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SIEMENS
SIMATIC 57-300
Positionierbaugruppe FM 353 für
Schrittantrieb
Handbuch Ausgabe 04.97
Dieses Handbuch wird zusammen mit dem Projektierpaket,
Bestell-Nr.: 6ES7 353-1 AH0O1-7AG0, ausgeliefert.
SIEMENS
SIMATIC S7
Positionierbaugruppe FM 353 für
Schrittantrieb
Handbuch
Vorwort, Inhaltsverzeichnis
Benutzerinformation
Parametrieren der FM 353 5
Programmieren der FM 353 6
In Betrieb nehmen der FM 353 1
B & B Standardoberfläche 8
für das OP 07/OP 17
Referenzinformation
Beschreiben der Funktionen
Ä 9
Programmierung von Verfahrpro-- 10
grammen
Fehlerbehandlung 11
Anhänge
Technische Daten А
EG-Konformitätserklärung B
| С
Abkürzungsverzeichnis
Indexverzeichnis
Sicherheitstechni- Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Ver-
sche Hinweise meidung von Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise sind durch ein Warndreieck her-
vorgehoben und je nach Gefährdungsgrad folgendermaßen dargestellt:
N Gefahr
bedeutet, daß Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher Sachschaden eintreten wer-
den, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
| À Warnung
bedeutet, daß Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher Sachschaden eintreten kön-
nen, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
N Vorsicht
bedeutet, daß eine leichte Körperverletzung oder ein Sachschaden eintreten können, wenn
die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Hinweis
ist eine wichtige Information über das Produkt, die Handhabung des Produktes oder den
jeweiligen Teil der Dokumentation, auf den besonders aufmerksam gemacht werden soll.
Qualifiziertes Perso- Inbetriebsetzung und Betrieb eines Gerätes dürfen nur von qualifiziertem Personal vorge-
nal nommen werden. Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitstechnischen Hinweise die-
ses Handbuchs sind Personen, die die Berechtigung haben, Geräte, Systeme und Stromkreise
gemäß den Standards der Sicherheitstechnik in Betrieb zu nehmen, zu erden und zu kenn-
zeichnen.
Bestimmungsgemä- Beachten Sie folgendes:
Ber Gebrauch
` Warnung
Das Gerät darf nur für die im Katalog und in der technischen Beschreibung vorgesehenen
Einsatzfälle und nur in Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen
Fremdgeräten und -Komponenten verwendet werden.
Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt sachgemäßen Transport, sachge-
mäße Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung
voraus.
Marken SIMATIC undSINEC sind eingetragene Marken der SIEMENS AG.
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Haftungsausschluß
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beschriebenen Hard-und Software geprüft. Dennoch können Ab-
weichungen nicht ausgeschlossen werden. Die Angaben in dieser
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turen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten. Für Verbesse-
rungsvorschläge sind wir dankbar.
e Siemens AG 1997
Technische Anderungen bleiben vorbehalten.
Siemens Aktiengesellschaft
Positionierbaugruppe FM 353
Vorwort
Einführung
Informations-
blöcke des Hand-
buches
Das Handbuch beinhaltet alle Informationen zur Baugruppe FM 353:
Hardware und Funktionen
Parametrierung
Bedienen und Beobachten
S7-Bausteine
sicherheitsgerechter Aufbau
Nachstehende Informationsblöcke beschreiben den Zweck und den Nutzen
des Handbuches.
Produktübersicht zur Baugruppe (Kapitel 1)
Dieser Abschnitt zeigt dem Anwender den Zweck und die Einsatzmög-
lichkeiten der Baugruppe. Er beschreibt einführende Informationen zur
FM 353 und deren Funktionen.
Grundlagen zum Positionieren (Kapitel 2)
Der Anwender findet hier einführende Informationen zu den Positionier-
verfahren und zugehörige Begriffserklärungen.
Ein- und Ausbauen der FM 353 (Kapitel 3)
Dieser Abschnitt erläutert den Ein- und Ausbau der FM 353.
Verdrahten der FM 353 (Kapitel 4)
Beschreibt den Anschluß und die Verdrahtung der Antriebe und der digi-
talen Ein-/Ausgänge.
Parametrieren der FM 353 (Kapitel 5)
Beschreibt das Parametrieren und die Funktionen von "EM 353 parame-
Dieren.
Programmieren der FM 353 (Kapitel 6)
Beschreibt die Programmierung der FM 353 mit STEP 7.
In Betrieb nehmen der FM 353 (Kapitel 7)
Beschreibt Abläufe, wie die FM 353 in Betrieb zu nehmen ist.
Bedienen und Beobachten (Kapitel 8)
Beschreibt die Möglichkeiten zum Bedienen und Beobachten der Bau-
gruppe und welche Daten/Signale bedient und beobachtet werden können.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Vorwort
Voraussetzung für
die Anwender
Anwender der
FM 353
Referenzinformationen und Anhänge zum Nachschlagen von Faktenwis-
sen (Baugruppenfunktionen, Programmieranleitung, Schnittstellensignale,
Fehlerbehandlung, Technische Daten, B&B Standardoberfläche)
Abkürzungsverzeichnis und Stichwortverzeichnis zum Finden der Infor-
mationen
Das vorliegende Handbuch beschreibt die Hardware und die Funktionen der
Baugruppe FM 353.
Für den Aufbau, die Programmierung und die Inbetriebnahme einer
SIMATIC S7-300 mit FM 353 benötigt der Anwender Kenntnisse über:
SIMATIC S7
Installationshandbuch Auromatisierungssystem S7-400/M7-400, Aufbauen
Programmiergerät (PG)
Programmieren mit STEP 7
Projektierung der Bedienoberfläche einer Bedientafel
Die Struktur und die Darstellungsweise der Informationen in dem Handbuch
richtet sich nach dem Einsatzgebiet der FM 353 und nach der Tätigkeit des
Anwenders.
Dabei wird unterschieden zwischen:
Montieren
Diese Tätigkeiten umfassen die Montage und die Verdrahtung der
FM 353.
Programmieren
Diese Tätigkeiten umfassen die Parametrierung und Programmierung der
FM 353.
Fehlersuche und Diagnose
Diese Tätigkeiten umfassen die Fehlersuche und die Fehlerbehebung
— im Hardwareaufbau der Baugruppe und deren Komponenten
— und in der Programmierung, Handhabung und Steuern der Baugrup-
penfunktionen.
Bedienen
Diese Anwender bedienen die FM 353. Der Bediener setzt sich demzu-
folge nur mit der Steuerung der Positionieraufträge auseinander.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
CE-Kenn-
zeichnung
Ansprechpartner
Hotline
Vorwort
Unsere Produkte erfüllen die Anforderungen der EU-Richtlinie 89/336/EWG
”Elektromagnetische Verträglichkeit” und die dort aufgeführten harmonisier-
ten europäischen Normen (EN).
Die EG-Konformitätserklärung gemäß der obengenannten EU-Richtlinie,
Artikel 10, ist Inhalt dieses Handbuches (siehe Kapitel B).
Sollten Sie im Umgang mit dem Handbuch auf Probleme oder Fragen stoßen,
so wenden Sie sich bitte an die auf dem Rückmeldeblatt am Schluß des
Handbuches angeführte zuständige Dienststelle.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Test-Hotline, 0911 / 895 — 7000
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Inhaltsverzeichnis
1 Prodliktübersicht „u. Gear aan a a a йа хив жа йж йэки йй к жаа 1-1
1.1 Die FM 353 іт Automatisierungssystem 57-300 ..................... 1-3
1.2 Darstellung der Baugruppe ........................................ 1-8
1.3 Überblick zu den Baugruppenfunktionen ............................ 1-11
Grundlagen zum Positionieren ........................................... 2-1
Ein- und Ausbauen der FM 353 ........................................... 3-1]
Sc? Einbau der FM 353 2... ee 3-2
3.2 Ausbau der EM 353 EE 3-3
3.3 Baugruppentausch NEE 3-4
4 Verdrahten der FM 353 ec тоса он aa na aan en
4.1 Verdrahtungsschema einer FM 353 ................................ 4-2
4.2 Beschreibung der Antriebs-Schnittstelle ............................. 4-4
4.3 Anschließen der Апїпер<е!їпһеї.................................... 4-10
4.4 Beschreibung der Peripherie-Schnittstelle ........................... 4-11
4.5 Verdrahtung der Frontstecker ...................................... 4-16
5 Parametrieren der FM 353 ................................................ 5-1
SCH Installation von "EM 353 parametrieren” ............................. 5-2
5:2 Einstieg in “ЕМ 353 parametrieren” ................................. 5-9
5.3 Parametrierdaten ................................................
5.3.1 Maschinendaten .................................................
5.3.2 edd ае er een age кз ee оне
5.3.3 Werkzeugkorrekturdaten
5.3.4 Verfahrprogramme ...............................................
5.4 Parametrieren mit “ЕМ 353 parametrieren” .......................... 5-24
5.5 Ablegen der Parametrierdaten im SDB > 1000 ..................... 5-27
6 Programmieren der FM 353 ...............................................
6.1 FC INIT_DB (ЕС 1) – Anwender-DB initialisieren ..................... 6-4
6.2 ЕС МОРЕ МА (FC 2) – Betriebsarten steuern und
Schreibaufträge bearbeiten ........................................ 6-6
6.2.1 Schreibaufträge bearbeiten ........................................ 6-8
6.2.2 Betriebsarten steuern ............................................. 6-11
6.3 FC АО СОМ (FC З) – Leseaufträge zyklisch bearbeiten .............. 6-13
6.4 Diagnoseinformationen lesen ...................................... 6-17
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Inhaltsverzeichnis
yi
6.4.1 FC DIAG_RD (FC 4) – Diagnosealarmdaten im OB 82 lesen .......... 6-17
6.4.2 ЕС DIAG_INF (FC 6) – Diagnosealarmdaten іт ОВ 1 lesen ........... 6-21
6.5 FC MSRMENT (FC 5) – Meßwerte lesen ............................ 6-22
6.6 Anwender-Datenbaustein ......................................... 6-25
6.7 Anwendungsbeispiele ............................................ 6-41
6.8 Technische Daten re ЕСЕР УТЕС ТОРО ОРА Сот 6-45
In Betrieb nehmen der FM 353 ............................................ 7-1
7.1 Einbauen und Verdrahten ......................................... 7-2
7.2 Anfangswerte für Test und Optimierung ............................. 7-3
7.3 Test und Optimierung .............................................
7.3.1 Aktivierung der Maschinendaten ...................................
ën 4 Auswertung der Betriebskennlinien des Schrittmotors .................
7.3.8 Grundinbetriebnahme der Schrittmotorsteuerung .....................
7.3.4 Optimierung des dynamischen Verhaltens ...........................
[зо Justage der Referenzpunktkoordinate ..............................
7.3.6 Aktivierung der Schrittmotordiagnose ...............................
To Aktivierung Softwareendschalter und Losekompensation ..............
Bedienen und Beobachten ...............................................
8.1 В & В Standardoberfläche für das ОР 07 und das OP 17 ..............
8.1.1 Standardoberfläche für das OP 07 .................................
8.1.2 Standardoberfläche für das OP 17 .................................
8.2 Auswertung des Anwender-DBs durch das Anwenderprogramm
für das Bedienen ..................................................
8.3 Datenbaustein für Statusmeldungen (0В-55) ........................
Beschreibung der Funktionen ..........-..-zsuasnonanennunnn nun nun nn nun nn
9.1 Steuer-/Rückmeldesignale ........................................
9.1.1 Ѕіеиегѕідпаіе nennen
9.1.2 Rückmeldesignale ...............................................
9.1.3 Allgemeine Handhabungshinweise .................................
9.2 Betriebsarten ....................................................
9.2.1 `5 = с van ee ee EE
9.2.2 e un ann вк ae ne been rer
9.2.3 Referenzpunktfahrt EE
9.2.4 schrittmaßfahrt relativ ............................................
9.2.5 MDI (Manual Datalnput,,,
9.2.6 Ale rue Cd Sunset See nee
9.2.7 Automatik Einzelsatz .............................................
9.3 Systemdaten `...
9.3.1 Parameter/Daten ändern (Auftrags-Nr. 8) ...........................
9.3.2 Einzeleinstellungen (Auftrags-Nr. 10) ...............................
9.3.3 Einzelkommandos (Auftrags-Nr. 11) ................................
9.3.4 Nullpunktverschiebung (Auftrags-Nr. 12) ............................
9.3.5 Istwert setzen (Auftrags-Nr. 13) ....................................
9.3.6 Fliegendes Istwert setzen (Auftrags-Nr. 14) ..........................
9.3.7 Anforderung der Applikationsdaten (Auftrags-Nr. 18) ..................
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
10
11
9.3.8
9.3.9
9.3.10
9.3.11
9.3.12
9.3.13
9.3.14
9.3.15
9.3.16
9.3.17
9.4
9.9
9.6
9.6.1
9.7
9.7.1
9.7.2
9.1.83
9.8
9.8.1
9.8.2
9.9
9.10
Programmierung von Verfahrprogrammen ................................
Inhaltsverzeichnis
Teach In (Auftrags-Nr. 19) .........................................
Bezugspunkt setzen (Auftrags-Nr. 21)
Meßwerte .......................................................
Grundbetriebsdaten (Auftrags-Nr. 102) ..............................
Aktiver NC-Satz (Auftrags-Nr. 103), nächster NC-Satz
AUSG NIE О nenne rn ee ae Bra Ben Fe ndate ran Tree
Applikationsdaten (Auftrags-Nr. 105) ................................
Istwert-Satzwechsel (Auftrag-Nr. 107) ...............................
Servicedaten (Auftrags-Nr. 108) ....................................
Zusatzbetriebsdaten (Auftrags-Nr. 110) .............................
Parameter/Daten (Auftrags-Nr. 114) ................................
Maßsystem
АОЛ о Be Se en кык en Be a р кекир кни кекен 9-56
Positionsbestimmung ...................а..аааа ааа...
Synchronisation der Schrittmotorachse .............................
Schrittmotorsteuerung ............................................
Frequenzgenerierung .............................................
Schnittstelle zum Antrieb
Drehüberwachung
Digitale Ein-/Ausgänge
Funktionsbeschreibung digitale Eingänge ...........................
Funktionsbeschreibung digitale Ausgänge ...........................
б$ойууагеепассПаПег..............................................
Prozeßalarme `,
10.1 VON ба ee кешш шж кшк казбай кый ыр ааыа
10.2 Ablauf von Programmen und Bearbeitungsrichtung ...................
10.3 Satzübergänge `...
Fehlerbehändlung о.е еее Ee EEN anna aan нае на
11.1 Fehlerklasse und Reaktionen der Baugruppe ........................
11.2 Fehlermeldungen EE
11.2.1 Fehleranzeigen durch LEDS .......................................
11.22 DIAGNOSE AA TE ее еер a a a ne we ee
11.2.3 Fehlermeldung über Rückmeldesignale .............................
11.2.4 Meldung im Datenbaustein ........................................
11.2.5 ` Diagnosepuffer ansehen (PG/PO) ..................................
11.3 Seel wa ee ae казы класка касын Ai еы ый en
11.3.1 Оіадпоѕеаіагте
11.3.2 Fehlermeldung
E Cu CT EE
EG-Konformitätserklärung `... un nn nn nun nn nun nn nn
Abkürzungsverzeichnis ........-.-.=-22sunnenunnnn nun nn nun nun nn nun nn
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
vii
Inhaltsverzeichnis
Bilder
1-1 Mehrzeiliger Aufbau einer SIMATIC 57-300 mit FM 353 (Beispiel) ......
1-2 Systemübersicht (schematisch) ....................................
1-3 Datenablagekonzept .............................................
1-4 Lage der Schnittstellen und Frontelemente ..........................
1-5 Typenschild der FM 353 2. аео ge eer Es
2-1 Prinzip einer Positionierung .......................................
2-2 Aufbau der Positionierung mit Schrittmotor (Beispiel) .................
3-1 Tausch der FM 353 bei ausgeschalteter Anlage ......................
4-1 Verdrahtungsschema einer FM 353 ................................
4-2 Lage des SteckersX2 ............................................
4-3 Beschaltungsmöglichkeiten der Ausgangssignale der
Antriebs-Schnittstelle .............................................
4-4 Beschaltung des Eingangs "ҢЕАБҮ1_М”............................
4-5 Anschluß eines Antriebsgerätes ....................................
4-6 Lage des SteckersX1 ............................................
4-7 Ansteuerung des Eingangs-RM, Versorgung von der Steuerung.........
4-8 Ansteuerung des Eingangs-RM, Versorgung vom Antriebsgerät ........
4-9 Verdrahtung des Frontsteckers ....................................
5-1 ÜbersichtParametrieren ....... cc ааа...
5-2 Einstieg “FM 353 parametrieren” ...................................
5-3 Übersichtsbild für die Parametrierung ...............................
5-4 Eingabe der Werte für Maschinendaten .............................
5-5 Arbeitsbereich Frequenzgenerätor .................................
5-6 Eingabe der Werte für Schrittmaße .................................
5-7 Eingabe der Werte für Werkzeugkorrekturdaten ......................
5-8 Eingabe für Verfahrprogramme ....................................
5-9 SDB > 1 000 erstellen ...........................................
5-10 SDB > 1 000 anzeigen/löschen ...................................
6-1 Übersicht Programmieren .........................................
6-2 Übersichtsbild für die Einbindung der FM 353 ins Anwenderprogramm ..
6-3 Auswerten Diagnoseinformation ...................................
7-1 Übersichtsbild für die Parametrierung und Inbetriebnahme ............
7-2 Inbetriebnahmeoberfläche (z. В. für BA "Referenzpunktfahrt”) ..........
7-3 Fehlerauswertung ................................................
7-4 эс М ж-з Г ОГ Г Г Т Г e D Sg
7-5 Betriebskennlinie des Schrittmotors ................................
7-6 Auswertung der Betriebskennlinien .................................
7-7 Grundinbetriebnahme Schrittmotorsteuerung ........................
7-8 Kontrolle des Positionierens .......................................
7-9 Struktur der Schrittmotorachse .....................................
7-10 Testbewegungen zur Optimierung der Schrittmotorsteuerung ..........
7-11 Ermittlung der Lose und Aktivierung der Losekompensation ...........
8-1 Bedienen und Beobachten der FM 353 .............................
8-2 Menübaum der Bedienoberfläche des OP 07 ........................
8-3 Menübaum der Bedienoberfläche des ОР 17 ........................
8-4 Bildaufbau der vorprojektierten Oberfläche ..........................
8-5 Grundbild PIC,
8-6 Betriebsartenanwahl PIC75 .......................................
8-7 Teach In PIC735 EE
8-8 MDI-Satzeingabe PIC74 sur wa wenn we rn ann
8-9 MDI-Satz #іедепа Р1С741.........................................
8 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
VIII
8-10
8-11
8-12
8-14
8-17
Tabellen
— > Ооо о ~
1-
1-
1-
1-
4-
4-2
4-3
4-4
4-5
4-6
4-7
4-8
5-1
5-2
5-3
5-4
5-5
5-6
5-7
5-8
5-9
6-1
6-2
Inhaltsverzeichnis
Automatik-Grundbild PIC73 .......................................
Programmanwahl PIC734 .........................................
aktueller Satz PIC",
Seiler
Parameter DEE
Inbetriebnahme PIC76 WEEN
IBN-Einstellungen PIC 61.
Maschinendaten PIC763 EE
Diagnose, Fehlermeldung Р1ЇС77...................................
Alarmmeldungen PIC772 _.........................................
Nullpunktverschiebung ... n... nananana anana
Istwert setzen ...................................................
Biesen с о des are nn En ee Saar киш карын
Rundachse ann ans en na ae Dane Denen honda:
Einschränkung für Rundachszyklus .................................
Übersichtsbild Schrittmotorsteuerung ...............................
Frequenzprofil Maximalgeschwindigkeit .............................
Frequenzprofil bei G64 bzw. Geschwindigkeits-Override ..............
Frequenzprofil bei Stop bzw. G60 ..................................
Relative Lage des Zulässigkeitsbereiches für den externen Nullimpuls ..
Bezugsmaßeingabe G90 ..........................................
Kettenmaßeingabe О91...........................................
Rundachse н na ren Br a gen Ben ee
Werkzeugkorrektur ...............................................
Übersicht Diagnose/Fehler ........................................
Status- und Fehleranzeigen der FM 353 ............................
Kompatibilitätsliste der FM 353 mit den S7-300-CPUs und mit OPs
Komponenten einer Positioniersteuerung ...........................
ОВИЕ EE
Status- und Fehleranzeigen ....................................... 1-9
Verbindungskabel einer Positioniersteuerung mit FM 353 .............
Belegung des SteckersX2 ........................................
Elektrische Parameter der Signalausgänge für Schrittantriebe ........
Elektrische Parameter des Signaleingangs "READYI_N” ............
Belegung des Steckers X1 ........................................
Elektrische Parameter der digitalen Eingänge .......................
Elektrische Parameter Eingang "Bereitschaftsmeldung” ...............
Elektrische Parameter der digitalen Ausgänge ...................... -1
Datenbausteine `...
Anwender DB ................................................... 5-8
Datenbausteinstruktur `...
DB-Struktur Maschinendaten ...................................... 5-
Maschinendatenliste `...
DB-Stroktur Schrittmabe ъс еее rri дд» чё шка жаша
DB-Struktur Werkzeugkorrekturdaten ...............................
DB-Strüktur Verfahrprogramme ....................................
Menüs von "FM 353 рагатеїйегеп” ................................
Technologiefunktion für die FM 3953 ...............................
Schreibauftragstatus `...
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Inhaltsverzeichnis
6-3 Steuer-/Rückmeldesignale ........................................
6-4 Diagnoseinformationen ...........................................
6-5 Anwender-DB für die FM 353 .....................................
6-6 Merker Anwendungsbeispiel 1 ....................................
6-7 Merker Anwendungsbeispiel2 ....................................
6-8 Merker Anwendungsbeispiel3 ....................................
6-9 Speicherbelegung der FOS .......................................
6-10 Bearbeitungszeiten der FOS ......................................
7-1 Ckeckliste zum Einbauen und Verdrahten ..........................
7-2 Ckeckliste zum Parametrieren .....................................
7-3 Anfangsbelegung der Maschinendaten .............................
7-4 Checkliste Inbetriebnahme der Maschinenachse ....................
7-5 Wirkung der dynamikbestimmendenMD ............................
8-1 Beschreibung der Bilder in der Bedienoberfläche ....................
8-2 Auswertung des Anwender-DBs durch das Anwenderprogramm .......
8-3 Variable für Anwender-DB ........................................
8-4 Parameter/Daten des DB-SS ......................................
8-5 Steuer- und Rückmeldesignale ....................................
9-1 ае ана о e NEE Baer Bene
9-2 Rückmeldesignale ...............................................
9-3 Steuerhandlungen für die BA “Tippen” (Beispiele) ....................
9-4 Steuerhandlungen für die BA “Referenzpunktfahrt” (Beispiele) .........
9-5 Steuerhandlungen für die BA “Schrittmaßfahrt relativ” (Beispiele) ......
9-6 MD SZ ee ee РНЕ een ee een
9-7 Steuerhandlungen für die ВА “MDP” (Beispiele) ......................
9-8 Steuerhandlungen für die BA “Automatik” (Beispiele) .................
9-9 Funktionsparameter digitale Ein-/Ausgänge .........................
10-1 EE Funktionen EE
10-2 M-Funktionen NEE
11-1 Übersicht Fehlerklassen ..........................................
11-2 Übersicht interne Fehlerreaktionen ................................
11-3 Status- und Fehleranzeigen .......................................
11-4 Diagnosealarm ..................................................
11-5 Betriebsfehler ...................................................
11-6 Bedienfehler ....................................................
11-7 ГаАешек аео на нона наор о са кот
11-8 Allgemeine Datenfehler, Maschinendatenfehler, Verfahrprogrammfehler
A-1 Anschlußwerte ...................................................
A-2 Technische Daten: Maße und Gewicht ..............................
A-3 Technische Daten: zur Antriebs-Schnittstelle .........................
A-4 Technische Daten: digitale Eingänge ...............................
A-5 Technische Daten: digitale Ausgänge ..............................
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Produktübersicht
Übersicht
Was kann die
FM 353?
Wo kann die
FM 353 eingesetzt
werden?
In diesem Kapitel erhalten Sie einen Überblick zur FM 353.
Die FM 353 ist eine mikroprozessorgesteuerte Positionierbaugruppe für die
Ansteuerung eines Schrittmotors.
Die FM 353 ist eine leistungsfähige Baugruppe für das Aufgabengebiet ”Po-
sıtionieren mit Schrittantrieb”.
Die Baugruppe arbeitet selbstständig und wird über das Anwenderprogramm
im System SIMATIC 57-300 gesteuert.
Es können Rund- und Linearachsen betrieben werden.
Die FM 353 verfügt über verschiedene Betriebsarten.
Die Baugruppe besitzt einen nicht flüchtigen Datenspeicher zum Speichern
der Parametrierdaten.
e Die FM 353 ıst wartungsfrei (keine Batterie).
e Über eine systemkonforme Parametrierung erfolgt die Einbindung und
Anpassung an Anwendergegebenheiten.
Die FM 353 ist einsetzbar sowohl für einfache Positionierungen als auch für
komplexe Verfahrprofile mit höchsten Ansprüchen an Dynamik, Genauigkeit
und Geschwindigkeit. Sie ist auch geeignet für Positionieraufgaben in Ma-
schinen mit hohen Taktraten.
Typische Einsatzmösglichkeiten der Positionierbaugruppe sind:
e Transferstraßen
e Montagelinien
e Holzbearbeitungsmaschinen
e Handhabungsgeräte
e Beschickungseinrichtungen
e Hilfsbewegungen bei Fräs- und Drehmaschinen
e Verpackungsmaschinen
e Förder- und Transporteinrichtungen
Der Funktionsumfang ist vergleichbar mit der Baugruppe WF 721 im System
SIMATIC 55 und FM 354 im System SIMATIC S7.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
1-1
Produktübersicht
Kompatibilitäts- Beachten Sie die folgenden Abhängigkeiten der jeweiligen Ausgabeständen/
liste Bestellnummern beim Einsatz der FM 353 mit den CPUs der S7-300 und mit
OPs.
Tabelle 1-1 Kompatibilitätsliste der FM 353 mit den S7-300-CPUs und mit
OPs
Baugruppen sind FM FM
kompatibel zueinander... 353-1AH00-0AE0 | 353-1AH01-0AEO
CPUs S7-300
313 313-1AD01-0ABO
314 314-1 AE02-0ABO
314 IFM 314-5SAE01-0ABO
315 315-1AF01-0ABO
315-2 DP 315-2AF01-0ABO
CPUs S7-300
312 IFM 312-5AC00-0ABO ja
313 313-1AD00-0ABO
314 314-1 AE00/01-0ABO
314 IFM 314-5SAE00-0ABO
315 315-1AF00-0ABO
315-2 DP 315-2AF00-0ABO
OPs... (mit Protool V 3.x)
OP 7/DP 607-1JC20-0XA0
OP 7/DP-12 607-1JC30-0XA0
OP 17/DP 617 11С20-0ХАО
OP 17/DP-12 617 1JC30-0XAO0
OP 25 525-1ЕА .1-0АХО
ОР 35 535-1FA01-0AX0
OP 37 637-1 . L00-0 . ХО
(kein Baugrup-
pentausch ohne
OPs (mit Protool < V 3.x)
OP 3 503-1DB10
OP 5/A2 505-1FB12
OP 15/A2 515-1ЕВ32-1ААО
ОР 15/C2 515-1MA22-1AAO
OP 7/DP 607-1JC20-0X AO
OP 7/DP-12 607-1JC30-0XAO
OP 17/DP 617 1JC20-0XAO
OP 17/DP-12 617 1JC30-0XAO
OP 25 525-1EA .1-0АХО
OP 35 535-1FA01-0AX0
OP 37 637-1 . L00-0 . ХО
4-2 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Produktübersicht
1.1 Die FM 353 im Automatisierungssystem 57-300
Wie wird die Die FM 353 ist als Funktionsmodul der Steuerung SIMATIC S7-300 reali-
FM 353 in S7-300 siert.
i 2
eingebunden? Das Automatisierungsystem 57-300 besteht aus einer CPU und verschiede-
nen Peripheriebaugruppen, die auf einer Profilschiene montiert werden.
Je nach Anforderungen ist ein ein- oder mehrzeiliger Aufbau möglich.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 13
Produktübersicht
Mehrzeiliger Eine SIMATIC S7-300 CPU kann bis zu vier Zeilen (Racks) mit maximal je
Aufbau acht Bus-Teilnehmern steuern (siehe Bild 1-1).
BT PG
Bedientafel Programmiergerät
|
Rückwandbus Rack З
m =
SM SM
dig./anal. dig./anal.
Schritt-
antrieb
ш
ЕМ 353
Dezentrale Peripherie
L2-DP mit Anschaltbau-
> gruppe IM (in Vorberei-
tung)
PS 24 V
2/5/10 A
MPI – Mehrpunktfähige Schnittstelle
— Anschaltbaugruppe
— Signalbaugruppe Schrittantrieb
— Stromversorgung
CPU - Zentralbaugruppe
Bild 1-1 Mehrzeiliger Aufbau einer SIMATIC S7-300 mit FM 353 (Beispiel)
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Produktübersicht
Systemübersicht t Eine komplette Positioniersteuerung mit FM 353 besteht aus verschiedenen
Einzelkomponenten. Diese sind im Bild 1-2 dargestellt.
