennung des gesteckten Frontsteckers
2 FE_X1
3 1L+ DC 24 V Hilfsspannung für Geberversorgung”)
4 1L+ Die Klemmen 3, 4, 5 sind auf der Baugruppe gebrückt.
5 1L+
6 1NL Eingang Null-Lagen-Signal von Kanal 1
7 2NL Eingang Null-Lagen-Signal von Kanal 2
8 3NL Eingang Null-Lagen-Signal von Kanal 3
9 1READY2 | Eingang Bereitschaftssignal 2 von Kanal 1
10 2READY2 | Eingang Bereitschaftssignal 2 von Kanal 2
11 3READY2 | Eingang Bereitschaftssignal 2 von Kanal 3
12 1M Bezugspotential für Hilfsspannung 1L+
13 1M Die Klemmen 12, 13, 14 sind auf der Baugruppe gebrückt.
14 1M
15 110 digitaler Eingang 0 von Kanal 1
16 111 digitaler Eingang 1 von Kanal 1
17 112 digitaler Eingang 2 von Kanal 1
18 113 digitaler Eingang 3 von Kanal 1
19 2M Bezugspotential für Hilfsspannung 2L+ bis 4L+3)
20 210 digitaler Eingang 0 von Kanal 2
21 211 digitaler Eingang 1 von Kanal 2
22 212 digitaler Eingang 2 von Kanal 2
23 213 digitaler Eingang 3 von Kanal 2
24 2M Bezugspotential für Hilfsspannung 2L+ bis 4L+°)
25 310 digitaler Eingang 0 von Kanal 3
26 311 digitaler Eingang 1 von Kanal 3
27 312 digitaler Eingang 2 von Kanal 3
28 313 digitaler Eingang 3 von Kanal 3
1) Bei Anwendungen mit Geber muss 1L+ mit Bezug 1M immer an eine 24 V Hilfsspan-
nung angeschlossen sein und 1M ist mit dem Bezugspotential der CPU zu verbinden
(siehe Bild 4-1 “Anschluss der Masse der Lastspannung”).
2) Wird dieser Kanal funktionsmäßig nicht verwendet, so muss die zugehörige Hilfsspannung
nicht angeschlossen werden.
3) Die Klemmen 19, 24, 47, 48 (Bezugspotential 2M) sind auf der Baugruppe gebrückt.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
4-27
Verdrahten
4-28
Tabelle 4-11 Belegung des Frontsteckers, Fortsetzung
Klemme Name Bedeutung
29 2L+ DC 24 V Hilfsspannung für digitale Ausgänge Kanal 12
30 2L+ Die Klemmen 29, 30 sind auf der Baugruppe gebrückt.
31 1Q0 Digitaler Ausgang 0 von Kanal 1
32 101 Digitaler Ausgang 1 von Kanal 1
33 1Q2 Digitaler Ausgang 2 von Kanal 1
34 1Q3 Digitaler Ausgang 3 von Kanal 1
35 3L+ DC 24 V Hilfsspannung für digitale Ausgänge Kanal 22
36 3L+ Die Klemmen 35, 36 sind auf der Baugruppe gebrückt.
37 2Q0 Digitaler Ausgang 0 von Kanal 2
38 2Q1 Digitaler Ausgang 1 von Kanal 2
39 2Q2 Digitaler Ausgang 2 von Kanal 2
40 2Q3 Digitaler Ausgang 3 von Kanal 2
41 4L+ DC 24 V Hilfsspannung für digitale Ausgänge Kanal 32
42 4L+ Die Klemmen 41, 42 sind auf der Baugruppe gebrückt.
43 300 Digitaler Ausgang 0 von Kanal 3
44 301 Digitaler Ausgang 1 von Kanal 3
45 3Q2 Digitaler Ausgang 2 von Kanal 3
46 303 Digitaler Ausgang 3 von Kanal 3
47 2M Bezugspotential für Hilfsspannung 2L+ bis 4L+°)
48 2M
1) Bei Anwendungen mit Geber muss 1L+ mit Bezug 1M immer an eine 24 V Hilfsspan-
nung angeschlossen sein und 1M ist mit dem Bezugspotential der CPU zu verbinden
(siehe Bild 4-1 “Anschluss der Masse der Lastspannung”).
2) Wird dieser Kanal funktionsmäßig nicht verwendet, so muss die zugehörige Hilfsspannung
nicht angeschlossen werden.
3) Die Klemmen 19, 24, 47, 48 (Bezugspotential 2M) sind auf der Baugruppe gebrückt.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005
Verdrahten
Digitale Eingänge (I0...3)
Die FM 453 verfügt je Kanal über vier digitale Eingänge.
Alle Eingänge sind gleichrangige Optokoppler-Eingänge mit Bezugspotential 2M.
Die Zuordnung der Schaltfunktion zur Nummer des Eingangs erfolgt über Maschi-
nendaten, ebenso die Wahl der Polarität der Eingänge (Ein- oder Ausschalt-
Flanke).
Diese schnellen Eingänge sind SPS-kompatibel (24 V- P-schaltend). Es können
Schalter oder berührungslose Sensoren (2- oder 3-Draht Sensor) angeschlossen
werden.
Sie können verwendet werden z. B.:
e als Referenzpunktschalter
e als Schalter für externen Start, externen Satzwechsel
e als Messtaster
Weitere Anwendungen siehe Kapitel 5.3.1.
Eingang NL
An einen weiteren Eingang können Sie pro Kanal das Null-Lagen-Signal des An-
triebs-Leistungsteils anschließen.
Das Null-Lagen-Signal wird im MD37 (siehe Kapitel 5.3.1) spezifiziert und kann
sein (siehe Kapitel 9.7):
e Bestromungsmuster Nullsignal für Referenzpunktfahrt
e Nullimpuls extern für Referenzpunktfahrt
Eingang READY2
An einen weiteren Eingang können Sie pro Kanal das Bereitschaftssignal 2 (Regler
bereit) des Antriebs-Leistungsteils anschließen.
Das Meldesignal wird im MD37 (siehe Kapitel 5.3.1) spezifiziert.
Hinweis
Der Eingang ”READY?” ist als potentialfreier Optokoppler-Eingang ausgeführt.
Einzelheiten zur Verdrahtung siehe Kapitel 4.7.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-29
Verdrahten
Tabelle 4-12 Elektrische Parameter der digitale Eingänge, NL, READY2
Versorgungsspannung DC 24 V
(zulässiger Bereich: 20,4...28,8 V)
Potentialtrennung ja
Eingangsspannung e 0-Signal: -3...5 V
e 1-Signal: 11...30 V
Eingangsstrom e 0-Signal: max. 3 mA
e 1-Signal: max. 7 mA
Eingangsverzögerung
e über Eingangsspannungsbe- |° 0 — 1-Signal: max. 15 us
reich e 1 — 0-Signal: max. 45 us
e 0-— 1-Signal: max. 8 us
° bei 24V Eingangsspannung |e intern ca. 20 us bei Funktion Istwertübernahme
Verpolschutz Eingangssignale ja
Anschaltung der Eingangssignale
Die Anschaltung an die FM 453 ist am Beispiel des Bereitschaftssignales READY2
dargestellt.
Es gibt zwei Möglichkeiten der Anschaltung der Eingangssignale:
e Versorgung erfolgt aus der Anwenderhilfsspannung L+
e Versorgung erfolgt von der extenen Signalquelle
Versorgung aus der Anwenderhilfsspannung L+
Im Bild 4-13 ist die Anschaltung des Bereitschaftssignals am Stecker X1 der
FM 453 dargestellt (z. B. Antrieb SIMODRIVE 611 mit Kanal 1 der FM).
Ansteuerung des Bereitschaftssignals durch High-Side-Schalter oder Relaiskontakt
FM Antriebsgerät
x1 High-Side-Schalter
READY2 /Kanal 1 oder Relaiskontakt
t 9 am m 74
q
29 mm
30 =m m 73 /
2L+
47 Œ oM
48 (e ——
z. B. SIMODRIVE 611
Bild 4-13 Anschaltung des Bereitschaftssignals, Versorgung von der Anwenderhilfsspan-
nung L+
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
4-30 A5E00056647-005
Verdrahten
Versorgung von der externen Signalquelle
Im Bild 4-14 ist die die Versorgung des Bereitschaftssignals vom Antriebsgerät dar-
gestellt.
Ansteuerung des Bereitschaftssignals durch High-Side-Schalter oder Relaiskontakt
FM Antriebsgerät
P24
X1 READY2 /Kanal 1 >l
47
48 mme Læ% amm — M
Bild 4-14 Ansteuerung des Bereitschaftssignals, Versorgung vom Antriebsgerät
Digitale Ausgänge (Q0...3)
Die FM 453 verfügt je Kanal über vier digitale Ausgänge.
Alle Ausgänge sind gleichrangig. Die Zuordnung der Schaltfunktion zur Nummer
des Ausgangs erfolgt über Maschinendaten.
Die vier Ausgänge dienen der Verdrahtung anwendungsspezifischer Signale.
Diese können z. B. sein:
e Position erreicht, Halt
e Schaltfunktion M-Befehl
e Drehrichtung vorwärts/rückwärts
Weitere Anwendungen siehe Kapitel 5.3.1.
Tabelle 4-13 Elektrische Parameter der digitalen Ausgänge
Versorgungsspannung DC 24 V
(Anwenderhilfsspannung 2L+...4L+) | (zulässiger Bereich: 20,4...28,8 V)
Potentialtrennung ja
Ausgangspannung e 0-Signal: Reststrom max. 2 mA
e 1-Signal: (Hilfsspg. 2L+...4L+ - 0,3 V)
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 4-31
Verdrahten
Tabelle 4-13 Elektrische Parameter der digitalen Ausgänge, Fortsetzung, Fortsetzung
Ausgangsstrom bei Signal “1”
° bei Umgebungstemperatur 40°C
- Nennwert
- zulässiger Bereich
- Lampenlast
° bei Umgebungstemperatur 60°C
- Nennwert
- zulässiger Bereich
0,5A
5 mA...0,6 A (über Hilfsspannungsbereich)
max. 5 W
0,1 A
5 mA...0,12 A (über Hilfsspannung)
Kurzschluss-/Überlastschutz
ja, taktend bei Übertemperatur für jeden Ausgang
separat
Schaltfrequenz
e ohmsche Last: max. 100 Hz
e induktive Last: max. 0,25 Hz (bei externer Lö-
schung)
Verpolschutz für Hilfsspannungen ja
Summenstrom der digitalen Gleichzeitigkeitsfaktor 100 %
Ausgänge e bis 40°C: 6 A (für alle Kanäle)
e 40°C bis 60°C:1,2 A (für alle Kanäle)
Hilfsspannung für Geber 1L+ und digitale Ausgänge 2L+...4L+
IN
4-32
Für digitale Ausgänge und Geber mit 5 V bzw. 24 V-Versorgungsspannung muss
eine 24 V Hilfsspannung mit obigen Parametern angeschlossen werden.
Gefahr
Die 24 V Hilfsspannungen 1L+ bis 4L+ sind als Funktionskleinspannung mit siche-
rer Trennung nach EN60204-1, Kap. 6.4, PELV (mit Erdung 1M, 2M) auszulegen.
Hinweis
Die Verbindungsleitung zwischen Spannungsquelle und Hilfsspannungsanschluss
1L+...4L+ und zugehörigem Bezugspotential 1M...2M darf eine zulässige Länge
von maximal 10 m nicht überschreiten.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Verdrahten
4.7 Verdrahtung des Frontsteckers
Das Bild 4-15 zeigt Ihnen die Verlegung der Leitungen zum Frontstecker.
Frontstecker mit
Schraubanschluss
digitale ohne Deckel
Ausgänge —
digitale
Eingänge
z.B. 1
Messtaster
Zugentlastung ON
Bild 4-15 Verdrahtung des Frontsteckers
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005 4-33
Verdrahten
Anschlussleitungen
Flexible Leitung, Querschnitt:
e 0,5 bis 1,5 mm? für Frontstecker mit Crimpanschluss
e 0,25 bis 2,5 mm? für Frontstecker mit Schraubanschluss
e 0,08 bis 2,5 mm? für Frontstecker mit Federkraftanschluss
Aderendhülsen sind nicht erforderlich.
Bei Frontsteckern mit Schraub- oder Federkraftanschluss können Sie Ader-
endhülsen mit oder ohne Isolierkragen nach DIN 46228 T.1 oder T.4, Form A nor-
male Ausführung verwenden.
Sie können zwei Leitungen mit bis jeweils 1,0 mm? anschließen. Hierfür müssen
Sie spezielle Aderendhülsen einsetzen.
siehe Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-400/M7-400, Aufbauen.
Hinweis
Für den Anschluss der digitalen Eingänge, NL und READY2 ist für eine optimale
Störfestigkeit die Verwendung geschirmter Leitungen erforderlich.
Benötigtes Werkzeug
Schraubendreher oder Motorschrauber 3,5 mm
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
4-34 A5E00056647-005
Verdrahten
Vorgehen Frontstecker-Verdrahtung
Gehen Sie wie folgt vor, um den Frontstecker (mit Schraubanschluss) zu verdrah-
ten:
1.
2.
3.
Ziehen Sie den Deckel vom Frontstecker ab.
Isolieren Sie die Leitungen ab (Länge 8 bis 10 mm).
Verwenden Sie Aderendhülsen?
Wenn ja: Isolieren Sie die Drähte auf 10 mm ab. Verpressen Sie die Aderend-
hülsen mit den Leitungen.
. Bringen Sie die beiliegende Zugentlastung am Frontstecker an.
5. Beginnen Sie die Verdrahtung unten, andernfalls oben. Verschrauben Sie auch
6
7
8.
9
nicht belegte Klemmen.
Das Anzugsdrehmoment beträgt 0,6...0,8 Nm.
. Ziehen Sie die Zugentlastung für den Kabelstrang fest.
. Schließen Sie den Frontstecker.
Kennzeichnen Sie die Anschlüsse auf dem beigelegten Beschriftungsschild.
. Frontstecker auf die Baugruppe stecken.
Eine auführliche Beschreibung der Verdrahtung eines Frontsteckers finden Sie im
Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-400/M7-400, Aufbauen.
Geschirmte Leitungen
Bei der Verwendung geschirmter Leitung ist zusätzlich wie folgt vorzugehen:
1:
Der Kabelschirm muss nahe der FM 453 großflächig auf eine geerdete Schirm-
schiene aufgelegt werden.
siehe Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-400/M7-400, Auf-
bauen.
. Geschirmte Leitung bis zur Baugruppe weiterführen, dort aber keine Verbin-
dung zum Schirm herstellen.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
4-35
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Parametrieren
Kapitelübersicht
Kapitel Titel Seite
5.1 Installation von "FM 453 parametrieren” 5-3
5.2 Einstieg in “FM 453 parametrieren” 5-4
5.3 Parametrierendaten 5-7
5.4 Parametrierem mit FM 453 parametrieren 5-30
5.5 Ablegen der Parametrierdaten im SDB > 1 000 5-31
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005
5-1
Parametrieren
Übersicht
In diesem Kapitel erhalten Sie einen Überblick über das Parametrieren der FM 453
mit dem Parametriertool "FM 453 parametrieren”.
S7-400 CPU E FM 453
Anwender- Datenbausteine (DB)
Datenbaustein e DB-MD Online (Bearbeit .
i i nline (Bearbeitung im
(1-DB:pro Karal) K-Bus i M Menü Zielsystem und
ETERA) DBWK Auswahl der Option On-
MPI ° DB-NC linebearbeitung
(je 1 DB pro Kanal)
Offline (Bearbeitung im
PG Menü Datei
(STEP 7) HW-CONFIG
Rackparametrierung
Baugruppenauswahl
Alarme aktivieren
(Grundparameter)
Parametrier-
masken
Setup.exe Konfigurierung: Systemdaten erzeugen Baugruppe parametrieren
g Parametriertool ”FM 453 parametrieren”
e Funktionsbausteine
e MD-DBs (zur Inbetriebnahme Schrittmotor) 1)
e vorprojektierte Oberfläche für OPs
e Handbuch im PDF-Format
e Getting started im PDF-Format
1) siehe Getting started und Kapitel 7
Bild 5-1 Übersicht Parametrieren
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
5-2 A5E00056647-005
Parametrieren
5.1 Installation von ”FM 453 parametrieren”
Voraussetzung
Auf dem Programmiergerät (PG/PC) muss eines der folgenden Betriebssysteme
installiert sein:
"Windows Vista 32 Bit Ultimate”
"Windows Vista 32 Bit Business”
“Windows 2000 SP4”
“Windows 2003 Server“
"Windows XP-Professional”
Sie benötigen das entsprechende STEP 7-Programm (ab V5.3 + SP2;
bei Windows Vista: ab V5.4 + SP3).
Für den Onlinebetrieb muss die Verbindung vom PG/PC zur S7-400 CPU herge-
stellt sein (siehe Bild 4-1).
Installation
Die gesamte Software (Parametriertool, Funktionsbausteine und vorprojektierte
Oberfläche für OPs) befindet sich auf CD-ROM.
So installieren Sie die Software:
1.
2.
Legen Sie die CD-ROM in das CD-Laufwerk Ihres PGs/PCs ein.
Starten Sie auf der CD-ROM die Datei Setup.exe.
3. Befolgen Sie Schritt für Schritt die Anweisungen, die Ihnen das Installationspro-
gramm anzeigt.
