Ein- und Ausbauen der FM 354 - Service

Survival, Water, Medical Field Manuals

Military Manuals

Document text

SIEMENS 


SIMATIC 57-300 


Positionierbaugruppe FM 354 für 
Servoantrieb 


Handbuch Ausgabe 04.97 


Dieses Handbuch wird zusammen mit dem Projektierpaket, 
Bestell-Nr.: 6ES7 354-1 AH01-7AG0, ausgeliefert. 


SIEMENS 





Vorwort, Inhaltsverzeichnis 


Benutzerinformation 


für das OP 07/OP 17 
Referenzinformation 
grammen 


Anhange 


Technische Daten A 
EG-Konformitätserklärung B 










SIMATIC S7 


Positionierbaugruppe FM 354 für 
Servoantrieb 


Handbuch 





Abkürzungsverzeichnis C 
Indexverzeichnis 





Sicherheitstechni- Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Ver- 
sche Hinweise meidung von Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise sind durch ein Warndreieck her- 
vorgehoben und je nach Gefährdungsgrad folgendermaßen dargestellt: 


N Gefahr 
bedeutet, daß Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher Sachschaden eintreten wer- 
den, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. 


i À Warnung 
bedeutet, daß Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher Sachschaden eintreten kön- 
nen, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. 


N Vorsicht 
bedeutet, daß eine leichte Körperverletzung oder ein Sachschaden eintreten können, wenn 
die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. 


Hinweis 


ist eine wichtige Information über das Produkt, die Handhabung des Produktes oder den 
jeweiligen Teil der Dokumentation, auf den besonders aufmerksam gemacht werden soll. 


Qualifiziertes Perso- Inbetriebsetzung und Betrieb eines Gerätes dürfen nur von qualifiziertem Personal vorge- 

nal nommen werden. Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitstechnischen Hinweise die- 
ses Handbuchs sind Personen, die die Berechtigung haben, Geräte, Systeme und Stromkreise 
gemäß den Standards der Sicherheitstechnik in Betrieb zu nehmen, zu erden und zu kenn- 


zeichnen. 
Bestimmungsgemä- Beachten Sie folgendes: 
Ber Gebrauch 
` Warnung 
Das Gerät darf nur für die im Katalog und in der technischen Beschreibung vorgesehenen 


Einsatzfälle und nur in Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen 
Fremdgeräten und -Komponenten verwendet werden. 


Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt sachgemäßen Transport, sachge- 
mäße Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung 


voraus. 


Marken SIMATIC undSINEC sind eingetragene Marken der SIEMENS AG. 


Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch 
Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen können. 


Copyright. Siemens AG 1996 , 1997 All rights reserved 


Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung 
und Mitteilung ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht 
ausdrücklich zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu 
Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere fürden Fall 
der Patenterteilung oder GM-Eintragung 


Siemens AG 

Bereich Automatisierungstechnik 
Geschäftsgebiet Industrie-Automatisierung 
Postfach 4848,D- 90327 Nürnberg 


Haftungsausschluß 


Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der 
beschriebenen Hard-und Software geprüft. Dennoch können Ab- 
weichungen nicht ausgeschlossen werden. Die Angaben in dieser 
Druckschriftwerden regelmäßig überprüft, und notwendige Korrek- 
turen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten. Für Verbesse- 
rungsvorschläge sind wir dankbar. 


e Siemens AG 1997 
Technische Anderungen bleiben vorbehalten. 





Siemens Aktiengesellschaft 


Positionierbaugruppe FM 354 


Vorwort 


Zweck der Doku- 
mentation 


Informations- 
blöcke des Hand- 
buches 


Das Handbuch beinhaltet alle Informationen zur Baugruppe FM 354: 


Hardware und Funktionen 
Parametrierung 

Bedienen und Beobachten 
S7-Bausteine 


sicherheitsgerechter Aufbau 


Nachstehende Informationsblöcke beschreiben den Zweck und den Nutzen 
des Handbuches. 


Produktübersicht zur Baugruppe (Kapitel 1) 


Dieser Abschnitt zeigt dem Anwender den Zweck und die Einsatzmög- 
lichkeiten der Baugruppe. Er beschreibt einführende Informationen zur 
FM 354 und deren Funktionen. 