Bedientafel (BT) Programmiergerät (PG)
(2. В. ОР 05) е ~
N
Projektierpaket
Profilschiene
Leistungsteil
Z. В.
FM STEPDRIVE
z. B. Meßtaster
Motor z. B. SIMOSTEP
Bild 1-2 Systemübersicht (schematisch)
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Produktübersicht
Komponenten Die wichtigsten Komponenten und deren Funktion sind ın Tabelle 1-2 auf-
geführt.
Tabelle 1-2 Komponenten einer Positioniersteuerung
Profilschiene ... ist der Baugruppenträger für die S7-300
... ist die Positionierbaugruppe. Sie wird von der
S7-300 CPU gesteuert.
... führt das Anwenderprogramm aus; versorgt den
S7-300 Rückwandbus mit 5 У; kommuniziert über die
MPI-Schnittstelle mit dem PG und der Bedientafel.
Stromversorgung (PS) ... setzt Netzspannung (120/230 У АС) in 24 У DC-
Betriebsspannung um für die Versorgung der S7-300.
Signalbaugruppen (SM) ... passen unterschiedliche Prozeßsignalpegel an die
S7-300 an.
Anschaltbaugruppe (IM) ... verbindet die einzelnen Zeilen einer 57-300 mitein-
ander (gilt für mehrzeiligen Aufbau siehe Bild 1-1 ).
Progammiergerät (PG) ... konfiguriert, parametriert, programmiert und testet
die S7-300 und die FM 353.
Bedientafel (BT) ... ist die Schnittstelle zur Maschine. Sie dient zum
Bedienen und Beobachten. Für den Betrieb einer
FM 353 ist sie nicht unbedingt Voraussetzung.
Leistungsteil ... steuert den Motor an.
... ist der Antrieb für die Achse.
Projektierpaket ... beinhaltet folgendes:
e Handbuch in deutscher Sprache
e 3 1/2” Diskette mit:
Bausteinpaket FCs
Parametriertool "EM 353 parametrieren”
vorprojektierte Oberfläche für die COROS-
Geräte OP 07 und OP 17
1-6 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Produktübersicht
Systemübersicht Das folgende Bild gibt Ihnen einen Überblick über das Datenablagekonzept.
Datenhandling
CPU
Ladespeicher[| Arbeitsspeicher Baugruppen-
daten
inklusiv FCs
P-Bus
Anwenderprogramm ШЕ
Anwender-DBx
Onlinedaten
Erstellung des
Anwenderpro-
gramms
Diagnose-/
Prozeßalarm
K-Bus
Bedienen und
Beobachten
Parametrieren,
Test und Diagnose
E EES
m
KOP-/AWL-
Editor
Bild 1-3 Datenablagekonzept
9) |
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
.B.
e Baugruppendaten
e Diagnosedaten
DBx DBx
Parame- |... | Parame-
trierdaten trierdaten
Maschinendaten
Schrittmaße
Werkzeugkorrekturdaten
Verfahrprogramme
Statusmeldungen
1-7
Produktübersicht
1.2 Darstellung der Baugruppe
Ansicht der Das Bild 1-4 zeigt die Baugruppe FM 353 mit ihren Schnittstellen und Front-
FM 353 elementen (Fehler- und Status-Anzeigen).
Profilschiene
Beschriftung auf der Baugruppe:
FM 353
F.STEPPER MOTOR
Busverbinder
SIMATIC-Schnittstelle
Fronttür
(aufklappbar) Beschriftungsschild
Frontansicht
ohne Fronttüren
EE
Frontstecker
|
Status- und a ge
Fehleranzeigen |
©
KS КЕТУ»
Schnittstelle X2 gang
m |
Peripherie-
Schnittstelle X1
Bild 1-4 Lage der Schnittstellen und Frontelemente
1-8 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Produktübersicht
Schnittstellen In der Tabelle 1-3 sind die Schnittstellen und ihre Bedeutung beschrieben.
Tabelle 1-3 Schnittstellen
Schnittstellen Beschreibung
Busverbinder rückseitige Stecker zur Weiterführung des S7-Busses von
SIMATIC-Schnittstelle | Baugruppe zu Baugruppe
Antriebs-Schnittstelle 15poliger D-Sub-Stecker (X2) zum Anschluß des An-
triebsgerätes
Peripherie-Schnittstelle | 20роһоег Frontstecker (ХІ) zum Anschluß der Laststrom-
versorgung und zur Verdrahtung der digitalen Ein- und
Ausgänge
Anzeige der LEDs An der Frontseite der FM 353 sind 12 LED-Anzeigen angeordnet. In der Ta-
belle 1-4 sind die LEDs und ihre Bedeutung beschrieben.
Tabelle 1-4 Status- und Fehleranzeigen
SF (rot) – Diese LED zeigt einen Fehlerzustand der FM 353 an.
Sammelfehler (siehe Fehlerbehandlung Kap. 11)
DC 5V (grün) – Diese LED zeigt die Betriebsbereitschaft der Hardware an.
Logikversorgung einges-
chaltet
DIAG (gelb) – Diese LED zeigt verschiedene Diagnose-Zustände an.
Diagnose (siehe Fehlerbehandlung Kap. 11)
10...13 (grün) — Diese LEDs zeigen den eingeschalteten Eingang an.
digitalen Eingänge
Q0...Q3 (grün) – Diese LEDs zeigen den eingeschalteten Ausgang an.
digitalen Ausgänge
RM (grün) – Diese LED zeigt den eingeschalteten Eingang an.
Eingang Reglermeldung | (siehe Kap. 4.4)
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Produktübersicht
Typenschild der Das Bild 1-5 beschreibt Ihnen alle Informationen, die das Typenschild der
FM 353 FM 353 enthält.
SIEMENS
SIMATIL 57
POEST 353-1AH01-0AEO ee
F. STEPPER MOTOR
INPUT DC24V, 2,5A
570037. 9003.01] F
C APPPOVED
q7E-Stand: 01 AE TA
Made in German; ‚
Zulassungen und Kennzeichnungen
Bestellnummer Baugruppenbezeichnung
Erzeugnisstand
Bild 1-5 Typenschild der FM 353
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Produktübersicht
1.3 Überblick zu den Baugruppenfunktionen
Übersicht
Betriebsartenan-
steuerung
Positionsbestim-
mung
Schrittmotorsteue-
rung
In der Baugruppe FM 353 sind folgende Funktionen realisiert:
e Betriebsartensteuerung
e Positionsbestimmung
e Schrittmotorsteuerung
e digitale Ein-/Ausgänge
e betriebsartenübergreifende Einstellungen/Funktionen
e Softwareendschalter
• Prozeßalarme
e Satzfolgesteuerung
e Diagnose und Fehlerbehandlung
e Datenhaltung auf der FM 353
Die Betriebsart ist über das Anwenderprogramm an das FM zu übergeben.
Die FM 353 verfügt über folgende Betriebsarten:
e Tippen
e Steuern
e Referenzpunktfahrt
e Schrittmaßfahrt relativ
e Handeingabe (MDI-Manual Data Input)
e Automatik
e Automatik Einzelsatz
Die von der FM 353 ausgegebenen Pulse der Steuerfrequenz werden intern
zu einem Positionsistwert summiert.
Die Schrittmotorsteuerung erfüllt folgende Aufgaben:
e geschwindigkeitsrichtige Führung des Antriebs während des Bewegungs-
ablaufs (z. B. einstellbare Beschleunigung und Verzögerung, Start/Stop-
Betrieb)
e Ausgabe der Schrittimpulse als Steuerfrequenz
e Ausgabe eines Richtungssignales
e zielgenaues Einfahren der Achse in die programmierte Zielposition
e Phasenstromsteuerung zum Antriebsgerät
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Produktübersicht
Digitale Ein-/Aus-
gänge
Betriebsartenüber-
greifende Einstel-
lungen/Funktionen
Softwareendschal-
ter
Prozeßalarme
Satzfolgesteue-
rung
Diagnose und Feh-
lerbehandlung
Datenhaltung auf
der FM 353
Je vier digitale Ein-/Ausgänge sind anwenderspezifisch verwendbar.
Es können z. B. angeschlossen werden:
e Referenzpunktschalter
e Schalter für externen Start
e Meßtaster
e Position erreicht, Halt
e Drehrichtung vorwärts/rückwärts
Die Zuordnung der Schaltfunktion zur Nummer des Eingangs/Ausgangs er-
folgt über Maschinendaten.
In den Betriebsarten können durch bestimmte Einstellungen zusätzlich zur
Betriebsart im Anwenderprogramm spezielle Funktionen aktiviert werden
(z. B. fliegendes Messen).
Der Arbeitsbereich (durch Softwareendschalter festgelegt) wird nach Auf-
nahme der Synchronisation automatisch überwacht.
Prozeßalarme werden ausgelöst z. B. bei:
e Position erreicht
e Längenmessung beendet
e fliegender Satzwechsel
e fliegendes Messen
Die Auswahl von Prozeßalarmen erfolgt über Maschinendaten.
Autonome Abarbeitung eines Verfahrprogrammes einschließlich Unterpro-
gramme, die mittels Parametrierung erstellt wurden. Auf der Baugruppe steht
eine bestimmte Anzahl von Verfahrprogrammen zur Abarbeitung zur Verfü-
gung.
Der Anlauf und der laufende Betrieb der Baugruppe werden durch Fehler-
und Diagnosealarme überwacht. Dabei auftretende Fehler werden dem Sy-
stem mitgeteilt und durch die LEDs auf der Baugruppe angezeigt.
Auf der FM 353 werden Parametrierdaten (Maschinendaten, Werkzeugkor-
rekturdaten, Verfahrprogramme und Schrittmaße) remanent gespeichert.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Grundlagen zum Positionieren
Was ist Position-
ieren?
Was ist gesteuer-
tes Positionieren
mit Schrittmotor?
Positionieren heißt, eine Last unter Berücksichtigung aller einwirkenden
Kräfte und Momente in einer bestimmten Zeit in eine definierte Position zu
bringen.
Position A Position B
F = antreibende Kraft Ax = zurückzulegende Wegstrecke s= Weg
Bild 2-1 Prinzip einer Positionierung
Positionieren mit Schrittmotor ist:
e geschwindigkeitsrichtige Führung des Antriebs während des Bewegungs-
ablaufs
e Vorgabe einer Zielposition und zielgenaues Einfahren der Achse in die
programmierte Zielposition
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
2-1
Grundlagen zum Positionieren
Aufbau der Posi-
tionierung
NOT-AUS
Sicherheits-
einrichtung
А А
In Bild 2-2 ist der Aufbau einer Positioniersteuerung mit FM 353 und Schritt-
motor dargestellt.
Netz
Antriebs-Schnittstelle
099909000600 99900009990
Leistungsteil
Parametrieren
Bewegung
al
O
Motor м) Z Z7
mechanische \
A
Übertragungselemente Hardwareendschalter A
"FM 353 parametrieren”
Bild 2-2 Aufbau der Positionierung mit Schrittmotor (Beispiel)
FM 353
Leistungsteil
Motor
Mech. Übertra-
gungselemente
Peripherie
2-2
Die FM 353 generiert für das Leistungsteil:
e Steuerfrequenz
e Richtungssignal
e Sonder-Steuersignale
Das Leistungsteil verarbeitet die Steuersignale und speist den Motor lei-
stungsseitig.
Der Motor ist direkt oder über mechanische Übertragungselemente mit dem
zu bewegenden Maschinenteil verbunden.
Zu den mechanischen Übertragungselementen gehören neben der Achse auch
Getriebe und Kupplungssysteme.
Alle anderen zusätzlichen Einrichtungen werden unter dem Begriff Periphe-
пе zusammengefaßt.
Hauptsächlich gehören dazu:
e die Endschalter zum Begrenzen des Positionierbereiches (Sicherheitsein-
richtungen)
e ein PG und die Parametriersoftware "EM 353 parametrieren”
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Ein- und Ausbauen der FM 353
Übersicht
Wichtige Sicher-
heitsregeln
Projektieren des
mechanischen
Aufbaus
Einbaulage
Was müssen Sie
beim mechani-
schen Aufbau
beachten?
Kapitelübersicht
Die FM 353 wird als Peripherie-Baugruppe in eine Steuerung
SIMATIC S7-300 eingebaut.
Für die Integration einer 57-300 mit einer FM 353 in eine Anlage bzw. ein
System gibt es wichtige Regeln, die Sie beachten müssen.
Diese Regeln und Vorschriften sind in dem Installationshandbuch Automati-
sierungssystem 57-300; Aufbauen erläutert.
Welche Möglichkeiten Sie für den mechanischen Aufbau haben und wie Sie
bei der Projektierung vorgehen müssen, finden Sie ım Installationshandbuch
Automatisierungssystem 57-300; Aufbauen,
Bestell-Nr.: 6ES7 030-0AAO01-8AAO.
Im folgenden werden nur einige ergänzende Hinweise gegeben.
Der waagerechte Einbau ist zu bevorzugen.
Beim senkrechten Einbau müssen Sie die eingeschränkten Umgebungstem-
peraturen beachten (max. 40 °C).
Die FM 353 kann auf jeden der möglichen acht Einbauplätze (Steckplatz-Nr.:
4...11) für Peripherie-Baugruppen auf der Profilschiene montiert werden.
Bei der Projektierung des mechanischen Aufbaus Ihrer Steuerung müssen Sie
folgende Regeln beachten:
1. Maximal acht SMs oder FMs sind pro Zeile (Rack) zulässig.
2. Eingeschränkt wird die Maximalzahl durch die Breite der Baugruppen,
bzw. der Länge Ihrer Profilschiene.
Die FM 353 benötigt 80 mm Einbaubreite.
3. Eingeschränkt wird die Maximalzahl durch die Summe der Stromaufnah-
men aller Baugruppen rechts von der CPU bzw. IM aus der 5 V-
Rückwandbus-Versorgung.
Die CPU 314 kann z. B. maximal 1,2 A liefern.
Die FM 353 benötigt davon 100 mA.
pitel
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
3-1
Ein- und Ausbauen der FM 353
3.1 Einbau der FM 353
Regeln
IN
Benötigtes
Werkzeug
Vorgehen
3-2
Für den Einbau der ЕМ 353 sind keine besonderen Schutzmaßnahmen (ЕСВ-
Richtlinien) erforderlich.
Warnung
Bauen Sie die FM 353 nur im spannungslosen Zustand der 57-300 ein!
Schraubendreher 4,5 mm
Gehen Sie wie folgt vor, um die FM 353 einzubauen:
1. Der FM 353 liegt ein Busverbinder bei. Stecken Sie diesen auf den Bus-
stecker der Baugruppe links von der FM 353. (Der Busstecker befindet
sich an der Rückseite, gegebenenfalls müssen Sie die Baugruppe noch-
mals lockern).
Sollen rechts noch weitere Baugruppen montiert werden, so stecken Sie
den Busverbinder der nächsten Baugruppe auf den rechten Rückwand-
busstecker der FM 353.
Ist die FM 353 die letzte Baugruppe der Zeile, stecken Sıe keinen Busver-
binder auf!
2. Hängen Sie die FM 353 auf der Schiene ein und schwenken Sie sie nach
unten.
3. Schrauben Sie die FM 353 fest (Drehmoment ca. 80...110 Necm).
4. Nachdem die Baugruppen montiert sind, können Sie ihnen noch je eine
Einbauplatznummer zuweisen. Dazu gibt es Einbauplatzschilder, die der
CPU beigelegt sind.
Nach welchem Schema Sie die Numerierung vornehmen müssen und wie
Sie die Einbauplatzschilder stecken, finden Sie im Installationshandbuch
Automatisierungssystem 57-300; Aufbauen,
Bestell-Nr. : 6ES7 030-0AAO1-8AADO.
Hinweis
Der Einbauplatz bestimmt die Anfangsadresse jeder Baugruppe. Vergeben
der Baugruppen-Anfangsadresse siehe Installationshandbuch Automatisier-
ungssystem 57-300; Aufbauen, Bestell-Nr.: 6ES7 030-0AAO01-8AAO.
Die Adressierung der FM 353 erfolgt wie die einer Analogbaugruppe.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Ein- und Ausbauen der FM 353
3.2 Ausbau der FM 353
Regeln Für den Ausbau der FM 353 sind keine besonderen Schutzmaßnahmen (EGB-
Richtlinien) erforderlich.
N Warnung
Bauen Sie die FM 353 nur im spannungslosen Zustand der 57-300 aus!
Benötigtes Schraubendreher 4,5 mm
Werkzeug
Vorgehen Gehen Sie wie folgt vor, um die FM 353 auszubauen:
1. Öffnen Sie die Fronttüren. Nehmen Sie gegebenenfalls den Beschrif-
ae mm
tungsstreifen heraus.
Lösen Sie die Verbindungen am Klemmblock für die Stromversorgung.
Lösen Sıe den D-Sub-Stecker zur Antriebseinheit.
Entriegeln Sie den Frontstecker und ziehen Sie ihn ab.
Lösen Sıe die Befestigungsschrauben und schwenken die Baugruppe nach
oben heraus.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
3-3
Ein- und Ausbauen der FM 353
3.3 Baugruppentausch
Übersicht
Tausch einer
FM 353
Wenn eine defekte FM 353 getauscht werden muß und für die Parametrierung
kein PG/PC zur Verfügung steht bzw. der Tausch bei eingeschalteter Anlage
erfolgen soll, dann ist schon bei der Inbetriebnahme der Anlage (CPU, FM)
folgendes zu beachten:
Zum Abschluß der Inbetriebnahme ist ein SDB > 1 000 zu erzeugen
(Abspeichern der Parametrierdaten) siehe Kapitel 5.5.
im Anwenderprogramm
— Kommunikation mit der FM 353 bei gezogener FM unterbrechen und
bei gesteckter FM wieder aufnehmen.
— Werden Daten/Parameter während des Betriebes geändert und rema-
nent in der FM gespeichert, so beachten Sie Kapitel 9.3.1.
Wenn Sie eine schon parametrierte aber defekte FM 353 tauschen wollen,
gehen Sie wie folgt vor:
l. FM 353 bei ausgeschalteter Anlage (CPU, FM) tauschen
FM 353 ausbauen It. Kap. 3.2
FM 353 einbauen It. Kap. 3.1
Anlage einschalten
entsprechender SDB > 1000 in
der CPU vorhanden?)
ja
FM 353 wird FM neu parametrieren
automatisch — PG/PC erforderlich
parametriert
FM 353 betriebsbereit
1) Wie Sie einen SDB > 1 000 nach Abschluß der Inbetriebnahme erstellen und
in die CPU laden, ist im Kap. 5.5 beschrieben.
Bild 3-1 Tausch der FM 353 bei ausgeschalteter Anlage
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Verdrahten der FM 353
Sicherheitsregeln
Weitere Literatur
Normen und
Vorschriften
Kapitelübersicht
Für den sicheren Betrieb Ihrer Anlage sind zusätzlich folgende Maßnahmen
zu ergreifen und an Ihre Bedingungen anzupassen:
e Ein NOT-AUS-Konzept nach gültigen Regeln der Technik (z. В. Europäi-
sche Normen EN 60204, EN 418 und verwandte).
e Zusätzliche Maßnahmen zur Endlagenbegrenzung von Achsen
(z. B. Hardwareendschalter).
e Einrichtungen und Maßnahmen zum Schutz von Motoren und Leistungs-
elektronik nach Maßgabe der Aufbaurichtlinien von FM STEPDRIVE/SI-
MOSTEP.
Zusätzlich empfehlen wir zur Identifikation von Gefahrenquellen für die Ge-
samtanlage eine Risikoanalyse nach den Grundlegenden Sicherheitsanforde-
rungen / Anlage 1 der EG Maschinenrichtlinie durchzuführen.
Beachten Sie bitte auch die folgenden Kapitel im Installationshandbuch Au-
tomatisierungssystem 57-300, Aufbauen:
e Richtlinie zur Handhabung elektrostatisch gefährdeter Baugruppen
(EGB): Anhang В.
e Projektieren des elektrischen Aufbaus: Kapitel 4.
Als weitere Informationsquelle zum Thema EMV-Richtlinien empfehlen wir
Ihnen die Beschreibung: Ausrüstungen für Bearbeitungsmaschinen, EMV-
Richtlinien für WS/WF-Technik, Bestellnummer: 6ZB5 440-00Х01-0ВА І.
Beim Verdrahten der FM 353 müssen Sie die entsprechenden VDE-Richtli-
nien beachten.
4.1 | Verdrahtungsschema einer FM 353 einer FM 353
СИ der Antriebs-Schnittstelle a —
Anschließen der Antriebseinheit An
Sg Beschreibung der Peripherie-Schnittstelle
Verdrahtung der Frontsteckers
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
4-1
Verdrahten der FM 353
4.1 Verdrahtungsschema einer FM 353
Übersicht Das Bild 4-1 zeigt Ihnen wie die einzelnen Komponenten der Positionier-
steuerung mit der FM 353 miteinander verbunden werden.
үү ү үү үү ра ра раг ра:
Dn Та ла аа а а алала а
E
Frontstecker
SIMATIC S7-300
OOOOOOOOOO 090595099990
Verbindungskabel MPI
z. B. FM STEPDRIVE dig. Ausgänge
z. B. Drehrichtung
Schnittstelle zum е :
Antriebsgerät dig. Eingänge
z. В. Meßtaster
Sollwertkabel
Bild 4-1 Verdrahtungsschema einer FM 353
4-2 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Verdrahten der FM 353
Verbindungskabel In der Tabelle 4-1 sind die Verbindungskabel für eine Positioniersteuerung
mit FM 353 aufgelistet.
Tabelle 4-1 Verbindungskabel einer Positioniersteuerung mit FM 353
Bestell-Nr. Beschreibung
Verbindungskabel | siehe Katalog ST 70, Best.-Nr. Verbindung zwischen BT,
MPI E86060-K4670-A101-A2 PG und S7-300 CPU
Sollwertkabel 6FX2 002-3AC01-1000 Verbindung zwischen
siehe Katalog NC Z FM 353 und Schrittantrieb
Bestell-Nr.:E86060-K4490-A001-A4A
Frontstecker Für die Verdrahtung der digitalen Ein-/Ausgänge benötigen Sie einen
Schraubfrontstecker 20polig. Dieser muß separat bestellt werden.
Bestell-Nr.: 6Е57 392-1 AJ00-0A A0
siehe Katalog ST 70, Bestell-Nr. E86060-K4670-A101-A2
siehe Katalog NC 60.1, Bestell-Nr. Е86060-К4460-А 101-АЗ
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 4-3
Verdrahten der FM 353
4.2 Beschreibung der Antriebs-Schnittstelle
Stecker zum An dem 15poligen D-Sub-Stecker X2 der FM 353 können Schrittmotor-Lei-
Antriebsgerät stungsteile angeschlossen werden, die mindestens über einen Takt- und Rich-
tungseingang mit 5 V-Signalpegel verfügen.
Die FM 353 stellt darüberhinaus ein Freigabesignal bereit.
Lage des Steckers Im Bild 4-2 ıst die Einbaulage und die Bezeichnung des Steckers auf der
Baugruppe dargestellt.
STEP.CONTR. X2
99669666006
A
—.
о
ө
СО
9960990660006
Bild 4-2 Lage des Steckers X2
Belegung des Steckerbezeichnung: Х2 STEP.CONTR. X2
Steckers Steckertyp: 15polige D-Sub-Stiftleiste
Tabelle 4-2 Belegung des Steckers X2
rn [Same [m ва Kane Ган
OT mus fo о тих fo
| m Join m fo
"ul man o
л [тумлувоозкх | o
э м CH
ICH м CH
SES E
ки
иш
4-4 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Signalnamen
Signaltyp
Ausgangssignale
Verdrahten der FM 353
PULSE, PULSE_N Taktsignal wahr und negiert
DIR, DIR_N Richtungssignal wahr und negiert
ENABLE, ENABLE_N Freigabesignal wahr und negiert
PWM/BOOST, PWM_N/BOOST_N Stromsteuerung wahr und negiert
READYI_N Bereitschaftsmeldung
M Sıgnalmasse
О Ausgang
I Eingang
Hinweis
Alle Signale können bezüglich ihres Aktıvpegels über MD37 (siehe Kapitel
5.3.1, 9.7) parametriert werden. Vergewissern Sie sich in der technischen
Dokumentation Ihres Antriebsgerätes über die Zuordnung der Signalpegel
zur Drehrichtung.
Es wird ein Takt-, Richtungs- und ein Freigabesignal bereit gestellt.
Zusätzlich kann ein weiteres Signal zur Stromsteuerung parametriert werden.
PULSE (TAKT)
Die Taktimpulse steuern den Motor. Bei jeder steigenden Impulsflanke
führt der Motor einen Schritt aus.
Die Anzahl der ausgegebenen Impulse bestimmt somit den Drehwinkel,
d. h. den zu verfahrenden Weg.
Die Impulsfrequenz bestimmt die Drehgeschwindigskeit, d. h. die Verfahr-
Geschwindigkeit.
DIRECTION (RICHTUNG)
Der ausgegebene Signalpegel bestimmt die Drehrichtung des Motors.
Signal EIN: ”Linksdrehung”
Signal AUS: ”Rechtsdrehung”
ENABLE (FREIGABE)
Die FM 353 aktiviert dieses Signal, wenn der zyklische Steuerungsbetrieb
aufgenommen wird.
Sıgnal EIN: Leistungsansteuerung freigegeben
Sıgnal AUS: je nach Leistungsteil können eine oder mehrere der
genannten Reaktionen auftreten:
— Pulseingang sperren
— Motor stromlos schalten
— Ringzähler rücksetzen
— Fehlermeldungen löschen
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
4-5
Verdrahten der FM 353
Signalparameter
der Ausgänge
Verbindungskabel
zum Antrieb
4-6
e PWM /BOOST
Dieses Signal dient der Beeinflussung des Motorstromes.
In der Funktion ”PWM’” wird ein pulsweitenmoduliertes Signal ausgege-
ben, mit dem sich der Motorstrom zwischen О und 100 % einstellen läßt.
Mit der Funktion ” BOOST” kann der Motorstrom überhöht werden:
Sıgnal EIN: Motorstrom erhöht
Sıgnal AUS: Motorstrom normal
Die Verwendung dieses Signals muß über Maschinendaten (siehe MD37,
Kap. 5.3.1, 9.7.2) eingestellt werden.
Alle Ausgangssignale werden über Differenzsignal-Leitungstreiber nach
RS422-Norm ausgegeben. Das Leistungsteil sollte für optimale Störsicherheit
über Differenzsignal-Empfänger oder Optokoppler-Eingänge verfügen, so
daß eine symmetrische Signalübertragung möglich ist. Eine unsymmetrische
Übertragung ist auch möglich, allerdings ist hier die maximale Kabellänge
auf 10 m begrenzt.
In der Tabelle 4-3 sind die elektrischen Daten der Ausgangssignale zusam-
mengefaßt.
Tabelle 4-3 Elektrische Parameter der Signalausgänge für Schrittan-
triebe
Parameter [min mar (mal ы _
Leen een in BE EZ E73
Ausgangsspannung "High”VoH зз | | у ослоор
Анкени too | [| v [wenn
DEER ESCH SS
emeng JI Lalin _
eme Гаю а _
zulässige Länge (1):
bei symmetrischer Übertragung 35 m
bei unsymetrischer Übertragung 10 m
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Verdrahten der FM 353
Signalbeschaltung Das Bild 4-3 zeigt verschiedene Möglichkeiten der Signalbeschaltung.
(Ausgangssignale)
Symmetrische Übertragung mit Differenzeingang nach RS422
FM 353 | < 35 т Leistungsteil
Symmetrische Übertragung mit Optokopplereingang
| < 35m
| <q >
)
RL Y = A
)
GND
Unsymmetrische Übertragung mit Optokopplereingang
Le Em
lo
— ~ p
GND
Unsymmetrische Übertragung mit Spannungseingang
I< 10m
Bild 4-3 Beschaltungsmöglichkeiten der Ausgangssignale der Antriebs-Schnittstelle
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 47
Verdrahten der FM 353
Eingangssignal
Signalparameter
des Eingangs
4-8
READYI_N (BEREIT)
Dieser Eingang ist potentialgebunden und arbeitet mit 5 V-Pegel, es kann ein
potentialfreier Ausgang (Schaltkontakt oder Optokoppler) angeschlossen
werden. Die FM 353 wertet diesen Eingang als Bereitschaftsmeldung vom
Leistungsteil.
Eine alternative Anschlußmöglichkeit besteht über den Peripheriestecker ХІ
(siehe Kapitel 4.4).
Seine Verwendung wird im Maschinendatum (siehe MD37, Kapitel 5.3.1,
9.7.2) parametriert.
In der Tabelle 4-4 sind die elektrischen Parameter des Einganssignales zu-
sammengefaßt.
Tabelle 4-4 Elektrische Parameter des Signaleingangs "READYI_N”
l-Signal, Spannungsbereich Уң o Ae er in) oder Eingang offen
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Verdrahten der FM 353
Signalbeschaltung Das Bild zeigt Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Signalbeschaltung des
des Eingangs Einganges ”"READYI_N”.