Ergebnis: Die Software ist standardmäßig in folgenden Verzeichnissen
installiert:
- Parametriertool “FM 453 parametrieren”: [STEP7-Verzeichnis]\S7FUPOS
- Technologiefunktionen: [STEP7-Verzeichnis]\S7LIBS\FMSTSV_L
- Oberfläche für OPs:
[STEP7-Verzeichnis]\|EXAMPLES\FM453\zDt17_02_FM453_OP_EX
- Anwenderbeispiele: [STEP7-Verzeichnis]\|EXAMPLES\zDt17_02
STEP7-Projektname: zDt17_02_FM453_EX
- MD-DBs (zur Inbetriebnahme Schrittantrieb):
[STEP7-Verzeichnis]\EXAMPLES\FM453\MD
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
5-3
Parametrieren
5.2 Einstieg in “FM 453 parametrieren”
Voraussetzung
Auf dem PG/PC haben Sie die Software nach Kapitel 5.1 installiert.
Konfigurieren
Konfigurieren setzt voraus, dass Sie ein Projekt angelegt haben, in dem Sie die
Parametrierung speichern können. Weitere Informationen, zum Konfigurieren von
Baugruppen finden Sie in Ihrem Benutzerhandbuch Basissoftware für S7 und M7,
STEP 7. Nachfolgend sind nur die wichtigsten Schritte erläutert.
1. Starten Sie den SIMATIC Manager und öffnen Sie Ihr Projekt.
2. Fügen Sie über das Menü Einfügen > Station eine SIMATIC 400-Station ein.
3. Wählen Sie die SIMATIC 400-Station an. Über das Menü Bearbeiten > Objekt
öffnen gelangen Sie in die S7-Hardwarekonfiguration.
4. Wählen Sie einen Baugruppenträger aus.
5. Wählen Sie die Positionierbaugruppe FM 453 mit der zugehörigen Bestellnum-
mer aus dem Baugruppenkatalog aus, und fügen Sie diese in die Hardwareta-
belle gemäß Ihrer Konfiguration ein.
6. Gehen Sie mit Doppelklick auf die zu parametrierenden Baugruppe.
Es erscheint der Dialog Eigenschaften
Eigenschaften - FM 453 - (R0759) x|
Allgemein | Adressen | Grundparameter |
Kurzbezeichnung: FM 453
Positionierbaugruppe für Servo-/Schrittantriebe, 3 Achsen a]
Bestell-Nr. 6E57 453-34H00-0AE0
Name:
Kommentar:
Parameter... | Abbrechen | Hilfe |
Bild 5-2 Einstieg “FM 453 parametrieren”
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
5-4 ASE00056647-005
Parametrieren
7. In diesem Bild können Sie über die Karteikarten (Allgemein, Adressen und
Grundparameter) der FM 453:
- eine Bezeichnung geben
- die Adresse der FM, Eingangsparameter von Baustein POS_INIT (siehe
Kapitel 6.3.1) evtl. ändern
- die Alarme (Diagnose-, Prozessalarm) parametrieren
Hinweis:
Ein Weiterarbeiten im Zustand CPU-STOP ist für die FM 453 nicht vorgesehen.
Mit Klick auf die Schaltfläche Parameter gelangen Sie in die Parametrierober-
fläche.
e5] Übersicht -oj xi
Kanalanwahl: Kanal 7 ]
Anpassung der Nur für die Betriebs- Nur für die Betriebsart Automatik
FM an die Achse art Schrittmaßfahrt
Pe MD | _SM WZK VP
arametrieren des EZ]
Kanals s 2 GE: > Er > 11% hA
an pe a
Maschinendaten Schrittmaße Werkzeug- Verfahr-
korrekturwerte programme
P: trierdat
ET. i — Daten zur FM übertragen ... |
132.245 mm! E ar
Test und Inbetrieb-
nahme des Kanals — Rej RJ Yí g ma i
Inbetriebnahme Fehleranzeige Servicedaten Trace
FM ist parametriert und getestet (alle Kanäle)
Daten als SDB
sichern? _— SDB erstellen |
Wird für den Baugruppentausch ohne PG benötigt
| en — BAd inaw.DB eintragen. |
Bild 5-3 Übersichtsbild für die Parametrierung
Über das Menü Ansicht > Übersicht können Sie dieses Bild während der Para-
metrierung immer wieder anwählen.
Die Baugruppe FM 453 für universelles Positionieren wird in jedem Kanal über auf
der Baugruppe remanent speicherbare Parameter-DBs parametriert. Eine
Schlüsselfunktion nimmt hierbei der Datenbaustein ”Maschinendaten” (DB-MD)
ein, da dieser unabhängig von der technologischen Funktionalität der Baugruppe
immer benötigt wird. Alle anderen Parameter-DBs sind technologieabhängig erfor-
derlich.
Jetzt können Sie Ihre Baugruppe parametrieren. Das nachfolgende Kapitel gibt
Ihnen einen Überblick über die Daten, die parametriert werden können.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005 5-5
Parametrieren
Die Fenstergröße für die Eingabe der Parametrierdaten sowie die Größe des Über-
sichtsbildes können Sie mit der Maus an Ihre Bildschirmgröße anpassen.
Gehen Sie wie folgt vor:
. Stellen Sie den Mauszeiger solange auf den oberen Fensterrand bis er sich in
einen Pfeil wandelt.
. Betätigen Sie die linke Maustaste und ziehen Sie die Maus nach unten.
. Lassen Sie die Maustaste los.
. Stellen Sie den Mauszeiger auf die Zeile mit dem Fensternamen.
. Betätigen Sie die linke Maustaste und schieben Sie die Maus nach oben. Nach
der Positionierung des Fensters an die richtige Stelle, lassen Sie die Maustaste
los.
Wenn Sie Ihr Projekt konfiguriert haben, können Sie auch über S7-Konfiguration,
mit Anwahl der Baugruppe und dem Menübefehl Bearbeiten > Objekt-
eigenschaften in den Dialog Eigenschaften gelangen.
Integrierte Hilfe
5-6
Die Parametrieroberfläche ist mit einer Integrierten Hilfe ausgestattet, die Sie beim
Parametrieren der Positionierbaugruppe unterstützt. So rufen Sie die Integrierte
Hilfe auf:
Über den Menübefehl Hilfe > Hilfethemen... oder
durch Drücken der Taste F1 oder
über das Zeichen [2 und anschließend gehen Sie auf das Element bzw. Fen-
ster, über welches Sie informiert werden wollen und betätigen die linke Mausta-
ste.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Parametrieren
5.3 Parametrierdaten
Was kann parametriert werden?
Es können die folgenden Datenbereiche parametriert werden:
e Maschinendaten (MD)
° Schrittmaße (SM)
e \Werkzeugkorrekturdaten (WK )
e Verfahrprogramme (NC)
e Anwenderdaten (Anwender-Datenbaustein)
Diese Daten (außer Anwenderdaten) werden in Datenbausteinen (DB) im Nummern-
bereich
von 1001 bis 1239 für Kanal 1
von 1301 bis 1539 für Kanal 2
von 1601 bis 1839 für Kanal 3
abgelegt.
Die Datenbausteine MD, SM, WK, NC werden in die FM 453 übertragen und dort
remanent gespeichert.
Die Parametrierung von SM, WK und NC kann entfallen, falls die entsprechenden
Funktionen nicht genutzt werden.
Der Anwender-Datenbaustein muss in der CPU gespeichert sein. Erst dann kann
er mit Anwenderdaten online beschrieben werden (siehe Kapitel 6).
Die Parametrierdaten (außer Anwenderdaten) können auch offline auf dem PG
erstellt, bearbeitet und gespeichert werden.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 5-7
Parametrieren
Datenbausteine (DB) der FM 453
Die Tabelle 5-1 gibt einen Überblick über die Datenbausteine in der FM 453 und
ihre Bedeutung.
Tabelle 5-1
Datenbausteine der FM 453
Datenbau-
stein
DB-MD
Bedeutung
Maschinendaten
DB-Nr. = 1205 für Kanal 1
DB-Nr. = 1505 für Kanal 2
DB-Nr. = 1805 für Kanal 3
Arbeitsspeicherbedarf (Kanal 1) = 324 Byte
Maschinendaten dienen zur Anpassung der FM 453 an den Einsatzfall
des Anwenders. Eine Parametrierung mit Maschinendaten ist unbedingt
notwendig, um jeden Kanal der FM funktionell zu aktivieren. Der parame-
trierte DB-MD ist in die FM zu laden. Der DB-MD wird beim Schreiben auf
die FM 453 bezüglich Eingabegrenzen der einzelnen Werte und
Abhängigkeiten untereinander geprüft. Nur bei Zulässigkeit aller Werte
erfolgt die remanente Speicherung, andernfalls erfolgen über die MPI Da-
tenfehlermeldungen. Ein fehlerhafter DB bleibt über Netz-AUS hinweg
nicht erhalten.
Die Maschinendaten können über "Maschinendaten aktivieren” oder
durch Aus-/Einschalten aktiv geschaltet werden.
DB-SM
Schrittmaße
DB-Nr. = 1230 für Kanal 1
DB-Nr. = 1530 für Kanal 2
DB-Nr. = 1830 für Kanal 3
Arbeitsspeicherbedarf (Kanal 1) = 468 Byte
Die Schrittmaße dienen in der Betriebsart (BA) ”Schrittmaßfahrt relativ” als
frei wählbare relative Wegbeträge zur Einzelpositionierung. Es sind 1 bis
100 Schrittmaße möglich (siehe Kap. 5.3.2).
Änderungen sind in allen BA (auch in der BA “Schrittmaßfahrt relativ”)
während der Bewegung möglich. Die Änderungen von Schrittmaßen
müssen immer abgeschlossen sein, bevor in der BA “Schrittmaßfahrt rela-
tiv” eine neue Bewegung gestartet wird. Ist dies nicht der Fall, erfolgt die
Fehlermeldung “Schrittmaß nicht vorhanden” KI. 2/Nr. 13.
DB-WK
Werkzeugkorrekturdaten
DB-Nr. = 1220 für Kanal 1
DB-Nr. = 1520 für Kanal 2
DB-Nr. = 1820 für Kanal 3
Arbeitsspeicherbedarf (Kanal 1) = 308 Byte
Die Anwendung der Werkzeuglängenkorrektur und der Verschleißwerte
sind in Kap. 10.1 beschrieben. Es stehen maximal 20 Korrektur- bzw. 20
Verschleißwerte zur Verfügung.
Werkzeugkorrekturdaten werden für die Betriebsart "Automatik und Auto-
matik/Einzelsatz” benötigt.
Änderungen sind in allen BA und während der Bewegung möglich. Erfol-
gen Änderungen bei eingeschalteter Werkzeugkorrektur während des
Startens bzw. an Satzübergängen (interner Zugriff auf Korrekturwerte)
kommt es zur Fehlermeldung “Werkzeugkorrekturwert nicht vorhanden”
KI.3/Nr.35.
5-8
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
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Tabelle 5-1 Datenbausteine der FM 453, Fortsetzung
Datenbau-
stein
DB-NC
Bedeutung
Verfahrprogramme
Programm-Nr. + 1000 = DB-Nr. = 1001...1199 für Kanal 1
Programm-Nr. + 1300 = DB-Nr. = 1301...1499 für Kanal 2
Programm-Nr. + 1600 = DB-Nr. = 1601...1799 für Kanal 2
Arbeitsspeicherbedarf (Kanal 1) = 108 Byte + (20 x Anzahl Verfahr-
sätze)
Verfahrprogramme werden für die Betriebsart "Automatik und Automatik/
Einzelsatz” benötigt .
e Nicht angewählte Programme sind immer änderbar.
e Wird in einem vorgewählten Programm inklusiv Unterprogramm
geändert, wird die Programmvorwahl aufgehoben. Das Programm ist
anschließend neu anzuwählen. Eine Programmänderung kann erfol-
gen, wenn BL = 0 (Programmaufruf/Programmende) und bei Stopp.
Systemdaten-
baustein
SDB = 1 000
Für Baugruppentausch ohne PG
In den SDB > 1 000 werden alle Parametrierdaten Kanal 1...3
(DB-MD, DB-SM, DB-WK, DB-NC) der FM 453 abgelegt. Dieser SDB wird
in die CPU geladen und dient als zusätzliche Speichermöglichkeit .
DB-SS
Datenbaustein für Statusmeldungen
DB-Nr. = 1000 für Kanal 1
DB-Nr. = 1300 für Kanal 2
DB-Nr. = 1600 für Kanal 3
Der DB-SS ist ein interner DB der FM, für Test, Inbetriebnahme und B & B.
DB 1249
Interner DB der FM, für Anwender nicht relevant.
Datenbaustein-Struktur
Die Tabelle 5-2 zeigt eine grobe Darstellung der Datenbausteinstruktur.
Tabelle 5-2 Datenbausteinstruktur
Adressen/Offset Inhalt Bemerkung
Systeminformation, für Anwender
DB-Kopf (36 Byte) nicht relevant
ab 0
Angaben für die Kennzeichnung
Nutzdatenbereich/Strukturkopf des Datenbausteins im System.
ab 24 bei MD bzw. 32 | Nutzdaten Parametrierdaten
Die ausführlichen Datenbausteinstrukturen und die Parametrierdaten der einzelnen
Datenbausteintypen sind in den nachfogenden Kapiteln dargestellt.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
5-9
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5.3.1
Maschinendaten
DB-Struktur
Die Tabelle 5-3 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbausteins
”"Maschinendaten” (DB-MD).
DB-Nr.: 1205 für Kanal 1
DB-Nr.: 1505 für Kanal 2
DB-Nr.: 1805 für Kanal 3
Tabelle 5-3 DB-Struktur Maschinendaten
Adresse | Variablentyp Wert Bedeutung der Variablen Bemerkung
DB-Kopf (36 Byte)
0 WORD Rack Steckplatz BG-Adresse
2 WORD DB-Nr. (> 1000) wie im DB-Kopf
4 DWORD reserviert
8 WORD Fehler-Nr. (von FM) bei B & B-Dienste
10 WORD 1 Kanalnummer
12 2 STRING MD DB-Kennung/Typ 2 ASCII-Zeichen
16 DWORD 453 Baugruppenkennung FM 453
20 4 CHAR 0 Versionsnummer/Satznummer (DB-Struktur)
ab 24... siehe Maschinendatenliste
MD5...MD61
Hinweis: MD-Adresse in DB = (MD-Nr. -5) *4 + 24
5-10
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005
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Eingabe der Werte
In “FM 453 parametrieren” rufen Sie im Menü Datei > Neu > Maschinendaten
folgendes Bild auf.
W OFFLINE - MASCHINENDATEN - DB1205 (KANAL 1) -lolx|
Interpglationsdaten l Reglerdaten ] Antriebsdaten | ‚Antriebs-SS | 57-Schnittstelle |
; i| Geberdaten ] Referenzpunkt | Dig. Eingänge ] Dig. Ausgänge |
MD? Maßsystem * [fios mm 7]
- MD61 Ansteuerungsart *
@ Servomator m. Lagereglung einf. Kenn.
© Schrittmotor m. Lageregl. einf. Kenn.
© Schrittmotor ohne Lagereg. gekn. Kenn.
- MD8 Achsart *
@ Linearachse © Rundachse
MDI Rimdachsendes [00 mm
MDE Achsname x
MD21 Software-Endschalter Anfang Fi 000000 mm
MD22 Software-Endschalter Ende f 000000 mm
MD23 Maximalgeschwindigkeit [30000 mmmin
* Das Ändern und Aktivieren dieser Daten bewirkt das
Rücksetzen der Achse.
Schließen |
Bild 5-4 Eingabe der Werte für Maschinendaten
Geben Sie auf den jeweiligen Karteikarten die Maschinendaten ein.
Sie können auch über das Menü Ansicht > Tabellenform ihre Werte in einer Ta-
belle eingeben.
Bei der Erstellung des MD-DBs sollten Sie unbedingt das Kapitel 7 “In Be-
trieb nehmen der FM 453” beachten.
Hinweis
Das Maßsystem (MD7) muss mit dem angegebenen Maßsystem der anderen DBs
übereinstimmen.
Das Maßsystemraster (MSR) ist die kleinste Wegeinheit im jeweiligen Maßsystem.
Sollten Sie diesen Hinweis einmal nicht beachtet haben, dann gehen Sie wie folgt
vor:
1. Löschen aller Datenbausteine des betreffenden Kanals (die nicht mit dem
Maßsystem übereinstimmen) oder löschen des gesamten Speichers auf der
FM 453.
2. Die übrigen Datenbausteine auf dem PG ändern.
3. Die Datenbausteine wieder neu in die FM 453 laden.
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005 5-11
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Maschinendatenliste
In der Tabelle 5-4 sind alle Maschinendaten der FM 453 aufgelistet.
Erläuterungen zur Maschinendatenliste:
K sind Konfigurationsdaten siehe Kapitel 9.3.3
E sind einstellbare Maschinendaten für Justage (Inbetriebnahme-Optimierung) und
Technologie siehe Kapitel 9.3.3
Die Maßeinheiten beziehen sich auf die betragsmäßige Wertedarstellung im Ma-
schinendaten-DB.
Tabelle 5-4 Maschinendatenliste
: Default- Datentyp/Einheit/ | siehe
Nr. Bezeichnung were Wert/Bedeutung Kommentar Kap.
1...4 nicht belegt
5 E | Prozessalarmge- 0 0 = Position erreicht BITFELD32 9.10
nerierung 1 = Längenmessung beendet
3 = fliegender Satzwechsel
4 = fliegendes Messen
6E |Achsname x max. 2 ASCII-Zeichen!) 4 Byte?)