Grundlagen zum Positionieren (Kapitel 2) 


Der Anwender findet hier einführende Informationen zu den Positionier- 
verfahren und zugehörige Begriffserklärungen. 


Ein- und Ausbauen der FM 354 (Kapitel 3) 
Dieser Abschnitt erläutert den Ein- und Ausbau der FM 354. 
Verdrahten der FM 354 (Kapitel 4) 


Beschreibt den Anschluß und die Verdrahtung der Antriebe, der Geber 
und der digitalen Ein-/Ausgänge. 


Parametrieren der FM 354 (Kapitel 5) 


Beschreibt das Parametrieren und die Funktionen von "FM 354 parame- 
trieren”. 


Programmieren der FM 354 (Kapitel 6) 

Beschreibt die Programmierung der FM 354 mit STEP 7. 

In Betrieb nehmen der FM 354 (Kapitel 7) 

Beschreibt Abläufe, wie die FM 354 in Betrieb zu nehmen ist. 
Bedienen und Beobachten (Kapitel 8) 


— Beschreibt die Möglichkeiten zum Bedienen und Beobachten der 
FM 354 und welche Daten/Signale bedient und beobachtet werden 
können. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Vorwort 


Referenzinformationen und Anhänge zum Nachschlagen von Faktenwis- 
sen (Baugruppenfunktionen, Programmieranleitung, Schnittstellensignale, 
Parameterlisten, Fehlerbehandlung, Technische Daten, B & B Standardo- 
berfläche) 


Abkürzungsverzeichnis und Stichwortverzeichnis zum Finden der Infor- 
mationen 


Voraussetzung für Das vorliegende Handbuch beschreibt die Hardware und die Funktionen der 
die Anwender Baugruppe FM 354. 


Für den Aufbau, die Programmierung und die Inbetriebnahme einer 
SIMATIC S7-300 mit FM 354 benötigt der Anwender Kenntnisse über: 


SIMATIC S7 

Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-400/M7-400, Aufbauen 
Programmiergerät (PG) 

Programmieren mit STEP 7 


Projektierung der Oberfláche einer Bedientafel 


Anwender der Die Struktur und die Darstellungsweise der Informationen in dem Handbuch 
FM 354 richtet sich nach dem Einsatzgebiet der FM 354 und nach der Tätigkeit des 
Anwenders. 


Dabei wird unterschieden zwischen: 


Montieren 


Diese Tätigkeiten umfassen die Montage und die Verdrahtung der 
FM 354. 


Programmieren 


Diese Tätigkeiten umfassen die Parametrierung und Programmierung der 
FM 354. 


Fehlersuche und Diagnose 
Diese Tätigkeiten umfassen die Fehlersuche und die Fehlerbehebung 
— im Hardwareaufbau der Baugruppe und deren Komponenten 


— und in der Programmierung, Handhabung und Steuern der Baugrup- 
penfunktionen. 


Bedienen 


Diese Anwender bedienen die FM 354. Der Bediener setzt sich demzu- 
folge nur mit der Steuerung der Positionieraufträge auseinander. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


CE-Kenn- 
zeichnung 
Ansprechpartner 
Hotline 


Vorwort 


Unsere Produkte erfüllen die Anforderungen der EU-Richtlinie 89/336/EWG 
”Elektromagnetische Verträglichkeit” und die dort aufgeführten harmonisier- 
ten europäischen Normen (EN). 


Die EG-Konformitätserklärung gemäß der obengenannten EU-Richtlinie, 
Artikel 10, ist Inhalt dieses Handbuches (siehe Kapitel B). 


Sollten Sie im Umgang mit dem Handbuch auf Probleme oder Fragen stoßen, 
so wenden Sie sich bitte an die auf dem Rückmeldeblatt am Schluß des 
Handbuches angeführte zuständige Dienststelle. 