"READY1_N”
Ansteuerung des ”"READY1_N”-Eingang durch Kontakt
Leistungsteil
Ansteuerung des ”"READY1_N”-Eingang durch Optokoppler
| < З5 т
GND
Ansteuerung des "READY1_N”-Eingang durch Transistor (Open-Collector)
| < 35m
Bild 4-4 Beschaltung des Eingangs "READYI_N”
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Verdrahten der FM 353
4.3 Anschließen der Antriebseinheit
Verbindungskabel Beachten Sie folgendes:
anschließen
Hinweis
Verwenden Sie nur geschirmte paarig verdrillte Leitung, der Schirm muß mit
dem metallischen bzw. metallisierten Steckergehäuse auf der Steuerungsseite
verbunden sein. Um niederfrequente Störungen vom analogen Sollwertsignal
fernzuhalten, empfehlen wir, den Schirm auf der Antriebsseite nicht zu er-
den!
Die als Zubehör angebotene konfektionierte Leitung bietet optimale Störsi-
cherheit.
©©©©®©®©©®©®®®
2. В. FM STEPDRIVE
Schnittstelle zum А
Antriebsgerät
6699666600
Verbindungskabel
Bild 4-5 Anschluß eines Antriebsgerätes
Vorgehen beim Gehen Sie wie folgt vor, um die Antriebseinheit anzuschließen:
ENEE? 1. Verdrahten Sie das freie Kabelende des Verbindungskabels an den Klem-
anschließen
men des Antriebsgerätes.
2. Öffnen Sie die Fronttür und stecken Sie den D-Sub-Stecker an der Bau-
gruppe an.
3. Arretieren Sie den Stecker mit Hilfe der Rändelschrauben. Schließen Sie
die Fronttür.
Bezeichnung des Das Verbindungskabel ist eine konfektionierte Leitung für eine Achse mit
Verbindungska- Klemmenbezeichnung für Antriebsgeräte.
Ber Bestell-Nr.: ЕХО 002-3AC01-1 000
Das Verbindungskabel ist in verschiedenen Längen beziehbar.
siehe Katalog NC Z , Bestell-Nr.: E86060-K4490-A001-A4.
4-10 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Verdrahten der FM 353
4.4 Beschreibung der Peripherie-Schnittstelle
Frontstecker An den 20роһоеп Frontstecker ХІ mit Einzeldrahtanschluß können vier digi-
tale Ein-/Ausgänge und ein Meldesignal vom Leistungsteil angeschlossen
werden.
Lage des Steckers Im Bild 4-6 ıst der Frontstecker in Verdrahtungsstellung und die Beschriftung
auf der Fronttür innen dargestellt.
Frontstecker in Verdrahtungsstellung Beschriftung der
Tür innen
Verriegelungselement
Ф ЕЕ
©
©
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©
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I
(п
Bild 4-6 Lage des Steckers ХІ
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb ЛЕТ
Verdrahten der FM 353
Belegung des
Steckers
Signalnamen
Signaltyp
4 digitale
Eingänge (DE1...4)
Steckerbezeichnung: ХІ
Steckertyp: 20poliger S7-Frontstecker für
Einzeldrahtanschluß
Tabelle 4-5 Belegung des Steckers X1
Pin [Name Га н Name [me
IT ie Tun э To
>] nn Tue me In
3 DEI I DA3
DEI. A digitaler Eingang 1...4
DAT A digitaler Ausgang 1...4
RM_P positiver Eingang der Reglermeldung
RM_N negativer Eingang der Reglermeldung
L+, M Laststromversorgung 24 V/Masse
O Ausgang
I Eingang
VI Spannungseingang
Alle Eingänge sind gleichrangig. Die Zuordnung der Schaltfunktion zur
Nummer des Eingangs erfolgt über Maschinendaten, ebenso die Wahl der
Polarität der Eingänge (Ein- oder Ausschalt-Flanke).
Diese schnellen Eingänge sind SPS-kompatibel (24 V- P-schaltend). Es
können Schalter oder berührungslose Sensoren (2- oder 3-Draht Sensors) an-
geschlossen werden.
Sie können verwendet werden z. B.:
e als Referenzpunktschalter
e als Schalter für externen Start/Stop, externen Satzwechsel
e als Meßtaster
Weitere Anwendungen siehe Kapitel 5.3.1.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Verdrahten der FM 353
Tabelle 4-6 Elektrische Parameter der digitalen Eingänge
l-Signal, Spannungsbereich 11...30 ‚м у |
0-Signal, Spannungsbereich oder Eingang offen
Eingang ” Regler- An die Anschlüsse ”RM_P/RM_N” kann ein Meldesignal des Antriebs-Lei-
meldung” (RM) stungsteils angeschlossen werden.
Das Meldesignal wird im MD37 (siehe Kapitel 5.3.1) spezifiziert und kann
sein (siehe Kapitel 9.7):
e Regler bereit (alternativ zu Stecker X2)
e Bestromungsmuster Nullsignal für Referenzpunktfahrt
e Nullimpuls extern (z. В. Referenzpunktschaltersignal) für Referenzpunkt-
fahrt
Hinweis
Der Eingang "RM_P/RM_N” ist als potentialfreier Optokoppler-Eingang
ausgeführt. Dadurch kann sowohl ein P- als auch N-schaltender Ausgang des
Leistungsteils angeschlossen werden. Einzelheiten zur Verdrahtung
siehe Kapitel 4.5.
Tabelle 4-7 Elektrische Parameter Eingang "Bereitschaftsmeldung”
l-Signal, Spannungsbereich 15...30 г т
0-Signal, Spannungsbereich oder Eingang offen
Es gibt zwei Möglichkeiten der Versorgung des Bereitschaftssignals:
e Versorgung erfolgt von der Steuerung
e Versorgung erfolgt vom Antriebsgerät
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 4-13
Verdrahten der FM 353
Versorgung von Im Bild 4-7 sind Beispiele für die Versorgung des Bereitschaftssignals von
der Steuerung der Steuerung dargestellt.
Ansteuerung P-schaltend
FM 353 Leistungsteil
Bild 4-7 Ansteuerung des Eingangs-RM, Versorgung von der Steuerung
Versorgung vom Im Bild 4-8 sind Beispiele für die Versorgung des Bereitschaftssignals vom
Antriebsgerät Antriebsgerät dargestellt.
Ansteuerung P-schaltend
FM 353 Leistungsteil
Bild 4-8 Ansteuerung des Eingangs-RM, Versorgung vom Antriebsgerät
4-14 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Verdrahten der FM 353
4 digitale Aus- Alle Ausgänge sind gleichrangig. Die Zuordnung der Schaltfunktion zur
gänge (DA1...4) Nummer des Ausgangs erfolgt über Maschinendaten (siehe MD34, 35,
Kap. 5.3.1).
Die vier Ausgänge dienen der Verdrahtung anwendungsspezifischer Signale.
Diese können z. B. sein:
e Position erreicht, Halt
e Schaltfunktion M-Befehl
e Drehrichtung vorwärts/rückwärts
Weitere Anwendungen siehe Kapitel 5.3.1.
Tabelle 4-8 Elektrische Parameter der digitalen Ausgänge
Versorgungsspannung DC 24 V
(zulässiger Bereich: 20,4...28,8 V)
Ausgangspannung e 0-Signal: Reststrom max. 2 mA
e ]-Signal: (Versorgungsspannung —3 У)
Ausgangsstrom bei Signal “1”
® bei Umgebungstemperatur 40°С
— Nennwert 0,5 A (Summenstrom 2 A)
— zulässiger Bereich 5 mA...0,6 A (über Versorgungsspannungsbe-
reich)
— Lampenlast тах. 5 W
® bei Umgebungstemperatur 60°С
— Nennwert 0,1 A (Summenstrom 0,4 A)
— zulässiger Bereich 5 mA...0,12 A (über Versorgungsspannung)
Schaltfrequenz e ohmscher Last: max. 100 Hz
e induktiver Last: 0,25 Hz
Laststrom- Hier muß eine 24 V-Laststromversorgung angeschlossen werden. Bei Verpo-
versorgung (L+, M) lung arbeitet das Gerät nicht.
Hinweis
Beachten Sie die Aufbaurichtlinien für SIMATIC. Insbesondere muß der
Anschluß M (Bezugspotential) mit der Gerätemasse des Automatisierungs-
geräts verbunden sein (Anschluß М am Klemmblock der S7-300-CPU).
siehe Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-300, Aufbauen,
Bestell-Nr.: 6ES7 030-0AAO1-8AAO.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 4-15
Verdrahten der FM 353
4.5 Verdrahtung der Frontstecker
Verdrahtung des Das Bild 4-9 zeigt Ihnen die Verlegung der Leitungen zum Frontstecker und
Frontsteckers die Zugentlastung der Leitungen durch das Schirmanschlußelement.
digitale
Ausgänge Schirmanschlußelement
digitale
Eingänge
2. В.
Meßtaster
Bild 4-9 Verdrahtung des Frontsteckers
Anschlußleitungen Flexible Leitung, Querschnitt 0,25...1,5 mm?
Aderendhülsen sind nicht erforderlich.
Sıe können Aderendhülsen ohne Isolierkragen nach DIN 46228, Form A
lange Ausführung verwenden.
Sıe können zwei Leitungen mit je 0,25...0,75 mm? in einer Aderendhülse
anschließen.
Hinweis
Für den Anschluß von Meßtastern oder Sensoren ist für eine optimale Störfe-
stigkeit die Verwendung geschirmter Leitungen erforderlich.
116 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Benötigtes
Werkzeug
Vorgehen Front-
stecker-Verdrah-
tung
Geschirmte
Leitungen
Schirmanschluß-
element
Verdrahten der FM 353
Schraubendreher oder Motorschrauber 3,5 mm
Gehen Sie wie folgt vor, um die Klemmenleiste zu verdrahten:
1. Leitung 6 mm abisolieren, eventuell Aderendhülse aufpressen.
2. Fronttür öffnen, Frontstecker in Verdrahtungsstellung bringen (dabei Ver-
rıiegelungselement siehe Bild 4-6 drücken).
Der Stecker ist arretiert, ohne elektrischen Kontakt zur Baugruppe zu ha-
ben.
3. Bringen Sie die Zugentlastung am Stecker an.
4. Falls Sie die Leitungen nach unten herausführen, beginnen Sie die Ver-
drahtung unten, andernfalls oben. Verschrauben Sie auch nicht belegte
Klemmen.
Das Anzugsmoment beträgt 60...80 Мет.
5. Ziehen Sie die Zugentlastung für den Kabelstrang fest.
6. Schieben Sie den Frontstecker in Betriebsstellung (dabei Verriegelungs-
element drücken).
7. Sie können das beiliegende Beschriftungsfeld ausfüllen und in die
Fronttür einschieben.
Bei der Verwendung geschirmter Leitung ist zusätzlich wie folgt vorzugehen:
1. Nach Eintritt der Leitung in den Schrank ist der Kabelschirm auf eine
geerdete Schirmschiene aufzulegen (Leitung dazu abisolieren).
Sıe können hierfür das Schirmanschlußelement verwenden, das in die
Profilschiene eingehängt wird und bis zu acht Schirmanschlußklemmen
aufnimmt.
siehe Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-300, Aufbauen,
Bestell-Nr.: 6ES7 030-0AAO1-8AAO.
2. Geschirmte Leitung bis zur Baugruppe weiterführen, dort aber keine Ver-
bindung zum Schirm herstellen.
Zur Schirmableitung von geschirmten Leitungen kann dieses Element ın die
Profilschiene eingeschoben werden. Es nimmt bis zu acht Schirmanschluß-
klemmen (Reihe KLBÜ der Fa. Weidmüller) auf.
Bestell-Nr.: Schirmanschlußelement: 6ES7 390-5AA00-0AAO
Schirmanschlußklemme: 6ES7 390-5CA00-7AAO
siehe Katalog NC 60.1, Bestell-Nr. Е86060-К4460-А 101-АЗ
siehe Katalog ST 70, Bestell-Nr. Е86060-К4670-А 101-А2
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
4-17
Parametrieren der FM 353
Übersicht In diesem Kapitel erhalten Sie einen Überblick über das Parametrieren der
FM 353 mit dem Parametriertool "EM 353 parametrieren”.
FM 353
Datenbausteine (DB)
Anwender- DB-MD
Datenbaustein DB-SM SI ne d
епи Zielsystem un
DB-WK
Auswahl der Option On-
НЕМ linebearbeitung siehe
Tab. 5-9)
Offline (Bearbeitung im
Menü Datei siehe
Tab. 5-9)
Rackparametrierung
Baugruppenauswahl
Alarme aktivieren
(Grundparameter)
Parametrier-
masken
Konfigurierung: Systemdaten erzeugen
Setup.exe
Baugruppe parametrieren
Parametriertool
"ЕМ 353 parametrieren”
Funktionsbausteine
vorprojektierte Oberfläche für OPs
Bild 5-1 ÜbersichtParametrieren
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 54
Parametrieren der FM 353
Installation von ”ЕМ 353 parametrieren”
Einstieg in“ FM 353 parametrieren” GN
Fr Parametrieren mit ”ЕМ 353 parametrieren”
Ablegen der Parametrierdaten im SDB > 1 000
5.1 Installation von "FM 353 parametrieren”
Voraussetzung Auf dem Programmiergerät (PG/PC) müssen das Betriebssystem
"Window 95” und das entsprechende STEP 7-Programm (ab V3.1) installiert
sein.
Für den Onlinebetrieb muß die Verbindung vom PG/PC zur S7-300 CPU her-
gestellt sein (siehe Bild 4-1). Bei dezentralem Einsatz (in Vorbereitung) der
FM muß eine Verbindung vom PG/PC zum L2-DP-Netz hergestellt werden.
Installation Die gesamte Software (Parametriertool, Funktionsbausteine und vorprojek-
tierte Oberfläche für OPs) befindet sich auf zwei 3,5-Zoll-Disketten und wird
komplett installiert.
So installieren Sie die Software:
1. Legen Sie die Diskette 1 in das Diskettenlaufwerk Ihres PGs/PCs ein.
2. Starten Sie unter Windows 95 den Dialog zur Installation von Software
durch Doppelklick auf das Symbol "Software" in ”Systemsteuerung”.
3. Wählen Sie im Dialog das Diskettenlaufwerk und die Datei Setup.exe aus
und starten den Installationsvorgang.
4. Befolgen Sie Schritt für Schritt die Anweisungen, die Ihnen das Installa-
tionsprogramm anzeigt.
Ergebnis: Die Software ist in folgenden Verzeichnissen installiert:
Parametriertool “ЕМ 353 parametrieren”:
SIEMENS\STEP7\S7FSTEP
Funktionsbausteine: SIEMENS\STEP7\S7LIBS\FMST_SRV
Oberfläche für OPs: SIEMENS\STEP7T\EXAMPLES\S7OP_BSP
Anwenderbeispiele: SIEMENS\STEP7T\EXAMPLEI\FMSTSVEX
Hinweis
Wenn Sie bei der Installation von STEP 7 statt SIEMENS\STEPT ein ande-
res Verzeichnis gewählt haben, wird Ihnen dieses Verzeichnis eingetragen.
92
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
5.2 Einstieg in “ЕМ 353 parametrieren”
Voraussetzung Auf dem PG/PC haben Sie йе Software nach Kapitel 5.1 installiert.
Konfigurieren Konfigurieren setzt voraus, daß Sie ein Projekt angelegt haben, in dem Sie
die Parametrierung speichern können. Weitere Informationen, zum Konfigu-
пегеп von Baugruppen finden Sie in Ihrem Benutzerhandbuch Basissoftware
für S7 und М7, STEP 7. Nachfolgend sind nur die wichtigsten Schritte erläu-
tert.
1. Starten Sie den SIMATIC Manager und öffnen Sie Ihr Projekt.
2. Fügen Sie über das Menü Einfügen > Station eine SIMATIC 300-Sta-
tion ein.
3. Wählen Sie die SIMATIC 300-Station an. Über das Menü Bearbeiten >
Objekt öffnen gelangen Sie in die Konfigurationstabelle.
4. Wählen Sıe einen Baugruppenträger aus und ordnen Sie diesen an.
5. Wählen Sie die Positionierbaugruppe FM 353 mit der zugehörigen Be-
stellnummer aus dem Baugruppenkatalog aus, und fügen Sie diese in die
Hardwaretabelle gemäß Ihrer Konfiguration ein.
6. Gehen Sie mit Doppelklick auf die zu parametrierenden Baugruppe.
Es erscheint der Dialog Eigenschaften
Eigenschaften - FM353 STEPPER - (R0755) EN
Allgemein | Adressen | Grundparameter |
Baugruppe
Kurzbezeichnung: ЕМ353 STEFFER
Fositiorierbaugruppe für Schrittmator, 1 Kanal
Bestell-Nr: DEG € 395-1АНОТ-0АЕ0
Bezeichnung: FM 353 STEFPER|1]
Urt
Station: SIMATIC S00-Stationl 1]
Teilnehmer
MFI...
PROFIBUS... | --
Baugruppenträger [A]; Йй
Steckplatz [5] Б
Schnittstellenmodul-
Schacht [IF]:
Bthemet... | zs
Kommentar:
Parameter... | Abbrechen | Hilfe |
Bild 5-2 Einstieg “FM 353 parametrieren”
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 5.3
Parametrieren der FM 353
7. In diesem Bild können Sie über die Karteikarten (Allgemein, Adressen
und Grundparameter) der FM 353
— eine Bezeichnung geben,
— die Adresse für йе FM ändern und
— die Alarme parametrieren.
Hinweis:
Ein Weiterarbeiten im Zustand CPU-STOP ist für die FM 353 nicht vorgese-
hen.
Mit Klick auf die Schaltfläche Parameter gelangen Sie in die Parametrier-
oberfläche.
E Übersicht В
Anpassung der Mur für die Betriebs- Миг für die Betriebsart Automatik
FM ап die Achse art Schrttmaßfahrt
MD А МАК үр
Рагате!пегеп der к
awe SJ э [М Lé
Werkzeug- Yerfahr-
Maschinendaten Schrittmaße
korektunwerte programme
Farametnerdaten e
eingegeben? —7 Daten zur FM übertragen. ... |
132.245mm
Е und Inbetreb-
nahme der EM Rel R-|
Inbetriebnahme Fehleranzeige Semicedaten
ЕМ ıst parametnert und getestet
Daten als SOB
sichern? SDE erstellen |
Wd für den Baugruppentausch ohne PG benatigt
Bild 5-3 Übersichtsbild für die Parametrierung
Über das Menü Ansicht » Übersicht können Sie dieses Bild während der
Parametrierung immer wieder anwählen.
Die Baugruppe FM 353 für Positionieren mit Schrittantrieb wird über auf der
Baugruppe remanent speicherbare Parameter-DBs parametriert. Eine
Schlüsselfunktion nimmt hierbei der Datenbaustein ”Maschinendaten”
(DB-MD) ein, da dieser unabhängig von der technologischen Funktionalität
der Baugruppe immer benötigt wird. Alle anderen Parameter-DBs sind
technologieabhängig erforderlich.
Jetzt können Sie Ihre Baugruppe parametrieren. Das nachfolgende Kapitel
gibt Ihnen einen Überblick über die Daten, die parametriert werden können.
Die Fenstergröße für die Eingabe der Parametrierdaten sowie die Größe des
Übersichtsbildes können Sie mit der Maus an Ihre Bildschirmgröße anpassen.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
Gehen Sie wie folgt vor:
1.
SE = ч» Ze
Stellen Sie den Mauszeiger solange auf den oberen Fensterrand bis er sich
in einen Pfeil wandelt.
Betätigen Sie die linke Maustaste und ziehen Sie die Maus nach unten.
Lassen Sie die Maustaste los.
Stellen Sie den Mauszeiger auf die Zeile mit dem Fensternamen.
Betätigen Sie die linke Maustaste und schieben Sie die Maus nach oben.
Nach der Positionierung des Fensters an die richtige Stelle, lassen Sie die
Maustaste los.
Wenn Sie Ihr Projekt konfiguriert haben, können Sie auch über S7-Konfigu-
ration, mit Anwahl der Baugruppe und den Menübefehl Bearbeiten > Ob-
Jekteigenschaften in den Dialog Eigenschaften gelangen.
Hinweis
Wenn Sie ein Projekt aus STEP 7 V2.1 importiert haben, so können Sie
keine Parametrierdaten (Datenbausteine) in diesem Projekt ablegen. Die Pa-
rametrierdaten können Sie in diesem Projekt nur über Import vom File lesen
bzw. über Export ins File ablegen.
Vorschlag!
1. Legen Sie in STEP 7 V3.1 ein neues Projekt an.
2. Kopieren Sie alle Programme (“*.awl) in das neue Projekt.
Integrierte Hilfe Die Parametrieroberfläche ist mit einer Integrierten Hilfe ausgestattet, die Sie
beim Parametrieren der Positionierbaugruppe unterstützt. So rufen Sie die
Integrierte Hilfe auf:
Über den Menübefehl Hilfe » Hilfethemen... oder
durch Drücken der Taste Fl oder
über das Zeichen Eé und anschließend gehen Sie auf das Element bzw.
Fenster, über welches Sie informiert werden wollen und betätigen die
linke Maustaste.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
9-9
Parametrieren der FM 353
5.3 Parametrierdaten
Was kann parame-
triert werden?
Datenbausteine
(DB)der FM 353
5-6
Es können die folgenden Datenbereiche parametriert werden:
e Maschinendaten (MD)
e Schrittmaße (SM)
e \Werkzeuskorrekturdaten (WK )
e Verfahrprogramme (МС)
e Anwenderdaten (Anwender-Datenbaustein)
Diese Daten (außer Anwenderdaten) werden in Datenbausteinen (DB) im
Nummernbereich von 1001 bis 1239 abgelegt.
Die Datenbausteine MD, SM, WK, NC werden in die FM 353 übertragen und
dort remanent gespeichert.
Die Parametrierung von SM, WK und NC kann entfallen, falls die entspre-
chenden Funktionen nicht genutzt werden.
Der Anwender-Datenbaustein muß in der CPU gespeichert sein. Erst dann
kann er mit Anwenderdaten online beschrieben werden (siehe Kapitel 6).
Die Parametrierdaten (außer Anwenderdaten) können auch offline auf dem
PG erstellt, bearbeitet und gespeichert werden.
Die Tabelle 5-1 gibt einen Überblick über die Datenbausteine in der FM 353
und ihre Bedeutung.
Tabelle 5-1 Datenbausteine
Datenbaustein Bedeutung
DB-MD Maschinendaten (DB-Nr. = 1210)
Bausteingröße (gerundet in Byte) = 250
Maschinendaten dienen zur Anpassung der FM 353 an den Ein-
satzfall des Anwenders. Eine Parametrierung mit Maschinendaten
ist unbedingt notwendig, um die FM funktionell zu aktivieren. Der
parametrierte DB-MD ist in die FM zu laden. Der DB-MD wird
beim Schreiben auf die FM 353 bezüglich Eingabegrenzen der
einzelnen Werte und Abhängigkeiten untereinander geprüft. Nur
bei Zulässigkeit aller Werte erfolgt die remanente Speicherung,
andernfalls erfolgen über die MPI Datenfehlermeldungen. Ein
fehlerhafter DB bleibt über Netz-AUS hinweg nicht erhalten.
Die Maschinendaten können über ”Maschinendaten aktivieren”
oder durch Aus-/Einschalten aktiv geschaltet werden.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
Tabelle 5-1 Datenbausteine, Fortsetzung
Datenbaustein Bedeutung
DB-SM Schrittmaße (DB-Nr. = 1230)
Bausteingröße (gerundet in Byte) = 460
Die Schrittmaße dienen in der Betriebsart (BA) ”Schrittmaßfahrt
relativ” als frei wählbare relative Wegbeträge zur Einzelpositionie-
rung. Es sind 1 bis 100 Schrittmaße möglich (siehe Kap. 5.3.2).
Änderungen sind in allen BA (auch in der BA “Schrittmaßfahrt
relativ”) während der Bewegung möglich. Die Änderungen von
Schrittmaßen müssen immer abgeschlossen sein, bevor in der BA
“Schrittmaßfahrt relativ” eine neue Bewegung gestartet wird. Ist
dies nicht der Fall, erfolgt die Fehlermeldung “Schrittmaß nicht
vorhanden” КІ. 2/Nr. 13.
DB-WK Werkzeugkorrekturdaten (DB-Nr. = 1220)
Bausteingröße (gerundet in Byte) = 310
Die Anwendung der Werkzeuglängenkorrektur und der Ver-
schleißwerte sind in Kap. 10.1 beschrieben. Es stehen maximal 20
Korrektur- bzw. 20 Verschleißwerte zur Verfügung.
Werkzeugkorrekturdaten werden für die Betriebsart ” Automatik
und Automatik/Einzelsatz” benötigt.
Änderungen sind in allen BA und während der Bewegung
möglich. Erfolgen Änderungen bei eingeschalteter Werkzeugkor-
rektur während des Startens bzw. an Satzübergängen (interner
Zugriff auf Korrekturwerte) kommt es zur Fehlermeldung “Werk-
zeugkorrekturwert nicht vorhanden” K1.3/Nr.35.
DB-NC Verfahrprogramme
(Programm-Nr. + 1000 = DB-Nr. = 1001...1199)
Bausteingröße (gerundet in Byte) = 110 + (20 x Anzahl Ver-
fahrsätze)
Verfahrprogramme werden für die Betriebsart ” Automatik” und
Automatik/Einzelsatz benötigt.
e Nicht angewählte Programme sind immer änderbar.
e Wird in einem vorgewählten Programm inklusiv Unterpro-
gramm geändert, wird die Programmvorwahl aufgehoben. Das
Programm ist anschließend neu anzuwählen. Eine Programm-
änderung kann erfolgen, wenn BL = 0 (Programmanfang/Pro-
sgrammende) und bei Stop.
Systemdatenbau- | Für Baugruppentausch ohne PG
stein In den SDB > 1 000 werden alle Parametrierdaten (DB-MD,
SDB > 1000 | DB-SM, DB-WK, DB-NC) der FM 353 abgelegt. Dieser SDB
wird in die CPU geladen und dient als zusätzliche Speichermög-
lichkeit.
Datenbaustein für Statusmeldungen (DB-Nr. 1000)
Der DB-SS ist ein interner DB der FM, für Test, Inbetriebnahme
und B & B.
DB 1249 Interner DB der FM, für Anwender nicht relevant.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 5.7
Parametrieren der FM 353
Anwender-Daten- Wie Sie einen Anwender-DB erzeugen, ist im Kapitel 6 beschrieben.
baustein Mit “FM 353 parametrieren” können Sie den Anwender-DB mit den in der
Tabelle 5-2 aufgeführten Daten beschreiben.
Mit dem Menü Zielsystem » Onlinebearbeitung® Anwenderdaten können
Sıe Ihren Anwender-DB auswählen und editieren.
Tabelle 5-2 Anwender-DB
Datenbaustein Bedeutung
Anwender-DB Aufbau und Datenformate sıehe Kap. 6
Mit folgenden Daten können Sie den DB, wenn dieser in der CPU
geladen wurde, vorbelegen:
Baugruppenadresse)
Kanaladresse!)
Kanaloffset reserviert
Nullpunktverschiebung
Istwert setzen
Fliegendes Istwert setzen
Bezugspunkt setzen
Sollwert für Schrittmaß
Geschwindigkeitsstufe 1
Geschwindigkeitsstufe 2
Frequenzstufe 1
Frequenzstufe 2
MDI-Satz
MDI-Satz fliegend
Programmanwahl, Programmnummer
Programmanwahl, Satznummer
Programmanwahl, Bearbeitungsrichtung
Code Applikationsdaten 1
Code Applikationsdaten 2
Code Applikationsdaten 3
Code Applikationsdaten 4
1) Diese Daten werden nur angezeigt. Bearbeitet werden diese Daten durch den FC
INIT_DB (siehe Kap. 6).
5.8 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
Datenbaustein- Die Tabelle 5-3 zeigt eine grobe Darstellung der Datenbausteinstruktur.
Struktur
Tabelle 5-3 Datenbausteinstruktur
DB-Kopf Systeminformation, für Anwen-
der nicht relevant
Nutzdatenbereich/Strukturkopf | Angaben für die Kennzeich-
nung des Datenbausteins im Sy-
stem.
ab 24 bei MD Nutzdaten Parametrierdaten
bzw. 32
Die ausführlichen Datenbausteinstrukturen und Parametrierdaten der einzel-
nen Datenbausteintypen sind in nachfogenden Kapiteln dargestellt.
5.3.1 Maschinendaten
DB-Struktur Die Tabelle 5-4 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbau-
steins "Maschinendaten” (DB-MD).
Tabelle 5-4 DB-Struktur Maschinendaten
ү E
WORD Rack Steckplatz BG-Adresse
2 WORD DB-Nr. (> 1000) wie im DB-Kopf
‚ noe
ка
|
DB-Kennung/Typ 2 ASCII-Zeichen
ar ч RK шшш шы Шш `"
ым)
BT Teenies |
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
Eingabe der Werte
5-10
In “FM 353 parametrieren” rufen Sie im Menü Datei > Neu > Maschinenda-
ten folgendes Bild auf.
Ёё OFFLINE - MASCHINENDATEN - DE1210 рае x]
Interpolatisnsdaten | Antnebsdaten | Antnebsschnittstelle | 57-5 chnittstelle |
| Heferenzpunkt | Dig. Eingänge | Dig. Ausgänge |
MOB Achzname x
МП Malsystem *
MOS Achzart *
Ce Linearachse СС Aundachse
MOS Rundachzende * [2600 mm
MI) A1 Scoftwäare-Endschalter Anfang -100
M23 5ottware-Endachalter Ende
х Das Ander und Aktvieren dieser Daten bewirkt das ME akti
Rücksetzen der Achse a EE
Schließen | Hilfe |
Bild 5-4 Eingabe der Werte für Maschinendaten
Geben Sie auf den jeweiligen Karteikarten йе Maschinendaten ein.