7K | Maßsystem 1 1 =10-8 mm DWORD 9.4
2 =10-74 inch
3 =10-4 grd
4 =10-2 grd
8K |Achsart 0 0 = Linearachse DWORD 9.5
1 = Rundachse
9K |Rundachsende? | 36 -105 | 0...1 000 000 000 DWORD [MSR]
10 K | Gebertyp 1 0 = nicht vorhanden DWORD 9.6.1
1 = Inkrementalgeber 962
3 = Absolutgeber (SSI 13 Bit) GRAY-Code
4 = Absolutgeber (SSI 25 Bit) GRAY-Code
5 = Absolutgeber (SSI 21 Bit) GRAY-Code
Tannenbaumformat
6 = Absolutgeber (SSI 25 Bit) GRAY-Code
Tannenbaumformat
13 = Absolutgeber (SSI 13 Bit) Binär-Code
14 = Absolutgeber (SSI 25 Bit) Binär-Code
15 = Absolutgeber (SSI 21 Bit) Binär-Code
Tannenbaumformat
16 = Absolutgeber (SSI 25 Bit) Binär-Code
Tannenbaumformat
MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter BMN = Bestromungsmuster Null
NIX = Nullimpuls extern PWM = Pulsweitenmodulation
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adresserweiterung (1...9) realisiert.
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, Q, E, 1...9 z. B.: “X”, “X1”
2) siehe Abhängigkeiten
3) der Achsname ist in Byte 3 und 4 abgelegt (Byte 1, 2 Zeichenlängenangabe)
5-12
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
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Tabelle 5-4 Maschinendatenliste, Fortsetzung
: Default- Datentyp/Einheit/ | siehe
Nr. Bezeichnung weite Wert/Bedeutung Kommentar Kap.
11 K | Weg pro Geber- 10 000 | 1...1 000 000 000 DWORD [MSR] 9.6.1
umdrehung (Tei- (ganzzahliger Teil) 962
lungsperiode)?)
12 K | Restweg pro Ge- 0 0...232-1 DWORD
berumdrehung?) [2°3?MSR] (gebro-
chener Teil)
13 K | Inkremente pro 2500 |21..225 (bei Absolutgeber) DWORD 9.6.1
Geberumdre- Bei Inkrementalge- | 9.6.2
hung (Teilungs- bern erfolgt die
periode)2) Auswertung zu 4-
MD.
14 K | Anzahl Umdre- 0 0/1 = Singleturn-Geber DWORD 9.6.1
hungen Absolut- 21...212 für Multiturn-Geber Es sind nur 2er- 962
geber Potenzen zulässig.
15 K Baudrate Abso- 2 2= 156 000 DWORD
lutgeber 3= 312 000
bei Zwischenwer- 4= 625 000
ten ist die nächst- 5 = 1 250 000 F
niedrige Baud- 6 = 2 500 000 (ohne Gewähr)
rate einzustellen
16 K | Referenzpunkt- 0 -1 000 000 000...+1 000 000 000 DINT [MSR] 9.2.3
koordinate
17 K | Absolutgeberju- 0 0...225-1 DWORD 9.6.4
stage [Geberraster] Ab-
solutgeber
18 K | Art der Referenz- 0 0 = Richtung +, Nullmarke rechts DWORD 9.2.3
punktfahrt 1 = Richtung +, Nullmarke links Nullmarke:
(Referenzpunkt- 2= Richtung -, Nullmarke rechts Siehe Auswahl:
Anfahrrichtung) 3 = Richtung -, Nullmarke links schema Nullmarke
4 = Richtung +, RPS mitte Bild 5-5
5 = Richtung -, RPS mitte 5
8 = Richtung +, RPS Flanke
9 = Richtung -, RPS Flanke
19 K | Richtungsanpas- 0 0 = Messwertrichtung invertieren BITFELD32 9.7
sung
(nicht bei Gebertyp = 0)
1 = Drehrichtung Antrieb invertieren
MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter BMN = Bestromungsmuster Null
NIX = Nullimpuls extern PWM = Pulsweitenmodulation
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adresserweiterung (1...9) realisiert.
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, Q, E, 1...9 z. B.: “X”, “X1”
2) siehe Abhängigkeiten
3) der Achsname ist in Byte 3 und 4 abgelegt (Byte 1, 2 Zeichenlängenangabe)
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5-13
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Tabelle 5-4 Maschinendatenliste, Fortsetzung
: Default- Datentyp/Einheit/ | siehe
Nr. Bezeichnung werte Wert/Bedeutung Kommentar Kap.
20 K | Hardwareüber- 0 0 =Kabelbruch Geber BITFELD32 9.6.1
wachung 1 = Fehler Absolutgeber 9.6.2
2 = Impulsüberwachung
(Inkrementalgeber)
3 = Spannungsüberwachung Geber
8 = Spannungsüberwachung +15 V
9 = Spannungsüberwachung
dig. Ausgänge
21 E | Softwareend- -109 | -1 000 000 000...1 000 000 000 DINT [MSR] 9.7
schalter Anfang?) 99
22 E | Softwareend- 109 -1 000 000 000...1 000 000 000
schalter Ende?)
23E | Maximalge- 30-106 | 10...500 000 000 DWORD 9.7
schwindigkeit [MSR/min]
24 E | Zielbereich (Posi- | 1000 |0...1 000 000 DWORD [MSR]
tion erreicht, Halt)
25 E | Überwachungs- 0 0 = ohne Überwachung DWORD [ms] 9.7
zeit 1...65 534 in der Stufung des
FM-Zyklusses auf-
gerundet
26 E | Stillstandsbe- 104 1...1 000 000 DWORD [MSR] 9.7
reich
27 E | Referenzpunkt- 0 -1 000 000 000...+1 000 000 000 DINT [MSR] 9.2.3
verschiebung
28 E | Referenzierge- 6-106 | 10...500 000 000 DWORD
schwindigkeit2) [MSR/min]
29 E | Reduzierge- 3-106 | 10...500 000 000
schwindigkeit2)
30 E | Losekompensa- 0 0...1 000 000 DINT [MSR] 9.7
tion
31 E | Richtungsbezug 0 0 = wie Referenzpunktfahren DWORD
der Lose (nicht für Absolutgeber)
1 = positiv
2 = negativ
MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter BMN = Bestromungsmuster Null
NIX = Nullimpuls extern PWM = Pulsweitenmodulation
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adresserweiterung (1...9) realisiert.
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, Q, E, 1...9 z. B.: “X”, “X1”
2) siehe Abhängigkeiten
3) der Achsname ist in Byte 3 und 4 abgelegt (Byte 1, 2 Zeichenlängenangabe)
5-14
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Tabelle 5-4 Maschinendatenliste, Fortsetzung
; Default- Datentyp/Einheit/ | siehe
Nr. Bezeichnung werte Wert/Bedeutung Kommentar Kap.
32 K | Ausgabeart 1 während der Positionierung: DWORD 10.3
M-Funktion 1 = zeitgesteuert serielle Ausgabe 91
2 = quittungsgesteuert von max. 3 M-
seus Funktionen im NC-
vor der Positionierung: Satz
3 = zeitgesteuert
4 = quittungsgesteuert
nach der Positionierung:
5 = zeitgesteuert
6 = quittungsgesteuert
33 K | Ausgabezeit 10 1...100 000 DWORD [ms]
M-Funktion in der Stufung des
FM-Zyklusses auf-
gerundet
34 K | digitale 0 0 = Start extern BITFELD32 9.2.3
g
Eingänge? 1 = Freigabeeingang bitcodierte Funkti- 9.8
2 =externer Satzwechsel onszuordnung:
=fli Istwert set
Ea e stwert setzen Bit-Nr. Voo
ze Bit-Nr.+ 8 1/01
5 = RPS für Referenzpunktfahrt A N 16 1/02
6 = Umkehrschalter für ER = 24 1/03
Referenzpunktfahrt I
— = - aktivierend für die
35 K | digitale 0 0 = Position erreicht, Halt Funktion ist immer 9.8
Ausgänge?) 1 = Achsbewegung vorwärts die Vorderflanke
2 = Achsbewegung rückwärts
3 = Anderung M97
4 = Anderung M98
5 = Startfreigabe
7 = Direktausgabe
36 K | Eingangsanpas- 0 8 = l0 invertiert BITFELD32 9.8
sung 9 = 11 invertiert
(Signalverarbei- 10= I2 invertiert
tung invertiert) 11 = I3 invertiert
MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter BMN = Bestromungsmuster Null
NIX = Nullimpuls extern PWM = Pulsweitenmodulation
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adresserweiterung (1...9) realisiert.
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, Q, E, 1...9 z. B.: “X”, “X1”
2) siehe Abhängigkeiten
3) der Achsname ist in Byte 3 und 4 abgelegt (Byte 1, 2 Zeichenlängenangabe)
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
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5-15
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Tabelle 5-4 Maschinendatenliste, Fortsetzung
: Default- Datentyp/Einheit/ | siehe
Nr. Bezeichnung werte Wert/Bedeutung Kommentar Kap.
37 K | Steuersignale 1 0 = Reglerfreigabe aktiv BITFELD32 9.7
2 = Regler bereit aktiv
3 = Regler bereit invertiert
4 = Regler bereit über Stecker X5
(wenn Bit 24...27 aktiv)
7 = Zeit-Override aktiv
15= Weiterarbeiten nach Not-Aus 9.1.1
(Antriebsfreigabe [AF])
16= autom. Driftkompensation aktiv
17 = Boost aktiv
18= PWM aktiv
19= Boost/PWM invertiert
24= BMN aktiv
25= BMN invertiert
26= NIX aktiv
27 = NIX invertiert
38 E | Lagekreisverstär- | 1000 | 1...10 000 DWORD 9.7
kung [(MSR/min) / MSR]
39 E | minimaler (0) 0 = ohne Überwachung DWORD [MSR] 9.7
Schleppabstand 1...1 000 000
dynamisch
40 E | Beschleunigung 1000 |0 = ohne Rampe DWORD 9.7
3 2
41 E | Verzögerung 1 000 1...100 000 [10°MSR/s“]
42 E | Ruckzeit 0 0...10 000 DWORD [ms] 9.7
43 E | Sollspannung 8000 |1 000...10 000 DWORD [mV] 9.7
max
44 E | Offsetkompensa- 0 -5 000...+5 000 DINT [mV] 9.7
tion
45 E | Stellsignalrampe (0) 0...10 000 000 DWORD 9.7
Spannungsrampe bei MD61 = 0 [mV/s]
Frequenzrampe bei MD61 = 1, 7 [Hz/s]
46 E Mindeststill- 2 1...10 000 DWORD [ms] 9.7
standszeit zwi- in der Stufung des
schen zwei Posi- FM-Zyklusses auf-
tionierungen gerundet
47 E | Mindestverfahr- 2
zeit mit konst.
Geschwindigkeit
48 E | Boostdauer ab- 100 1...1 000 000 9.7
solut
MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter BMN = Bestromungsmuster Null
NIX = Nullimpuls extern PWM = Pulsweitenmodulation
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adresserweiterung (1...9) realisiert.
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, Q, E, 1...9 z. B.: “X”, “X1”
2) siehe Abhängigkeiten
3) der Achsname ist in Byte 3 und 4 abgelegt (Byte 1, 2 Zeichenlängenangabe)
5-16
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
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Tabelle 5-4 Maschinendatenliste, Fortsetzung
: Default- Datentyp/Einheit/ | siehe
Nr. Bezeichnung werte Wert/Bedeutung Kommentar Kap.
49 E | Boostdauer rela- 100 1...100 DWORD [%] 9.7
tiv
50 E | Phasenstrom 100
Fahren
51 E | Phasenstrom 100
Stillstand?
52 K | Schritte pro Mo- 1000 |O = kein Schrittmotor 9.7
torumdrehung?) 4...10 000
53 K | Schrittzahl pro 20 0...400 DWORD 9.7
Bestromungsmu-
ster-Zyklus
54 E Start/Stopp-Fre- 1000 | 10...100 000 DWORD [Hz] 9.7
quenz
55 E | Frequenzwert für | 10000 | 10...1 000 000 9.7
Beschleuni- Minimalwert: MD54 + 1
gungsumschal- Maximalwert: MD56 - 1
tung?)
56E | Maximalfre- 50 000 |500...1 000 000 9.7
quenz?)
57 E | Beschleunigung | 100 000 | 10...10 000 000 DWORD [Hz/s] 9.7
12
58 E | Beschleunigung | 100 000 | 10...MD57; 0 = wie MD57 9.7
22)
59 E | Verzögerung 12) | 100 000 | 10...10 000 000; 0 = wie MD57 9.7
60 E | Verzögerung 2?) | 100 000 | 10...MD59; 0 = wie MD58 9.7
61 K | Ansteuerungsart (0) 0 = Servomotor mit Lageregelung - | DWORD 9.7
Hinweis: einfache Kennlinie
MD kann nur 1 = Schrittmotor mit Lageregelung -
durch Ein-/Aus- einfache Kennlinie
schalten aktiviert 7 = Schrittmotor ohne Lageregelung
werden - geknickte Kennlinie
65E | Geschwindigkeit 0 0 DWORD 9.7
für Losekompen- 1...100 [%]
sation
66E | Modus der Lose- 0 0 = vor der Positionierung DWORD 9.7
kompensation
1 = während der Positionierung
MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter BMN = Bestromungsmuster Null
NIX = Nullimpuls extern PWM = Pulsweitenmodulation
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adresserweiterung (1...9) realisiert.
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, Q, E, 1...9 z. B.: “X”, “X1”
2) siehe Abhängigkeiten
3) der Achsname ist in Byte 3 und 4 abgelegt (Byte 1, 2 Zeichenlängenangabe)
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
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Tabelle 5-4 Maschinendatenliste, Fortsetzung
: Default- Datentyp/Einheit/ | siehe
Nr. Bezeichnung werte Wert/Bedeutung Kommentar Kap.
67E | Stillstandsge- 0 0 - 7.3.15
schwindigkeit automatische Stillstandserkennung
1...1 000 000 [MSR/min]
Stillstandserkennung bei Unter-
schreitung der Stillstandsgeschwin-
digkeit
68E | TimeOut-Zeit für 0 0 i - 7.3.15
Stillstandserken- keine TimeOut-Uberwachung bei
nung Stillstandserkennung [ms]
1...100 000
erzwungene Stillstandserkennung
nach Ablauf der TimeOut-Zeit
69 E | Ansprechzeit für (0) (0) [ms] 7.3.16
Standarddia- unverzögerte Standarddiagnose
gnose 1...10000
(10 V - Begren- Ansprechzeit für Standarddiagnose
zung) (im 3 ms-Raster aufgerundet wirk-
sam)
> 10000
Parametriertool Fehlermeldung:
0x055B MD69
70 E | Funktionsfrei- 0 101 Code
schaltung für An- Funktionsfreischaltung für An-
sprechzeit in sprechzeit in MD69
MD69 alle anderen Werte
keine Funktionsfreischaltung für An-
sprechzeit in MD69
MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter BMN = Bestromungsmuster Null
NIX = Nullimpuls extern PWM = Pulsweitenmodulation
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adresserweiterung (1...9) realisiert.
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, Q, E, 1...9 z. B.: “X”, “X1”
2) siehe Abhängigkeiten
3) der Achsname ist in Byte 3 und 4 abgelegt (Byte 1, 2 Zeichenlängenangabe)
5-18
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
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Abhängigkeiten
Zwischen den einzelnen Maschinendaten bestehen in bestimmten Konstellationen
Einschränkungen bezüglich Wertebereich der Nichtverarbeitung bestimmter Ma-
schinendaten.
Diese Abhängigkeiten werden bei der Annahme des MD-DBs bzw. einzelner Ma-
schinendaten geprüft und bei Verletzungen Fehler gemeldet. Bestimmte Prüfungen
werden auf intern berechneten Hilfsgrößen basierend durchgeführt.
Im folgenden sind diese Hilfsgrößen beschrieben sowie die durchgeführten Abhän-
gigkeitsprüfungen tabellarisch dargestellt.
Aus MD gebildete interne Größen (Hilfsgrößen):
Bildung Weg pro Geberumdrehung UMWEG
UMWEG = MD11 + MD12: 2-32
Bildung interner Messwertfaktor MWFAKTOR
MD10 MD61 Messwertfaktor
0 0 MWFAKTOR = 1
1,7 MWFAKTOR = UMWEG / MD52
1
MWFAKTOR = UMWEG / (4: MD13)
3, 4, 5, 6, 13, 14, 15, 16
MWFAKTOR = UMWEG / MD13
Bildung Mindestbeschleunigung für Schrittmotor SMAMIN
MD61 SMAMIN
(0) beliebig, wird für Prüfungen nicht benötigt
1,7 SMAMIN = 1000 : MD52 / UMWEG
Aktivierung der Softwareendschalter SEAKT
MD21 MD22 SEAKT
= -109 = +109 0 (inaktiv)
= -109 = +109
= -109 = +109 1 (aktiv)
= -109 = +109
Bildung absolute Verfahrbereichsgrenzen intern VFBABS
MWFAKTOR
<1
109 - MWFAKTOR
VFBABS
> 1
109
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A5E00056647-005
5-19
Parametrieren
5-20
Prüfungen für Servomotor und Schrittmotor:
Prüfung MD9
MD8 MD10 MD61 zulässiges Rundachsende
0 - - beliebig, nicht verwendet
1 0 -
0
1,7
17 zusätzliche Abhängigkeit von
4 MD18 beachten! (MD23/60 000) -
0 Tastzeit < MD9 <
VFBABS
3, 13 - UMWEG mod MD9 == 0
4,5,6,14, |- (MD14-UMWEG) mod MD9 == 0 ')
15, 16
MD18 zulässiges Rundachsende
zusätzliche Abhängigkeit
von MD18
>4 -
<4 MD9 mod UMWEG ==
1) MDS9 steht im Verhältnis einer Zweierpotenz 2X oder 2”* zum Absolutwertbereich des Ge-
bers (siehe Kap. 9.6.2)
Anmerkung: Tastzeit 3 ms vorgesehen
Prüfung MD11, MD12, MD13 — daraus resultiert MWFAKTOR (s. o.)
zulässiger Messwertfaktorbereich: 2714 < MWFAKTOR < 214
Prüfung MD13
MD10 Schritte pro Geberumdrehung
0, 1 -
3, 4, 13, 14 2X X= 1, 2, 3,...
5,15 2% x= 1...12
6, 16 2X x=1...13
Prüfung MD14
MD10 Anzahl Umdrehung
0, 1,3, 13 -
4,14 2X x=1, 2 3n:
5,15 2X x= 1...9
6, 16 2% x= 1...12
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Parametrieren
Prüfung MD21, MD22 (Teil 1)
SEAKT MD8 zulässige Softwareendschalter
0 - MD21 = -109, MD22 = +109
1 0 MD21 = -VFBABS
MD22 = VFBABS
MD21 < MD22
1 0 < MD21 < MD9
0 < MD22 < MD9
MD21 = MD22
Prüfung MD21, MD22 (Teil 2)
SEAKT MD10 zulässige Softwareendschalter
0 - MD21 = -109, MD22 = +109
1 0, 1 u
3, 13 MD22-MD21 < UMWEG
4,5, 6, 14, 15, 16 MD22-MD21 < MD14- UMWEG
Prüfung MD28
zulässige Geschwindigkeit: 10 < MD28 < MD23
Prüfung MD29
MD10 zulässige Geschwindigkeit
3, 4, 5, 6, 13, beliebig, nicht verwendet
14, 15, 16
0, 1 10 < MD29 < MD23
Prüfung MD31
MD30 MD10 zulässiger Richtungsbezug der Lose
z0 0,1
3, 4, 5, 6, 13, 14, 15, 16 1,2
Prüfung MD34
zulässig:
BYTEO(MD34) = BYTE1(MD34) = BYTE2(MD34) = BYTE3(MD34)
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 5-21
Parametrieren
Prüfung MD35
zulässig:
BYTEO(MD35)&0x7F = BYTE1(MD35)&0x7F = BYTE2(MD35)&0x7F =
BYTE3(MD35)&0x7F
Prüfungen nur für Schrittmotor (MD61.0 == 1):
Prüfung MD52 (durch Eingabegrenze geprüft)
zulässige Schrittzahl: 4 < MD52
zulässiger Schrittbewertungsfaktor: 2-14 < UMWEG/MDS52 < 214
Prüfung MD53
MD53 zulässige Schrittzahl pro Bestromungsmuster-Zyklus
0
=0 MD53 = 4
Prüfung MD55
zulässige Frequenz: MD54 < MD55 < MD56
Prüfung MD56
zulässige Frequenz: MD23/MWFAKTOR/60 = MD56 < MD23max/MWFAKTOR/60
Prüfung MD57
zulässige Beschleunigung: MD57 = SMAMIN
Prüfung MD58
MD58 zulässige Beschleunigung
0
=0 SMAMIN < MD58 < MD57
Prüfung MD59
MD59 zulässige Beschleunigung
=0 SMAMIN < MD59
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
5-22 A5E00056647-005
Parametrieren
Prüfung MD60
MD60 MD59 zulässige Beschleunigung
0
z0 0 SMAMIN < MD60 < MD57
#0 SMAMIN < MD60 < MD59
Prüfung MD66
MD66 MD61 zulässiges MD65
0 0,1 0...100
7 0...(MD56 - MWFAKTOR : 60) - 10 / MD23
1 0 MD65 < (10 V - MD43 [V)) : 100/10 V
1 MD65 < (MD56 - MD23FREQ) - 100 / MD23FREQ
7 MD65 < (MD54 - MD23FREQ) - 100 / MD23FREQ
(Der erste %-Schritt, der MD54 absolut überschreitet,
ist zulässig. Er wird jedoch auf MD54 abgerundet wirk-
sam)
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
5-23
Parametrieren
Nullmarke
Das Bild 5-5 zeigt Ihnen den Zusammenhang zwischen der Nullmarke in Ihrer An-
wendung und den relevanten Maschinendaten.
> 1 (Absolutgeber)
Maschinendaten
Nullmarke
= 1 (Inkrementalgeber)
= 0 (Servomotor)
Anschluss Geber über i
Stecker X2...X4
Nullimpuls des
( MD10 (Gebertyp) )
= 0 (kein Geber) i
Inkrementalgebers
= 1, 7 (Schrittmotor)
MD61 (Ansteuerart) )
=1(
JH
=0 MD37.26 (Steuersignal
NIX aktiv)
MD37.24 (Steuersignal - | = 1 (Nullimpuls vom Schrittmoto
BMN aktiv)
> 4 (n = Pulse pro
MD53 (Schrittzahl/Bestro-
e muüngsmuster: Zyklus)
= 0 (1 Puls pro Umdrehung)
Anschluss Eingang NL
über Stecker X1
Nullimpulsgeber)
externer Nullimpuls-
geber (NIX)
Bestromungsmuster-Zyklus) '
Bestromungsmuster
Null-Signal
(BMN: n pro U)
—
Nullimpulsgeber motor-
i (BMN: 1 pro U) i
intern schrittgenau
»> keine Nullmarke definiert
Bild 5-5
5-24
Auswahlschema Nullmarke
Hinweis
Bei den grau hinterlegten Nullmarkenvarianten ist für
torbetrieb die Funktion “*Drehüberwachung” nutzbar.
den gesteuerten Schrittmo-
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005
Parametrieren
5.3.2
Schrittmaße
DB-Struktur
Die Tabelle 5-5 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbausteins
”Schrittmaße” (DB-SM).
DB-Nr.: 1230 für Kanal 1
DB-Nr.: 1530 für Kanal 2
DB-Nr.: 1830 für Kanal 3
Tabelle 5-5 DB-Struktur Schrittmaße
Adress | Variablentyp Wert Bedeutung der Variablen Bemerkung
e
DB-Kopf (36 Byte)
0 WORD Rack Steckplatz BG-Adresse
2 WORD DB-Nr. (> 1000) wie im DB-Kopf
4 DWORD reserviert
8 WORD Fehler-Nr. (von FM) bei B&B-Dienste
10 WORD 1 Kanalnummer
12 2 STRING SM DB-Kennung/Typ 2 ASCII-Zeichen
16 DWORD 453 Baugruppenkennung FM 453
20 4 CHAR 0 Versionsnummer/Satznummer (DB-Struktur)
24 DWORD 1...3 Maßsystemraster It. MD7 Anzeige der Maßeinheit
28 WORD 0/1 Parameter (DB) Sichern Auftrag über "B&B”
30 WORD reserviert
32 DWORD 0...109 Schrittmaß 1
36 DWORD 0...109 Schrittmaß 2 bis Schrittmaß 100 siehe Kap. 9.2.4
Eingabe der Werte
Die Eingabe der Werte erfolgt in dem Menü für Schrittmaße im Parametriertool.
IÆ Schrittmaße2 - Kanal 1 -olx
Schrittmaße
Bild 5-6 Eingabe der Werte für Schrittmaße
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 5-25
Parametrieren
5.3.3
Werkzeugkorrekturdaten
DB-Struktur
Die Tabelle 5-6 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbausteins
"Werkzeugkorrekturdaten” (DB-WK).
DB-Nr.: 1220 für Kanal 1
DB-Nr.: 1520 für Kanal 2
DB-Nr.: 1820 für Kanal 3
Tabelle 5-6 DB-Struktur Werkzeugkorrekturdaten
Adress | Variablentyp Wert Bedeutung der Variablen Bemerkung
e
DB-Kopf (36 Byte)
0 WORD Rack Steckplatz BG-Adresse
2 WORD DB-Nr. (> 1000) wie im DB-Kopf
4 DWORD reserviert
8 WORD Fehler-Nr. (von FM) bei B&B-Dienste
10 WORD 1 Kanalnummer
12 2 STRING WK DB-Kennung/Typ 2 ASCIl-Zeichen
16 DWORD 453 Baugruppenkennung FM 453
20 4 CHAR 0 Versionsnummer/Satznummer (DB-Struktur)
24 DWORD 1...3 Maßsystemraster It. MD7 Anzeige der Maßeinheit
28 WORD 0/1 Parameter (DB) Sichern Auftrag über "B&B”
30 WORD reserviert
32 DINT -109...109 | Werkzeuglängenkorrektur 1 Werkzeug 1
DINT -109...109 | Verschleißwert 1 absolut siehe Kap. 10.1
DINT -109...109 | Verschleißwert 1 additiv
44 DINT -109...109 | Werkzeuglängenkorrektur 2 Werkzeug 2
DINT -109...109 | Verschleißwert 2 absolut
DINT -109...109 | Verschleißwert 2 additiv
bis bis
Werkzeuglängenkorrektur 20 Werkzeug 20
Verschleißwert 20 absolut siehe Kap. 10.1
Verschleißwert 20 additiv
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
5-26 A5E00056647-005
Parametrieren
Eingabe der Werte
Die Eingabe der Werte erfolgt in dem Menü für Werkzeugkorrekturdaten im Para-
metriertool "FM 453 parametrieren”.
Wird der Verschleißwert additiv online geändert, so rechnet die FM den neuen Ver-
schleißwert absolut aus und der Verschleißwert additiv steht wieder auf 0.
E werkzeugkorrekturdaten - Kanal 1
ee Verschleiß abs. Verschleiß Fra
01 ME om im o
| 02 Lo 2 [on 2 2 foooo |
| 03 bo 2 2 jo [on |
| 04 bo 2 2 jo [on |
5 bo 2 [2 jo [bo |
6 00 [on 2 2 jo |
| og bo 2 [2 jo [on |
| 09 bo 2 2 jo [on |
| 10 bo 2 2 [ jo [on 1
[11 O0 2 [on 2 foooo — |
2 Do 2 2 [on ho |
3 bo (o.oo0 [io |
[14 bo 2 2 jo [on 1
| 15 000 jo [on |
[16 (0.000 [io 2 foooo |
| 18 000 jo [on 1
1 fo.0o00 jo [on |
| 20 (oo 2 [on 2 — jo |
4
Bild 5-7 Eingabe der Werte für Werkzeugkorrekturdaten
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005 5-27
Parametrieren
5.3.4 Verfahrprogramme
DB-Struktur
Die Tabelle 5-7 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbausteins
"Verfahrprogramme” (DB-NC).
DB-Nr.: 1001...1199 für Kanal 1
DB-Nr.: 1301...1499 für Kanal 2
DB-Nr.: 1601...1799 für Kanal 3
Tabelle 5-7 DB-Struktur Verfahrprogramme
Adresse | Variablentyp Wert Bedeutung der Variablen Bemerkung
DB-Kopf (36 Byte)
0 WORD Rack Steckplatz BG-Adresse
2 WORD DB-Nr. (> 1000) wie im DB-Kopf
4 DWORD reserviert
8 WORD Fehler-Nr. (von FM) bei B&B-Dienste
10 WORD 1 Kanalnummer
12 2 STRING NC DB-Kennung/Typ 2 ASCIl-Zeichen
16 DWORD 453 Baugruppenkennung FM 453
20 4 CHAR 0 Versionsnummer/Satznummer (DB-Struktur)
24 DWORD 1...3 Maßsystemraster It. MD7 Anzeige der Maßein-
heit
28 WORD reserviert
30 WORD reserviert
32 18 STRING ASCII-Zeichen | NC-Programmname max. 18 Zeichen
52 STRUCT NC-Satz NC-Satz neu (Änderungsbereich)
72 STRUCT NC-Satz 1. Verfahrsatz
92 STRUCT NC-Satz 2. Verfahrsatz bis 100. Verfahrsatz | siehe Kap. 9.3.12,
10.1
5-28
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Parametrieren
Eingabe der Verfahrprogramme
Für die Eingabe der NC-Verfahrprogramme wird Ihnen ein leeres Fenster angebo-
ten. Sie geben Ihr Verfahrprogramm wie folgt ein:
E Verfahrprogrammi - Kanal 1 -iof x]
Programm-Nummer: 0 | Programm-Name: |
G-Befehle Position/Aerweilzet Geschwindigkeit M-Befehle \WZK UP-Nr. UP-Aufruf
I N Gl G2 63 x F MI M2 M3 D L P
IA aA ml mie
Bild 5-8 Eingabe für Verfahrprogramme
1. % Programmnummer Programmname
Die Eingabe ”%” ist nur in der 1. Zeile möglich. Diese Eingabe muss gemacht
werden. Aus der Programmnummer wird die DB-Nr. gebildet.
Der Programmname ist optional und darf maximal 18 Zeichen lang sein.
2. N<Satznummer> - G<Befehl> (G1, G2, G3) - X<Wert> - F<Wert> - M<Befehl>
(M1, M2, M3) - D<Nr.> (Werkzeugkorrekturnummer) - L<Nr.> - P<Nr> -
(Progr. von Verfahrprogrammen siehe Kapitel 10).
- Die Satznummer (N) müssen Sie als erstes und aufsteigend eingeben. Die
Reihenfolge der übrigen Eingaben kann beliebig sein.
- Das Trennzeichen geben Sie als Leerzeichen ein.
Zeichen müssen Sie in Großbuchstaben eingeben.
Außerdem ist es möglich den geführten Eingabebereich am oberen Bildrand zu
nutzen. Die Programmnummer und der Programmname werden nach Verlassen
des Eingabefeldes ins Eingabefenster übernommen. Die Übernahme der Verfahr-
sätze erfolgt mit der Schaltfläche “Satz übernehmen”.
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005 5-29
Parametrieren
5.4
Parametrieren mit ”FM 453 parametrieren”
Eingabe der Werte
5-30
Sie haben verschiedene Möglichkeiten Ihre Parametrierdaten einzugeben.
1.
Anwenderdaten
In einer Tabelle können Sie die Werte eingeben bzw. Texte auswählen. Die Ein-
gabefelder wählen Sie mit dem Cursor an und geben die Werte ein. Die zuge-
hörigen Texte der Werte können Sie mit der Leertaste anwählen.
. Maschinendaten
Die Eingabe der Werte erfolgt über Dialoge und Karteikarten.
Über das Menü Ansicht > Tabellenform erhalten Sie die Maschinendaten in
einer Tabelle. Dort können Sie die Werte, wie unter Anwenderdaten beschrie-
ben, eingeben.
. Werkzeugkorrekturdaten und Schrittmaße
In einer Tabelle können Sie die Werte eingeben. Die Eingabefelder wählen Sie
mit dem Cursor an und geben die Werte ein.
. Verfahrprogramme
Verfahrprogramme werden in Textform eingegeben.
In den Tabellen für MD-, SM-, WZK-Werte gibt es eine Kommentarspalte. Dieser
Kommentar wird nicht im Datenbaustein abgelegt. Er kann ausgedruckt werden
bzw. wird bei Export mit in der Datei abgelegt.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Parametrieren
5.5 Ablegen der Parametrierdaten im SDB >= 1 000
Übersicht
Die FM 453 speichert intern die Parametrierdaten.
Um bei einem Defekt dieser FM 453 und keinem vorhandenen PG/PC die Parame-
trierdaten zur Verfügung zu haben, sind diese zusätzlich in der CPU in einem Sy-
stemdatenbaustein (SDB > 1 000) abzuspeichern. Die CPU überträgt nach jedem
Neuanlauf diese im SDB > 1 000 abgelegten Daten zur FM 453. Falls die FM 453
keine Maschinendaten besitzt bzw. der interne Zeitstempel (Zeitpunkt der Erstel-
lung) nicht übereinstimmt, werden die Daten des SDB > 1 000 von der FM 453
übernommen und dort gespeichert.
Der Zeitstempel wird bei jedem Öffnen eines DBs (Parametrierdaten) bzw. beim
Importieren einer Datei erneuert. Wird der Inhalt des DBs geändert (z. B. Maschi-
nendaten ändern), so wird beim Speichern oder Laden des DBs ebenfalls ein
neuer Zeitstempel erzeugt.
Es muss darauf geachtet werden, dass die Parametrierdaten in dem
SDB = 1 000 mit den Parametrierdaten auf der FM 453 nach Abschluss der
Inbetriebnahme immer übereinstimmen.
Hinweis
Werden Parametrierdaten in der FM nach Erstellen des SDB > 1 000 nochmals
geändert, so werden diese nach Neuanlauf der CPU wieder überschrieben (siehe
oben “Zeitstempel”.
Deshalb ist der SDB = 1 000 erst am Ende der Inbetriebnahme zu erstellen!
Falls nachträglich nochmals eine Änderung der Daten nötig ist, ist der SDB >
1 000 erneut zu erstellen und in die CPU zu laden. Der vorhergehende SDB ist
vorher zu löschen bzw. beim Erstellen eines neuen SDB wird dieser überschrie-
ben. Der neue SDB muss nicht die gleiche Nummer haben wie der vorher erstellte.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 5-31
Parametrieren
SDB erstellen
Voraussetzung: Online-Verbindung zur FM 453
Menü Datei > SDB erstellen anwählen
Ist auf der FM 453 kein DB-MD vorhanden — Abbruch
|
kein zugehöriger SDB
vorhanden
Für die FM 453 ist im S7-Projekt nein
ein zugehöriger SDB > 1 000
N vorhanden.
|”
Soll dieser SDB überschrieben nein
werden?
| ja Abbruch
SDB wird erstellt und im S7-Projekt unter
CPU\S7-Programm\Bausteine\Systemdaten abgelegt
Bild 5-9 SDB > 1 000 erstellen
SDB im S7-Projekt anzeigen/löschen
5-32
Menü Datei > SDB anzeigen anwählen
y
alle SDBs für FM 453 des Projektes
werden angezeigt
y
k
soll der SDB gelöscht werden? jn Schließen des
Fensters
entsprechenden SDB anwählen und löschen
Bild 5-10 SDB > 1 000 anzeigen/löschen
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Parametrieren
SDB in die CPU übertragen
Wenn Sie SDBs erstellt haben, müssen Sie die “Systemdaten” des Projektes in
die CPU übertragen.