Sie können auch über das Menü Ansicht > Tabellenform ihre Werte in einer
Tabelle eingeben.
Bei der Erstellung des MD-DBs sollten Sie unbedingt das Kapitel 7
“In Betrieb nehmen der FM 353” beachten.
Hinweis
Das Maßsystem (MD7) muß mit dem angegebenen Maßsystem der anderen
DBs übereinstimmen.
Das Maßsystemraster (MSR) ist die kleinste Wegeinheit im jeweiligen Maß-
system.
Sollten Sie diesen Hinweis einmal nicht beachtet haben, dann gehen Sie wie
folgt vor:
1. Löschen aller Datenbausteine (die nicht mit dem Maßsystem überein-
stimmen) oder löschen des gesamten Speichers auf der FM 353.
Die übrigen Datenbausteine auf dem PG ändern.
Die Datenbausteine wieder neu in die FM 353 laden.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
Maschinendatenli- In der Tabelle 5-5 sind alle Maschinendaten der FM 353 aufgelistet.
sie Erläuterungen zur Maschinendatenliste:
K sind Konfigurationsdaten siehe Kap. 9.3.3
E sind einstellbare Maschinendaten für Justage (Inbetriebnahme-Optimie-
rung) und Technologie siehe Kap. 9.3.3
Die Maßeinheiten beziehen sich auf die betragsmäßige Wertedarstellung im
Maschinendaten-DB.
Tabelle 5-5 Maschinendatenliste
MD- Bezeichnung Default- Wert/Bedeutung Datentyp/Einheit/ siehe
Nr. werte Kommentar Kap.
ә |
5 Е | Prozeßalarmgenerie- 0 = Position erreicht BITFELD32 9.10
1 = Längenmessung beendet
3 = fliegender Satzwechsel
4 = fliegendes Messen
7K | Maßsystem 1 1 = 10 mm DWORD [MSR]
2 = 10 inch
3 = 107 grd
4 = 1072 grd
8 К | Achsart О = Linearachse DWORD
1 = Rundachse
9K | Rundachsende?) 36 -105 | 0...1 000 000 000 DWORD [MSR]
Weg pro Motorumdre- | 10 000 | 1...1 000 000 000 DWORD [MSR]
hung (Teilungspe- (ganzzahliger Teil)
riode)?
12 K | Restweg pro Moto- 0...232—1 DWORD [2-3?MSR]
rumdrehung? (gebrochener Teil)
Schritte pro Motorum- 21. DWORD
drehung (Teilungspe-
riode)2)
Referenzpunktkoordi- ка —1 000 000 000...+1 000 000.000 | DINT [MSR]
nate
MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adreßerweiterung (1...9) realisiert.
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, О, Е, 1...9 2. B.: “X”, “ХІ”
2) siehe Abhängigkeiten
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 5.11
Parametrieren der FM 353
Tabelle 5-5 Maschinendatenliste, Fortsetzung
` ` inhei ch
MD Bezeichnung Default Wert/Bedentung Datentyp/Einheit/ siehe
Nr. werte Kommentar Kap.
18 К | Art der Referenz- 0 = Richtung +, Bestromungsmuster | DWORD
punktfahrt Null bzw. Nullimpuls extern Code ist lagekenn-
rechts vom RPS zeichnend für Syn-
fahrrichtung) 1 = Richtung +, Bestromungsmuster | Chronisationspunkt
Null bzw. Nullimpuls extern bzgl. RPS
links vom RPS beachte MD37!
2 = Richtung -, Bestromungsmuster
Null bzw. Nullimpuls extern
rechts vom RPS
(Referenzpunkt-An-
3 = Richtung -, Bestromungsmuster
Null bzw. Nullimpuls extern
links vom RPS
4 = Richtung +, RPS Mitte
5 = Richtung — RPS Mitte
8 = Richtung +, RPS Flanke
9 = Richtung -, RPS Flanke
21 E | Softwareendschalter 109 —1 000 000 000...1 000 000 000 DINT [MSR] 9.7
Anfang?) 9.9
22E | Softwareendschalter 109 —1 000 000 000...1 000 000 000
Ende?
23 FM 353 intern ver-
wendet
24 nicht belegt
bis
26
27 Е | Referenzpunktver- —1 000 000 000...+1 000 000 000 DINT [MSR] 9.2.3
schiebung
28 E | Referenziergeschwin- | 6:106 | 10...500 000 000 DWORD 923
digkeit?) [MSR/min]
29 Е | Reduziergeschwindig- | 3:106 | 10...500 000 000 DWORD 9.2.3
keit?) IMSR/min]
31 E | Richtungsbezug der 0 = wie Referenzpunktfahrt DWORD
1 = positiv
2 = negativ
MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adreßerweiterung (1...9) realisiert.
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, В, С, U, У, W, О, Е, 1...9 z. B.: “X”, “ХІ”
2) siehe Abhängigkeiten
540 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Tabelle 5-5 Maschinendatenliste, Fortsetzung
Parametrieren der FM 353
It- D inhei ge
НЕГЕЕ Bezeichnung BEE: Wert/Bedeutung on. еш
Ausgabeart M-Funk-
tion
während der Positionierung:
1 = zeitgesteuert
2 = quittungsgesteuert
vor der Positionierung:
3 = zeitgesteuert
4 = quittungsgesteuert
nach der Positionierung:
5 = zeitgesteuert
6 = quittungsgesteuert
Ausgabezeit M-Funk- 1...100 000
0 = Start extern
1 = Freigabeeingang
2 = externer Satzwechsel
3 = fliegendes Istwert setzen
4 = Messen
5 = RPS für Referenzpunktfahrt
6 = Umkehrschalter für
Referenzpunktfahrt
digitale Eingänge?)
0 = Position erreicht, Halt
1 = Achsbewegung vorwärts
2 = Achsbewegung rückwärts
3 = Änderung M97
4 = Änderung M98
5 = Startfreigabe
7 = Direktausgabe
digitale Ausgänge?)
8 = 0 invertiert
9 = П invertiert
10 = [2 invertiert
11 = I3 invertiert
Eingangsanpassung
(Signalverarbeitung
invertiert)
MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter
DWORD
serielle Ausgabe von
max. 3 M-Funktio-
nen im NC-Satz
DWORD [ms]
in 2 ms-Stufen auf-
gerundet
BITFELD32
bitcodierte Funkti-
onszuordnung:
Bit-Nr. I/O 0
Bit-Nr.+ 8 UO)
Bit-Nr. + 16 ПО 2
Bit-Nr. +24 ПО 3
aktivierend für die
Funktion ist immer
die Vorderflanke
unabhängig von
MD36!
BITFELD32
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adreßerweiterung (1...9) realisiert.
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, О, Е, 1...9 2. B.: “X”, “ХІ”
2) siehe Abhängigkeiten
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
5-13
Parametrieren der FM 353
Tabelle 5-5 Maschinendatenliste, Fortsetzung
It- D inhei sich
37 K | Sonder-Steuersignale Reglerfreigabe aktiv BITFELD32 9.7
= Regler bereit aktıv
Regler bereit invertiert
= Regler bereit über Stecker Х2
(wenn Bit 24...27 aktiv)
= Zeit-Override aktiv
= Pulsausgang invertiert
= Richtungsausgang invertiert
15 = Weiterarbeiten nach Not-Aus
(Antriebsfreigabe [AF])
16 = Boost aktiv
17 = Boost invertiert
18 = PWM (Pulsweitenmodulation)
aktiv
19 = PWM invertiert
24 = Bestromungsmuster Null aktiv
25 = Bestromungsmuster Null
invertiert
26 = Nullimpuls extern aktiv
27 = Nullimpuls extern invertiert
38 К | Schrittzahl pro Bestro- 0...400 ш
mungsmuster-Zyklus?)
Start/Stop-Frequenz 1000 | 10...10 000 йи [Hz]
40 E | Frequenzwert für Be- Beachten Sie das
schleunigungsum- Diagramm
"Arbeitsbereich Fre-
quenzgenerator”
Maximalfrequenz 50 000 | 500...200 000 (siehe Bild 5-5 )
Beschleunigung 12) | 100000 | 10...10 000 000 DWORD [Hz/s]
Beschleunigung 22 | 100000 | 10...MD42, 0 = wie MD42 оо
Diagramm
Verzögerung 12) 100 000 | 10...10 000 000, 0 = wie MD42 "Arbeitsbereich Fre-
quenzgenerator”
Verzögerung 22) 100 000 | 10...MD44, 0 = wie MD43 (siehe Bild 5-5 )
46 E | Mindeststillstandszeit 2 1...10 000 DWORD [ms]
zwischen zwei Positio- in Stufung des BG-
nierungen Zyklusses gerundet
47 Е | Mindestverfahrzeitmit
konstanter Frequenz
48K | К | Boostdauer absolut кас 1100000 000
Phasenstrom Fahren
Phasenstrom Stillstand
MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adreßerweiterung (1...9) realisiert.
zulässige Zeichen: X, Y, Z, А, В, С, U, У, W, О, Е, 1...9 z. B.: “X”, “ХІ”
2) siehe Abhängigkeiten
10 000 | 500...75 000
Minimalwert: MD39 + 1
schaltung?) Maximalwert: MD41 — 1
544 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Abhängigkeiten
Parametrieren der FM 353
Zwischen den einzelnen Maschinendaten bestehen in bestimmten Konstella-
tionen Einschränkungen bezüglich Wertebereich der Nichtverarbeitung be-
stimmter Maschinendaten.
Diese Abhängigkeiten werden bei der Annahme des MD-DBs bzw. einzelner
Maschinendaten geprüft und bei Verletzungen Fehler gemeldet. Bestimmte
Prüfungen werden auf intern berechneten Hilfsgrößen basierend durch-
geführt.
Im folgenden sind diese Hilfsgrößen beschrieben sowie die durchgeführten
Abhängiskeitsprüfungen tabellarisch dargestellt.
Aus MD gebildete interne Größen (Hilfsgrößen):
Bildung Weg pro Motorumdrehung UMWEG
UMWEG = MD11 + MD12:- 2-32
Bildung interner Meßwertfaktor MWFAKTOR
MWFAKTOR = Umweg / MII:
Aktivierung der Softwareendschalter SEAKT
MD21 MD22 SEAKT
Bildung absolute Verfahrbereichsgrenzen intern VFBABS
MWFAKTOR VFBABS
Prüfungen:
Prüfung MD9
MD18 zulässiges Rundachsende
beliebig, nicht relevant
Va в
Prüfung MD11, MD12, MD13 — daraus resultiert MWFAKTOR (s. о.)
zulässiger Meßwertfaktorbereich: 2714 <MWFAKTOR < 214
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
3-19
Parametrieren der FM 353
5-16
Prüfung MD21, MD22
SEAKT zulässige Softwareendschalter
© [= | MD21 =—109, MD22 = +109
1 MD21 2-VFBABS
MD22 < VFBABS
Мр21 < MD22
1 0 < Мр21 < Мр
0 < Мр22 < Мр9
MD21 + Мр22
Prüfung MD28
zulässige Geschwindigkeit: 10 < MD28 < MD41 · МҰҒАКТОК / 60
Prüfung MD29
zulässige Geschwindigkeit: 10 < Мр29 < MD41 : MWFAKTOR / 60
Prüfung MD34
zulässig:
BYTEO(MD34) + BYTEl(MD34) = BYTE2(MD34) + BYTE3(MD34)
Prüfung MD35
zulässig:
BYTEO(MD35)&0x7F + BYTE1(MD35)&0x7F + BYTE2(MD35)&0x7F +
BYTE3(MD35)&0x7F
Prüfung MD38
MD38 zulässige Schrittzahl pro Bestromungsmuster-Zyklus
Prüfung МЮ40
zulässige Frequenz: MD39 < MD40 < МО41
Prüfung MD42
zulässige Beschleunigung: мр41 / 200 < MD42 < MD39?
Prüfung MD43
MD43 zulässige Beschleunigung
мр41 / 200 < MD43 < MD392
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
Prüfung MD44
MD44 zulässige Beschleunigung
MDA41 / 200 < MD44 < MD392
Prüfung MD45
MD45 zulässige Beschleunigung
MDA41 / 200 < Мр45 < MD392
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 547
Parametrieren der FM 353
"Arbeitsbereich
Frequenzgenera-
tor
5-18
Mit Hilfe des nachfolgenden Diagrammes können Sie überprüfen, daß die in
den Maschinendaten MD39 bis MD45 gewählten Parameter in ihrer Konstel-
lation im Arbeitsbereich des Frequenzgenerators liegen (weißer Bereich).
10 20 40 100 1000 10 000
10 MHz/s
Beschleunigung zu
hoch bezogen auf fs,
1 MHz/s
100 KHz/s
Maximalfrequenz
absolut zu hoch
10 kHz/s
1 kHz/s
Beschleunigung zu
niedrig bezogen auf
fmax
1 000 10 000 100000| f- [Hz]
200 000
df/dt 10 20 40 100 Hz/s
x Arbeitspunkte des Frequenzgenerators mit Richtung der Verlagerung
von 2. В. Рх durch die Funktion Beschleunigungs-Override (Aover)
und Zeit-Override (tover)-
Bild 5-5 Arbeitsbereich Frequenzgenerator
Wertebereich der Maschinendaten:
Start/Stop-Frequenz fgs: (MD39) 10 Hz...10 kHz
Maximalfrequenz fmax: (MIMI) 500 Hz...200 kHz
Frequenzanstieg df/dt: (MD42...45) 10 Hz/s...10 MHz/s
Bedingung: Die Schnittpunkte der Linien df/dt mit fss und df/dt mit
fmax müssen im weißen Bereich liegen!
Beispiel: MD39 = 4 kHz, MD41 = 50 kHz
MD42, 44 = 200 kHz/s — Р1/Р2
MD43, 45 = 80 kHz/s — P3/P4
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
5.3.2 Schrittmaße
DB-Struktur Die Tabelle 5-6 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbau-
steins ”Schrittmaße” (DB-SM).
Tabelle 5-6 DB-Struktur Schrittmaße
veer I än ва
mer meim нарв
Im [ше
Tor I ennen авав _
oer p Fam
DWORD Maßsystemraster It. MD7 Anzeige der Maßeinheit
WORD Parameter (DB) Sichern Auftrag über ”В&В”
ж [жю eene
36 DWORD 0...109 Schrittmaß 2 siehe Kap. 9.2.4
bis
Schrittmaß 100
Eingabe der Werte Die Eingabe der Werte erfolgt in dem Menü für Schrittmaße im Parametrier-
tool ”ЕМ 353 parametrieren”.
Ё Schrittmaßel
Schrittmaße
mm
001 (A
004 0000 ____
d
| 2
Bild 5-6 Eingabe der Werte für Schrittmaße
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 5.19
Parametrieren der FM 353
5.3.3 Werkzeugkorrekturdaten
DB-Struktur Die Tabelle 5-7 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbau-
steins ”Werkzeugkorrekturdaten” (DB-WK).
Tabelle 5-7 DB-Struktur Werkzeugkorrekturdaten
о ee I Tears [ле _
Tor [эмеш нарв
mme [ |һтше
so [poo | ennen [ымм _
Ter p rom
bom Ir rommmepeme ` (mae _
г И Е
DWORD Maßsystemraster It. MD7 Anzeige der Maßeinheit
WORD Parameter (DB) Sichern Auftrag über ”В&В”
э жж | ИЕ Е
Werkzeuglängenkorrektur 1 Werkzeug 1
Verschleißwert 1 absolut
Verschleißwert 1 additiv
Werkzeuglängenkorrektur 2 Werkzeug 2
Verschleißwert 2 absolut
Verschleißwert 2 additiv
bis bis
Werkzeuglängenkorrektur 20 Werkzeug 20
Verschleißwert 20 absolut siehe Kap. 10.1
Verschleißwert 20 additiv
5.00 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
Eingabe der Werte Die Eingabe der Werte erfolgt in dem Menü für Werkzeugkorrekturdaten im
Parametriertool "EM 353 parametrieren”.
Wird der Verschleißwert additiv online geändert, so rechnet die FM den
neuen Verschleißwert absolut aus und der Verschleißwert additiv steht wieder
auf 0.
Ё OFFLINE - WERKZEUGKORREKTURDATEN - DB1220
me Verschleiß abs. Yerschleiß "E
Оп иш so воо
02 20000 am __ ыш
_ м мшш ii __ |ыш
_ 05 шш мш мыш
06 Б юш ш ыш ___
0s зш тооп иш
шш мшш 000
шыш Wun 000
пыш Wun 000
мыш Wun ыш
5ш мшш om
мшш 0000 000
18 мшш мш 000
19 0000 om 000
+
Bild 5-7 Eingabe der Werte für Werkzeugkorrekturdaten
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 5.01
Parametrieren der FM 353
5.3.4 Verfahrprogramme
DB-Struktur Die Tabelle 5-8 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbau-
steins ”Verfahrprogramme” (DB-NC).
Tabelle 5-8 DB-Struktur Verfahrprogramme
р = В
SSES EE
ve
won
DWORD СТЕ И
ve
vm авна
1...3 Maßsystemraster It. MD7 Anzeige der Maßeinheit
ASCI-Zei- | NC-Programmname max. 18 Zeichen
chen
NC-Satz NC-Satz neu (Änderungsbereich) Gr
NC-Satz 2. Verfahrsatz bis 100. Verfahrsatz siehe Kap. 9.3.11, 10.1
DWORD
WORD
WORD
18 STRING
STRUCT
STRUCT
STRUCT
5.00 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Eingabe der Ver-
fahrprogramme
Parametrieren der FM 353
Für die Eingabe der NC-Verfahrprogramme wird Ihnen ein leeres Fenster
angeboten. Sie geben Ihr Verfahrprogramm wie folgt ein:
Ё OFFLINE - VERFAHRPROGRAHM - DB1030
Programm-Hummer: bi Programm-Name: |
-Befehle Position Yerweilzet Geschwindigkeit M-Befehle МУК UF-Nr. UP-äufruf
JN Gl G2 ER A F МІ M2 M3 Do L F
(RI d dd _ __т[__теъ [| ри
9030
N10 090 500.000 Fb0.000
N20 400.000
N25 600.000
N28 600.000 Е400.000
N30 «600.000
NAD 20.000
№0 MZ
Bild 5-8 Eingabe für Verfahrprogramme
1. % Programmnummer Programmname
Die Eingabe ”%” ist nur in der 1. Zeile möglich. Diese Eingabe muß ge-
macht werden. Aus der Programmnummer wird die DB-Nr. gebildet.
Der Programmname ist optional und darf maximal 18 Zeichen lang sein.
2. N<Satznummer> – G<Befehl> (Gl, G2, G3) — X<Wert> — F<Wert> —
M<Befehl> (МІ, М2, M3) – D<Nr.> (Werkzeugkorrekturnummer) —
L<Nr.> – P<Nr> + (Progr. von Verfahrprogrammen siehe Kapitel 10).
— Die Satznummer (N) müssen Sie als erstes und aufsteigend eingeben.
Die Reihenfolge der übrigen Eingaben kann beliebig sein.
— Das Trennzeichen geben Sie als Leerzeichen ein.
Zeichen müssen Sie in Großbuchstaben eingeben.
Außerdem ist es möglich den geführten Eingabebereich am oberen Bildrand
zu nutzen. Die Programmnummer und der Programmname werden nach Ver-
lassen des Eingabefeldes ins Eingabefenster übernommen. Die Übernahme
der Verfahrsätze erfolgt mit der Schaltfläche “Satz übernehmen”.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
5-23
Parametrieren der FM 353
5.4 Parametrieren mit “FM 353 parametrieren”
Eingabe der Werte Sie haben verschiedene Möglichkeiten Ihre Parametrierdaten einzugeben.
1. Anwenderdaten
In einer Tabelle können Sie die Werte eingeben bzw. Texte auswählen.
Die Eingabefelder wählen Sie mit dem Cursor an und geben die Werte
ein. Die zugehörigen Texte der Werte können Sie mit der Leertaste
anwählen.
2. Maschinendaten
Die Eingabe der Werte erfolgt über Dialoge und Karteikarten.
Über das Menü Ansicht > Tabellenform erhalten Sie die Maschinendaten
in einer Tabelle. Dort können Sie die Werte, wie unter Anwenderdaten
beschrieben, eingeben.
3. Werkzeugkorrekturdaten und Schrittmaße
In einer Tabelle können Sie die Werte eingeben. Die Eingabefelder
wählen Sıe mit dem Cursor an und geben die Werte ein.
4. Verfahrprogramme
Verfahrprogramme werden in Textform eingegeben.
In den Tabellen für MD-, SM-, WZK-Werte gibt es eine Kommentarspalte.
Dieser Kommentar wird nicht im Datenbaustein abgelegt. Er kann ausge-
druckt werden bzw. wird bei Export mit in der Datei abgelegt.
Menüs von “FM Nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen eine Übersicht über die Menüs von
353 parametrieren” "FM 353 parametrieren”.
Tabelle 5-9 Menüs von "EM 353 parametrieren”
Menütitel bzw. -eintrag (mit | Kurzbe- Bedeutung
Einzelbefehl) dienung
“o HE Erstellen, Öffnen, Speichern, Drucken und Generieren von Datenbau-
steinen
Maschinendaten = Erstellt einen neuen DB-MD
Schrittmaße = Erstellt einen neuen DB-SM
` Segen | Geeneen _
` rem [О ванае вас
` Weien 1. [Oer den a dom POPC И
` sme [О ramatesnoseennen _
` Segen [С (One den a don POPC eigen ew _
ИИИ ТТГ
5.04 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
Tabelle 5-9 Menüs von ”FM 353 parametrieren”, Fortsetzung
Einzelbefehl) dienung
юеш = звана den а Duenas nene Daci _
Кон раа Гаара EELER
SDB erstellen Liest die Datenbausteine der FM, erstellt aus diesen einen SDB (Sy-
stemdatenbaustein) und legt ihn auf dem PG/PC ab.
SDB anzeigen... Zeigt die für die FM 353 vorhandenen SDBs auf dem PG/PC an,
diese können gelöscht werden.
Druckt den aktuellen Datenbaustein oder Teile daraus
| Druckvorschau 1: Zeigt das Dokument in der Seitenansicht – keine Bearbeitung möglich
Seite einrichten... = Legt das Seitenlayout für den Druck fest
Drucker einrichten... = Richtet den Drucker ein und setzt die Druckoptionen
1 <Name der zuletzt Öffnet die zuletzt geöffnete DB
geöffneten DBs>
2 <Name der vorletzt Öffnet die vorletzt geöffnete DB
geöffneten DBs>
3 <Name der drittletzt Öffnet die drittletzt geöffnete DB
geöffneten DBs>
4 <Name der viertletzt Öffnet die viertletzt geöffnete DB
geöffneten DBs>
„см Rückgängig der letzten Aktion, Ausschneiden, Kopieren, Einfügen
und Löschen markierter Objekte, Suchen und Standard wert
Kopiert die markierten Daten und legt sie in die Zwischenablage
Fügt den Inhalt der Zwischenablage an der Cursorposition ein
песме Überschreibt das Feld einer Tabelle mit dem Inhalt der Zwischenab-
lage
EE
ЕИ O
BEER
ле 1 fuschneien — |
nn раманча ранае агаем зз
en опат ааыа
REEGELE
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 5.05
Parametrieren der FM 353
Tabelle 5-9 Menüs von ”FM 353 parametrieren”, Fortsetzung
Einzelbefehl) dienung
"ee Petite _
sense 1 peareidischnmabetierm _
` Wagener | рель die Меаца fd Fa _
` nemen 1 [peeter die ена ааа ia _
ТИИ Jamie
FM-RAM komprimieren Kompromiert den Arbeitsspeicher der FM 353. Dies ist nur möglich,
wenn die CPU im Betriebszustand ” STOP” ist.
FM-Speicher löschen = Löscht den FLASH auf der FM 353
Test TI Inbetriebnahme und Fehlerauswertung
y Inbetriebnahme Öffnet das Inbetriebnahmefenster
"rei 05 Steuern und Beobachten der Baugruppe
Fehlerauswertung Öffnet das Fehlerauswertungsfenster
Болаи Anzeige der Fehler auf der Baugruppe
Ceme OOO Опа ан Вента занава
C EE
O
"wanne" еннан der eren Spa ee geg
T Steet | asee аван
EE
BEER
"dent Tock _
Оз O e e Peene OO
DEER
EENEG
ESCHER
D
Fenster Anordnen aller Fenster der Parametrierung, Wechsel zu einem be-
stimmten Fenster
о
EENEG
oma TE oree Fese seee vor oosa |
EENEG
REEL
REENEN
5.06 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
Tabelle 5-9 Menüs von ”FM 353 parametrieren”, Fortsetzung
Menütitel bzw. -eintrag (mit | Kurzbe- Bedeutung
Einzelbefehl) dienung
<n> <geöffnetes Fenster n> СІЗ Wechselt zum Fenster <Fenstername>
He Suchen und Anzeigen von Hilfefunktionen
Hilfethemen... Bietet verschiedene Zugänge zum Anzeigen von Hilfeinformationen
an
Hilfe benutzen BE Zeigt Informationen zur Benutzung der Hilfe
бош. E Zeigt Informationen zur aktuellen Version des Parametriertools an
5.5 Ablegen der Parametrierdaten im SDB > 1 000
Übersicht Die FM 353 speichert intern die Parametrierdaten.
Um bei einem Defekt dieser FM 353 und keinem vorhandenen PG/PC die
Parametrierdaten zur Verfügung zu haben, können diese zusätzlich in der
CPU in einem Systemdatenbaustein (SDB > 1 000) abgespeichert werden.
Die CPU überträgt nach jedem Neuanlauf diese im SDB > 1 000 abgelegten
Daten zur FM 353. Falls йе FM 353 keine Maschinendaten besitzt bzw. der
interne Zeitstempel (Zeitpunkt der Erstellung) nicht übereinstimmt, werden
die Daten des SDB > 1 000 von der FM 353 übernommen und dort gespei-
chert.
Es muß darauf geachtet werden, daß die Parametrierdaten in dem
SDB > 1 000 mit den Parametrierdaten auf der FM 353 nach Abschluß
der Inbetriebnahme immer übereinstimmen.
Hinweis
Der SDB > 1 000 ist erst am Ende der Inbetriebnahme zu erstellen.
Falls nachträglich nochmals eine Änderung der Daten nötig ist, ist der
SDB > 1 000 erneut zu erstellen und in die CPU zu laden. Der vorherge-
hende SDB ist vorher zu löschen bzw. beim Erstellen eines neuen SDB wird
dieser überschrieben. Der neue SDB muß nicht die gleiche Nummer haben
wie der vorher erstellte.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 5.07
Parametrieren der FM 353
SDB erstellen Voraussetzung: Online-Verbindung zur FM 353
Menü Datei ® SDB erstellen anwählen
Ist auf der FM 353 kein DB-MD vorhanden — Abbruch
Für die FM 353 ist im S7-Projekt en | Eu
ein zugehöriger SDB > 1 000 kein zugehöriger SDB
vorhanden
vorhanden.
ja
Soll dieser SDB überschrieben
werden?
ja Abbruch
SDB wird erstellt und im S7-Projekt unter
CPU\S7-Programm\Bausteine\Systemdaten abgelegt
Bild 5-9 SDB > 1 000 erstellen
SDB im S7-Pro-
jekt anzeigen/lö- Menü Datei® SDB anzeigen anwählen
schen
alle SDBs für FM 353 des Projektes
werden angezeigt
Schließen des
Fensters
soll der SDB gelöscht werden?
entsprechenden SDB anwählen und löschen
Bild 5-10 SDB > 1 000 anzeigen/löschen
5.08 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Parametrieren der FM 353
SDB in die CPU Wenn Sie SDBs erstellt haben, müssen Sie die “Systemdaten” des Projektes
übertragen in die CPU übertragen.
Sie haben zwei Möglichkeiten und gehen wie folgt vor:
1. Variante
Im SIMATIC Manager das Online-Fenster anwählen (Online- und Offline-
Fenster müssen geöffnet sein)
Im Offline-Projekt unter CPU\S7-Progamm\Bausteine\Systemdaten
Systemdaten (mit Maus ziehen bzw. mit Kopieren/Einfügen) in das Onli-
ne-Projekt speichern.
2. Variante
Im SIMATIC Manager unter CPU\S7-Progamm\Bausteine\Systemdaten
anwählen.
Über das Menü Zielsystem > Laden (oder rechte Maustaste) die System-
daten in die CPU laden
bzw.
Über das Menü Zielsystem > Laden in EPROM-Memory-Card auf
CPU
Sıe können auch die Memory-Card für die CPU am PG/PC programmieren.
Erfolgt ein Laden der Konfiguration aus HW-CONFIG heraus, so wird dieser
SDB nicht mit in die CPU übertragen.
SDB in der CPU Wollen Sie SDBs in der CPU löschen, so gehen Sie wie folgt vor:
a 1. Wählen Sie “FM 353 parametrieren” an.
2. Wählen Sie das Menü Datei > SDB anzeigen an. Löschen Sie den/die
entsprechenden SDB(s).