Sie haben zwei Möglichkeiten und gehen wie folgt vor:
1:
Variante
Im SIMATIC Manager das Online-Fenster anwählen (Online- und Offline-Fen-
ster müssen geöffnet sein)
Im Offline-Projekt unter CPU\S7-Progamm\Bausteine\Systemdaten System-
daten (mit Maus ziehen bzw. mit Kopieren/Einfügen) in das Online-Projekt spei-
chern.
. Variante
Im SIMATIC Manager unter CPU\S7-Progamm\Bausteine\Systemdaten
anwählen.
Über das Menü Zielsystem > Laden (oder rechte Maustaste) die Systemdaten
in die CPU laden
bzw.
Über das Menü Zielsystem > Laden in EPROM-Memory-Card auf CPU
Sie können auch die Memory-Card für die CPU am PG/PC programmieren.
Erfolgt ein Laden der Konfiguration aus HW-CONFIG heraus, so wird dieser SDB
nicht mit in die CPU übertragen.
SDB in der CPU löschen
Wollen Sie SDBs in der CPU löschen, so gehen Sie wie folgt vor:
1.
2.
Wählen Sie “FM 453 parametrieren” an.
Wählen Sie das Menü Datei > SDB anzeigen an. Löschen Sie den/die entspre-
chenden SDB(s).
. Schließen Sie “FM 453 parametrieren” und wählen Sie im SIMATIC Manager
unter Online-Projekt CPU\S7-Progamm\Bausteine\Systemdaten an. Löschen
Sie die Systemdaten.
. Übertragen Sie die Systemdaten erneut zur CPU s. o.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
5-33
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
Kapitelübersicht
Kapitel Titel Seite
6.1 Grundlagen zum Programmieren 6-3
6.2 Inbetriebnahme mit dem Parametriertool 6-10
6.3 Beschreibung der Standard-Funktionsbausteine 6-10
6.4 Alarme 6-27
6.5 Anwender-Datenbaustein (AW-DB) 6-29
6.6 Anwendungsbeispiele 6-40
6.7 Fehlerliste, Systemmeldungen (CPU) 6-47
6.8 Technische Daten 6-49
Allgemeines
Die vorliegende Funktionsbeschreibung der Bausteine und der Schnittstelle soll die
Kommunikation zwischen der CPU und der FM 453 im Automatisierungssystem
SIMATIC S7 verdeutlichen. Mit den zu parametrierenden Bausteinen und den
AW-DB (= Schnittstelle zur FM 453) wird es Ihnen ermöglicht, Ihr Anwenderpro-
gramm (AWP) entsprechend Ihrer Anwendung zu programmieren.
Hinweis
Diese Beschreibung gilt nur für einen Kanal/Achse, für jeden weiteren Kanal/
Achse ist analog zu verfahren.
Positionierbaugruppe FM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 6-1
Programmieren der Technologiefunktion
S7-400
CPU FM 453
A d Faen P-Bus Steuer-/Rückmel-
nwenderprogra designale
und Systemdaten
AW-DB
(je1 DB pro Kanal) K-Bus Datenbausteine
MPI
Online
Offline
Pa AWL/KOP-Editor
(STEP 7)
Fc| uDTi unter STEP7 wird ein | AW-DB Der AW-DB wird in die
DB erstellt d CPU geladen
Quelle dafür ist UDT 1 | Íe 1 DB pro
Kanal)
anwenderdefinierter Datentyp
Setup.exe
AT] RER
e Parametriertool "FM 453 parametrieren
° Funktionsbausteine (FCs, UDT 1 und Beispiel-
programme)
e MD-DBs (zur Inbetriebnahme Schrittmotor)?)
e vorprojektierte Oberfläche für OPs
Handbuch im PDF-Format
Getting started im PDF-Format
1) siehe Getting started und Kapitel 7
Bild 6-1 Übersicht Programmieren
Voraussetzungen
Folgende Voraussetzungen müssen für die Erstellung Ihres Anwenderprogrammes
erfüllt sein, wenn Sie die FM 453 steuern wollen:
e Auf dem PG/PC haben Sie die Software nach Kapitel 5.1 installiert.
Die Bausteinbibliothek mit den darin enthaltenen Grundfunktionen ist standard-
mäßig unter dem Verzeichnis [STEP7-Verzeichnis]\S7LIBS\FMSTSV_L abge-
legt.
e Die Verbindung vom PG/PC zur S7 CPU muss hergestellt sein
(siehe Bild 4-1 bis 4-2).
e Sie haben für die SIMATIC S7 Ihr Projekt bereits eingerichtet
(siehe “FM 453, Erste Schritte”).
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
6-2 A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
6.1 Grundlagen zum Programmieren
Übersicht
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu:
e Schnittstelle, Anwender-Datenbausteine (AW-DB), Kapitel 6.1.1, Seite 6-3
e Standard-Funktionsbausteine, Übersicht, Kapitel 6.1.2, Seite 6-5
e Kommunikation CPU / FM 453, Kapitel 6.1.3, Seite 6-6
e Alarme, Kapitel 6.4, Seite 6-27
e Aufbau eines Anwenderprogramms, Kapitel 6.1.4, Seite 6-7
e Ziehen-/Stecken-Alarm, Kapitel 6.1.5, Seite 6-8
e Baugruppenträgerausfall, Kapitel 6.1.6, Seite 6-8
e Einbinden eines OP, Kapitel 6.1.7, Seite 6-8
e Vorgehen zum Erstellen des Anwenderprogrammes (AWP), Kapitel 6.1.8,
Seite 6-9
6.1.1 Schnittstelle, Anwender-Datenbausteine (AW-DB)
Der AW-DB (Schnittstelle) wird offline erstellt.
Der Anwender kann absolut und symbolisch (Erstellung des AW-DBs mit UDT-
Struktur) auf die Signale/Daten der Schnittstelle zugreifen.
Mit dem Eingangsparameter der Standard-Funktionsbausteine "DB_NO” wird die
Schnittstelle dem entsprechenden Kanal zugeordnet. Die Baugruppenadresse ist
Bestandteil des AW-DBs. Sie wird eintragen vom Baustein POS_INIT oder manuell
über “FM 453 parametrieren” mit der Schaltfläche “BG-Adr in AW-DB eintragen” im
Übersichtsbild. Der AW-DB muss vorher erstellt worden sein.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 6-3
Programmieren der Technologiefunktion
Anlegen des AW-DBs
Sie gehen wie folgt vor:
1. Öffnen Sie Ihr Projekt und wählen Sie darin SIMATIC xxx > CPUxxx > S7-Pro-
gramm > Bausteine an.
2. Mit dem Menübefehl Einfügen > S7-Baustein > Datenbaustein erzeugen Sie
unter STEP 7 den Datenbaustein (z. B. DB 1).
3. Mit Doppelklick auf diesen erzeugten Datenbaustein wird der KOP/AWL/FUP-
Editor gestartet.
4. Im Dialog “Neuer Datenbaustein” wählen Sie “Datenbaustein mit zugeordneten
anwenderspezifischen Datentyp” aus.
5. Es wird Ihnen der UDT 1 angeboten.
Der UDT 1 beinhaltet die Struktur des AW-DBs.
. Wählen Sie den UDT 1 an und bestätigen Sie mit OK.
. Sie haben den AW-DB angelegt.
. Mit Datei > speichern wird dieser AW-DB gespeichert.
. Schließen Sie den Editor.
oo © N ©
Hinweise zur symbolischen Programmierung
Standardmäßig sind die Bausteine mit Name des Symboles, Adresse und Daten-
typ in der Symboltabelle eingetragen. (Symboltabelle wird im Projekt und in der
Bibliothek mitgeliefert). Ändern Sie die Bausteinnummern im SIMATIC-Manager in
Ihrem Projekt, so muss ebenfalls in der Symboltabelle die Numerierung geändert
werden. Die Zuordnung der Bausteine ist eindeutig über die Symboltabelle herge-
stellt.
Bevor Sie Ihr Anwenderprogramm schreiben und übersetzen, müssen Sie die
Bausteine (AW-DB, FCs), die Sie entsprechend Ihrer Konfiguration verwenden in
die Symboltabelle eintragen. Die symbolische Struktur der Schnittstelle ist in dem
mitgelieferten UDT-Baustein hinterlegt. Der symbolische Bezug ist über Ihr
STEP 7-Projekt, der Symboltabelle sowie dem UDT-Baustein hergestellt.
Im Anhang C finden Sie den UDT mit Symbolen und absoluter Adresse dargestellt.
Beispiel Symboltabelle.
Symbol | Adresse | Datentyp Kommentar
DB_FM1 DB 1 UDT 1 AW-DB für die FM 453 Kanal 1
POS_INIT |FCO FC 0 Initialisierung Kanal 1
POS_CTRL | FC 1 FC 1 Datenaustausch Kanal 1
DB_FM2 DB 2 UDT 1 AW-DB für die FM 453 Kanal 2
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
6-4 A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
6.1.2 Standard-Funktionsbausteine, Übersicht
Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Funktionen (FC), Da-
tenbausteine (DB) und Organisationsbausteine (OB), die zur Kommunikation und
zum Steuern der FM 453 nötig sind.
Tabelle 6-1 Standard-Funktionsbausteine für die FM 453 (Übersicht)
Baustein | Bausteinname Bedeutung/Funktion Hinweis
FC 0 POS_INIT Aufruf im OB 100 und OB 83, Anlauf/lnitiali- | für Anwendung notwendig,
Seite 6-11 sierung Nr. änderbar 1)
FC 1 POS_CTRL Aufruf im OB 1, zyklischer Betrieb (Synchro-
Seite 6-13 nisation mit FM 453)
Grundfunktionen und Betriebsarten,
Schnittstellenbearbeitung, Schreib- und
Leseaufträge
FC2 POS_DIAG Aufruf im OB 82, interne Fehler, externe
Seite 6-23 Fehler und externe Kanalfehler der FM
FC3 POS_MSRM Aufruf im OB 40 bzw. OB 1, nur anzuwenden, falls
Seite 6-26 Auslesen der Messwerte Funktion für die Anwen-
dung benötigt wird,
Nr. änderbar 1)
DB (UDT) | AW-DB Schnittstelle zur FM für Anwendung notwendig
OB 1 - zyklische Ebene für Anwendung notwendig
OB 82 - Diagnosealarm-Ebene
OB 100 - Anlauf-Ebene
OB 83 - Ziehen-/Stecken-Alarm für Ziehen / Stecken /Bau-
ii z gruppenträgerausfall der
OB 86 Baugruppenträgerausfall FM notwendig
OB 122 - Peripheriezugriffsfehler
1) - Änderung der Baustein-Nr. ist im SIMATIC-Manager möglich
- ein Andern der Symboltabelleneinträge ist nur bei symbolischer Programmierung notwendig
Hinweis
In der nachfolgenden Beschreibung wird die symbolische Bausteinbezeichnung
verwendet.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
6-5
Programmieren der Technologiefunktion
6.1.3 Kommunikation CPU / FM 453
Einbindung der FM 453 in das Anwenderprogramm
Das nachfolgende Bild zeigt Ihnen wie die FM 453, der AW-DB und die Technolo-
giefunktionen kommunizieren.
CPU | FM 453
OB 40 OB 82 [3
(Prozessalarm) (Diagnose) 4 Byte OB-Startinformation ETA Diagnose- und
2) Prozessalarm-
4 Byte POS_DIAG ja Informationen
OB-Startinfor-
mation Se
1
y Schreib-/Leseaufträge Steuer- und Rück-
POS MSRM 1)| | Fehlermeldung meldesignale
OB 100 Si A Daten, Fehlermel-
Neustart (Anlauf) POS-ETHE Bes dung und Fehler-
AW-DB N spezifikation
POS_INIT >
= (je 1 DB pro Kanal) POS_MSRM
1) Dieser Baustein ist nur im OB 40 oder im OB 1 aufrufbar, aber nicht in beiden gleichzeitig.
2) Dieser Baustein braucht nur einmal für einen Kanal pro Baugruppe aufgerufen werden. Er beinhaltet
Diagnoseinformationen für alle drei Kanäle (siehe Kapitel 6.5 und 11.2.2).
Bild 6-2 Übersichtsbild für die Einbindung der FM 453 ins Anwenderprogramm
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
6-6 A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
6.1.4 Aufbau eines Anwenderprogrammes
Das nachfolgende Bild gibt Ihnen einen Überblick, über den Aufbau des Anwender-
programmes (AWP).
OB 100/OB 83 und OB86
n x CALL POS_INIT (Parameter: wie DB_NO, CH_NO, LADDR)
Bei Inbetriebnahmefehler geht die CPU in “STOP”.
Eintragen der Parameter
OB 1 (oder andere zyklische Ebenen) AW-DB
e nxCALL POS_CTRL (Parameter: DB_NO)
e Ihr AWP: zum Steuern Ihrer Anlage
° AWP: Fehlerauswertung
AWP: Signale/Daten
OB 82 setzen, löschen, abfragen
e nxCALL POS_DIAG (Parameter: DB_NO)
e AWP: NOT-AUS-Kreis öffnen, Signale zurücksetzen
(es wurde die FM zurückgesetzt bzw. ein schwerer Fehler in der
FM ist aufgetreten, siehe “Hinweise zur Fehlerauswertung”)
n - Anzahl der Kanäle (max. 3)
Hinweis
Für GET/PUT-Aufträge (SFC 72/73) zur FM wird keine Funktiongewährleistung
garantiert bzw. diese Funktion wird nicht unterstützt, da diese auch nicht notwen-
dig ist. Anderungen von Parametrierdaten können über das Signal “Parameter/Da-
ten ändern” (AW-DB, DBX39.3) vorgenommen werden.
Hinweise zur Signalbearbeitung:
Der Bearbeitungszyklus der FM 453 (= 3 ms) und der Anwenderzyklus (OB 1) ar-
beiten asynchron zueinander. Abhängig vom Zeitpunkt der Signalübergabe an die
FM 453 kann die Bearbeitungsdauer der Signale = 1 bis < 2 x FM-Zyklus sein.
Dies ist besonders bei kleinen Anwenderzyklen zu beachten! Gegebenenfalls ist
vor Aktivieren einer neuen Aktion der Bearbeitungsstatus der FM 453 abzufragen.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 6-7
Programmieren der Technologiefunktion
Hinweise zum Testen des Anwenderprogrammes
6.1.5
6.1.7
6-8
Beim Test des Anwenderprogrammes mit “Haltepunkt setzen” beachten Sie bitte,
dass nach Erreichen des Haltepunktes ein Fortsetzen des Programmablaufes mit
der FM 453 nicht immer möglich ist (technologiebedingt).
Z. B. können vom AWP aktivierte Bewegungen nicht angehalten werden, wenn das
AWP den Haltepunkt erreicht hat.
Das Fortsetzen kann nach erneutem Anlauf erfolgen (CPU: STOP/RUN) bzw. über
Rücksetzen des Kanals oder auch bei Betriebsartenwechsel.
Ziehen-/Stecken-Alarm OB 83
Falls die Anlage bei einer defekten FM 453 weiter betrieben werden muss, muss
der OB 83 ins Anwenderprogramm eingebunden werden. Im OB 83 muss beim
Ziehen der FM 453 dafür gesorgt werden (z. B. Merker setzen und im OB 1 aus-
werten), dass die Kommunikation im OB 1 mit der FM 453 unterbunden wird. Da-
mit sich das Anwenderprogramm mit der FM 453 wieder synchronisiert, ist beim
Stecken der FM 453 der Baustein POS_INIT (entsprechend Ablauf wie in OB 100)
einzubinden. Zusätzlich ist der Organisationsbaustein OB 122 (Peripheriezugriffs-
fehler-OB) mit in die CPU zu laden.
Baugruppenträgerausfall
Steckt in einem Erweiterungsgerät eine FM 453 und soll die Anlage bei Stromaus-
fall des Gerätes weiter betrieben werden, muss der OB 86 ins Anwenderprogramm
eingebunden werden.
Handhabung analog OB 83 siehe Kapitel 6.1.5.
Einbinden eines OP
Der Speicherbereich des AW-DB (DBB498 bis DBB515) “Datenfeld für Bedienen/
Beobachten” dient nur als Speicher für Signale/Daten für ein OP It. mitgelieferter
vorprojektierter Oberfläche. Um Aktionen auszulösen, sind die entsprechenden
Signale/Daten mittels AWP auf die Schnittstelle (entspr. Bereich im AW-DB) zu
übertragen (siehe Kapitel 6.6, Beispiel 4).
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
Vorgehen zum Erstellen des Anwenderprogrammes (AWP)
Das im Projektierpaket mitgelieferte Beispielprojekt “zDt17_02_FM453_EX” dient
Ihnen als Vorlage zum Erstellen eines AWP.
Vorschlag zur Vorgehensweise:
1. Öffnen Sie im SIMATIC-Manager Ihr Projekt.
2. Anwahl SIMATIC xxx > CPUxxx > S7-Programm
3. Öffnen Sie im SIMATIC-Manager mit Datei > Öffnen... > Projekte das Projekt
“zDt17_02_FM453_EX”.
4. Darin markieren Sie das Verzeichnis ”’EXAMPLES”
5. Markieren Sie die Datei "Symbole” und kopieren Sie diese in Ihr Projekt unter
SIMATIC xxx > CPUxxx > S7-Programm (das bestehende Objekt ersetzen).
6. Öffnen Sie das Verzeichnis ”Quellen” und kopieren Sie daraus alle AWL-Quel-
len in das Verzeichnis ”Quellen” Ihres Projektes.
7. Öffnen Sie das Verzeichnis ”Bausteine” und kopieren Sie daraus alle Bausteine
in das Verzeichnis ”Bausteine” Ihres Projektes (einschließlich UDT-Bausteine).