3. Schließen Sie “FM 353 parametrieren” und wählen Sie im SIMATIC Ma-
nager unter Online-Projekt CPU\S7-Progamm\Bausteine\Systemdaten
an. Löschen Sie die Systemdaten.
4. Übertragen Sie die Systemdaten erneut zur CPU s. о.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 5.09
Programmieren der FM 353
Übersicht Die vorliegende Programmieranleitung beschreibt die Funktionen (FCs), die
Ihnen die Kommunikation zwischen CPU und Funktionsbaugruppe FM 353
in SIMATIC 57-300 ermöglichen.
CPU FM 353 Mit “ЕМ 353 parametrie-
Steuer-/Rückmel- ren” kann der Anwen-
designale der-DB auf der CPU be-
und Systemdaten arbeitet werden.
Anwender-DB
Anwenderprogramm
Datenbausteine
Online
Offline
AWL/KOP-Editor
unter STEP7 wird ein | Anwender- Der Anwender-DB wird
DB erstellt DB in die CPU geladen und
dort gespeichert
Parametriertool
"FM 353 parametrieren”
Funktionsbausteine (FCs, UDT 1
und Beispielprogramme)
vorprojektierte Oberfläche für OPs
Bild 6-1 Übersicht Programmieren
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-1
Programmieren der FM 353
Voraussetzungen
Anlegen des An-
wender-DBs
Bausteine
6-2
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, wenn Sie die FM 353 über Ihr
Anwenderprogramm steuern wollen:
e Auf dem PG/PC haben Sie die Software nach Kapitel 5.1 installiert.
e Die Verbindung vom PG/PC zur 57-300 CPU muß hergestellt sein (siehe
Bild 4-1).
Sıe gehen wie folgt vor:
1. Sie erzeugen unter STEP 7 einen Datenbaustein (DB 1).
2. Sie öffnen den DB 1 und wählen die Eigenschaft “mit zugeordneten an-
wenderspezifischen Datentyp” aus.
Ergebnis: Es wird Ihnen der UDT 1 (anwenderdefinierter Datentyp)
angeboten
3. Sie klicken auf den ОРТ 1
Ergebnis: Sie haben den Anwender-DB (DB 1) angelegt.
4. Diesen Anwender-DB laden und speichern Sie in die CPU.
5. Mit dem Parametriertool “FM 353 parametrieren” können Sie den An-
wender-DB auf der CPU mit Anwenderdaten beschreiben.
Sie müssen für jeden Kanal einen Anwender-DB anlegen.
Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über das Bausteinpaket
(FCs) für die FM 353.
Tabelle 6-1 Technologiefunktion für die FM 353
INIT_DB Anwender-DB initialisieren
MODE_WR Betriebsarten steuern und Schreibaufträge bearbeiten
Hinweis
Die FC-Nr. können Sie für Ihr Projekt beliebig ändern. Das Ändern erfolgt
im SIMATIC Manager, indem Sie den entsprechenden FC in Ihrem Projekt
in eine freie Nummer umbenennen. Gleichzeitig sollten diese Änderungen in
der Symboltabelle vorgenommen werden.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Einbindung der Das nachfolgende Bild zeigt Ihnen wie die FM 353, der Anwender-Datenbau-
FM 353 in das An- stein (Anwender-DB) und die Technologiefunktionen kommunizieren.
wenderprogramm
CPU
FM 353
OB 40 OB 82 | k
(Prozeßalarm) (Diagnose) 4 Byte OB-Startinformation Diagnosealarm-
Informationen
4 Byte FC DIAG RD
OB-Startinfor-
| ОВ 1
mation
m E
|
|
Schreib-/Leseauftrag Steuer- und Rück-
| und meldesignale
— | Schreib-/Lesestatus
OB 100 Systemdaten,
Së FC МОРЕ WR a
Neustart (Anlauf) Fehlermeldung
Anwender-DB und Fehlerspezifi-
FC INIT_DB Eegen
= (je 1 DB pro Kanal) FC RD_COM
Г 71)
| FC MSRMENT |
1) Dieser FC ist nur im OB 40 oder im OB 1 aufrufbar, aber nicht in beiden gleichzeitig.
Bild 6-2 Übersichtsbild für die Einbindung der FM 353 ins Anwenderprogramm
Hinweise für den Der Anwender benötigt mindestens den FC INIT_DB zur Initialisierung des
Anwender Anwender-DB und den ЕС MODE_WR zur Betriebsarten- und Schreibauf-
tragsbearbeitung.
Der FC RD_COM zum Daten lesen ist nur erforderlich, wenn die FM-Daten
im Anwenderprogramm bearbeitet werden sollen (evtl. für Anzeigezwecke).
Unabhängig davon, welche und wieviele Technologiefunktionen Sie verwen-
den, wird ein Datenbaustein mit fest vorgegebener Struktur (UDT 1)
benötigt, der alle erforderlichen Daten bzw. Datenbereiche enthält. Dieser
Datenbaustein ist als Anwender-Datenbaustein realisiert und kann u. a. durch
das Parametriertool "EM 353 parametrieren ” vorbelegt werden.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-3
Programmieren der FM 353
Kapitelübersicht
nl ` |FCINIT_DB - Anwender-DB initialisieren | INIT_DB – Anwender-DB initialisieren
S 2 асса МОРЕ МК – Betriebsarten steuern und E =
bearbeiten
FC RD_COM - Leseaufträge zyklisch bearbeiten
06 [меерим [єз _
з [шмек ee
6.1 FC INIT_DB (FC 1) - Anwender-DB initialisieren
Aufgabe
Aufrufmöglich-
keiten
6-4
Mit dem FC INIT_DB initialisieren Sie bestimmte Bereiche Ihres Anwender-
DBs. Dazu rufen Sie den FC INIT_DB im Anlauf-OB 100 einmal auf.
Der FC führt die folgenden Aktionen durch:
1. Eintrag von Adressierungswerten in den Anwender-DB
— FM-Adresse
— Offset-Adresse
2. Löschen folgender der Strukturen im Anwender-DB
— CONTROL_SIGNALS (Steuersignale)
— CHECKBACK_SIGNALS (Rückmeldesignale)
— JOB_WR (Schreibauftrag)
— JOB_RD (Leseauftrag)
FC INIT_DB CALL INIT_DB(
DB_NO
CH_NO
LADDR
w? n `~
ne
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Beschreibung der
Parameter
Funktionsweise
Fehlerauswertung
Programmieren der FM 353
Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter dieses FCs.
Datentyp | P-Typ Bedeutung
CH NO |BYTE E Nummer der Achse:
О oder 1 zulässig, da einkanalige Baugruppe
4...255 — unzulässig BIE = 0
LADDR |INT E logische Basisadresse der Baugruppe, Eintrag von
HW-KONFIG übernehmen
Parametertypen: E = Eingangsparameter
Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die Struktur des
Anwender-DBs finden Sie in der Bibliothek FMSTSVLI im Datentyp
UDT 1. Sıe benötigen einen Anwender-DB, der Einträge zum Adressieren
der FM 353 und die Daten für die einzelnen Funktionen der FM 353 enthält.
Die DB-Nummer wird beim Aufruf des FC mit dem Parameter DB_NO über-
geben.
Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) an.
Mögliche Fehler sind:
Unbekannte Kanalnummer CH_NO, der Anwender-DB wird nicht initiali-
siert.
Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel für FC INIT_DB.
AWL Erläuterung
VAR_ TEMP
MODUL_ADR : INT; // Moduladresse
END_VAR
L 512; // Eintrag der Moduladresse
T MODUL, ADR:
CALL INIT_DB( // Moduladresse
DB_NO = W#16#1, // DB-Nummer
CH_NO = B#16#1, // nur ein Kanal auf der Baugruppe
LADDR = MODUL_ADR); // Moduladresse
UN BIE; // Binärergebnis
S FEHLER_INITIALISIERUNG; // Fehler bei der Initialisierung
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
6.2 FC MODE МА (FC 2) - Betriebsarten steuern und
Schreibaufträge bearbeiten
Aufgabe
Aufrufmöglich-
keiten
Beschreibung der
Parameter
6-6
Mit dem FC 2 MODE_WR können Sie:
e Betriebsarten steuern
e Schreibaufträge bearbeiten
Dazu müssen Sie den FC МОРЕ МК einmal im OB 1-Zyklus aufrufen.
Der FC führt die folgenden Aktionen durch:
1. Lesen der Rückmeldesignale. Die gelesenen Werte werden vom FC in
dem Anwender-DB in der Struktur CHECKBACK_SIGNALS abgelegt.
2. Die Steuersignale werden aus dem Anwender-DB (Struktur CON-
TROL_SIGNALS) übertragen. Je nach angewählter Betriebsart CHECK-
BACK_SIGNALS.MODE werden nach erkanntem Start die Steuersignale
CONTROL_SIGNALS.START, CONTROL_SIGNALS.DIR_P und CON-
TROL_SIGNALS.DIR_M selöscht (Flankenbildung der Signale für FM).
3. Ausführen des Schreibauftrages (JOB_WR) aus dem Anwender-DB mit
übertragen der zugehörigen Daten aus dem Anwender-DB und anzeigen
des Schreibauftragstatus.
4. Erzeugen der Statusbits JOB_WR.MODE_BUSY (Betriebsart gestartet)
und JOB_WR.POS_REACHED (Position erreicht).
CALL MODE_WR (
Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter dieses FCs.
Datentyp | P-Typ Bedeutung
RET_VAL Returncode des SFC 58 “WR_REC?”
Parametertypen: E = Eingangsparameter, A = Ausgangssparameter
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Funktionsweise Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die Struktur des
Anwender-DBs finden Sie in der Bibliothek FMSTSVLI im Datentyp
UDT 1. Sıe benötigen einen Anwender-DB, der Einträge zum Adressieren
der FM 353 und die Daten für die einzelnen Funktionen der FM 353 enthält.
Die DB-Nummer wird beim Aufruf des FCs mit dem Parameter DB_NO
übergeben.
Was muß der Anwender tun? Was tut der
Anwenderprogramm Anwender-DB РС 2?
entspr. Auftr.-Nr. | `
Schreibauftr.-Nr. Abfragen/Löschen
Status auswerten Р
Status des FC 2 Setzen/Löschen
z. B. Schreibauftrag möglich
Leseauftr.-Nr. “Flankenbildung”
von R+, R-, ST, je
Setzen der Betriebsart u. Status des FC 3 nach Betriebsart
der entspr. Steuersignale | ч
- Steuersignale Übertragen zur FM
Betriebsart u. entspr. Rück- ИШ u
meldesignale auswerten Rückmeldesignale Übertragen von FM
1
Systemdaten eintragen ) Systemdaten — Systemdaten It.
Daten/Werte für Auftrags-Nr. zur FM
Schreibaufträge übertragen
Systemdaten —
Daten/Werte von
der FM 353 zu-
rückgemeldet
1) Bevor die entsprechenden Schreibauftrags-Nr in den Anwender-Datenbaustein gesetzt wird,
müssen die (zu schreibenden) Systemdaten eingetragen sein.
Fehlerauswertung Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (ВТЕ = 0) an.
Mögliche Fehler sind:
e unbekannter Schreibauftrag (siehe JOB_WR.UNKNOWN)
e Datenübertragungsfehler bei der Datenübertragung mit dem SFC 58
“WR_REC”. Der Fehler wird am Ausgangsparameter RET_VAL zur
Verfügung gestellt (siehe Referenzhandbuch Systemsoftware für
57-300/400; System- und Standardfunktionen).
e Die übertragenen Daten werden von der Baugruppe auf Datenfehler
geprüft und interpretiert. Tritt ein Datenfehler auf ist im Anwender-DB
Struktur CHECKBACK_SIGNALS.DATA_ERR = “1” gesetzt. Weitere
Information zum Datenfehler finden Sie über das Parametriertool über
den Menübefehl Test > Fehlerauswertung und im Kapitel 11.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-7
Programmieren der FM 353
Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel für FC MODE_WR.
AWL Erläuterung
О рв PM. JOB_WR. BUSY; // Schreibauftrag läuft
О DB_FM.JOB_WR.IMPOSS; // Schreibauftragsbearbg. nicht möglich
SPB DAWR; // Sprung zum Aufruf
AT02: U G_STUFE_SETZEN;
SPEN STRS;
L B#16#1; // Schreibauftr.-Nr. 1 für Geschw.-St.
SPA ЕІМТ;
STRS: L B#16#0; // nur Steuersignale übertragen
EINT: T DB_FM.JOB_WR.NO; // Schreibauftrags-Nr. im Anwender-DB
DAWR: CALL МОРЕ ИР ( // FC Daten schreiben
DB_NO = w#16#1,
RET_VAL = FEHLERCODE_SCHREIBEN)
UN BIE; // Binärergebnis
S FEHLER_SCHREIBFKT; // Fehler bei der Initialisierung
6.2.1 Schreibaufträge bearbeiten
Übersicht Vor der Bearbeitung von Schreibaufträgen muß der zum Schreibauftrag zu-
gehörige Datenbereich mit den entsprechenden Werten versorgt sein. Der
letzte Schreibauftrag muß abgearbeitet sein, d. h. im Anwender-DB ist
JOB_WR.NO (Datenbyte ОВВО) gelöscht und das Statusbit JOB_WR.DONE
gesetzt.
Einen Schreibauftrag stoßen Sie an, indem Sie die entsprechende Schreibauf-
trags-Nr. in JOB_WR.NO eintragen.
Folgende Schreibaufträge (JOB_WR.NO) sind bekannt:
In der nachfolgenden Tabelle bedeuten:
Betriebsart: T — Tippen
SIE — Steuern
REF — Referenzpunktfahrt
SM — Schrittmaßfahrt relativ
MDI — MDI (Manual Data Input)
A/AE - Automatik/Automatik Einzelsatz
6-8 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
м Auf- Adr. im siehe
Solldaten sind Daten/Parameter für die entsprechende Betriebsart.
УГЕУЕ 12 –
Geschwindigkeitsstufen 1, 2
CLEVEL_I_2-
Frequenzstufen 1, 2
TARGET_254 –
Sollwert für Schrittmaß
(мот вгоск Mët | er F R w a
Solldaten mit Ausführung aktivieren betriebsartenübergreifende Einstellungen/Funktionen.
PAR_CHAN - 126.0
Parameter/Daten ändern
SINGLE_FUNCTIONS –
Einzeleinstellungen
SINGLE_COMMANDS –
Einzelkommandos
ZERO_OFFSET -
Nullpunktverschiebung
SETTING_ACT_VALUE –
Istwert setzen
FLYING_SETTING_ACT_VALUE –
fliegendes Istwert setzen en
DIG_IO - digitale Ausgänge = 150.0 =.
следена Te Basso
| PROG_SEL – Programmanwahl ` SEL — | PROG_SEL – Programmanwahl | 172.0
REQ_APP - 1760
Anforderung Applikationsdaten
| TEACHIN-Teachn 0000 _IN - Teach In 1800 | 0
nn —
Bezugspunkt setzen
SRV_IN - reserviert
о Daten werden angenommen und erst in der entsprechenden ВА bearbeitet.
Daten werden angenommen bzw. bearbeitet.
— Daten werden mit Fehlermeldung (siehe Fehlerbearbeitung Tabelle 11-8 K1.4/Nr. 1) abgewiesen.
о Daten, die für die Bewegung der Achse benötigt werden; bei Einzeleinstellungen wird die Reglerfreigabe benötigt.
Daten/Einzeleinstellungen sind mindestens einmal zur FM 353 übertragen.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Schreibauftragsta- Der Status eines Schreibauftrag wird im Anwender-DB in (Datenbyte DBB1)
tus angezeigt.
Tabelle 6-2 Schreibauftragstatus
Bit im JOB_WR Bedeutung
(DBX1.)
.BUSY, 0 = 1, Schreibauftrag läuft
Dieses Bit wird vom FC MODE_WR gesetzt, sobald er einen Schreibauftrag
bearbeitet (JOB_WR.NO > 0 und Bit 2 im JOB_WR.IMPOSS = 0).
Dieses Bit wird vom FC MODE_WR gelöscht, sobald der Schreibauftrag beendet ist
(JOB_WR.NO = 0).
РОМЕ, 1 = 1, Schreibauftrag beendet
Dieses Ви wird уот ЕС МОРЕ МК gesetzt, sobald er einen Schreibauftrag beendet
hat (auch mit Fehler und unbekanntem Auftrag).
Dieses Bit wird vom FC MODE_WR gelöscht, wenn ein neuer Schreibauftrag
beginnt. Sie können dieses Bit selbsständig löschen.
.IMPOSS, 2 = 1, eine Schreibauftragsbearbeitung ist in diesem Zyklus nicht möglich:
da die Achse nicht parametriert ist
der Testbetrieb eingestellt ist
keine Betriebsart aktiv ist
die angewählte Betriebsart noch nicht eingestellt ist
In diesem Fall können Sie den Schreibauftrag (JOB_WR) anstehen lassen oder
auch löschen. Der ЕС МОРЕ МК löscht das Bit, wenn alle oben genannten
Bedingungen erfüllt sind.
.UNKNOWN, 3 = 1, Schreibauftrag unbekannt
Der von Ihnen angegebene Schreibauftrag (JOB_WR) liegt nicht im bekannten Bereich
(siehe Fehlerauswertung). Der ЕС MODE_WR löscht dieses Bit, sobald ЈОВ WR eine
erlaubte Nummer enthält. Die unbekannte Nummer bleibt solange erhalten.
.MODE_BUSY, 6 = 1, Beim Starten einer Betriebsart/Bewegung mit den entsprechenden Steuersignalen oder
bei der Rückmeldung BL = 1 (Bearbeitung läuft).
MODE_BUSY mit Aufruf/Start des FCs | L
WORKING (BL) mit Start der Bewegung durch die FM IL
.‚POS_REACHED, 7 |=0 Ва der Rückmeldung POS_ROD = 0 (Position erreicht, Halt) oder beim Starten
einer Betriebsart mit den entsprechenden Steuersignalen.
POS_REACHED о [7 mit Aufruf/Start des FCs
mit Start der Bewegung durch die FM
POS_POD (PEH) = j
6-10 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
6.2.2 Betriebsarten steuern
Übersicht Zum Steuern der Achse in den einzelnen Betriebsarten sind Steuer-/Rückmel-
designale notwendig.
Die Betriebsarten sind im Kapitel 9.2 beschrieben. Die Steuer-/Rückmeldesi-
gnale und Handhabungshinweise sind im Kapitel 9.1 beschrieben.
Die Steuersignale sind vom Anwender in den Anwender-DB zu schreiben.
Durch den FC MODE_WR werden die Steuersignale im Anwender-DB zur
FM 353 und die Rückmeldesignale von der FM 353 in den Anwender-DB
übertragen.
Byte
Steuersignale:
"al III [юш [ер
Оол [= | [не тє "ms
ава и SE
Па EEE... _____
Бр
Rückmeldesignale:
ST Pe fe] Tee fe Ten
30 BAR
"olli "mi [не Iess
_з_| | | jur
Weiterhin sind zum Steuern der FM 353 Einzeleinstellungen (im Anwen-
der-DB ab Adr. 40) und Einzelkommandos (im Anwender-DB ab Adr. 42)
nötig. Diese sind mit Schreibaufträgen (Systemdaten) zu übertragen.
Einzeleinstellungen Einzelkommandos
Längenmessung Maschinendaten aktivieren
fliegendes Messen Restweg löschen
Referenzpunkt nachtriggern automatischer Satzrücklauf
Freigabeeingang abschalten automatischer Satzvorlauf
Software-Endlagenüberwachung abschalten | Restart
Drehüberwachung Istwert setzen rückgängig
Reglerfreigabe
parkende Achse
Simulation
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-11
Programmieren der FM 353
Fehlerbehand-
lung
6-12
Rückmeldesignale [BF/FS] und [DF] (Sammelfehlermeldungen)
Fehlerspezifikation im Anwenderprogramm (falls nötig)
Auslesen des DS 162 (bei BF/FS) bzw. Auslesen des DS 163 (bei DF)
siehe unter Anwendungsbeispiele Beispiel 2
Fehlerquittierung
Setzen/Löschen des Steuersignales [BFQ/FSQ]
bzw.
bei Meldung [ОЕ] — Schreiben eines neuen Schreibauftrages
In der nachfolgenden Tabelle sind йе Steuer- und Rückmeldesignale in
deutsch und englisch erklärt.
Tabelle 6-3 Steuer-/Rückmeldesignale
Steuersignale
MODE Betriebsartenparameter
PARAMETER | Geschwindigkeitsstufen 1, 2
Spannunssstufen 1, 2
Schrittmaßauswahl 1...100, 254
MODE Betriebsart: Codierung:
Tippen 01
Steuern 02
Referenzpunktfahrt 03
Schrittmaßfahrt relativ 04
MDI 06
Automatik >
Automatik Einzelsatz
рк аа
т Ton Tomm _
э [тє Бе
ми [име [иии ——————
вс мокко freme
so Ion een ooo
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-3 Steuer-/Rückmeldesignale, Fortsetzung
мю ата ааган ree
e fom [шеме _
T-L
PEH
FR+
FR-
ME
SYN
DF
WFG
6.3 FC ВО СОМ (FC З) – Leseaufträge zyklisch bearbeiten
Aufgabe Mit dem FC RD_COM führen Sie Leseaufträge aus. Dazu rufen Sie den
ЕС RD_COM im OB 1-Zyklus einmal auf.
Der letzte Leseauftrag muß abgearbeitet sein, d. h. im Anwender-DB ist
JOB_RD.NO (Datenbyte DBB2) gelöscht und das Lesestatusbit
JOB_RD.DONE gesetzt.
Einen neuen Leseauftrag stoßen Sie an, indem Sıe die entsprechende Le-
seauftrag-Nr. in JOB_RD.NO eintragen.
Den FC RD_COM binden Sie nicht in Ihr Anwenderprogramm ein, wenn Sie
keine Leseaufträge bearbeiten.
Der FC führt die folgende Aktion durch:
Ausführen des Leseauftrages (JOB_RD) aus dem Anwender-DB mit übertra-
gen der zugehörigen Daten in den Anwender-DB und anzeigen des Leseauf-
tragstatus.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-13
Programmieren der FM 353
Aufrufmöglich- Aufruf in KOP-Darstellung Aufruf in AWL-Darstellung
keiten (Kontaktplan) (Anweisunssliste)
CALL RD_COM(
Beschreibung der Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter dieses FCs.
Parameter
Datentyp | P-Typ Bedeutung
RET_VAL Returncode des SFC 59 “ВЮ ВЕС”
Parametertypen: E = Eingangsparameter, A = Ausgangssparameter
Funktionsweise Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die Struktur des
Anwender-DBs finden Sie in der Bibliothek FMSTSVLI im Datentyp
UDT 1. Sie benötigen einen Anwender-DB, der Einträge zum Adressieren
der FM 353 und die Daten für die einzelnen Funktionen der FM 353 enthält.
Die DB-Nummer wird beim Aufruf des FCs mit dem Parameter DB_NO
übergeben.
Was muß der Anwender tun? Was tut der
Anwenderprogramm Anwender-DB FC 3?
Schreibauftr.-Nr.
Status des FC 2
entspr. Auftr.-Nr.
Leseauftr.-Nr. Abfragen/Löschen
Status auswerten -
Status des FC 3 Setzen/Löschen
2. В. Leseauftrag möglich |
Steuersignale
Rückmeldesignale
Systemdaten —
Daten/Werte für
Schreibaufträge
Systemdaten Systemdaten — Systemdaten It.
3. EE Daten/Werte von === Auftrags-Nr. von
der FM 353 zu- der FM eintragen
rückgemeldet
6-14 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Folgende Leseaufträge (JOB_RD.NO) sind bekannt:
In der nachfolgenden Tabelle bedeuten:
Betriebsart: T — Tippen
SIE — Steuern
REF — Referenzpunktfahrt
SM — Schrittmaßfahrt relativ
MDI — MDI (Manual Data Input)
A/AE - Automatik/Automatik Einzelsatz
КЕ
саска си си p Ту Ts Ts Ts [+ [з
ОР DAT - Grundbetriebsdaten 102 |1980 |х |х [х Ix|x [х |931.
pomene ИЕТ I Г [‹_
т wenes [ыш [эю I I I I IR
cn т наалат [жоу | I | | [‹ ран
swommen o [жо ү | _
о Daten werden angenommen und erst in der entsprechenden BA bearbeitet.
x Daten werden angenommen bzw. bearbeitet.
— Daten werden mit Fehlermeldung (siehe Fehlerbearbeitung Tabelle 11-8 КІ.4/Ҹ. 1) abgewiesen.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-15
Programmieren der FM 353
Leseauftragstatus Der Status eines Leseauftrag wird im Anwender-DB (Datenbyte DBB3) an-
gezeigt.
Bit im JOB_RD Bedeutung
(DBX3.)
.BUSY, 0 = 1, Leseauftrag läuft
Dieses Bit wird vom FC КЮ СОМ gesetzt, sobald er einen Leseauftrag bearbeitet
(JOB_RD.NO > 0 und JOB_RD.IMBOSS = 0)
Dieses Ви wird vom ЕС КЮ СОМ gelöscht, sobald der Leseauftrag beendet ist
(JOB_RD.NO = 0).
= 1, Leseauftrag beendet
Dieses Bit wird vom ЕС КЮ СОМ gesetzt, sobald er einen Leseauftrag beendet hat
(auch mit Fehler und unbekanntem Auftrag)
Dieses Bit wird vom ЕС КЮ СОМ gelöscht, wenn ein neuer Leseauftrag beginnt. Sie
können dieses Bit selbständig löschen.
.IMPOSS, 2 = 1, Leseauftrag 7. Z. nicht möglich
Eine Leseauftragsbearbeitung ist nicht möglich:
— da die Achse nicht parametriert ist
— Кеше Betriebsart vorgewählt ist
— der Testbetrieb eingestellt ist
In diesem Fall können Sie den Leseauftrag (JOB_RD.NO) anstehen lassen oder auch
löschen. Der FC RD_COM löscht das Bit, wenn alle oben genannten Bedingungen
erfüllt sind.
.UNKNOWN, 3 = 1, Leseauftrag unbekannt
Der von Ihnen angegebene Leseauftrag (JOB_RD.NO) liegt nicht im oben bekannten
Bereich (siehe Fehlerauswertung). Der FC RD_COM löscht dieses Bit, sobald
JOB_RD.NO eine erlaubte Nummer enthält. Die unbekannte Nummer bleibt solange
erhalten.
Fehlerauswertung Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) an.
Mögliche Fehler sind:
e unbekannter Schreibauftrag (siehe JOB_RD.UNKNOWN)
e Datenübertragungsfehler bei der Datenübertragung mit dem SFC 59
“RD_REC”. Der Fehler wird am Ausgangsparameter RET_VAL zur
Verfügung gestellt (siehe Referenzhandbuch Systemsoftware für
57-300/400; System- und Standardfunktionen).
6-16 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel für FC RD_COM.
AWL Erläuterung
О рв PM. JOB_RD.BUSY; // Leseauftrag läuft
О DB_FM. JOB_RD.IMPOSS; // Leseauftragsbearbg. nicht möglich
SPB DARD; // Sprung zum Aufruf
L B#16#66; // Leseauftr. 102 für Grundbetriebsdaten
T DB_FM.JOB_RD.NO; // Ablage in das Auftragsfach
DARD: CALL RD_COM ( // ЕС Daten lesen aufrufen
DB_NO = w#16#1, // DB-Nummer
RET_VAL = FEHLERCODE_LESEN) // Returnwert
UN BIE; // Binärergebnis
S FEHLER_LESEFKT; // Fehler bei der Initialisierung
6.4 Diagnoseinformationen lesen
Übersicht Mit dem FC DIAG_RD (FC 4) bzw. FC DIAG_INF (ЕС 6) lesen Sie die
Diagnosealarmdaten in den Anwender-DB.
FC 4 und FC 6 sind entsprechend der Anwendung nur alternativ zu verwen-
den.
6.4.1 FC DIAG_RD (FC 4) - Diagnosealarmdaten im OB 82 lesen
Aufgabe Der Aufruf des FC DIAG_RD ist nur im Alarm-OB 82 erlaubt.
Er kann erst mit den entsprechenden S7-300-CPU-Ständen siehe Kompatibi-
litätsliste Tab. 1-1 eingesetzt werden.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-17
Programmieren der FM 353
Aufrufmöglich-
keiten
Beschreibung der
Parameter
Funktionsweise
Fehlerauswertung
6-18
Aufruf in KOP-Darstellung Aufruf in AWL-Darstellung
(Kontaktplan) (Anweisungsliste)
FC DIAG RD CALL DIAG_RD(
DB_NO
— _ RET_VAL
IN_DIAG IN_DIAG
Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen йе Parameter des FC DIAG_RD.
Datentyp | P-Typ Bedeutung
RET_VAL эт анача |Returneode des SFC 59RD_REC | des SFC 59 RD_REC
IN_DIAG | BOOL Anstoß zum Lesen der Diagnosedaten, wird nach
Ausführung von FC 4 gelöscht.
Parametertypen: E = Eingangsparameter, A = Ausgangsparameter,
E/A = Durchgangsparameter (Anstoßparameter)
Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die DB-Nr. wird
bei Aufruf der Funktion mit dem Parameter DB_NO übergeben.
Das Lesen der Diagnosealarmdaten DIAGNOSTIC_INT_INFO (im Anwend-
er-DB ab Adr. 72) wird gestartet, indem Sie den Durchgangsparameter
IN_DIAG auf Eins setzen. Der Parameter wird vom FC nach Erfüllung des
Auftrags wieder zurückgesetzt.
Während der Auftrag läuft bleibt der Durchgangsparameter gesetzt. Die
Übertragung der Daten ist beendet, wenn der Durchgangsparameter
zurückgesetzt ist (IN_DIAG = FALSE).
Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) an.
Mögliche Fehler sind:
Datenübertragungsfehler bei der Datenübertragung mit dem SFC 59
“Кр КЕС”. Der Fehler wird am Ausgangsparameter RET_VAL zur
Verfügung gestellt (siehe Referenzhandbuch Systemsoftware für 5 7-300/400;
System- und Standardfunktionen).
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Diagnosedaten
Programmieren der FM 353
Diagnosealarm
Meldung an die CPU (vorausgesetzt: Alarmmeldung aktiviert (siehe Kap. 5.2)
keinOB 82 |OB 82
az Eintrag der Diagnoseinfor- | Eintrag der Diagnoseinfor- | Aufruf
mation in den Diagnosepuf- | mation in den AW-DB ab FC 6
fer der CPU (4Byte) mit Adr. 72 mit Aufruf des FC 4
call SFC 52
CPU geht in
STOP
wenn Betriebsfehler:
(Adr. im AW-DB 80.7)
weitere Fehlerspezifikation durch Auslesen des DS 164 im OB 1
siehe unter Anwendungsbeispiele Beispiel 2
Die nachfolgende Tabelle enthält die Diagnoseinformationen DIAGNO-
STIC_INT_INFO im Anwender-DB ab Adresse 72.
Tabelle 6-4 Diagnoseinformationen
format | Bit-Nr.
взе [oo |Baerppen/Sammeirungen Gommend und gehend) |
DEE [о interner Fehler/HW-Fehler (Sammelfehler Byte 2, 3)
Jo екше
"omg?
"In ememr
ИСТЕ
а онота voran
а оннан em
ИТТ СТИ
ОО Ju втрати Veronunspumung ang eg.
ро еони
Ps frames
In LoVo
e
Ir ien
OO p mens
ef
ООО [ию Toon ie ap, neies
Оруз еш
Positionierbaugruppe ЕМ 353 für Schrittantrieb
6-19
Programmieren der FM 353
Hinweise für den Byte 0 bis 3 werden bei einem Diagnoseereignis automatisch zur CPU über-
Anwender tragen, und der Diagnose-Organisationsbaustein (OB 82) wird aufgerufen.
Der Diagnose-OB ist in das AWP aufzunehmen, sonst geht die CPU in den
Betriebszustand ”Stop”. Byte 0 enthält Sammelfehlermeldungen, die gleich-
zeitig mit den entsprechenden Meldungen im Byte 2, 3, 8 gesetzt werden.
Der Betriebsfehler (Byte 8.7) ist nochmals spezifiziert. Die Fehlernummern
stehen im Diagnosepuffer der FM 353 und im Datenbaustein der System-
Schnittstelle (DB-SS) für Anzeigezwecke zur Verfügung (siehe Kapitel 8.1).
Für eine besondere Fehlerauswertung im Anwenderprogramm stehen diese
Fehlernummern im DS 164 zur Verfügung.
Byte.Bit: 0.0
Baugruppen-
störung
Byte.Bit: 0.1
interner
Fehler
Byte.Bit: 2.1...4
Byte.Bit: 3.2...6
Byte.Bit: 0.2 Byte.Bit: 0.3
externer externer
Fehler Kanalfehler
Byte.Bit: 8.0...7
Bild 6-3 _Auswerten Diagnoseinformation
Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel für FC DIAG_RD.
im OB 82
AWL Erläuterung
S DIAG_READ; //
CALL DIAG_INF ( //
DB_NO = w#16#1, //
RET_VAL = FEHLERCODE_ LESEN, //
IN _ DIAG = DIAG _ READ); //
UN BIE; //
$ FEHLER_LESEFKT; //
6-20
Anstoß der Lesefunktion
Aufruf FC Diagnoseinformation
DB-Nummer
Returnwert
Anstoß zum Lesen
Binärergebnis
Fehler bei der Initialisierung
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
6.4.2 FC DIAG_INF (FC 6) – Diagnosealarmdaten im OB 1 lesen
Aufgabe Der Aufruf des FC DIAG_INF ist im OB 1 (bzw. auch in einer anderen zyk-
lischen Programmebene) erlaubt.
Aufrufmöglichkeit, Parameter und Fehlerauswertung siehe Kapitel 6.4.1.
Funktionsweise Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die DB-Nr. wird
bei Aufruf der Funktion mit dem Parameter DB_NO übergeben.
Das Lesen der Diagnosealarmdaten DIAGNOSTIC_INT_INFO (im An-
wender-DB ab Adr. 72) wird gestartet, indem Sie den Durchgangsparameter
IN_DIAG auf Eins setzen. Der Parameter wird vom FC nach Erfüllung des
Auftrags wieder zurückgesetzt. Der FC muß solange aufgerufen werden, bis
er den Durchgangsparameter wieder zurückgesetzt hat. Bei zentralem Einsatz
der FM 353 wird der Leseauftrag innerhalb eines einzigen Bausteinaufrufes
abgearbeitet. Bei dezentralem Einsatz der FM 353 kann die Bearbeitung des
Leseauftrag mehrere Bausteinaufrufe benötigen.
Während der Auftrag läuft bleibt der Durchgangsparameter gesetzt. Die
Übertragung der Daten ist beendet, wenn der Durchgangsparameter
zurückgesetzt ist (IN_DIAG = FALSE).
Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel für FC DIAG_INF.
im OB 1
AWL Erläuterung
U DIAG_READ; // FC-Aufruf, wenn Anstoßmerker gesetzt
SPB DIRD;
S DIAG_READ; // Anstoß der Lesefunktion
DIRD: CALL DIAG_INF( // Aufruf FC Diagnoseinformation
DB_NO = W#16#1, // DB-Nummer
RET_VAL = FEHLERCODE_LESEN, // Returnwert
IN_DIAG = DIAG_READ); // Anstoß zum Lesen
U DIAG_READ; // Sprung zum Ende, wenn Leseauftrag noch
SPB END; // nicht beendet ist
UN BIE; // Binärergebnis
S FEHLER_LESEFKT; // Fehler bei Lesefunktion
END: NOP 0;
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6.21
Programmieren der FM 353
6.5 FC MSRMENT (FC 5) — Meßwerte lesen
Aufgabe Mit dem FC MSRMENT lesen Sie die Meßwerte in den Anwender-DB (ab
Adresse 60). Der Aufruf des FC MSRMENT kann im OB 40, falls der Pro-
zeßalarm aktiviert wurde (siehe Kapitel 5.2 ) oder im OB 1 erfolgen. Der
Aufruf des FC 5 ın beiden OBs gleichzeitig ist nicht erlaubt.
Im OB 40 kann der FC 5 erst mit den entsprechenden S7-300-CPU-Ständen
siehe Kompatibilitätsliste Tab. 1-1 eingesetzt werden.
Einsatz zentral Einsatz dezentral (in Vorbereitung)
entweder Aufruf im Alarm-OB 40 Aufruf im Alarm-OB 40 nicht möglich, da die
(in Vorbereitung) oder im OB 1-Kon- | Datenübertragung von DP (dezentrale Periphe-
text пе) nicht synchron erfolgt, deshalb Aufruf im
OB 1-Kontext
Aufrufmöglich- Aufruf in KOP-Darstellung Aufruf in AWL-Darstellung
keiten (Kontaktplan) (Anweisunsgsliste)
FC MSRMENT CALL MSRMENT (
EN DB_NO
DB МО Е RET_VAL
IN_MSR IN_MSR
Beschreibung der Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter des
Parameter FC MSRMENT.
Datentyp | P-Typ Bedeutung
RET VAL Returncode des SFC 59 Вр ВЕС
Parametertypen: E = Eingangsparameter, A = Ausgangsparameter,
E/A = Durchgangsparameter (Anstoßparameter)
6.22 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Funktionsweise Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die DB-Nr. wird
bei Aufruf der Funktion mit dem Parameter DB_NO übergeben.
Das Lesen der Meßwerte MEASUREMENT_VALUES (im Anwender-DB ab
Adr. 60) wird gestartet, indem Sie den Durchgangsparameter IN_MSR auf
Eins setzen. Der Parameter wird vom FC nach Erfüllung des Auftrags wieder
zurückgesetzt. Der FC muß solange aufgerufen werden, bus er den Durch-
gangsparameter wieder zurückgesetzt hat. Bei zentralem Einsatz der FM 353
wird der Leseauftrag innerhalb eines einzigen Bausteinaufrufes abgearbeitet.
Bei dezentralem Einsatz der FM 353 kann die Bearbeitung des Leseauftrag
mehrere Bausteinaufrufe benötigen (gilt nur für Aufruf im OB ]).
Während der Auftrag läuft bleibt der Durchgangsparameter gesetzt. Die
Übertragung der Daten ist beendet, wenn der Durchgangsparameter
zurückgesetzt ist (IN_MSR = FALSE).
Fehlerauswertung Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) an.
Mögliche Fehler sind:
Datenübertragungsfehler bei der Datenübertragung mit dem SFC 59
“RD_REC”. Der Fehler wird am Ausgangsparameter RET_VAL zur
Verfügung gestellt (siehe Referenzhandbuch Systemsoftware für 5 7-300/400;
System- und Standardfunktionen).
Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel im OB 1.
im OB 1
AWL Erläuterung
U DB_FM.CHECKBACK_SIGNALS.MSR_DONE; // Rückmeldung "Messung beendet”
FP FLANKENMERKER_MESSUNG_BEENDET; // Flankenmerker für ”Messung beendet”
S "ANSTOSS_LESEFKT”; // Anstoßparameter setzen
CALL MSRMENT ( // AUFRUF FC MSRMENT
DB_NO = w#16#1,
RET_VAL = FEHLERCODE_LESEN,
IN_MSR = "ANSTOSS_LESEFKT”);
U "ANSTOSS_LESEFKT”; // Anstoßbit ist noch gesetzt
SPB NWE;
UN BIE; // Kommunikationsfehler
S FEHLER_LESEFKT; // Fehler bei Lesefunktion anzeigen
NWE: МОР 0;
Aufrufbeispiel siehe Anwendungsbeispiel 2 Kapitel 6.7
im OB 40
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6.23
Programmieren der FM 353
Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel im OB 40.
im OB 40
AWL Erläuterung
S MW_LESEN; // Auftrag setzen
CALL MSRMENT ( // AUFRUF FC für Meßwerte lesen
DB_NO := W#16#1, // DB-Nummer
RET_VAL := FEHLERCODE_LESEN, // Returnwert
IN_MSR := MW _ LESEN); // Anstoßparameter
UN BIE; // Binärergebnis
S FEHLER_LESEFKT; // Fehler bei Lesefunktion anzeigen
Hinweis
Das Aktivieren von “Messen” und die Bildung der Meßwerte ist im
Kapitel 9.3.10 beschrieben.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
6-24
Programmieren der FM 353
6.6 Anwender-Datenbaustein
Übersicht Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen den Aufbau des Anwender-DBs.
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353
fon] pow oe es _
nu Lol Ia вик mt schrinugnummer _
10 fao | Jus poor ms Ian _
и Ter wa me Tra _
12 [пз [О Tam ` wa ` ms Trraeuen _
p fas | олком [soo [выле schein unten _
pa fas Tome wa [м [men _
15 Tas Ia wa malen _
16 [пе | мое иу [poor ms [sir emersero _
[ит | |юзхелсн [soor ` ms [юше _
femme |
р em рст eme _
20 Tea Ia вик [эн een _
30 feo | [мз poo [разе een _
a fe Ier Tun [риле ee _
32 [ea | [mros [soor ms eem _
эз Ts | Tomm [poor ` rm eene
Lo TI mme |
ш [о [ [ош |ю {тю ГТЗ
(00 [о мокре мою (ию |н
nu [о [шт мою elen _
ко [roo | [wom [wor нию ренче
14. un ` +14. +140. an CH ADR | ADR DWORD | DW#16#0 | | Капајайгеѕве |
= 0 ЕСС 0 stat e _OFFS ма _— к für Kanalspezifische
Datensatznummer
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-25
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
- Anf -
кашан ne оса Variable Datentyp en Kommentar
absolut | relativ | ration wert
Steuersignale: FC MODE_WR
20.0 stat CONTROL_ STRUCT Steuersignale
SIGNALS
SEE TEST EN BOOL FALSE | Umschalten P-Bus-Schnitt-
stelle
202 2 EN 2 pm? 2 BOOL | FALSE | reserviert
жч [| лк сол Ska
ma [o Im poor mee
эз [шю Im mn ms eere
ms [os Im mn ms feere
эт [ют Ia mn ms ee _
зо [ao Io en [ms fe
au ы Im mn mm
a [aa Inn ` en ms ege _
ээ [э mn poor Trasse [кшш _
pa [aa | Leem poor (ms onome _
эз [as | [mann poor ms [ernten _
a [as | [ses mn [кїз see
эт [ar оков poor ms Dommen _
22. mn ` +2. (+20 ` © [MOE BYTE | B#16#0 | Betriebsart 00000
0 Ен 0 u == = — —_
PARAMETER
240 |+о | [OVERRIDE | OVERRIDE | BYTE | B#16#0 | Override
so al [es fore эю [шшш _
э [ш [кт Je эю jee _
тю [и [иы Jet Jam шы _
_ | ES DT Ir
| Rückmeldesignale: FC MODE-WR O O
Rückmeldesignale: FC MODE_WR
28.0 stat CHECKBACK_ STRUCT Rückmeldesignale
SIGNALS
зо [#00 | DAIN BOOL FALSE reserviert
28.1 +0.1 TST_STAT BOOL FALSE Se P-Bus-Schnitt-
stelle erfolgt
232 | 2 SEN 2 Bm 2 BOOL | FALSE | reserviert
раса ОТ ERR a 38 ее
84 lau | | DATA ERR BOOL FALSE | Datenfehler
6.26 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
эз [ms | [мезо ear mees _
e [нє Io wa | feere
эт or | [юк оо разе [шт _
wo fao Joen [soo ms [san _
э far [О [жокто wa ` ms [эзет _
эз [пз | Tamm [коо ` ms |та наван
ээ rs | Toms ua mm lee
шс шшш: 'эшв e e
235 | 5 +1. 45 DT DTRUN | воо FALSE | | Verweilzeit läuft | läuft
EZAN 6 E 6 PR ni = == мча
Е
СИЕСИИ СИИ on ` Je Tock
зо feo Joe Jun ms Joe _
pa fer | [mson Ian ms | мечны _
эз [э Ian wa ms Tome _
ээ fe [ feos Ian ms Ian _
pa fea | [ema о [nse [эме _
эз [e | [кун воо ease | пеене затне
хе fee | [ome fon mm len _
эт fer | озор wa ease [posson erena _
20 [че | [ммк feve [мю |на
зо [во | [omo poo [inse |н
эм [ө [ыза wa [мв |м
эз fe Jaen a ms [эмт _
ээ [ss Jas wa [мє feere
эм [ea | [sm воо ms (eens _
эз [ss | Jas wa ms len _
56 [ве Jaen wa разе [eeren
эл [er Jaen wa ms len _
мо [о моко |моко [нвн eee
жо [a | Tpwonns mm ` mies
me femme |
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6.27
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
- Anf -
эсе иле оса Variable Datentyp en Kommentar
absolut | relativ | ration wert
Einzeleinstellungen: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 10
40.0 stat SINGLE_ STRUCT Einzeleinstellungen
FUNCTIONS
хо Lo Lomp ` e ms eer _
01 mi Jemen [воо ms eeneg _
хз [шю 1 EE
жэ es Im poor вазь eere
oa [ы Im poor ms ene _
хз [из (eewer ms Fotz _
os [os | (men [оо [кек rare _
07 Lo Гамон en Im men _
EELER [omo poor fse feere
au Toi oma poor ms а
a [a In вдос ms eme _
хз [пэ 1 [ките poor ms | аамиин панин
aa Tre] [pos poor ms Foster
тїзє Jee
41. DE +1. #45 © | FOLLOWUP boot, FALSE | reserviert
= 6 Em 6 Ee _DIS ке FALSE SW-Endlagenüberwachung
abschalten
Einzelkomandos: ЕС МОРЕ МК, Auftrags-Nr. 11
42.0 stat SINGLE_ STRUCT Einzelkommandos
COMMANDS
alaj [кз ee
эз [e | [em poor fise feere
e pe Immo poor fise feere
pa [o | [omoa poor fise em _
es pe атов poor fise а
es [os | [oms froo [inse [eere _
er [or Immo poor ms eem
зо [ao | [vomas [оо ma mes _
э Toi ms en ms fewer _
эз [пз 1 [em e [parse romaer san `
эз ms 1 [sems In [кчзк [шотын _
o [a [ [oma In [мз jee _
6.28 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
эз [ms | [их о [из кш _
зе [пе | [arme воо [їзє ынена аана _
эт [пит [ып a ms len _
| О mmer |
Nullpunktverschiebung: ЕС MODE_WR, Auftrags-Nr. 12
ZERO_OFFSET ІМТ Nullpunktverschiebung
Istwert setzen: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 13
48.0 48.0 stat SETTING_ DINT L#0 Istwert setzen
ACT_VALUE
fliegendes Istwert setzen: ЕС МОРЕ ҰК, Auftrags-Nr. 14
52.0 52.0 stat FLYING_SET- DINT L#0 fliegendes Istwert setzen
TING_ACT_VA-
LUE
Bezugspunkt setzen: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 21
56.0 56.0 stat SETTING_REFE- | DINT L#0 Bezugspunkt setzen
RENCE_PIONT
Meßwerte: FC MSRMENT
stat MEASURE- STRUCT Meßwerte
MENT_VALUES
BEGIN_VALUE | DINT Anfangswert bzw. fliegender
Meßwert
mn 0 +4. än | END_VALUE | _VALUE DNT o | Ian [Endwert |
=. 0 си 0 — Ei ЭШ м
VALUE
Diagnosealarmdaten: FC DIAG_RD/FC DIAG_INF
72.0 stat DIAGNOSTIC_ STRUCT Diagnosealarmdaten
— i _INFO
mon ` 0 oun 0 pm | BYTE | Bailen ` geren Diagnose-
mo [жо | Terme [тк Tann
жо [чо | [ere mm эю Кыз _
то [so | [sves [ove om [ime норо каа
mo feo | ferme [ove эю [mman _
mo Ira [ [ere [ore oe eme _
so [oo Io [ovm [eno
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
6-29
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
юз [mo Tam ec "mies _
50 [шо | [een fere lee _
мо [то [| вк [мю [emn
so [то [виз к вивне
Te TI Te |
Sollwert für Schrittmaß: ЕС MODE_WR, Auftrags-Nr. 3
Geschwindigkeitsstufe 1 und 2: FC МОРЕ ҰК, Auftrags-Nr. 1
Too Tea Гаа [тт [ Тантананы тас
980 [шо ушат Toworn [pwa [asenadas _
930 [o | um owon ` mmer? _
[= [| [|с | И
Frequenzstufe 1 und 2: ЕС МОРЕ МК, Auftrags-Nr. 2
ИИИ ЕИ Го ВИСТЕ
жо [oo | ален [pwo [оу [mama _
120 [+40 | fonva "mer ` "moere? _
[= Teer |
MDI-Satz: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 6
О [= [ш mer [икт [ Тан _
о [шо | ав Tore p [rien _
шю [ио [ты am Tamm | _
Tal ein Im [мє [бшмше _
кат [э осам poo [кїз eoe
вз [ез | pe воо [зк еч
СИЕСИИ СЕИ СИ НИСИ
æa [ea | In poo ms oa _
ons [юз [ Tomas вдос [юз [menden _
Mono [юв [ Tomas Toon [їзє [menen _
r [ют aen Im [м кее _
100 [зо [ [уш Im [и Soe _
10a [эт Im oor mt амнын
1002 [e (zm [воо [мє toen? _
1003 [эз (um [оо mat tan? _
wa [ea пва Im mt jee
өз [эз 1 [omas Toon равен
бв [зв | [изе aa mem
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
or [эт | [юз Sa "mees _
moo [нче | Tam fere em |©лмюмейбе!
mo fso | ала [вик ma Jerarezcpes?
mo [о [ [св үк [эю lee _
зо [то Tee em melen _
Bee [eu ш» = С 222—3
180 ` 0 +12. +20 У VAN. DNT o Lan [Wert | Wert der Geschwindigkeit | | Wert der Geschwindigkeit |
ск 0 СЕ 0 M_ ZZ _ VAL ZZ M-Funktions-Nr. der
Gruppe 1
123.0 +17.0 М 2 VAL ВҮТЕ В#16#0 M-Funktions-Nr. der
Gruppe 2
124.0 +18.0 М 2 VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der
Gruppe 3
ES 0 +90 0 | ВҮТЕІ9 O| BYTE | Beien | reserviert
Fr el] a END_STRUCT DE
Parameter/Daten ändern: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 8
[= [ш [икс [тшт "Soco _
ко [шо | [мите [ют [в mm
ото [чо | nam [ют эю ëm _
зо [жо [| [мис [orm am en
зо [зо | [мю fore эш |а
зо [чо Tan [юк [эю Seng _
ио [о Im Joe
эю feo [къ | o _
мю ню
ао тано oo
em ню
мо [жю ню _
эю [шо [втш [юр _
зо [эю Immo
зо [жо [тз [эр _
шо [рю fee ee
шо [жо [вт [эю EEE
o fao Immo
зо fa [кт oe
но [жю [вт [юр И
mso [о [эт [| e _
Positionierbaugruppe ЕМ 353 für Schrittantrieb 6-31
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
о [ою [тю | _
эю fao Im TI ml
so [эю Im TI ml
mo [жо Im IL Fam ПИ
ai TI mec I
digitale Ein-/Ausgänge: ЕС MODE_WR, Auftrags-Nr. 15/ЕС КЮ СОМ, Auftrags-Nr. 101
[=з [ш рю [шт etc
oo орао воо рызе Ганын внано
1501 fo Ire poo ps epes _
1502 [o | оома Im ps |а _
103 [из | [оз REES
юа [o [ fema Im [м feere
юз [юз | fems Im [и feere
1500 [os | feme |[юо [и feere
or [or | fema Im [м кее _
1510 [ro [ роле [воо [мє [шымлен _
и [ит (mm [воо mt |анын Ааа
ыз [из рола Toon [raus Ганын ано
113 [из [ роз [воо [мє oe? _
ыа [и [ыта воо [юз еч
ыз [из | Toms [poor [юз [теме _
в [ие Im [ют malen _
ыз [ит I [oma Im [юзи чн
ee mamm ү [| И
MDL Satz fliegend: ЕС MODE_WR, Auftrags-Nr. 16
О [зо [ш [их [кт ëecrei __
1520 [шо | | Terre malen
1550 [ио | [вты ГИ ЛИ ГСС
ою [eo | an Im [мє Spee) _
зы fa | озан mt "ps eoe
зз [e | [þm poor [юз fee
ыз [юз | fms poor P анн
зы [e Ion poo s poren _
C Im [юз [menden _
e fes | fome o poor fose fere
пат EREECHEN
6.32 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
о [ma | [к Sa "msn _
ei [ы Ten poo ms Tome _
1552 [эз Tun воо ms Tome _
1553 [ss | Jun oo ms Tue? _
з [sa Ia wa mee _
1553 fes | Toms wa malen _
pse fee | [ыз ua malen
зл [эт Jaen a [м feeen
жо [не | Tam em mm Ieren _
это [зе | азаа ee em Jeroen? _
зо [мо Im к leen _
зо Ira Tam em (мю feere
on [жо Jam [рит a [wen eoo vene
ыо [чю [ууч [рит fee [чебен _
168.0 +16.0 M_1_VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der
Gruppe 1
169.0 +17.0 M_2_VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der
Gruppe 2
170.0 +18.0 М 3 УАІ, ВҮТЕ B#16#0 M-Funktions-Nr. der
Gruppe 3
1710 ` 0 +19.0 0 [Bye | BYE ` B#16#0 ` reserviert `
Et Кош END_STRUCT Zn
Programmanwahl: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 17
[то [ш [тозы [ют Ганн
ma [шо | (mme [к mm ponme
зо [но | [mens [к эю mme
чо Ton [moon [в Tara [emeni
зо [зо mee me mme _
Io TI mme
Anforderung Applikationsdaten: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 18
ш 176.0 REQ_APP STRUCT ШЕ Anforderung Applikationsda-
ten
во [шо | Loan form mm eene" _
то Trio [ Loan fere Tara aprio _
Ins [эю Io me [кию eene? _
mn [o | [солы fere mm mere? _
Jolie |
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
E
со
©з
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
[юз [ш [тинн [ртт [ ear
ко [oo | [mmoo.wo fer mm ронан
мо [мо | (nem [вт [эю [summe
[= IT Tess | И
ЕС MODE_WR, Auftrags-Nr. 22
Тюз [= Бин [ртт ВИИ СИ
о [шю ам [ыт In
ко [мо ee рм
эю | [| Jee mr nl
эю [ию [ом [ит In
[= IT wel [|
Grundbetriebsdaten: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 102
[зз [ш [тэт [тит [ Тонна
жо [ш Lem mer ына
эло [мо | Im Toworn [pwan [resonis _
ы [иш = ш эъ а _
2100 | +120 | ser pos mr |
a 0 a 0 СЛЕ ОЕЅТ Сни = = der aktiven Koordina-
tenverschiebung Werkzeug-
korrektur., Nullpunktverschie-
Ee
ж ше ee
200 [эю | (mme ыт a кее _
a И e] И
aktiver NC-Satz: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 103
[о [ш [тк [икт eme _
300 [oo | космо [з mm Ire _
эмо [ио (neng form [ию name
220 ао [елү a os foroen _
221 [эт [елы вдос [мє [бшмше _
222 [e | [озы вдос mt Spee? _
223 [из 1 omas воо [мз мзш _
a [ез Tun ma ms oe _
228 [res Ian Im ` ms aen _
эв [ча [ [жк СТАС
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
ют [ет | [кт ear mess _
530 [ma [ук юп ` ms Iren _
эзы fe men воо [разе um _
592 [эз [ [мок oo ms Tome _
533 [өэ [О [мэк коо ` ms [Meriones _
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538 [ве [ыз a ms [эмт _
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эмо [ке Teo ere em [runkionsndernmges
это [ио Te вк [мю |м
эю [ә Jam рт a Im
эю [шо [ум р т е [е _
246.0 +16.0 М І УАІ, ВҮТЕ B#16#0 M-Funktions-Nr. der
Gruppe 1
247.0 +17.0 М 2 _VAL ВҮТЕ B#16#0 M-Funktions-Nr. der
Gruppe 2
248.0 +18.0 М 3З _ VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der
Gruppe 3
29.0 0 +19.0 ` 0 [тома _VAL BYTE | B#16#0 | |B#16#0 | Werkzeugkorrektur-Nr. | Werkzeugkorrektur-Nr. |
maill P DJ | BE
nächster NC-Satz: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 104
С [о [ш [тюк ртт "emer _
500 [фо | оомо [к [в remm |
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Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-35
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
зз [т | [ош fsoor e [Мизи _
333 [өз | [мэ [poor at [Мишин _
зз [э Iren ` mm [юз rte _
эз [өз Jaen um am jee _
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эмо [чо | [елмы [күте [ню [einion Ne sereme
550 [зо | [олум [eve oe Sënn?