8. Wählen Sie in Ihrem Projekt das Verzeichnis “Quellen” an. Mit Doppelklick auf
die markierte Datei “OB_example” starten Sie den "KOP/AWL/FUP-Editor”.
9. Modifizieren Sie im OB 100 im Baustein POS_INIT-Aufruf und im OB 82 im
POS_DIAG-Aufruf die für Sie zutreffenden Eingangsparameter (siehe Ka-
pitel 6.3.1, Baustein POS_INIT und Kapitel 6.3.3, Baustein POS_DIAG).
10.Sie können im OB 1 im Netzwerk “AUFRUFE DER EXAMPLES” die für Sie
relevanten Funktionen aus dem Beispielprojekt “zDt17_02_FM453_EX”
(siehe Kapitel 6.6) einfügen. Mit Setzen/Löschen der Signale im mitgelief-
erten DB 100 (AW-DB für die Beispiele) durch Ihr AWP sind die Funktio-
nen entsprechend zu aktivieren.
Modifizieren Sie den Baustein-Aufruf für den POS_CTRL (Einganspara-
meter bzw. mit entsprechendem Instanz-DB).
1
—
.Mit den Menübefehlen Datei > Speichern und Datei > Übersetzen werden aus
der AWL-Quelle die Organisationsbausteine (OB 1, OB 82, OB 100) erzeugt.
(Warnungen aus dem UÜbersetzungslauf können ignoriert werden.)
12.Schließen Sie den Editor.
13.Schalten Sie den Schalter der CPU auf “STOP” und schalten Sie die CPU ein.
14.Wählen Sie im SIMATIC-Manager unter SIMATIC xxx > CPUxxx > S7-Pro-
gramm > Bausteine an.
15.Laden Sie alle darin befindlichen S7-Bausteine (auch Systemdaten) über Ziel-
system > Laden in Ihre CPU (CPU im STOP-Zustand).
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
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Programmieren der Technologiefunktion
6.2
6.3
Übersicht
Inbetriebnahme mit dem Parametriertool
Für die Inbetriebnahme der FM 453 mit dem Parametriertool “FM 453 parametrie-
ren” muss die CPU in “STOP” sein. Sie kann auch, falls Sie z. B. Teile Ihrer Anlage
steuern bzw. die Antriebe leistungsmäßig zuschalten wollen, in “RUN” geschaltet
werden. Dabei sind die Steuer-/Rückmeldesignale “Umschalten P-Bus-Schnittstelle
auf Inbetriebnahme” (AW-DB, DBX14.1) und “Umschalten P-Bus-Schnittstelle er-
folgt” (AW-DB, DBX22.1) zu beachten. Die Beschreibung der Signale siehe Kapitel
9.1).
Nach der Rückmeldung des Bits “Umschalten P-Bus-Schnittstelle erfolgt” (AW-DB,
DBX22.1) wird die Schnittstelle in der FM nicht mehr aktualisiert. Es können kein
Diagnosealarm, keine Messwerte usw. gelesen werden.
Beachten Sie auch Kapitel 7.3 “Test und Optimierung”!
Hinweis
Achten Sie auf entsprechende Sicherheitsmaßnahmen, wenn Sie die Achse bewe-
gen wollen.
Beschreibung der Standard-Funktionsbausteine
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu:
e POS_INIT (FC 0) - AW-DB Initialisierung, Kapitel 6.3.1, Seite 6-11
e POS_CTRL (FC 1) - Datenaustausch, Kapitel 6.3.2, Seite 6-13
e POS_DIAG (FC 2) - Diagnosealarmdaten lesen, Kapitel 6.3.3, Seite 6-23
e POS_MSRM (FC 3) - Messwerte lesen, Kapitel 6.3.4, Seite 6-26
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
6.3.1 Baustein POS_INIT (FC 0) - Initialisierung
Aufgabe
Mit dem Baustein POS_INIT initialisieren Sie bestimmte Bereiche Ihres AW-DBs.
Aufrufmöglichkeiten
Der Baustein POS_INIT ist einmal pro Kanal im Anlauf-OB 100, OB 83 für
“Ziehen-/Stecken-Alarm” und OB 86 für “Baugruppenträgerausfall” aufzurufen.
Aufruf in KOP-Darstellung
Aufruf in AWL-Darstellung
(Kontaktplan) (Anweisungsliste)
POS INIT CALL POS_INIT
EN = ENO— DB_NO =
—DB_NO RET_VALT- CH_NO =
— CH_NO LADDR =
—7 LADDR
Beschreibung der Parameter
Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter dieses Bausteins.
Name Daten- | P-Typ Bedeutung
typ
DB_NO | INT Datenbausteinnummer
CH_NO |BYTE Nummer des Kanals:
0 - nur ein Kanal auf der Baugruppe) intern gleiche
1 - erster Kanal auf der Baugruppe Bedeutung
2 - zweiter Kanal auf der Baugruppe
3 - dritter Kanal auf der Baugruppe
4...255 - unzulässig
LADDR |INT E e logische Basisadresse der Baugruppe, Eintrag aus
“HW-KONFIG”, — “Eigenschaften”, — “Adresse” über-
nehmen (siehe Kapitel 5.2)
e 0 - kein Eintrag von Adressen in den AW-DB
Parametertypen: E = Eingangsparameter
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
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6-11
Programmieren der Technologiefunktion
Funktionsweise
Der Baustein führt die folgenden Aktionen durch:
1:
Eintrag von Adressierungswerten in den AW-DB, wenn Parameter LADDR # 0
- Baugruppenadresse
- Kanalnummer
- Kanaladresse, daraus abgeleitete Offsetadresse
. Löschen folgender Strukturen im AW-DB
Steuersignale
- Rückmeldesignale
- Anstoß-, Fertig-, Fehlersignale der Aufträge
- Einzeleinstellung und Einzelkommandos, ihre Fertig- und Fehlersignale
. Wenn der Eingangsparameter LADDR = 0 ist, erfolgt kein Eintrag in den
AW-DB. Es wird angenommen, dass die Eintragung der Adressierungswerte
(Baugruppenadresse und Kanalnummer) manuell über “FM 453 parametrieren”,
Schaltfläche “BG-Adr in AW-DB eintragen” im Übersichtsbild erfolgte.
Fehlerauswertung
Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) und der RET_VAL < 0 an.
Mögliche Fehler sind:
Unbekannte Kanalnummer CH_NO und DB-Nr. = 0 als Eingangsparameter, der
AW-DB wird nicht initialisiert.
Bei nicht vorhandenen AW-DB geht die CPU in STOP, siehe Diagnosepuffer der
CPU.
Der Fehler wird am Ausgangsparameter RET_VAL zur Verfügung gestellt.
RET_VAL Fehler
1 unbekannte Kanalnummer
-2 DB-Nr. =0
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
6.3.2
Aufgabe
Baustein POS_CTRL (FC 1) - Datenaustausch
Der Baustein POS_CTRL ist der Grundbaustein zum Steuern der FM 453.
Mit dem Baustein POS_CTRL können Sie:
e Schreib- und Leseaufträge bearbeiten
e Betriebsarten steuern (Steuer- und Rückmeldesignale)
Der Baustein POS_CTRL führt die folgenden Aktionen durch:
1. Synchronisation mit der Baugruppe/Kanal (erst danach ist der Austausch von
Signalen/Daten möglich).
2. Lesen der Rückmeldesignale. Die gelesenen Werte/Signale werden vom
Baustein POS_CTRL in dem AW-DB abgelegt.
3. Die Steuersignale werden aus dem AW-DB zur FM 453 übertragen.
4. Ausführen des Schreibauftrages aus dem AW-DB mit Übertragen der zugehöri-
gen Daten aus dem AW-DB und Setzen des Schreibauftragstatus. Bevor die
Funktion aktiviert wird, sind alle Daten in den AW-DB einzutragen, die für die
Ausführung der beabsichtigten Funktionen erforderlich sind.
5. Ausführen des Leseauftrages aus dem AW-DB mit Übertragen der zugehörigen
Daten in den AW-DB und Setzen des Leseauftragstatus.
6. Automatisches Übertragen aller Einzeleinstellungen aus dem AW-DB zur
FM 453 bei Anderung einer/mehrerer Einzeleinstellungen und Setzen des
Schreibauftragstatus (Setzen bzw. Löschen).
7. Automatisches Übertragen aller Einzelkommandos aus dem AW-DB zur
FM 453 und Setzen des Schreibauftragstatus. Die Einzelkommandos werden
nach der Übertragung gelöscht.
8. Automatisches Lesen der Fehlernummer wenn ein Bedien-/Fahrfehler oder Da-
tenfehler aufgetreten ist. Die Fehlernummer wird in den AW-DB (DBB90...97)
eingetragen und der Leseauftragstatus gesetzt.
Aufrufmöglichkeiten
Sie müssen den Baustein POS_CTRL zyklisch (z. B. einmal im OB 1-Zyklus) pro
Kanal aufrufen. Bevor Sie die Funktion aufrufen, tragen Sie alle Daten/Signale in
den AW-DB ein, die für die Ausführung der beabsichtigten Funktionen erforderlich
sind.
Aufruf in KOP-Darstellung Aufruf in AWL-Darstellung
(Kontaktplan) (Anweisungsliste)
POS CTRL CALL POS_CTRL
—EN = ENO— DB_NO =
—DB_NO RET_VAL—- RET_VAL =
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
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Programmieren der Technologiefunktion
Beschreibung der Parameter
Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter dieses Bausteins.
Name Datentyp | P-Typ Bedeutung
DB_NO INT E Datenbausteinnummer
RET_VAL | INT A Rückgabewert
Parametertypen: E = Eingangsparameter, A = Ausgangssparameter
Rückgabewerte
Die Funktion liefert folgende Rückgabewerte:
RET_VAL BIE Beschreibung
1 1 mindestens 1 Auftrag/Übertrag aktiv
0 1 kein Auftrag/Übertragung aktiv, kein Fehler
<0 0 Fehler:
e Datenfehler (AW-DB, DBX22.4) aufgetreten
e Kommunikationsfehler (AW-DB, DBW66) aufgetreten
Funktionsweise
Die Funktion arbeitet mit einem AW-DB zusammen. Die DB-Nummer wird beim
Aufruf des Bausteins mit dem Parameter DB_NO übergeben.
e Anlauf
Der Baustein POS_CTRL quittiert den Anlauf der Baugruppe/Kanal. Während
dieser Zeit sind der Parameter “RET_VAL” und die Signale “Schreib-/Leseauf-
trag aktiv” (AW-DB, DBX68.0 und DBX68.2) = TRUE.
e Steuer- und Rückmeldesignale
Mit Aufruf des Bausteins POS_CTRL werden zuerst die Rückmeldesignale
(über Direktzugriff) aus der FM 453 gelesen. Da die Steuersignale und Aufträge
anschließend bearbeitet werden, geben die Rückmeldesignale den Status der
Baugruppe vor dem Aufruf des Bausteins wieder. Die Steuersignale werden
ebenfalls mit Direktzugriff zur FM 453 geschrieben.
Je nach angewählter Betriebsart werden nach erkanntem Start die Steuersi-
gnale “Start”, “Richtung Minus” und “Richtung Plus” (AW-DB, DBX15.0, 15.2
und 15.3) gelöscht (Flankenbildung der Signale für FM).
Erzeugen der Statussignale “Bearbeiten” (AW-DB, DBX13.6) und “Position”
(AW-DB, DBX13.7). Siehe unter Anstrich “Betriebsarten steuern”.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
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Programmieren der Technologiefunktion
e Aufträge
Der über die Steuer- und Rückmeldesignale hinausgehende Datenaustausch
mit der Baugruppe wird über Aufträge vorgenommen. Mehrere gleichzeitig an-
stehende Schreib- bzw. Leseaufträge können jedoch nur nacheinander ausge-
führt werden, wobei ein Lese- und ein Schreibauftrag in einem Aufruf bearbeitet
werden.
Um einen Auftrag abzugeben, setzen Sie das entsprechende Anstoßsignal im
AW-DB (DBB383...43) und bei Schreibaufträgen vorher noch die entsprechen-
den Daten.
Mit Aufruf des Bausteins POS_CTRL wird der Auftrag ausgeführt. Ein Leseauf-
trag wird beim Aufruf ausgeführt. Ein Schreibauftrag benötigt wegen der erfor-
derlichen Quittungen der Baugruppe mindestens 3 Aufrufe (bzw. OB-Zyklen).
Der zeitliche Abstand der Aufrufe sollte größer als ein FM-Zyklus sein.
Ist ein Auftrag fertig bearbeitet, wird das Anstoßsignal (gilt nicht für Einzelein-
stellungen) zurückgenommen.
Erst beim nächsten Aufruf des Bausteins wird der folgende Auftrag ermittelt und
ausgeführt.
Zu jedem Auftrag gibt es neben dem Anstoßsignal auch ein Fertig- (AW-DB,
DBX44.0...53.7) und ein Fehlersignal (AW-DB, DBX54.0...63.7).
Fertig- und Fehlersignale des Auftrags sollten Sie nach der Auswertung oder
vor Abgabe dieses Auftrages zurücksetzen.
e Reihenfolge der Auftragsbearbeitung/Priorität
Sie können mehrere Aufträge gleichzeitig abgeben, auch zusammen mit
Schreibaufträgen für Einzelkommandos und Einzeleinstellungen.
Sobald ein Schreibauftrag erkannt wird (auch bei Signaländerung von Einzelein-
stellungen) wird dieser, falls noch andere Aufträge angewählt sind, nach Ab-
schluss der laufenden Übertragung sofort ausgeführt. Es ist darauf zu achten,
dass Signale für Einzelkommandos nicht zyklisch zu setzen sind, da sonst evtl.
andere Aufträge nicht ausgeführt werden können (Priorität).
Reihenfolge/Priorität Schreibauftrag:
1. Einzelkommandos schreiben
2. Einzeleinstellungen schreiben
3. Schreibaufträge.
Die Schreibaufträge werden in der Reihenfolge der Anstoßsignale
abgearbeitet, die im AW-DB festgelegt ist (Beginn DBX38.0...39.7).
Reihenfolge/Priorität Leseauftrag:
1. Fehlercode, Bedien-/Fahrfehler oder Datenfehler auslesen
2. Leseaufträge
Die Leseaufträge werden in der Reihenfolge der Anstoßsignale abgearbeitet,
die im AW-DB festgelegt sind (Beginn DBX42.0...43.6).
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 6-15
Programmieren der Technologiefunktion
e Auftragsstatus
Den Status der Auftragsbearbeitung können Sie am Rückgabewert RET_VAL
und an den Signalen “Schreib-/Leseauftrag aktiv” im AW-DB (DBX68.0 und
DBX68.2) ablesen. Den Status eines einzelnen Auftrags können Sie anhand
der Anstoß-, Fertig- und Fehlersignale dieses Auftrags auswerten.
Tabelle 6-2 Auftragsstatus
RET VAL Aufträge aktiv Anstoß- Fertig- Fehler-
Auftragsstatus (Int er er) (DBX68.0 signale signale signale
g DBX68.2) (DBB34...43) | (DBB44...53) | (DBB54...63)
1. Auftrag aktiv 1 1 1 - -
2. Auftrag fertig ohne Feh- |O - - 1 -
ler
3. Schreibauftrag fertig mit | -1 - - 1 1
Fehler in diesem Auftrag
4. Schreibauftrag abge- -1 - - - 1
brochen oder nicht aus-
geführt
5. Leseauftrag abgebro- -2 - - - 1
chen
6. Schreib- und Leseauf- -3 - - - 1
trag abgebrochen bzw.
nicht ausgeführt (bei
gleichzeitigem Auftrag)
- unrelevant für Fehlerauswertung
Bearbeitungsstatus
Signal Bedeutung
Schreibauftrag nicht = TRUE, eine Schreibauftragsbearbeitung ist in diesem Zyklus nicht möglich:
möglich e da die Achse nicht parametriert ist
(AW-DB, DBX6S:1) e der Testbetrieb eingestellt ist
e keine Betriebsart aktiv ist
e die angewählte Betriebsart noch nicht eingestellt ist
In diesem Fall können Sie den Schreibauftrag anstehen lassen oder auch
löschen. Der Baustein POS_CTRL löscht das Signal, wenn alle oben ge-
nannten Bedingungen erfüllt sind.
Leseauftrag nicht möglich | = TRUE, eine Leseauftragsbearbeitung ist z. Z. nicht möglich:
(AW-DB, DBX68.3) e dadie Achse nicht parametriert ist
e keine Betriebsart vorgewählt ist
e der Testbetrieb eingestellt ist
In diesem Fall können Sie den Leseauftrag anstehen lassen oder auch lö-
schen. Der Baustein POS_CTRL löscht das Signal, wenn alle oben genann-
ten Bedingungen erfüllt sind.
Status/Fehler rücksetzen | Mit dem Signal können Sie vor der Bearbeitung der anstehenden Aufträge
(AW-DB, DBX69.1) alle Fertig- und Fehlersignale zurücksetzen. Das Signal wird anschließend
vom Baustein wieder gelöscht.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
6-16 A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
Fehlerauswertung
Aufgetretene Fehler in der Kommunikation bzw. bei der Dateninterpretation auf der
FM zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) und der RET_VAL < 0 an, siehe Auftragssta-
tus.
Mögliche Fehler sind:
Datenübertragungsfehler (Kommunikation wird nicht vollständig ausgeführt) bei
der Übertragung mit dem SFC 58/59 “WR_REC / RD_REC”. Der Fehlercode
wird im AW-DB, DBW66 (RET_VAL-Wert dieser internen SFCs) zur Verfügung
gestellt (Auftragsstatus 4., 5., 6. Tabelle 6-2, siehe auch Fehlerliste Kapitel 6.7).