500 [жо | [езум [тє [көю |а анн ночи
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262.0 ` 0 +12. +20 У VAN. DNT o Ian | ш |
ш 0 сж 0 M_ En eg _ VAL eo on M- EEE Nr. der
Gruppe 1
267.0 +17.0 М 2 _VAL ВҮТЕ В#16#0 M-Funktions-Nr. der
Gruppe 2
268.0 +18.0 М 3 УАІ, ВҮТЕ В#16#0 M-Funktions-Nr. der
ee 3
Sel o a
Applikationsdaten: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 105
Toro [ш eo o eebe __
mo [шо | far po Tom Jee _
ma [не [те ИГ ИГТ
зо [ж | [arms [ыт ИТИИ
820 ао | [ame Ton Tom aoa _
Tee PT Jesse | И
Istwert-Satzwechsel: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 107
286.0 | 286.0 BLCK_EXT DWORD DW#16#0 | Istwert-Satzwechsel
Servicedaten: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 108
Toms [шы [изэ ртт Ге
о [шо | fourn [omr fio [remeras
эю [чо | fea Jon o ioaea _
so fao | frus mer a ee
o f [кк [эт a тшт _
306.0 +16.0 FOLL_ERR DINT L#0 Differenz zwischen Soll- und
Istposition
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
Sn as | асны — = == —
эзо [эю | nm ыт a jee _
о ават |
О [роо Tau [ут [ют ees
эю [ш [| fwon ыт fm _
эю [но [жїз [ыт In
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amer [жуз [ыт In
эю [о mam ыт a
зо [eo | fwon [ыт a
эю [эю [ mmm ыт a
о ee |
Zusatzbetriebsdaten: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 110
"e [тэп [кт ee _
zo [шо | Toma [к (эю et
3550 [ию | оа мо [в [виене `
эмо [+20 | (ue form [эю mn _
Tal ормо ore aa | Орлана ана
эмо [мо (man form ` mm emm _
3500 [зо | [сы form ` mm eme _
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эю [то | [mono fore [эю аер
жо [eo Inn mm malen _
жет [e | [unse (ut ms осна
зат а омо воо ача ача
жюз [шз [| имзо poor malen _
poa [sa | [вика Im mee _
з [rss | |ызз poor [юз eee
кон М = e
3627 ` 7 487 7 Erz _7 BOOL | FALSE | reserviert
=_ 0 н LIM_FR = — == -e Frequenz wird be-
grenzt
Positionieroaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-37
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
ala DL С
gungsumschaltung begrenzt
(3632 ` 2 (+02 ` 2 bma 2 boot, FALSE | reserviert
E p E See
жө wird az
ze [эз | [oms ma mm _
эзе [е | [oms [roor [inse [een
ээл [эт Ian poor mee _
эю [чо | [вши [вк [эю feere
жо [чю | [втш me [эю eere
Joel 1 mmer |
Parameter/Daten: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 114
Tran [ш [экз [тит | Гана
эко [шо Im [кт mmm
жо [чо | Tom mm юш [rome
жю [eo Inn fere [эю [ana _
жо [зо | [кюю вк [эю |м
это [мо | [юк [sre (эн [puea
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зо [мо | [m me вю _
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эмо [шо | Form me вю _
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эмо [шю | [тыз me a И
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эмо faso Jomes mm om
эко [чю | Im me Tamm | _
эко [шю Jomes me Tamm | _
эмо [ую [ Im om mm
эко [эю [ mmm me me
6-38 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
зо [ию | [шт er "me
жол [я б e
Lal mn [|
[оо Ts [от [рт Seet `
za [шо | Jaen wa mm Tase _
эю [ш Jaen wa ma [юке _
эюз [02 | femea воо ms Tasen _
эюз [юз Ian [коо me ees
жер с = == _
3905 | 5 +05 ` a BITC5S | 3 BOOL | FALSE | | Schrittmaß übertragen | | Schrittmaß übertragen |
= 6 a e BITC_6 === = Geschwindigkeitsstufen über-
tragen
390.7 ял | ВІТС 7 BOOL FALSE Frequenzstufen übertragen
391.0 сонии ВІТС 8 BOOL FALSE MDI-Satz fliegend übertragen
3911 | 1 (во | _9 BOOL | FALSE | Istwert setzen übertragen | setzen Istwert setzen übertragen |
SH 2 fm ВІТС 10 ШЫ ~ Nullpunktverschiebung über-
tragen
391.3 яз | ВЇТС_11 BOOL FALSE reserviert
391.6 6 | BITC 14 BOOL FALSE | Datenfehler
391.7 чл | ВЇТС_15 BOOL FALSE |Bedien-/Fahrfehler
398.0 1398.0 эш | INC_NO BYTE B#16#0
3990 [399.0 RESERV 3 BYTE B#16#0
400.0 |4000 РІСТ NO WORD W#16#0
402.0 |4020 KEY CODE WORD W#16#0
404.0 |4040 RESERV 4 WORD W#16#0
ЕЖ 406.0 ОР МОРЕ STRUCT Н BA-Anwahl
406.1 л | ВЇТА_1 BOOL FALSE | Referenzpunktfahrt
406.2 02 BITA 2 BOOL FALSE | Schrittmaßfahrt rel.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-39
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 353, Fortsetzung
“ы [ют | [ют [poor ризвони _
эз ms Im poor ms men _
же [нє Im mn mm
(won [ют [зл poor [юм аа
хо [по Ian poor ms _
жэ [и [вэ mn ms eere
хз [аз | Tom [roor [юз тте _
эз [яз | fem foor [inse тше _
хз Tea [ Tome a ee _
хз [яз | [хз воо [inse тте _
хе [чє Jann Toon ar aen _
хт [ат Tune mt ` at Dienst an _
вәт
6-40 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
6.7 Anwendungsbeispiele
Beispiel 1 siehe STEP 7 Anwendungsbeispiele FMSTSVEX\EXAMPLEI
Zum Ausführen des Beispieles werden zusätzlich zu den Technologiefunktio-
nen folgende Bausteine benötigt:
e DB 1 (Anwender-DB), FC 100 (Aufrufbeispiel)
e ОВ І (Zyklus) und OB 100 (Neustart)
Folgende Betriebsarten werden im Beispiel 1 unterstützt:
e Tippen
e Referenzpunktfahrt
e MDI-Satz
Desweiteren werden die dazugehörigen Daten automatisch nach Netz EIN
oder beim Übergang der CPU von STOP nach RUN an die FM übertragen
(Geschwindigkeitsstufen, MDI-Satz, Einzeleinstellungen). Durch Setzen des
entsprechenden Schreibmerkers (M17.4 bis M17.6) können diese Daten
erneut übertragen werden.
Im OB 100 sind einige Voreinstellungen für Geschwindigkeitsstufen,
MDI-Satz, Einzeleinstellungen (Reglerfreigabe, Simulation), Betriebsart
(beim Start ist die Betriebsart Tippen aktiv), Betriebsartenparameter und
Override vorgenommen, die aber je nach Anwendung geändert werden
können.
Tabelle 6-6 Merker Anwendungsbeispiel 1
MB18 Betriebsart (codiert)
МВ19 Override
M17.4 Geschwindigkeitsstufen übertragen
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-41
Programmieren der FM 353
Beispiel 2
6-42
siehe STEP 7 Anwendungsbeispiele FMSTSVEX\EXAMPLE2
Zum Ausführen des Beispieles werden zusätzlich zu den Technologiefunktio-
nen folgende Bausteine benötigt:
e DB 1 (Anwender-DB), FC 100 (Aufrufbeispiel),
e ОВ 1 (Zyklus), OB 40 (Prozeßalarm), OB 82 (Diagnosealarm) und
OB 100 (Neustart).
Folgende Betriebsarten werden ım Beispiel unterstützt:
e Tippen
e Referenzpunktfahrt
e MDI-Satz
e Automatik
Desweiteren werden die dazugehörigen Daten nach Setzen der entsprechen-
den Schreibmerker geschrieben (Geschwindigkeitsstufen, MI Satz,
Einzeleinstellungen, Einzelkommandos und Programmanwahl). Erfolgt keine
Bedienung der Schreibauftragsmerker (M17.4 bis M17.7), dann werden nur
Steuer-/Rückmeldesignale übertragen.
Ist der Merker “DATEN LESEN“ (M17.3) gesetzt, dann werden Daten
gelesen (Grundbetriebsdaten).
Ein Diagnosealarm kann durch Setzen des Merkers “RESTART” (M 17.0)
quittiert werden.
Für die spezielle Fehlerauswertung ist am Ende des FC 100 ein Beispiel zum
Aufruf des Datensatzes 162 (Fehlerauswertung von Bedien-/Fahrfehler)
aufgeführt. Analog ist der Datensatz 163 (Fehlerauswertung von Datenfehler)
und der Datensatz 164 (Fehlerauswertung von Betriebsfehler) aufzurufen.
Im OB 100 sind einige Voreinstellungen für Geschwindigkeitsstufen, MDI-
Satz, Reglerfreigabe, Einzeleinstellungen (Reglerfreigabe, Simulation),
Betriebsart (beim Start ist die Betriebsart Tippen aktıv), Betriebsarten-
parameter und Override (100 %) vorgenommen, die je nach Anwendung auch
geändert werden können.
Tabelle 6-7 Merker Anwendungsbeispiel 2
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
Tabelle 6-7 Merker Anwendungsbeispiel 2, Fortsetzung
verwendete EINGANGS-Merker verwendete AUSGANGS-Merker
M17.3 Daten lesen М21.3 Fahren Minus
M17.4 Geschwindigkeitsstufen M21.4 Fahren Plus
übertragen
M17.5 MDI-Satz übertragen M21.5 nicht verwendet
Aufrufbeispiel für den DS 162
Der Aufruf für die Datensätze 163 und 164 ist analog dem Aufruf des DS 162
zu programmieren.
AWL Erläuterung
VAR_ TEMP
R_DS162 ` BOOL; // Hilfsbit für Datensatz
REO ` BOOL; // Parameter für SFC 59
IOID : BYTE; //
LADDR : WORD; //
RECNUM : BYTE; //
DSNR : BYTE; //
BUSY : BOOL; //
END УАК
BEGIN
NETWORK // Netzwerk
TITLE = DS162 LESEN
UN DB_FM.CHECKBACK_SIGNALS.OT_ERR; // DS162 nur lesen, wenn Bedienfehler
SPB NW5E; // sonst Sprung zum Netzwerk-Ende
U R_DS162; // ist Leseauftrag bereits aktiv,
SPB D162; // Sprung zum Aufruf
INIl: L 162; // absolute Datensatznummer
T DSNR;
S R_DS162; // Leseauftrag setzen
D162: CALL SFC 59 ( // Bedien-/Fahrfehler-Nr. lesen (DS162)
REO := TRUE, // Request
IOID := B#16#54, // IOID
LADDR := рв1.рви12, // Moduladresse
RECNUM := DSNR, // Datensatznummer
RECORD := P#M30.0 BYTE 4, // Pointer (Fehler-Nr. in Merkerw. 30)
BUSY := BUSY, // Busy
RET_VAL := FEHLERCODE_LESEN); // Returnwert
UN BUSY; // wenn Leseauftrag abgeschlossen,
R R_DS162; // Rücksetzen Leseauftrag DS162
UN BIE; // Binärergebnis
S FEHLER_LESEFKT; // Fehler Lesefunktion anzeigen
NWS5E: NOP 0;
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
6-43
Programmieren der FM 353
Beispiel 3 siehe STEP 7 Anwendungsbeispiele FMSTSVEX\EXAMPLE3
Zum Ausführen des Beispieles werden zusätzlich zu den Technologiefunktio-
nen folgende Bausteine benötigt:
e DB 1 (Anwender-DB), FC 100 (Aufrufbeispiel),
e ОВ 1 (Zyklus), ОВ 100 (Neustart).
Beim Setzen des Merkers M 16.0 (P-Bus-Schnittstelle umschalten) wird der
Auftrag mittels Steuersignale zur FM übertragen. Ist der Merker М20.0
gesetzt, so wurde der Auftrag in der FM erfolgreich ausgeführt. Nun kann der
Anwender mit dem Tool “FM 353 parametrieren” die FM in Betrieb nehmen,
testen und optimieren.
Tabelle 6-8 Merker Anwendungsbeispiel 3
verwendete EINGANGS-Merker verwendete AUSGANGS-Merker
M16.0 Umschalten P-Bus-Schnittstelle
auf “Inbetriebnahme” erfolgt
6-44 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Programmieren der FM 353
6.8 Technische Daten
Speicherbelegung Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Speicherbele-
gung der FCs.
Tabelle 6-9 Speicherbelegung der FCs
Nr. FC Baustein in MC7-Code in Lokaldaten in
Byte Byte Byte
« [шек [ж e _
Bearbeitungszei- Folgende durchschnittliche Bearbeitungszeiten der FCs wurden mit einer
ten CPU 314 gemessen. Die angegebenen Zeiten sind gerundet:
Tabelle 6-10 DBearbeitungszeiten der FCs
Übertragung Zyklus 1 | Zyklus 2 | Zyklus 3
MODE_WR Steuer-/Rückmeldesignale 1,3 ms
ohne Daten (Auftrag = 0)
schreiben
Steuer-/Rückmeldesignale 1,3 ms 3,0 ms 1,3 ms
mit Daten (Auftrag > 1)
schreiben
DIAG_RD Prozeß- und Diagnosealarm- | 3,0 ms
MSRMENT daten lesen
DIAG_INF
Hinweis
Bei dezentralen Einsatz (in Vorbereitung) ist eine Erhöhung der Zyklenan-
zahl möglich.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 6-45
In Betrieb nehmen der FM 353
Übersicht In diesem Kapitel lernen Sie die Test-und Inbetriebnahmeoberfläche kennen
und finden Sie Checklisten zur Inbetriebnahme der Positionierbaugruppe. Die
Checklisten ermöglichen Ihnen
e das Überprüfen aller Schritte bis zum Betrieb der Baugruppe.
e ein Fehlverhalten der Baugruppe im Betrieb zu vermeiden.
Sie werden bei der Inbetriebnahme der Maschinenachse angeleitet.
Einbauen und Verdrahten
Anfangswerte für Test und Optimierung
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 74
In Betrieb nehmen der FM 353
7.1 Einbauen und Verdrahten
Informationen zum Informationen zum Einbauen finden Sie:
EINDAUEN e Indiesem Handbuch Kapitel 3
e Im Installationshandbuch Auromatisierungssystem 57-300; Aufbauen
Informationen zum Informationen zum Verdrahten finden Sie:
теве e Indiesem Handbuch Kap. 4
• Im Installationshandbuch Auromatisierungssystem 57-300; Aufbauen
Checkliste Nachstehende Checkliste hilft Ihnen, wichtige Arbeitsschritte beim Einbauen
und Parametrieren der Positionierbaugruppe FM 353 zu überprüfen.
Tabelle 7-1 Ckeckliste zum Einbauen und Verdrahten
Steckplätze Stecken Sie die Baugruppe in einen der entsprechenden Steckplätze ein. ВХ
2 Schirmung Kontrollieren Sie die Schirmung der Positionierbaugruppe FM 353!
e Um eine ordnungsgemäße Schirmung zu gewährleisten, muß die Bau-
gruppe auf der Schiene festgeschraubt sein.
Die Schirme für abgeschirmten Leitungen für die digitalen Ein-/Aus-
gänge müssen auf das Schirmanschlußelement aufgelegt sein.
Der Schirm des Kabels zum Antrieb soll auf der Antriebsseite nicht geer-
det sein.
3 Endschalter Überprüfen Sie die Endschalter Anfang/Ende. Die Anschlüsse der Endschal-
ter müssen mit dem Leistungsteil verbunden sein. Eine Verbindung der End-
schalter Anfang/Ende mit den digitalen Eingängen ist nicht zulässig.
Parametrieren Beachten Sie, daß der Aufbau der Positionierbaugruppe FM 353 mit der
Parametrierung abgestimmt ist. Überprüfen Sie insbesondere, ob die Verdrah-
tung der digitalen Ein-/Ausgänge mit den Maschinendaten übereinstimmt.
7.0 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
7.2 Anfangswerte für Test und Optimierung
Informationen zum Informationen zum Parametrieren finden Sie:
гате e [п diesem Handbuch Kap. 5
e In дег Integrierten Hilfe von "EM 353 parametrieren”
Übersicht Folgendes Übersichtsbild wird Ihnen in “FM 353 parametrieren” angeboten:
E Übersicht В
Anpassung der Mur für die Betriebs- Миг für die Betriebsart Automatik
FM ап die Achse art Schrttmaßfahrt
SEN С WK YP
Parameteren der К оше
"= AE 5н э ЩЫ LA
Werkzeug- Yerfahr-
korektunwerte programme
Farametnerdaten =
eingegeben? —+ Daten zur FM übertragen. ... |
132.245mm
Maschmendalen Schrittmaße
Е und Inbetrieb-
nahme дег EM Rel R-|
Inbetriebnahme Fehleranzeige Semicedaten
ЕМ ıst parametnert und getestet
Daten alz SDB
sichern? SDB erstellen |
Wd für den Baugruppentausch ohne PG benatigt
Bild 7-1 Übersichtsbild für die Parametrierung und Inbetriebnahme
Über das Menü Ansicht > Übersicht können Sie dieses Bild während der
Parametrierung immer wieder anwählen.
Der DB-MD wird beim Schreiben auf die FM 353 bezüglich Eingabegrenzen
der einzelnen Werte und Abhängigkeiten untereinander geprüft. Nur bei
Zulässigkeit aller Werte erfolgt die remanente Speicherung, andernfalls erfol-
gen über die MPI Datenfehlermeldungen. Ein fehlerhafter DB bleibt über
Netz-AUS hinweg nicht erhalten.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
Checkliste
Trotz der genannten Annahmeprüfung liegt die Verantwortung der Richtig-
keit aller Maschinendaten beim Anwender der Baugruppe. Es ist deshalb rat-
sam, die Inbetriebnahme nach folgender Checkliste durchzuführen.
Tabelle 7-2 Ckeckliste zum Parametrieren
Maschinendaten
|
Werkzeugkorrek-
turdaten
Anfangsbelegung der Maschinendaten herstellen
Gemäß Tabelle 5-5 gliedern sich die Maschinendaten in Konfigurationsdaten
(K) und Einstelldaten (E). Die K-Daten repräsentieren die Anschaltung der
FM 353 an die Maschinenachse bzw. an das CPU-Anwenderprogramm und
müssen deshalb bei Beginn der Inbetriebnahme bereits vollständig eingerichtet
werden. Bei der Festlegung des MD13 (Anzahl Schritte pro Motorumdrehung)
wählen Sie bei Antrieben mit einstellbarer Schrittzahl diejenige aus, mit welcher
Ihre Maximalfrequenz (bei vorgesehener Maximalgeschwindigkeit der Achse)
den nächst niedrigeren Wert unter der Maximalfrequenz 200 kHz der FM 353
erreicht.
Die E-Daten sind für Veränderungen während der Inbetriebnahme vorgesehen
und dienen der Optimierung des FM 353-Verhaltens für den technologischen
Prozeß des Positionierens.
Als Anfangsbelegung sind die in Tab. 7-3 enthaltenen Werte zu empfehlen bzw.
erforderlich.
Anfangsbelegung der Maschinendaten für FM STEPDRIVE
Als Starthilfe bei der Inbetriebnahme Ihrer Maschinenachse mit FM STEP-
DRIVE und den Motoren SIMOSTEP finden Sie unter dem Verzeichnis
SIEMENS\STEP7\EXAMPLES\FM_STEP die MD-DBs für den gesteuerten
Betrieb mit:
SIMOSTEP 2 sı02_353.md
SIMOSTEP 4 5104 353.та
SIMOSTEP 6 5106 353.та
SIMOSTEP 10 5110 353.та
SIMOSTEP 15 5115 353.та
Mit diesen MD-DBs wird ein optimierter Betrieb unter den Annahmen
= IMot
= 0,1 И Mnenn
= 2.000 тіп!
erreicht. Optimieren Sie die Maschinendaten jedoch unbedingt auf die phy-
sikalischen und technologischen Gegebenheiten Ihrer Maschinenachse.
Schrittmaße werden nur für die Betriebsart ”Schrittmaßfahrt relativ” benötigt.
Für den folgenden Ablauf der Inbetriebnahme ist es zweckmäßig, einen Daten-
baustein ”Schrittmaße” (DB-SM) mit folgenden Werten einzurichten:
Wert 1 1 MSR
Wert 2 10 MSR
Wert 3 100 MSR
Wert 4 1 000 MSR
Wert 5 10 000 MSR
bei Rundachsen:
Wert 6 1 Rundachszyklus [MSR] MSR = Maßsystemraster
Werkzeugkorrekturdaten werden nur für die Betriebsarten ” Automatik”
benötigt und sind für die hier beschriebene Inbetriebnahme nicht erforderlich.
Sie werden 1. allg. erst bei der Inbetriebnahme des Anwenderprogrammes der
S7-300-CPU von Bedeutung.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
Tabelle 7-2 Ckeckliste zum Parametrieren, Fortsetzung
Verfahrprogram- | Verfahrprogramme werden nur für die Betriebsart ” Automatik” benötigt und
me sind für die hier beschriebene Inbetriebnahme nicht erforderlich. Sie werden 1.
allg. erst bei der Inbetriebnahme des Anwenderprogrammes der S7-300-CPU
von Bedeutung.
SDB > 1000 Am Ende aller Inbetriebnahmehandlungen mit der FM 353 und Ihrer An-
erzeugen lage ist ein SDB > 1 000 zu erstellen, abzuspeichern und in die CPU bzw. auf
die Memory-Card der CPU zu laden. In dem SDB > 1 000 werden alle Para-
metrierdaten (DBs) der FM 353 abgespeichert. Dieser SDB dient dazu, daß bei
einem Defekt der FM 353 ein Baugruppentausch und damit eine Parametrie-
rung ohne PG/PC erfolgen kann.
Hinweis
Das Maßsystem (MD7) muß mit dem angegebenen Maßsystem der anderen
DBs übereinstimmen.
Das Maßsystemraster (MSR) ist die kleinste Wegeinheit im jeweiligen Maß-
system.
Sollten Sie diesen Hinweis einmal nicht beachtet haben, dann gehen Sie wie
folgt vor:
1. Löschen aller Datenbausteine (die nicht mit dem Maßsystem überein-
stimmen) oder löschen des gesamten Speichers der FM 353.
2. Die übrigen Datenbausteine auf dem PG ändern.
3. Die Datenbausteine wieder neu in die FM 353 laden.
Anfangsbelegung Nachfolgend wird Ihnen gezeigt, welche Anfangsbelegung der E-Maschinen-
der MD daten für die Inbetriebnahme der Maschinenachse zu empfehlen bzw. erfor-
derlich ist.
Geben Sie auf den jeweiligen Karteikarten oder in Tabellenform die Maschi-
nendaten laut folgender Tabelle ein.
Tabelle 7-3 Anfangsbelegung der Maschinendaten
ES Т ЕМ 353 löst keine Prozeßalarme aus
-10°...+10° [MSR] vorgesehene Referenzpunktkoordinate
2 2122 | 22 —1 |—109/+109 [MSR] | +10 [MSR] Softwareendschalter inaktiv
ERR М шш sl
=т= Referenzpunktverschiebung ist zur numerischen Justage des Referenz-
punktes einzutragen
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
Tabelle 7-3 Anfangsbelegung der Maschinendaten, Fortsetzung
т е Start/Stop-Frequenz aus Betriebskennlinie siehe Kap. 7.3.2
Frequenzwert für Beschleunigungsumschaltung aus Betriebskennlinie
siehe Kap. 7.3.2
а р Maximalfrequenz aus Antriebsauslegung
Beschleunigungswerte für Hochlauf und Bremsen aus Betriebskennli-
e nie siehe Kap. 7.3.2
44
45
1) Vmax berechnen Sie sich nach folgender Beziehung:
Vmax = Гах ° 60 s/min И Spuls
(MD11 + MD12 · 2-32) [MSR/U]
Vmax [MSR/min] - MD41 [Hz] · 60 s/min > —
MD13 [Schritte/U]
7.3 Test und Optimierung
Informationen zum Nach dem Einbauen, Verdrahten und Parametrieren können Sie die Positio-
Testen und Opti- nierbaugruppe FM 353 testen und optimieren. Test und Optimierung kann mit
mieren Hilfe der Test- und Inbetriebnahmeoberfläche mit oder ohne Anwenderpro-
gramm (AWP) durchgeführt werden.
Sıe können auch einzelne Betriebsarten und Ihre Verfahrprogramme testen,
den Ablauf beobachten sowie korrigierend eingreifen.
7.6 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
Es gibt zwei Möglichkeiten die FM zu bedienen:
e CPU ist in “STOP”, Test ohne Anwenderprogramm
e CPU istin “RUN”, Test mit Anwenderprogramm
Die Schnittstelle zwischen FM und Anwenderprogramm kann beobachtet
werden. Ein Steuern von der Inbetriebnahmeoberfläche aus ist möglich,
wenn im AWP das Steuersignal [TFB] (TEST_EN) gesetzt wird. Für die-
sen Fall kann das Anwendunsgsbeispiel Beispiel 3 (siehe Kapitel 6.7) in
das AWP eingebunden werden.
Diese Oberfläche wird mit “FM 353 parametrieren” installiert. Der Aufruf
erfolgt, vorausgesetzt die FM 353 ist parametriert, dort mit dem Menü Test >
Inbetriebnahme bzw. über das Übersichtsbild.
Wenn Sie dieses Menü aufrufen, erscheint folgendes Bild:
Ik Inbetriebnahme
© Diagnosealarm © Bedien-“Fahrfehler © Datenfehler Г Längenmessung ein
Restart | Dutt | [ШЕ | Г Refpktfahren nachtrig.
Г Freigabeeingang aus
Sollwert: 10432000 тт Sw-Endschalter aus
мегі: 10452. 000 mm М Reglerfreigabe
Geschw.: 0.000 mm/min ГГ fiegendes Messen
Г Drehübersachung
Г parkende Achse
M Simulation
Eirgange Ausgänge
Eingang 0 EI Start
Eingang 1 Fos. ereicht
Eingang 2 vorwärts Start | Stop |
Eingang 3 ruckwärts R: | А+ | [её Achsfreig.
“NEUSTE
Uverrde: | ШШ Ж
Referenzpunktkoordinate: mm r r
DT Referenzpunk.tanfahrt
Referenziergeschw: mm min l
[чет setzen d emer heg..
Reterenzpunktverschiebung. |- au BzPkt setzen... ПАБЕ
Reduziergeschwundigkeit 1000000.000 mmmn Istwert туско. | MD aktiv |
Referenzpunkt-änfahrnchtung: jo Richtung + , Nullmpuls rechts - |
Fehlerfeld
Statusfeld (z. B. Istwerte, Rückmeldesignale)
Feld für betriebsartenspezifische Eingaben
Feld für die Eingabe von Werten/Einstellungen/Kommandos und Start/Stop für die Bewegung
Die Abkürzungen für die Rückmeldesignale sind im Kapitel 6.2.2 beschrieben.
Bild 7-2 _Inbetriebnahmeoberfläche (z. B. für BA ”Referenzpunktfahrt’”)
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 77
In Betrieb nehmen der FM 353
Hinweis
Zum Starten einer Bewegung wird folgende Eingabereihenfolge empfohlen:
e Betriebsart anwählen
e Simulation ein (falls Betriebsfall gewünscht)
e Reglerfreigabe
e Achsfreigabe
e Override 1...100 %
Sie bedienen die Schaltflächen ”R+” und ”R-” in der Betriebsart ”Tippen”
wie folgt:
1. ”R+” oder ”R-” mit der Maus anwählen
2. mit der Leertaste betätigen
"Start" oder "Stop" können Sie mit der Maus oder bei angewählter Schaltflä-
che mit der Leertaste betätigen.
Die digitalen Ausgänge werden im ”Stop”-Zustand der CPU nicht gesetzt.
Bei Betätigen folgender Schaltflächen werden Ihnen Dialoge angeboten:
ө [stwert setzen...
e Istwert flieg...
e BzPkt setzen...
e Nullpktver...
А Warnung
Wenn Sie die Achse direkt bewegen (ohne Simulation), sollten Sie aus Si-
cherheitsgründen für eine mögliche Hardwareabschaltung in Gefahrensitua-
tionen sorgen.
Hinweis
Wenn Sie mit der Inbetriebnahme-Oberfläche die FM 353 ım “STOP” der
CPU bedienen, dann die CPU in “RUN” schalten und anschließend іп Ihrem
AWP über [TFB] (TEST_EN) sofort wieder auf die Inbetriebnahme-Oberflä-
che (z. В. Anwendungsbeispiel З im AWP eingebunden) umschalten, dann
müssen Sie folgendes beachten:
Sie müssen in der Inbetriebnahme-Oberfläche die Betriebsart nochmals
anwählen oder die Inbetriebnahme-Oberfläche schließen und erneut
aufrufen.
7.8 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
Sıe können weitere Bilder aufrufen:
Über das Menü Test > Fehlerauswertung erscheint folgendes Bild:
E Fehlerauswertung
© Diagnosealarm © Bedien-/Fahrfehler © Datenfehler
Hestar | [ЕЕ | WA |
© Baugruppe nicht © externe Fehler
© interne (wl Fehler
© Zeitüberwachung © FEFRÜM-Fehler
© Frozeßalarm verloren © Bé Fehler
© externe Kanalfehler E Betriebsfehler
© Nullmarke fehlt
Details zur Fehlerauswertung
Diagnozealarme |
Bedien- und Fahrtehler |
D'atenfehler |
Bild 7-3 _Fehlerauswertung
Über das Menü Test > Servicedaten erscheint folgendes Bild:
Ж Serice
© Diagnosealarm © Bedien-/Fahrfehler © Datenfehler
Semicedaten
Sollwert: mm
Frequenzausgabewert |0
lztwert: mm
(есил. к Fulsausgabezähler
Differenz zwischen
Soll- und lstpositicn 0.000
Langenmessung ’Hegendes Messen
en Schalteriustäge m ВА
lstpasition ап om "Referenzpunktfahrt" 0.000
lztposition ап Ruckflarke [Тї
Längenmesswert om
lshwert bei Satzwechsel
[леп
Bild 7-4 Servicedaten
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
Checkliste Bei der Inbetriebnahme der Maschinenachse ist es erforderlich, in der Rei-
henfolge der folgenden Schritte vorzugehen. Die Schritte 1 615 5 sind stets
auszuführen, die weiteren optional den Anforderungen Ihres Anwendungs-
falls entsprechend.
Tabelle 7-4 Checkliste Inbetriebnahme der Maschinenachse
1 [Aktivierung der Maschinendaen | der Maschinendaten siehe siehe Kapitel 7.3.1 0 7 7-11 11
E ыа Auswertung der Betriebskennlinien des Schrittmo- | siehe m 13.2 Gë
tors
Жа Grundinbetriebnahme der Schrittmotorsteuerung siehe Kapitel 7.3.3 aef
а Optimierung des dynamischen Verhaltens siehe Kapitel 7.3.4 719
— Justage der Referenzpunktkoordinate siehe Kapitel 7.3.5 Git:
| 6. [Aktivierung der Schrittmotordiagnose | | Aktivierung der Schrittmotordiagnose | Schrittmotordiagnose siehe Kapitel 736000 | siehe Kapitel 736000 | 7.3.6 (7-22 | 22
БЕ Aktivierung Softwareendschalter und Losekompen- | siehe Kapitel 7.3.7 u
sation
Hinweis
Voraussetzung für das Starten einer Achse ist die Rückmeldung der Startfrei-
gabe.
Ursachen für eine fehlende Startfreigabe sind:
e ”Achsfreigabe” ist nicht gesetzt
e Stop” ist gesetzt
e "Bearbeitung läuft” ist aktiv
740 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
7.3.1 Aktivierung der Maschinendaten
Übersicht Das remanente Vorhandensein eines DB-MD wird Ihnen durch das Rückmel-
designal РАКА angezeigt. Im Hochlauf werden diese Maschinendaten auto-
matisch aktiviert. Die Baugruppe ist bezüglich der Positionierfunktionalität
betriebsfähig.
Ist beim Einschalten der Steuerung noch kein DB-MD auf der FM 353 vor-
handen, dann ist die Baugruppe nur über die MPI-Schnittstelle kommunika-
tionsfähig. Die Steuersignale werden von der FM 353 nicht bearbeitet. Mit
Übertragung eines fehlerfreien DB-MD erfolgt eine automatische Aktivie-
rung der Maschinendaten, РАКА wird gesetzt und die Steuersignale werden
bearbeitet.
Arbeitet die FM 353 mit aktivierten Maschinendaten, so können sowohl ein
neuer Datenbaustein oder einzelne Parameter geändert zur Baugruppe über-
tragen und bei Fehlerfreiheit des gesamten DB-MD über die Funktion ” Ma-
schinendaten aktivieren” wirksam gemacht werden.
Hierbei gibt es folgende Verhaltensweisen:
e Sind mm Maschinendatensatz seit der letzten Aktivierung nur E-Daten
geändert worden, so erfolgt die Aktivierung im Baugruppenzustand
"Bearbeitung läuft” = 0 ohne Unterbrechung des Servozyklusses. ”SYN”
bleibt erhalten.
e Sind mm Maschinendatensatz seit der letzten Aktivierung auch K-Daten
geändert worden, so erfolgt die Aktivierung im Baugruppenzustand
"Bearbeitung läuft” = 0 durch einen Neuanlauf des Servo wie im Hoch-
lauf der Baugruppe. Die momentane Istposition bleibt angezeigt. "SN"
wird zurückgesetzt.
e Beinhaltet der Maschinendatensatz zum Zeitpunkt der Aktivierung fehler-
hafte Daten, so erfolgt ein Abweisen der Funktion mit Fehlermeldung
”Maschinendaten nicht aktivierbar” (siehe Tabelle 11-5, КІ. 2/Nr. 21).
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 744
In Betrieb nehmen der FM 353
7.3.2 Auswertung der Betriebskennlinien des Schrittmotors
Übersicht
Vorgehensweise
Grundsätzlich ist der Schrittmotor ein hochdynamischer Antriebsmotor, der
den Sollwertvorgaben quasi schleppabstandsfrei folgen und den Übergang
zwischen Stillstand und Bewegung (und zurück) über die Start/Stop-Frequenz
mit extrem hoher Beschleunigung realisieren kann. Voraussetzung ist jedoch,
daß in jedem momentanen Bewegungsstatus das verfügbare Motordrehmo-
ment mindestens dem für die Ausführung der Bewegung erforderlichen Dreh-
moment entspricht. Im folgenden wird davon ausgegangen, daß Sie die erfor-
derlichen Drehmomente für Ihren Anwendungsfall aus der erfolgten
Antriebsauslegung kennen. Ggf. nehmen Sie von den Schrittantriebsherstel-
lern angebotenes Formel- bzw. Tabellenmaterial zu Hilfe (z. B. Positec/
Berger Lahr: ”Formeln + Berechnungen zur optimalen Anpassung eines
Schrittmotors”).
Eine optimale Gestaltung des Geschwindigkeitsprofils für die Verfahrbewe-
gung erhalten Sie bei qualitativer Ausbildung des Geschwindigkeits-Zeit-
Diagrammes nach Bild 9-7.
Die Parameter des Geschwindiskeitsprofils ermitteln Sie wie im folgenden
Parametrierungsbeispiel gezeigt aus den Betriebskennlinien Ihres eingesetz-
ten Schrittmotors. Dabei sehen Sie bitte stets eine ca. 20 %ige Drehmoment-
reserve vor.
Ermittlung des verfügbaren bzw. benötigten Drehmomentes:
Motor = Mt zer + MBeschleunigen
Ermittlung der vorliegenden Trägheitsmomente:
J Last — J extern _rotatorisch + J extern_translatorısch
J total = J Motor + J Last
Wertannahmen des Parametrierbeispiels:
Ммоюг = 5 Nm
Мү a = 0,6 Nm (Annahme: konstant bei allen Drehzahlen)
JMotor = 4kg: cm?
Ла = Ak: om
MDI3 = 500 Schritte pro Umdrehung
as = 10 kHz
weitere Vorgaben beispielsweise:
Beschleunigungswerte = Verzögerungswerte
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
Ermittlung der Maschinendaten:
М A Drehmomentenanhebung durch Boost
[Мт] к,
ме Betriebsgrenzmoment
Start/Stop
55 (Ј = 0)
pæ
п [1/min]
pæ
feg 10 000 f [Hz]
fmax
z. B. 500 Schritte/Umdrehung
pæ
n [1/min]
Bild 7-5 Betriebskennlinie des Schrittmotors
Im Ablauf der Auswertung dieser beispielhaften Betriebskennlinie nach dem
Algorithmus laut Bild 7-6, ermitteln Sie folgende Maschinendaten:
MD39 = 100 Hz Start/Stop-Frequenz
MD40 = 3 000 Hz Frequenzwert feg
MDA2 = 218 000 Hz/s Beschleunigung 1 (f < feg)
MD43 = 109 000 Hz/s Beschleunigung 2 (f > feg)
МР44 = 0 Verzögerung 1 = Beschleunigung 1
MD45 =0 Verzögerung 1 = Beschleunigung 2
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 7.43
In Betrieb nehmen der FM 353
MD39: Start/Stop-Frequenz fs;
1. Eintragen Ј sei іп J-Diagramm (z. B. З kg · cm?) 4. Eintragen Mi „<; In M-Diagramm (z. В. 0,6 Nm)
2. aus dem Schnittpunkt mit J-Kennlinie 10 festlegen 5. aus Schnittpunkt mit SS-Kennlinie #1 festlegen
(z. B. 150 Hz) (z. B. 130 Hz)
з. Fußpunkt der SS-Kennlinie nach f0 verschieben 6. Eintragen MD39 = fss = 0,8 · f1 (z. В. 104 Hz)
MD41: Maximalfrequenz fmax
1. Eintragen der Maximalfrequenz fmax bei Maximalgeschwindigkeit der Achse in das M-Diagramm (z. В. 10 000 Hz)
2. Eintragen MD41 = fmax
Ablesen des verfügbaren Motor-Drenmomentes М2 bei fmax (z. В. 1,8 Nm)
nein меде des Drehmomentes М2 тії dem Stillstands- EE ы)
Drehmoment MO des Schrittmotors: M2 << MO? Parametrierung des
Geschwindigkeitsprofils
über geknickte Rampe
Parametrierung des
Geschwindigkeitsprofils
über einfache Rampe
MD40: Frequenzwert für Beschleunigungsumschaltung feg
1. Eintragen M1 = 2 · М2 – Mu zer In M-Diagramm (z. В. З Nm)
2. Ablesen feg auf der Frequenzskala (z. B. З 000 Hz)
З. Eintragen MD40 = feg
Eintragen
MD40 = MD41
MD43 = 0
MD45 = 0
sollen Werte für Beschleunigung und Verzöge- ja
rung im Bereich f > feg identisch sein?
Beschleunigungselement für alle f...fmax
gleich setzen: Mp1 = Mp2
MD45: Verzögerung 2 а,»
Es kann z. B. nach technologischen Gesichtspunkten eine bestimmte Verzögerung |
gewünscht sein oder durch Reibmomente ein vom Beschleunigungsfall abweichendes
Moment verfügbar sein. Entweder ist MD45 analog zur Berechnungsformel für MD43 М045 = 0
zu berechnen bzw. еіп technologisch gewünschter Wert zu kontrollieren.
MD43: Beschleunigung 2 ар»
1. Beschleunigungsmoment Mp2 ermitteln (z. В. 1,2 Nm)
2. Verzögerung berechnen: 10 000 - Мь [Nm] - MD13
a [Hz/s] = (z. В. 136 418 Hz/s) | “total = JMotor + JLast
Лоа [Ко :ст2] · 2 -x Лоа = 7 kg ‘cm
3. 20% Sicherheit: арг = 0,8 a (2. В. 109 134 Hz/s)
4. Eintragen gerundeten Wert nach MD43 (z. B. 109 000 Hz/s)
Beschleunigungselement Mp1 ermittelt (z. В. 2,4 Nm)
|н [ sollen Werte für Beschleunigung und Verzöge- en
rung im Bereich f < feg identisch sein? |
| MD44: Verzögerung 1 а,
Es kann z. B. nach technologischen Gesichtspunkten eine bestimmte Verzögerung
М044 = 0 gewünscht sein oder durch Reibmomente еіп vom Beschleunigungsfall abweichendes
Moment verfügbar sein. Entweder ist MD44 analog zur Berechnungsformel für MD42
zu berechnen bzw. ein technologisch gewünschter Wert zu kontrollieren.
1. Verzögerung berechnen: а [Н2/5] = (z. B. 272 837 Hz/s)
Jtotal [kg : om? 2-1
2. 20% Sicherheit: ар = 0,8 a (2. В. 218 269 Hz/s)
3. Eintragen gerundeten Wert nach MD42 (z. B. 218 000 Hz/s)
Y ENDE
Bild 7-6 Auswertung der Betriebskennlinien
744 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
Hinweise Hinweise zu besonderen Randbedingungen:
Im obigen Beispiel ist ersichtlich, daß das Beschleunigungsmoment im
unteren Geschwindigkeitsbereich etwa den doppelten Wert gegenüber
dem bei Maximalgeschwindigkeit hat. Dies führt zu zeitoptimalen Posi-
tionierungen. Nach bestimmten technologischen Kriterien kann natürlich
die Frequenzgrenze für die Beschleunigungsumschaltung frei gewählt
werden. In diesem Fall resultiert daraus der Wert des verfügbaren Motor-
drehmoments MI bzw. Mp4 gemäß Betriebskennlinie.
Falls Ihr Schrittantrieb über die Funktion “Stromsteuerung durch Boost”
verfügt, können Sie zur Ermittlung des Beschleunigungsmomentes mit
dem angehobenen Verlauf rechnen. Ein Vorteil höheren Beschleunigungs-
vermögens ergibt sich, ersichtlich aus dem Momentenverlauf, nur im un-
teren Drehzahlbereich des Motors
(z. В. My1 = 3,4 Nm – 0,6 Nm = 2,8 Nm, Mp2 unverändert).
Folgende Einstellungen sind vorzunehmen:
— elektrischer Anschluß
— MD37 (Aktivierung der Funktion)
– MD48/49 (Überwachung der Boostdauer, siehe Kapitel 7.3.6)
Falls Ihr Schrittantrieb über die Funktion “Stromsteuerung durch PWM”
verfügt, können Sie die im Motor umgesetzte Verlustleistung und damit
die Motorerwärmung reduzieren, indem Sie infolge des nicht benötigten
Beschleunigungsmomentes für den Stillstand und für die Konstantfahr-
phasen den Motorstrom anteilig zum Lastmoment reduzieren. Ein Vorteil
niedrigerer Erwärmung bei Konstantfahrt ergibt sich, ersichtlich aus dem
Momentenverlauf, besonders im unteren Drehzahlbereich des Motors.
Folgende Einstellungen sind vorzunehmen:
elektrischer Anschluß
MD37 (Aktivierung der Funktion)
— MD50 = (Mast (fmax) ` MMotor (fmax)) : 100 % (z. В. 60 %)
— MD51 = (Miast € = 0) : MMotor (Ё = 0)) · 100 % (z.B. 12 %)
Positionierbaugruppe ЕМ 353 für Schrittantrieb
7-15
In Betrieb nehmen der FM 353
7.3.3 Grundinbetriebnahme der Schrittmotorsteuerung
Übersicht Mit Hilfe der nachfolgenden Ablaufdiagramme prüfen 51е die Antriebsan-
schaltung und die Richtigkeit der bisher festgelegten Maschinendaten. Da die
FM 353 die Schrittmotorachse ohne Meßgeber positioniert (aus regelungs-
technischer Sicht also rein gesteuert betreibt, siehe Bild 7-9) ist besonderer
Wert auf die Auswertung der Fahrbewegung zu legen. In einem ersten Test ist
zu prüfen, daß sich der Schrittmotor durch die Ansteuerung der FM 353
grundsätzlich verfahren läßt. In einem zweiten Test wird die Richtigkeit der
Positionierung überprüft. (MD-Änderungen immer mit ”MD aktivieren”
wirksam machen !)
Hinweis
MD-Anderungen immer mit ”Maschinendaten aktivieren” wirksam machen!
N Vorsicht
Vor allen auszulösenden Verfahrbewegungen ist das Vorhandensein eines
Freiraumes für die Achsbewegung in der gewünschten Fahrtrichtung zu kon-
trollieren!
Grundinbetrieb- Mit Hilfe des nachfolgenden Ablaufdiagramms können Sie die Antriebsan-
nahme schaltung kontrollieren.
746 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
Parametrierung
MD-DB auf FM 353 laden
(K-Daten nach Achskonfiguration)
(E-Daten nach Tab. 7-2 bzw. Kap. 7.3.2 eintragen)
Anwahl |
ВА = Тїрреп
Geschwindigkeitsstufe 1
OVER = 100 %
Einstellung
Maschinendaten aktivieren
Einstellung
Geschwindigkeitsstufe 1 = Vss
Geschwindigkeitsstufe 2 = Vmax
Einstellung
Reglerfreigabe = EIN
Achse starten
Richtung Plus oder Minus ‚
(mehrfach ausführen) Fahrtest mit Start/Stop-Frequenz
(freien Wegbereich beachten!)
nein
Achsbewegung erfolgt?
Richtung korrekt?
Schrittantrieb aktiv? nein
(Motor-Moment liegt vor?)
ja
Antrieb kontrollieren
MD kontrollieren: MD kontrollieren: MD kontrollieren:
MD37.9 (invertiert) MD39 MD37.0 (RFG)
MD37.17, MD37.19 MD37.16 bis MD37.19
Anwahl
BA = Tippen
Geschwindigkeitsstufe 1
Achse starten
Richtung Plus oder Minus
(mehrfach ausführen) каеп mit
(freien Wegbereich beachten!) max
nein
Achsbewegung erfolgt?
(incl. Bremsen korrekt?)
MD kontrollieren:
М042 bis MD45
MD37.16 bis MD37.19
ENDE Testablauf neu beginnen
Bild 7-7 _Grundinbetriebnahme Schrittmotorsteuerung
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 7.47
In Betrieb nehmen der FM 353
Positionieren
Mit Hilfe des nachfolgenden Ablaufdiagramms können Sie das Fahren der
Achse auf eine Zielposition kontrollieren.
Anwahl
BA = Schrittmaß relativ
Schrittmaß = 254
ОУЕН = 10 %
Einstellung
Geschwindigkeitsstufe 1 = 0,5 - Vmax
Geschwindigkeitsstufe 2 = 0,5 · Vmax
Einstellung
Bezugspunkt setzen mit Wert 0
Kontrolle des Rückmeldesignals "GN"
Einstellung
Reglerfreigabe = EIN
Einstellung
Sollwert für Schrittmaß
Achse starten
Richtung Plus oder Minus
(freien Wegbereich beachten!)
Kontrolle des Positionsistwertes mittels
externem Meßgerätes
Richtung okay?
ja
nein
Betrag okay?
ja
nein
weiterer Test gewünscht?
ja
nein
Anwahl
OVER = 1...200 %
Bild 7-8 Kontrolle des Positionierens
7-18
254 = Sollwert für Schrittmaß
Wegbetrag im freien Schrittmaß je nach
Verfahrgeschwindigkeit der Testbewegung
so groß wählen, daß im Geschwindigkeits-
profil der Testbewegung die Sollgeschwin-
digkeit erreicht wird (Vorabberechnung
oder Auswertung der Frequenzanzeige in
den Sevicedaten).
mögliche externe Meßgeräte z. B.:
e | аѕегтеВдегаї
e Linearmaßstab mit Positionsanzeige
e MeßBuhr
e ander Achse vorhandene Maßskala
Grundinbetriebnahme
ENDE wiederholen siehe Bild 7-7
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
7.3.4 Optimierung des dynamischen Verhaltens
Übersicht Die durch die FM 353 aus regelungstechnischer Sicht rein gesteuert betrie-
bene Schrittmotorachse hat folgende Struktur:
ге Motor und
ntrieb Phasenstromsteuerung Maschine
PULS Iph
Soll- Richtung Bestromungs- O Strom-
position Schrittmotor- muster-Zähler regler
steuerung
Soll-
geschwin-
digkeit
Ion - Phasenstromsollwerte der п Statorwicklungen
Bild 7-9 Struktur der Schrittmotorachse
Das dynamische Verhalten der Achse wird von maschinenbauseitigen Eigen-
schaften der Mechanik wie Reibungen, Lose, Torsionen usw. bestimmt. Die
FM 353 als Steuerbaugruppe hat sich bzgl. der Parametrierung diesen Gege-
benheiten unterzuordnen. Nach vollzogener Grundinbetriebnahme gemäß
Kapitel 7.3.3 sollte nun eine auf diese Gegebenheiten sowie auf die Techno-
logie abgestimmte Optimierung der Parametrierung erfolgen.
Für unterschiedliche technologische Anwendungsfälle werden verschiedene
Anforderungen an die Achsdynamik gestellt. Beurteilungskriterien für die
Qualität des Positioniervorganges können sein:
Beurteilungskriterien für die Qualität des Positioniervorganges können sein:
e stetiger Beschleunigungsverlauf (weiches Fahrverhalten)
e gute Gleichförmigkeit der Verfahrbewegung
(mechanische Schwingungen, Schrittmotorresonanzen!)
e kurze Positionierzeit
In den meisten Anwendungsfällen sind mehrere dieser Kriterien von Bedeu-
tung, so daß dann nur eine kompromißbehaftete Parameterwahl möglich ist.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb 7.19
In Betrieb nehmen der FM 353
Optimierung der Die qualitative Betragswahl der Parameter bei einer gewünschten Achsdyna-
Schrittmotorsteue- mik zeigt Ihnen die folgende Tabelle. In Ergänzung zu den bereits aus der
rung Grundinbetriebnahme vorbelegten Maschinendaten kommen die Zeitwerte
MD46 und MD47 hinzu. Diese Zeiten sind im wesentlichen schrittantriebs-
spezifisch notwendig und liegen in der Größenordnung weniger ms, können
aber bei Schwingneigung der Achsmechanik dazu benutzt werden, um z. В.
bei nahtlosem Übergang zwischen Beschleunigung und Verzögerung
(z. B. beim Verfahren kurzer Wege) den dabei entstehenden betragsmäßig
doppelten Beschleunigungssprung zu vermeiden bzw. die an dieser Unstetig-
keitsstelle angeregte Schwingung durch Einfügung einer Konstantfahrzeit
abklingen zu lassen.
Tabelle 7-5 Wirkung der dynamikbestimmenden MD
ШН MD39 | MD41 | мра2...45 | MD46 | мраз
Unterdrückung von sroß groß groß groß
Schwinganregungen
| kurze Positionierzeit | Positionierzeit | kurze Positionierzeit |groß ` ‚klein | ‚klein |
Auslösen von Durch folgende Inbetriebnahmehandlungen führen Sie eine Optimierung der
Testbewegungen Schrittmotorsteuerung nach Ihren Anforderungen durch. Sie sollten dabei alle
Geschwindigkeitsbereiche untersuchen, ggf. der technologisch bedeutsamsten
Geschwindigkeit das höchste Gewicht bei der Ergebnisbeurteilung zuordnen.
Lösen Sıe dazu an der zu optimierenden Achse Testbewegungen wie folgt
aus:
Anwahl
BA = Tippen
Geschwindigkeitsstufe 2
OVER = verschiedene Werte
Einstellung
Geschwindigkeitsstufe 1 = 0,1 · Vmax
Geschwindigkeitsstufe 2 = 0,5 · Vmax
Einstellung
Reglerfreigabe = EIN
Achse starten
Richtung Plus oder Minus
(freien Wegbereich beachten!)
Gleichförmigkeit der Bewegung
Beurteilung des Achsverhaltens Schwingneigung
Positionierzeit
weiterer Test gewünscht?
Bild 7-10 Testbewegungen zur Optimierung der Schrittmotorsteuerung
7.20 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
7.3.5
Achse
In Betrieb nehmen der FM 353
Justage der Referenzpunktkoordinate
Für йе eindeutige Reproduzierbarkeit der Referenzaufnahme ist Vorausset-
zung, daß der durch einen externen Nullimpuls oder das “Bestromungsmuster
Null”-Signal (siehe Kapitel 9.7.2) gebildete synchronisierende Nullimpuls
(SYND) in einem eindeutigen Abstand vom Referenzpunktschalter RPS liegt.
Empfohlen wird bei niedrigen Reduziergeschwindigkeitswerten ein Abstand
von 10 % bus 90 % des Weges einer Schrittmotorumdrehung
bzw. eines Bestromungsmusterzyklusses, für hohe Reduziergeschwindigkeits-
werte 30 % bis 60 %. Kontrollieren Sie diesen Wert nach einer ausgeführten
Referenzpunktfahrt in der Servicedatenrückmeldung (Wert Schalterjustage)
und verändern Sie bei Nichteinhaltung des geforderten Wertebereiches die
relative Lagezuordnung zwischen Nullimpulsgeber bzw. dem Schrittmotor
und dem Referenzpunktschalter entsprechend.
Beispiel: Suchrichtung positiv
SYNI
IT | RPS | |
Nullimpuls
MD12
Anzeigedatum Schalterjustage: 40 % - MD12
(für hohe Reduziergeschwindigkeiten geeignet)
Die Referenziergeschwindigkeit richten Sie nach Ihren Anforderungen so
groß wie möglich ein. Wichtig ist, daß über йе Länge des Referenzpunkt-
schalters RPS ein Abbremsen auf die Reduziergeschwindigkeit erfolgen
kann. Ist dies nicht der Fall, erfolgt ein zusätzliches Rückpositionieren auf
den RPS vor Beginn der Suchphase. Vergleichen Sie den Zyklus der aus-
geführten Verfahrbewegungen mit Kapitel 9.2.3 und optimieren Sie die Refe-
renziergeschwindigkeit (М028).
Die Justage der Referenzpunktkoordinate selbst führen Sie anschließend über
den Eintrag einer erforderlichen Referenzpunktverschiebung in den Maschi-
nendaten aus. Nach Aktivierung der MD wird die neue Referenzpunktver-
schiebung mit der nächsten Referenzpunktfahrt wirksam.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
7-21
In Betrieb nehmen der FM 353
7.36 Aktivierung der Schrittmotordiagnose
Übersicht Nach abgeschlossener Optimierung der Schrittmotorsteuerung aktivieren Sie
bei Bedarf die Schrittmotordiagnosen.
Boost Das Boostsignal wird auf seine Aktivzeit hin überwacht um den Antriebsmo-
tor vor Übererwärmung zu schützen.
Entnehmen Sie die Angaben für die maximale Boostdauer absolut und relativ
den Angaben der Schrittantriebsdokumente und tragen diese in die dafür vor-
gesehenen Maschinendaten MD48 und MD49 ein.
Bei parametrierter Boostfunktion löst die FM 353 ım Falle der zeitlichen
Überziehung der Aktivphase(n) des Boostsignals die Fehler “Boostdauer ab-
solut” bzw. “Boostdauer relativ” aus.
Prüfen Sie nach vollzogener Parametrierung die Diagnosefunktion auf ihre
Wirksamkeit durch ein geeignetes Testprogramm, bei welchem im technolo-
gischen Ablauf besonders große Anteile an Beschleunigungs- und Bremspha-
sen auftreten.
Drehüberwachung Die Aktivierung erfolgt über die Funktion Einzeleinstellung ”Drehüberwa-
chung” (Funktionsbeschreibung der Drehüberwachung siehe Kapitel 9.7.3).
Bei programmierter Funktion Drehüberwachung löst die FM 353 im Falle,
wenn der Schrittmotor der gesteuerten Bewegungsvorgabe nicht folgen kann,
den Fehler “Drehüberwachung” aus.
Prüfen Sıe die Wirksamkeit der Diagnosefunktion, indem Sie z. B. den zyk-
lischen Nullimpulsgeber elektrisch abtrennen oder das Leistungsteil des
Schrittmotors ausschalten und eine Testbewegung in einer beliebigen Be-
triebsart ausführen.
7.00 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
In Betrieb nehmen der FM 353
7.37 Aktivierung Softwareendschalter und Losekompensation
Softwareend-
schalter
Losekompensation
Verfahren Sie die Achse vorsichtig an die für den betriebsmäßigen Fall der
Maschine bestimmten Endlagen. Tragen Sie diese Positionsistwerte als Soft-
wareendschalter in die Maschinendaten MD21/MD22 ein und aktivieren Sie
diese.
Hinweis
Bei späterer Veränderung der Referenzpunktkoordinate müssen Sie die Posi-
tionswerte der Softwareendschalter neu bestimmen.
Benötigen Sie die Softwareendschalter nicht, müssen in den MD21/MD22
unbedingt die Eingabegrenzwerte -10? bzw. 10 [MSR] eingetragen sein
(Defaultwerte siehe Tabelle 5-5).
Durch Spiel an den mechanischen Übertragungselementen kann beim Posi-
tionieren mittels Schrittmotor eine Lageabweichung des zu positionierenden
Maschinenteils (z. B. Bettschlitten) auftreten. In der Regel ”fehlt” ein
Wesstück nach einer Richtungsumkehr. Dieser Losebetrag kann als Mittel-
wert an verschiedenen Achspositionen ermittelt und in den Maschinendaten-
satz eingetragen werden.
Mit Hilfe des nachfolgenden Ablaufdiagramms können Sie die Lose ermit-
teln und die Losekompensation aktivieren.
Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
7-23
In Betrieb nehmen der FM 353
Parametrierung
MD31 — Richtungsbezug der Lose
einstellen
Einstellung
Maschinendaten aktivieren
|
Einstellung
Geschwindigkeitsstufe 1 = 0,1 · Vmax
Geschwindigkeitsstufe 2 = 0,5 · Vmax
Einstellung
Reglerfreigabe = EIN
Anwahl
BA = Schrittmaß relativ
Schrittmaß = 3 DB-Schrittmaße, Wert 3 = z. B. 100 MSR
OVER = 10 %
Achse starten
Richtung gemäß MD31
|
Meßgerät am zu positionierenden `
Maschinenteil nullen Ме Ваегаї 2. В. MeBuhr oder
Lasermeßgerät
Achse starten
Richtung entgegen MD31
Ablesen des verfahrenen Weg-
betrages am Meßgerät
Losewert ermitteln: Beachten Sie: |
Lose = Schrittmaß — gemessener Weg Bei Wiederholungstest entstehen ggf. bei
UÜberkompensation negative Losewerte
[ weiterer Test zur Kontrolle bzw. Mit-
ja (___telwertbildungerwünscht? _
( weiterer Test an anderer Position zur
Mittelwertbildung erwünscht?
Anwahl
BA = Tippen
Geschwindigkeitsstufe 2
OVER = 100 %
Parametrierung
Achse starten MD30 — Losebetrag auf den bisher
ири ЖИНИ E wirkenden Wert vorzeichenrichtig
ahren zur neuen Meßpositio addieren
Kontrolle auf Wirksamkeit der
Einstellung
Maschinendaten aktivieren
Korrektur erwünscht?
Bild 7-11 Ermittlung der Lose und Aktivierung der Losekompensation
nein
ENDE
7.04 Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Bedienen und Beobachten
Übersicht In diesem Kapitel erhalten Sie einen Überblick über die Möglichkeiten zum
Bedienen und Beobachten der FM 353.
Zum Bedienen und Beobachten der FM 353 kann eine Bedientafel über die
MPI-Schnittstelle an die CPU angeschlossen werden (siehe Bild 1-2).
Durch die SIMATIC-Schnittstelle (Rückwandbus) kommuniziert die Bau-
gruppe mit der Bedientafel.
2. В. zeilenorientiertes
Operator Panel (ОР)
Bedientafel (BT)
Projektierte
Bedienbilder
Bedienen und Beobachten
über die MPI-Schnittstelle
FM 353
in Datenbausteinen:
Rückwandbus Maschinendaten
Anwenderdaten Schrittmaße
(Anwender-Daten- Werkzeugkorrektur-
baustein, Techno- daten
logiefunktionen Verfahrprogramme
siehe Kap. 6) Statusmeldungen
Bild 8-1 Bedienen und Beobachten der FM 353
Bedienen und Be- Die Daten/Signale, welche an der Bedientafel bedient und beobachtet werden
obachten von FM- können, sind im Anwender-Datenbaustein aufgeführt. Diese Daten/Signale
Daten/Signale in müssen durch das Anwenderprogramm bearbeitet werden (Daten/Signale
der CPU 314 siehe Kap. 6 und Kapitel 8.1).
Positionierbaugru
…[truncated]