Die mit Schreibauftrag übertragenen Daten werden von der Baugruppe auf Da-
tenfehler geprüft und interpretiert. Tritt ein Datenfehler auf, wird im AW-DB das
Rückmeldesignal “Datenfehler” (AW-DB, DBX22.4) = TRUE gesetzt (Meldung:
“Schreibauftrag fertig mit Fehler in diesem Auftrag”). Die Fehlernummer, durch
einen internen Leseauftrag ausgelesen, wird im AW-DB “DBB94 und 95” einge-
tragen (Auftragsstatus 3. Tabelle 6-2).
Weitere Information zum Datenfehler finden Sie im Parametriertool über den
Menübefehl Test > Fehlerauswertung und im Kapitel 11.
Verhalten im Fehlerfall bei einem Schreibauftrag (gilt nicht für Einzeleinstellungen
und -kommandos):
Bei dem fehlerhaften Auftrag wird das Anstoßsignal zurückgenommen und das
Fehlersignal (AW-DB, DBX54.0...63.7) und das Fertigsignal (AW-DB,
DBX44.0...53.7) gesetzt (Auftragsstatus 3. Tabelle 6-2).
Bei allen noch anstehenden Schreibaufträgen wird ebenfalls das Anstoßsignal
zurückgenommen und das Fehlersignal gesetzt (Auftragsstatus 4. Tabelle 6-2).
Die anstehenden Leseaufträge werden weiter bearbeitet. Dabei wird der Fehler-
code (AW-DB, DBW66) für jeden Auftrag wieder neu gesetzt, falls wieder ein
Fehler auftritt.
Verhalten im Fehlerfall bei einem Leseauftrag:
Bei dem fehlerhaften Auftrag wird das Anstoßsignal zurückgenommen und das
Fehlersignal gesetzt (Auftragsstatus 5. Tabelle 6-2).
Die noch anstehenden Leseaufträge werden weiter bearbeitet. Dabei wird der
Fehlercode (AW-DB, DBW66) für jeden Auftrag wieder neu gesetzt, falls wieder
ein Fehler auftritt.
Verhalten im Fehlerfall bei Einzelkommandos und Einzeleinstellungen:
Schreibauftrag wird nicht vollständig ausgeführt, das Fehlersignal wird gesetzt
(Auftragsstatus 4. Tabelle 6-2).
Die gesetzte/gelöschte Funktion, die zum Auslösen des Schreibauftrages
führte, wird nicht aktiviert.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
Schreibaufträge bearbeiten
Vor der Bearbeitung von Schreibaufträgen muss der zum Schreibauftrag zu-
gehörige Datenbereich mit den entsprechenden Werten versorgt und die entspre-
chende Betriebsart aktiviert sein.
Einen Schreibauftrag stoßen Sie an, indem Sie die entsprechende Schreibaufträge
setzen.
In der nachfolgenden Tabelle bedeuten:
Betriebsart: T
STE -
REF -
SM -
MDI -
ARE -
Folgende Schreibaufträge sind bekannt:
Tippen
Steuern
Referenzpunktfahrt
Schrittmaßfahrt relativ
MDI (Manual Data Input)
Automatik/Automatik Einzelsatz
Sen en ee Daten | T | STE | REF SM MDI | A/AE ka
Geschwindigkeitsstufen 1,2 | DBX38.0 | DBB160...167 o o o o 9.2.1
Aa Frequenzstu- | DBxa8.1 | DBB168...175 | © o || o | o |922
Sollwert für Schrittmaß DBX38.2 | DBB156...159 | © O O o o 9.2.4
MDI-Satz DBX38.3 | DBB176...195 | © o o o o 9.2.5
MDI-Satz fliegend DBX38.4 | DBB222...241 | - - - - x - 9.2.5
reserviert DBX38.5
Bezugspunkt setzen DBX38.6 | DBB152...155 | x x x x x - 9.3.9
Istwert setzen DBX38.7 | DBB144...147 | x x - x x x 9.3.5
fliegendes Istwert setzen DBX39.0 | DBB148...151 | x x - x x - 9.3.6
Nullpunktverschiebung DBX39.1 | DBB140...143 | x x - x x x 9.3.4
reserviert DBX39.2 x x x x x x
Parameter/Daten ändern DBX39.3 | DBB196...219 | x x x x x x 9.3.1
digitale Ausgänge DBX39.4 | DBB220...221 | x x x x x x 9.8.2
Programmanwahl DBX39.5 | DBB242...245 | - - - - - 9.2.6
Anforderung Applikation DBX39.6 | DBB246...249 | x x x x x x 9.3.7
Teach In DBX39.7 | DBB250...251 | x - - x x - 9.3.8
Achskopplung DBX40.0 | DBB252...253 | x O 0) O xX x 19.3.10
Daten werden angenommen und erst in der entsprechenden BA bearbeitet.
Daten werden angenommen bzw. bearbeitet.
- Daten werden mit Fehlermeldung (siehe Fehlerbearbeitung Tabelle 11-8 KI.4/Nr. 1) abgewiesen.
6-18
Daten, die für die Bewegung der Achse benötigt werden;
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
ASE00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
Leseaufträge bearbeiten
Einen Leseauftrag stoßen Sie an, indem Sie die entsprechenden Leseaufträge set-
zen. Die entsprechende Betriebsart muss aktiviert sein.
Folgende Leseaufträge sind bekannt:
een en a Daten T | STE | REF | SM | MDI | A/AE K
Grundbetriebsdaten DBX42.0 | DBB310...333 | x x x x x x 19.3.12
aktiver NC-Satz DBX42.1 | DBB342...361 x
nächster NC-Satz DBX42.2 | DBB362...381 x
Istwert-Satzwechsel DBX42.3 | DBB398...401 x [9.3.15
Servicedaten DBX42.4 | DBB402...433 | x x x x x x 19.3.16
Betriebsfehler-Nr. DBX42.5 | DBB86...89 x x x x x x 6.3.3
Zusatzbetriebsdaten DBX43.5 | DBB434...442 | x x x x x x [9.3.17
Parameter/Daten DBX43.3 | DBB446...469 | x x x x x x 19.3.18
digitale Ein-/Ausgänge DBX43.4 | DBB220...221 | x x x x x x 9.8
Applikationsdaten DBX43.6 | DBB382...397 | x x x x x x 19.3.14
Messwerte lesen DBX43.7 | DBB486...497 | x x x x x x 9.3.11
6.3.4
Status Achskopplung DBX43.0 | DBB470...471 | x x x x x x 19.3.19
x Daten werden angenommen bzw. bearbeitet
Betriebsarten steuern
Die Betriebsarten sind im Kapitel 9.2 beschrieben. Die Steuer-/Rückmeldesignale
und Handhabungshinweise sind im Kapitel 9.1 beschrieben.
Die Steuersignale sind vom Anwender in den AW-DB zu schreiben. Durch den
Baustein POS_CTRL werden die Steuersignale aus dem AW-DB zur FM 453 und
die Rückmeldesignale von der FM 453 in den AW-DB übertragen. Die FM muss
parametriert sein.
In der nachfolgenden Tabelle sind die Steuer- und Rückmeldesignale, Symbole in
Deutsch und Englisch, aufgeführt.
Tabelle 6-3 Steuer-/Rückmeldesignale
Deutsch Englisch AW-DB Bedeutung
Steuersignale
TFB TEST_EN DBX14.1 | Umschalten P-BUS-Schnittstelle auf “Inbetrieb-
nahme”
BFO/FSQ | OT_ERR_A DBX14.3 | Bedien- und Fahrfehler quittieren
ST START DBX15.0 Start
STP STOP DBX15.1 | Stopp
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
6-19
Programmieren der Technologiefunktion
6-20
Tabelle 6-3 Steuer-/Rückmeldesignale, Fortsetzung
Deutsch Englisch AW-DB Bedeutung
R- DIR_M DBX15.2 | Richtung Minus
R+ DIR_P DBX15.3 | Richtung Plus
QMF ACK_MF DBX15.4 Quittung M-Funktion
EFG READ_EN DBX15.5 | Einlesefreigabe
SA SKIP_BLK DBX15.6 | Satz ausblenden
AF DRV_EN DBX15.7 | Antriebsfreigabe
BA MODE _IN DBB16 Betriebsart Codierung
Tippen 01
Steuern 02
Referenzpunktfahrt 03
Schrittmaßfahrt relativ 04
MDI 06
Automatik 08
Automatik Einzelsatz 09
BP MODE _TYPE | DBB17 Betriebsartenparameter Codierung
Geschwindigkeitsstufen 1 und 2
Spannungs-/Frequenzstufen 1 und 2
Schrittmaßauswahl 1...100, 254
OVERR | OVERRIDE DBB18 | Override
Rückmeldesignale
TFGS TST_STAT DBX22.1 | Umschalten P-BUS-Schnittstelle erfolgt
BF/FS OT_ERR DBX22.3 | Bedien-/Fahrfehler
DF DATA_ERR DBX22.4 | Datenfehler
PARA PARA DBX22.7 | Kanal parametriert
SFG ST_ENBLD DBX23.0 | Startfreigabe
BL WORKING DBX23.1 | Bearbeitung läuft
WFG WAIT_EI DBX23.2 | Warten auf externe Freigabe
T-L DT_RUN DBX23.5 | Verweilzeit läuft
PBR PR_BACK DBX23.6 | Programmbearbeitung rückwärts
BAR MODE_OUT |DBB24 | aktive Betriebsart
SYN SYNC DBX25.0 | Kanal synchronisiert
ME MSR_DONE |DBX25.1 | Messung Ende
FR- GO_M DBX25.2 | Fahren Minus
FR+ GO_P DBX25.3 | Fahren Plus
SRFG ST_SERVO DBX25.4 | Status Reglerfreigabe
FIWS FVAL_DONE | DBX25.5 | fliegendes Istwert setzen fertig
PEH POS_RCD DBX25.7 | Position erreicht, Halt
MNR NUM_MF DBB26 M-Funktionsnummer
AMF STR_MF DBX27.4 | Änderung der M-Funktion
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
Die Rückmeldesignale “Bearbeitung läuft” bzw. “Position erreicht, Halt” werden erst
zum Anwenderprogramm zurückgemeldet, wenn die FM das Startsignal erkannt
und bearbeitet hat (< 2 FM-Zyklen).
Mit Aufruf des Bausteins POS_CTRL und den entsprechenden Steuer-/Rückmel-
designalen werden die nachfolgenden Signale gebildet, damit zeitiger erkannt wird,
dass der Vorgang bereits gestartet wurde.
Signal
Bearbeitung
gestartet
(AW-DB, DBX13.6)
“Bearbeitung gestartet”
“Bearbeitung läuft”
Bedeutung
= TRUE Beim Starten einer Betriebsart/Bewegung mit den
entsprechenden Steuersignalen oder bei der
Rückmeldung “Bearbeitung läuft” (AW-DB, DBX23.1) = 1
mit Aufruf/Start des
Bausteins
mit Start der Bewegung
durch die FM
Position
(AW-DB, DBX13.7)
= FALSE Bei der Rückmeldung “Position erreicht, Halt”
(AW-DB, DBX25.7) = 0 oder beim Starten einer
Betriebsart mit den entsprechenden Steuersignalen.
“Position”
“Position erreicht, Halt”
mit Aufruf/Start des
Bausteins
mit Start der Bewegung
durch die FM
Weiterhin sind zum Steuern der FM 453 Einzeleinstellungen und Einzelkomman-
dos nötig.
Es werden immer alle Einzelkommandos bzw. Einzeleinstellungen übertragen, die
zum Zeitpunkt des Bausteins POS_CTRL Aufrufes aktiviert sind. Die Einzelkom-
mandos werden nach der Übertragung gelöscht, auch bei Fehler.
Betriebsarten| Schreib- siehe
Funktio T | STE | REF ‚SM | MDI AE
Systemdaten auftrag N a Kap.
Einzeleinstellungen intern DBB34 u. 35 x 9.3.2
Einzelkommandos intern DBB36 u. 37 x x x x x x 9.3.3
x Daten werden angenommen bzw. bearbeitet
Daten, die für die Bewegung der Achse benötigt werden;
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
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6-21
Programmieren der Technologiefunktion
Nachfolgend sind die Funktionen, die über Einzeleinstellungen bzw. -kommandos
in der FM aktiviert werden können, aufgelistet.
Einzeleinstellungen
Reglerfreigabe
fliegendes Messen
Drehüberwachung (nur bei Schrittantrieb ohne Geber)
parkende Achse
Simulation
Längenmessung
Referenzpunkt nachtriggern
Freigabeeingang abschalten
Einzelkommandos
Maschinendaten aktivieren
Restweg löschen
automatischer Satzrücklauf
automatischer Satzvorlauf
Restart
Istwert setzen rückgängig
Nachführbetrieb (nur bei Antrieben mit Geber)
Software-Endlagenüberwachung abschalten
automatische Drifikompensation (nur bei Servoantrieb)
Fehlermeldungen der FM
6-22
Wenn ein Bedien-/Fahrfehler oder Datenfehler aufgetreten ist, wird die Fehlernum-
mer über einen Leseauftrag automatisch gelesen. Die Fehlernummer wird in den
AW-DB eingetragen und der Leseauftragstatus gesetzt.
Der Betriebsfehler, über Diagnosealarm gemeldet, kann mit Leseauftrag “Betriebs-
fehler-Nr.” (AW-DB, DBX42.5) ausgelesen werden.
Tabelle 6-4 Fehlermeldungen der FM
Fehler Meldung Fehler-Nr. Fehlerquittung
Datenfehler Rückmeldesignal | wird über Leseauftrag aus- | mit neuem
(AW-DB, DBX22.4) | gelesen Schreibauftrag
(AW-DB, DBB94 u. 95)
Bedien-/Fahrfehler | Rückmeldesignal | wird über Leseauftrag aus- | Setzen/Löschen
(AW-DB, DBX22.3)
gelesen
(AW-DB, DBB90 u. 91)
des Steuersignals
“Bedien-/Fahrfeh-
ler quittieren”
(AW-DB, DBX14.3)
Diagnosealarm
mit OB 82 aktiviert,
Daten sind mit
POS_DIAG auszu-
lesen
bei Betriebsfehler, der mit
POS_DIAG ausgelesen
wird
Fehler-Nr. wird über Le-
seauftrag DBX42.5 ausge-
lesen
(AW-DB, DBB886 u. 87)
Einzelkommando:
Restart
Weitere spezifische Hinweise siehe Kapitel 11 “Fehlerbehandlung”.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
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Programmieren der Technologiefunktion
6.3.3
Baustein POS_DIAG (FC 2) - Diagnosealarmdaten lesen
Bei schweren Fehlern löst die FM 453 einen Diagnosealarm aus (OB 82 ist in das
AWP einzubinden, die Alarmparametrierung der FM 453 ist zu aktivieren) und stellt
die Information in den Lokaldaten zur Verfügung. Informationen zu Diagnosealar-
men siehe Kapitel 6.4.
Weitere Informationen über externe Kanalfehler (Betriebsfehler) für die Kanäle 1
bis 3 der FM 453 erhalten Sie mit Aufruf des Bausteins POS_DIAG.
Aufrufmöglichkeiten
Der Aufruf des Bausteins POS_DIAG ist im Alarm-OB 82 oder OB 1 möglich.
Aufruf in KOP-Darstellung Aufruf in AWL-Darstellung
(Kontaktplan) (Anweisungsliste)
POS DIAG CALL POS_DIAG
—EN = ENO — DB_NO =
— DB_NO RET_VALT- RET_VAL =
— IN_DIAG IN_DIAG =
Beschreibung der Parameter
Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter dieses Bausteins.
Name Daten- | P-Typ Bedeutung
typ
DB_NO INT E Datenbausteinnummer
RET_VAL | INT A -1
IN_DIAG | BOOL E/A Anstoß zum Lesen der Diagnosedaten, wird nach
Ausführung von POS_DIAG gelöscht.
Parametertypen: E = Eingangsparameter, A = Ausgangsparameter,
E/A = Durchgangsparameter (Anstoßparameter)
Funktionsweise
Die Funktion arbeitet mit einem AW-DB zusammen. Die AW-DB-Nr. wird bei Aufruf
der Funktion mit dem Parameter DB_NO übergeben.
Das Lesen der Diagnosealarmdaten wird gestartet, indem Sie den Durchgangspa-
rameter IN_DIAG auf TRUE setzen. Der Parameter wird vom Baustein nach Erfül-
lung des Auftrags wieder zurückgesetzt.
Während der Auftrag läuft bleibt der Durchgangsparameter gesetzt. Die Übertra-
gung der Daten ist beendet, wenn der Durchgangsparameter zurückgesetzt ist
(IN_DIAG = FALSE).
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 6-23
Programmieren der Technologiefunktion
Fehlerauswertung
Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) und der RET_VAL < 0 an.
Mögliche Fehler sind:
Datenübertragungsfehler bei der Datenübertragung mit dem SFC 51 “RDSYSST”.
Der Fehler wird im AW-DB, DBWS$6 zur Verfügung gestellt (siehe Fehlerliste Kapi-
tel 6.7).
Diagnosedaten
Voraussetzung für das Melden eines Diagnosealarmes ist das Aktivieren des Alar-
mes mit Hilfe der Parametrierung, siehe Kapitel 5.2.
Ist kein OB 82 in das AWP eingebunden geht die CPU in STOP.
Die nachfolgende Tabelle enthält die Diagnoseinformationen der FM 453 (für Kanal
1...3).
Beachten Sie, dass Informationen über die Kanalfehler in den anderen Kanälen
der FM mit ausgelesen werden.
Tabelle 6-5 Diagnoseinformationen
Daten- Meldung
format
4 x Byte | Information steht mit
Auslösen des Dia-
gnosealarmes in der
CPU zur Verfügung
(Lokaldaten OB 82)
und wird mit Aufruf
des Bausteins
POS_DIAG in den
AW-DB eingetragen.
AW-DB Bedeutung
[4x Byte | Information steht mit |DBX70.0 | Baugruppen-/Sammelstörungen —7[L |
DBX70.1 interner Fehler/HW-Fehler (Sammelfehler DBB72, 73)
DBX70.2 externer Fehler
DBX70.3 externer Kanalfehler (Sammelfehler Byte 78, 80, 82)
DBX70.5 Fronstecker fehlt
DBX70.6 Baugruppe nicht parametriert
DBX71.0...3 | Typklasse der Baugruppe, für die FM 453 = 08H
DBX71.4 Kanalinformation vorhanden
DBX72.1 Kommunikationsstörung (K-Bus)
DBX72.3 Zeitüberwachung angesprochen/Watch-Dog
DBX72.4 Baugruppeninterne Versorgungsspannung ausgefallen
(NMI)
DBX73.2 FEPROM-Fehler
DBX73.3 RAM-Fehler
DBX73.6 Prozessalarm verloren
6-24
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
Tabelle 6-5 Diagnoseinformationen, Fortsetzung
Daten- Meldung AW-DB Bedeutung
format
12x Mit Aufruf des Bau- DBB74 FM-Pos-Kennung (74H)
Byte steins: POS- DIAG DBB75 Länge der Diagnoseinformation (16)
wird die Information
(inkl. Byte 0 bis 3) DBB76 Kanalanzahl (3)
gelesen und in den
AW-DB (ab DBB70) DBX77.0...2 | Kanalfehlervektor (1...3)
eingetragen. DBX78.0 Kabelbruch (Inkrementalgeber) für Kanal 1
DBX78.1 Fehler Absolutgeber für Kanal 1
DBX78.2 Fehlerimpulse Inkr. bzw. Nullmarke fehlt für Kanal 1
DBX78.3 Spannungsüberwachung Geber für Kanal 1
DBX78.4 Spannungsüberwachung = 15 V für Kanal 1
DBX78.5 Spannungsüberwachung digitale Ausgänge für Kanal 1
Bei Betriebsfehler DBX78.7 Betriebsfehler (siehe Kap. 11, Fehlerbehandlung) für
kann über einen Le- Kanal 1
seauftrag DBX42.5 F
die Fehlernummer DER Trej
gelesen werden. DBB80 analog DBB 78 für Kanal 2
AW-DB DBB86...
( ee) DBB81 frei
DBB32 analog DBB 78 für Kanal 3
DBB83...85 frei
Hinweise für den Anwender
Nach einem Diagnosealarm steht die Diagnoseinformation und die dazugehörige
Baugruppenadresse (OB82_MDL_ADDR) in den Lokaldaten des OB 82 zu einer
schnellen Analyse zur Verfügung.
Lokaldaten MDL_DEFECT
Baugruppenstörung
INT_FAULT EXT_FAULT PNT_FAULT
interner externer externer
Fehler Fehler Kanalfehler
COMM_FAULT AW-DB , 1 EN
WTCH_DOG_FLT Byte.Bit Byte. Bit: Byte. Bit:
INT_PS_FLT 78.0...7 80.0...7 82.0...7
EPROM_FLT
RAM_FLT Kanal 1 Kanal 2 Kanal 3
HW_INTR_FLT
Auswerten Diagnoseinformation
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005
6-25
Programmieren der Technologiefunktion
6.3.4
Aufgabe
Baustein POS_MSRM (FC 3) - Messwerte lesen
Mit dem Baustein POS_MSRM lesen Sie die Messwerte in den AW-DB.
Informationen zu Prozessalarmen siehe Kapitel 6.4.
Informationen zu Messwerten siehe Kapitel 9.3.11.
Hinweis
Das Auslesen der Messwerte ist auch mit Baustein POS_CTRL (Leseauftrag)
möglich. Bei mehreren Leseaufträgen wird dieser Auftrag jedoch in der entspre-
chenden Reihenfolge ausgeführt.
Mit Aufruf des Bausteins POS_MSRM erhalten Sie die Messwerte unabhängig von
anderen Leseaufträgen.
Aufrufmöglichkeiten
Der Aufruf des Bausteins POS_MSRM kann im OB 40, falls der Prozessalarm akti-
viert wurde (siehe Kapitel 5.2) oder im OB 1 erfolgen. Der Aufruf des Bausteins
POS_MSRAM in beiden OBs gleichzeitig ist nicht erlaubt. Der Baustein ist einmal
pro Kanal aufzurufen.
Aufruf in KOP-Darstellung Aufruf in AWL-Darstellung
(Kontaktplan) (Anweisungsliste)
POS MSRM CALL POS_MSRM
—EN E ENO — DB_NO =
—]DB_NO RET_VAL— RET_VAL =
—]IN_MSR IN_MSR =
Beschreibung der Parameter
6-26
Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter dieses Bausteins.
Name Datentyp | P-Typ Bedeutung
DB_NO INT E Datenbausteinnummer
RET_VAL | INT A -1
IN_MSR |BOOL E/A Lesevorgang starten
Parametertypen: E = Eingangsparameter, A = Ausgangsparameter,
E/A = Durchgangsparameter (Anstoßparameter)
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
Funktionsweise
Die Funktion arbeitet mit einem AW-DB zusammen. Die DB-Nr. wird bei Aufruf der
Funktion mit dem Parameter DB_NO übergeben.
Das Lesen der Messwerte wird gestartet, indem Sie den Durchgangsparameter
IN_MSR auf TRUE setzen. Der Parameter wird vom Baustein nach Erfüllung des
Auftrags wieder zurückgesetzt.
Während der Auftrag läuft bleibt der Durchgangsparameter gesetzt. Die Übertra-
gung der Daten ist beendet, wenn der Durchgangsparameter zurückgesetzt ist
(IN_MSR = FALSE).
Fehlerauswertung
Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) und der RET_VAL < 0 an.
Mögliche Fehler sind:
Datenübertragungsfehler bei der Datenübertragung mit dem SFC 59 “RD_REC”.
Der Fehler wird im AW-DB, DBW98 zur Verfügung gestellt (siehe Fehlerliste Kapi-
tel 6.7).
6.4 Alarme
Alarmbearbeitung
Die FM 453 kann Prozessalarme und Diagnosealarme auslösen. Diese Alarme
bearbeiten Sie in einem Alarm-OB (OB 40 bzw. OB 82). Wenn ein Alarm ausgelöst
wird, ohne dass der zugehörige OB geladen ist, geht die CPU in STOP (siehe
Handbuch Programmieren mit STEP 7).
Die Alarmbearbeitung geben Sie in folgenden Stufen frei:
1. Generelle Alarmfreigabe für die gesamte Baugruppe:
- Wählen Sie die Baugruppe in HW-Konfig aus.
- Geben Sie über Bearbeiten > Objekteigenschaften > Grundparameter
den Diagnose- und /oder Prozessalarm frei (siehe auch Bild 5.2).
- Wähle Sie die OB-Nummer für den Prozess über Bearbeiten > Objektei-
genschaften > Adressen.
- Speichern und übersetzen Sie die HW-Konfiguration.
- Laden Sie die HW-Konfiguration in die CPU.
2. Freigabe der Ereignisse für den Prozessalarm in den Maschinendaten.
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005 6-27
Programmieren der Technologiefunktion
Auswertung eines Prozessalarms
Wird ein Prozessalarm von der FM 453 ausgelöst, steht in der Variablen
OB40_POINT_ADDR (bzw. in der entsprechenden Variablen eines anderen Pro-
zessalarm-OB) folgende Information zur Verfügung:
Tabelle 6-6 Inhalte des Doppelworts OB40_POINT_ADDR
Byte | Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0
fliegendes | fliegender Längenmes- | Position
1 Messen Satzwechsel sung beendet | erreicht
Kanal 3 Kanal 3 Kanal 3 Kanal 3
2 fliegendes | liegender Längenmes- | Position
Messen Satzwechsel sung beendet | erreicht
Kanal 2 Kanal 2 Kanal 2 Kanal 2
3 fliegendes | liegender Längenmes- | Position
Messen Satzwechsel sung beendet | erreicht
Kanal 1 Kanal 1 Kanal 1 Kanal 1
Die Alarmursache können Sie aus Byte 1, 2, 3 entnehmen.
Verlorene Prozessalarme
Ist die Bearbeitung eines Prozessalarms im Prozess-OB noch nicht abgeschlos-
sen, merkt sich die Baugruppe alle folgenden Prozessalarmereignisse. Tritt ein
Ereignis ein weiteres Mal auf, bevor der Prozessalarm ausgelöst werden konnte,
löst die Baugruppe den Diagnosealarm “Prozessalarm verloren” aus.
Auswertung eines Diagnosealarms
Nach einem Diagnosealarm steht Ihnen die Diagnoseinformation in den Lokaldaten
des OB 82 zu einer schnellen Analyse zur Verfügung. Rufen Sie die Funktion
POS_DIAG auf, um die genaue Fehlerursache zu erfahren (siehe Kap. 6.3.3).
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
6-28 A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
6.5 Anwender-Datenbaustein (AW-DB)
Übersicht
Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen den Aufbau des AW-DBs.
Dieser AW-DB muss für jeden genutzten Kanal angelegt werden.
Tabelle 6-7 AW-DB
AW-DB FM 453- und Kanal-Signale
Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0
Allgemeine Adressen
DBWwo Baugruppenadresse (Datentyp: INT)
DBW2 Kanalnummer (Datentyp: INT)
DBD4 Kanaladresse
DBW8 intern (DS-Offset; Datentyp: INT)
DBW10
bis reserviert
DBB12
Bearbei-
DBB13 Position tung
gestartet
Steuersignale
Bedien-/ Umschalt.
DBB14 Fahrfehler P-BUS
quittieren Inbetriebn.
Antriebs- Satz Einlese- Quittung Richtung Richtung
DEDS freigabe ausblenden | freigabe M-Funktion | Plus Minus Stopp Salt
DBB16 Betriebsart
DBB17 Betriebsartenparameter
DBB18 Override
DBB19
bis reserviert
DBB21
Rückmeldesignale
Kanal ‚ Umschalt.
DBB22 | parame- Datenfehler | Bedien-/ P-BUS
i Fahrfehler
triert erfolgt
Programm- SA Warten auf | Bearbei-
DBB23 bearbeit. R externe tung a
rückwärts Freigabe | läuft g
DBB24 aktive Betriebsart
Position fliegendes | Status
DBB25 | erreicht, Istwert set- | Reglerfrei Fanen Fahren Messung Kanal: Syn:
. Plus Minus Ende chronisiert
Halt zen fertig gabe
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
6-29
Programmieren der Technologiefunktion
Tabelle 6-7 _ AW-DB, Fortsetzung
AW-DB FM 453- und Kanal-Signale
Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 BitO
DBB26 M-Funktionsnummer
Änderung
DBB27 der
M-Funktion
DBB28
bis reserviert
DBB33
Anstoßsignale
Anstoßsignale für Einzeleinstellungen (Schalter); Übertragung bei Änderung durch Schreibauftrag
: ; parkende Drehüber- fliegendes | Regler-
DEESA Simulation Achse wachung Messen freigabe
automat. = Freigabe- | Refpunkt. R _
DBB35 | Driftkomp- SAN Ele :Nachführ: Eingang nachtrig- Langen
x gen aus betrieb messung
sation aus aus gern
Anstoßsignale für Einzelkommandos; Übertragung bei Änderung durch Schreibauftrag
(werden nach Übertragung gelöscht)
DBB36 reserviert
Istwert automat automat Restweg MD
DEES SS tzan ; Restar Satzrückl. | Satzvorlauf | löschen aktivieren
rückgängig
Anstoßsignale für Schreibaufträge
Bezugs- „| Spannungs | Geschwin-
DBB38 a punkt et MDI-Satz a. /Frequenz- | digkeitsstu-
setzen 9 stufen 1,2 |fen 1,2
Anfordern Piögramm.'diaitals Parameter/ Nullpunkt- | fliegendes
DBB39 | Teach In Applikati- 9 gra’ Daten verschie- Istwert
anwahl Ausgänge |.
onsdaten ändern bung setzen
Achs-
DBB40 Kopplung
DBB41 reserviert
Anstoßsignale für Leseaufträge
DBBA2 Betriebs- | Service- RA nächster aktiver Grundbe-
fehler-Nr. daten sel NC-Satz NC-Satz triebsdaten
es na Status
Messwerte | Applikati- Zusatzbe- | dig. Ein-/ Parameter/
DBB43 ; $ Achs-
lesen onsdaten triebsdaten | Ausgänge | Daten kopplung
6-30
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
Tabelle 6-7 _ AW-DB, Fortsetzung
AW-DB FM 453- und Kanal-Signale
Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 BitO
Fertigsignale
Status-/Rückmeldungen der Auftragsverwaltung Baustein POS_CTRL
DBB44 | Simulation parkende Drehüber- fliegendes Regler-
Achse wachung Messen freigabe
automati. SW-Endla- | Nachführ- | Freigabe- | Refpunkt Längen-
DBB45 3 i 3 i
Drift aus gen aus betrieb Eing. aus nachtrigg. | messung
DBB46 reserviert
letyen automat automat Restwe MD
DBB47 setzen Restart EN i y 9 GE
RE Satzrückl. | Satzvorl. löschen aktivieren
rückgängig
Bezugs- „| Spannungs | Geschwin-
DBB48 lewer punkt lee MDI-Satz Sawan ur /Frequenz- | digkeitsstu-
setzen fliegend Schrittmaß
setzen stufen 1,2 fen 1,2
Anfordern Pragammeldiaitäle Parameter/ Nullpunkt- | fliegendes
DBB49 | Teach In Applikati- 9 gita Daten verschie- Istwert
anwahl Ausgänge |.
onsdaten ändern bung setzen
DBB50 au,
kopplung
DBB51 reserviert
DBB52 a as au ee Service- En nächster aktiver Grundbe-
daten NC-Satz NC-Satz triebsdaten
gelesen gelesen gelesen sel
Messwerte | Applikat+ | Zusatzbe- | dig. Ein-/ Parameter/ SEUS
DBB53 2 N Achs-
lesen onsdaten triebsdaten | Ausgänge | Daten
kopplung
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5SE00056647-005 6-31
Programmieren der Technologiefunktion
Tabelle 6-7 _ AW-DB, Fortsetzung
Fehlersignale
Fehlermeldungen der Auftragsverwaltung Baustein POS_CTRL
DBB54
DBB55
DBB56
DBB57
DBB58
DBB59
DBB60
DBB61
DBB62
DBB63
DBB64
bis reserviert
DBB65
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
6-32 A5E00056647-005
Programmieren der Technologiefunktion
Tabelle 6-7 _ AW-DB, Fortsetzung
AW-DB FM 453- und Kanal-Signale
Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0
Bearbeitungsstatus des Baustein POS_CTRL
DBW66 Fehlercode (Kommunikationsfehler) des letzten Auftrages/Übertragung (Datentyp: INT)
Leseauf- Schreibauf- i
DBB68 trag nicht ESSRaUr trag nicht ZEN EIDaUE
möglich trag aktiv möglich trag aktiv
Status/
DBB69 Fehler
rücksetzen
Diagnosedaten der FM, ausgelesen mit Baustein POS_DIAG
BG nicht ext. Kan.fe. int. /HW-
DBB70 parame- | Frontstek- (0BB78, |@demer | Fehi. (pe | BG-/Sam-
friert ker fehlt 80, 82) Fehler 72, 73) melstörung
er Kanalinfo. Typklassen der Baugruppe (08H)
vorhanden
BG-intern | Zeitüberw. Kommunik.
DBB72 Versorgsp. | angespro./ störung
ausgefallen | Watch-Dog (K-Bus)
Prozessa-
RAM- FEPROM-
DBBZS nn Fehler Fehler
DBB74 FM-Pos-Kennung (74H)
DBB75 Länge Diagnoseinformation (16)
DBB76 Kanalanzahl (3)
Kanalfehlervektor
DBB77
3 2 1
Kanal 1
DBB78 | Betriebs- Spannung- | Spannung- | Spannung- | Fehlerimp. | Fonjer Kabelbruch
fehler überwach. | überwach. | überwach. | Inkr. bzw. Abs. Geber | (Ink.Geber)
dig. Ausg. +15V Geber Nullm. fehlt í 5
DBB79 reserviert
Kanal 2
DBB80 | Betriebs- Spannung- | Spannung- | Spannung- | Fehlerimp. | Fonjer Kabelbruch
fehler überwach. | überwach. | überwach. | Inkr. bzw. Abs. Geber | (Ink.Geber)
dig. Ausg. +15V Geber Nullm. fehlt i 5
DBB31 reserviert
Kanal 3
DBB82 | Betriebs- Spannung- | Spannung- | Spannung- | Fehlerimp. | Fonjer Kabelbruch
fehler überwach. | überwach. | überwach. | Inkr. bzw. Abs. Geber | (Ink.Geber)
dig. Ausg. +15V Geber Nullm. fehlt i `
PositionierbaugruppeFM 453 für Servo- bzw. Schrittantrieb
A5E00056647-005
6-33
Programmieren der Technologiefunktion
Tabelle 6-7 _ AW-DB, Fortsetzung
AW-DB FM 453- und Kanal-Signale
Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0
DBB83
bis reserviert
DBB85
Fehlercode nach Fehlermeldung “Betriebsfehler”
(wird gelesen, falls Betriebsfehler nach POS_DIAG-Aufruf gesetzt ist)
DBB86 Fehlernummer (DS 164) - Detailereignisklasse
DBB87 Fehlernummer (DS 164) - Detailereignisnummer
DBB88
bis reserviert
DBB89
Fehlercode, nach Fehlermeldung “Bedien-/Fahrfehler”
DBB90 Fehlernummer (DS 162) - Detailereignisklasse
DBB91 Fehlernummer (DS 162) - Detailereignisnummer
DBB92
bis reserviert
…[truncated]