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: 


Test-Hotline, 0911 / 895 — 7000 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Inhaltsverzeichnis 





1 Produktübersicht iaa nn 1-1] 
1.1 Die FM 354 im Automatisierungssystem S7-300 ........2.2222erere nn 1-3 
1.2 Darstellung der Baugruppe ...... nananana nananana nennen 1-8 
1.3 Überblick zu den Baugruppenfunktionen ....... 2.222222 eii 
Grundlagen zum Positionieren .........occocococccc nun nn nn 2-1 
Ein- und Ausbauen der FM 354 .......zuuunnunununnunununn nun nnn nun nn nun 3-1 
3.1 Einbau der FM 354 0. ....oocccccococc en nennen nenn 3-2 
3.2 Ausbau der FM 354 .......ooccccccco nananana 3-3 
33 Baąaugrüuppentausch ein aa een 3-4 
4 Verdrahten der FM 354 ......0..0occccccccc 
4.1 Verdrahtungsschema einer FM 354 ........suusunisrnirurr erinran: 
4.2 Beschreibung der Antriebs-Schnittstelle ..........ooooocooccoccooooo. 
4.3 Anschließen der Antriebseinheit..........oooooooccoocoocoroornonnoos 
4.4 Beschreibung der Meßsystem-Schnittstelle .......................... 4-7 
4.5 Anschließen der Geber .......o..oocoocccccococo 4-11 
4.6 Beschreibung der Peripherie-Schnittstelle ........................... 4-13 
4.7 Verdrahtung der Frontsteckers .......... ananuna nananana 4-18 
5 Parametrieren der FM 334. ua ass ma m aa aga a a E a aA a R a a o aE 5-1 
9:1 Installation von "FM 354 parametrieren” ....... nananana ananuna anann 5-2 
5.2 Einstieg in “FM 354 parametrieren” .......anana naana nananana 53 
5.3 Parametrierdaten .........22222ess sense eneenennen seen nennen nenn 
58.1 Maschinendaten asesuesea see serien 
SR SCHIEN AnS 
5.3-9 Werkzeugkorrekturdaten 
5.3.4 Verfahrprogramme ...o.occccc araea 
5.4 Parametrieren mit "FM 354 parametrieren” .........oooocococoooooo.. 5-22 
55 Ablegen der Parametrierdaten im SDB > 1000 .......ooocooccooocnoo... 5-25 
6 Programmieren der FM 354 .........zzze=suusnnennennnennnenneonnnnnnnnnen 
6.1 FC INIT_DB (FC 1) — Anwender-DB initialisieren ..................... 6-4 
6.2 FC MODE_WR (FC 2) - Betriebsarten steuern und 
Schreibaufträge bearbeiten ........ zn 6-6 
6.2.1 Schreibaufträge bearbeiten ..........oooococcoocconoono ro 6-8 
6.2.2 Betriebsarten steuern... ......22 nananana aanne 6-11 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Inhaltsverzeichnis 


yi 





6.3 FC RD_COM (FC 3) — Leseaufträge zyklisch bearbeiten .............. 

6.4 Diagnoseinformationen lesen ........ nannaa nannan aaaea 

6.4.1 FC DIAG_RD (FC 4) — Diagnosealarmdaten im OB 82 lesen .......... 

6.4.2 FC DIAG_INF (FC 6) — Diagnosealarmdaten im OB 1 lesen ........... 

6.5 FC MSRMENT (FC 5) — Meßwerte lesen .............o..ooooocoooomo.. 

6.6 Anwender-Datenbaustein .........oocoococooonnonn o 

6.7 Anwendungsbeispiele ............oocoocooccononco een nenn 

6.8 Technische Daten osas engere 6-45 
In Betrieb nehmen der FM 354 ............coccccccc nun nun nun nun nn 7-1 
7.1 Einbauen und Verdrahten .......aana naana aaan aaae 7-2 
Le Anfangswerte für Test und Optimierung ........ 2222222 7-3 
LS Test und Optimierung ........coocococcnn eeneneneeeenen nennen 

7.3.1 Aktivierung der Maschinendaten .........o.cococcococcccn nenn 

7.3.2 Kontrolle der Antriebs- und Geberanschaltung ............oo.oooooooo.. 

7.3.3 Grundinbetriebnahme der Lageregelung .............oooooooooooooo.. 

7.3.4 Optimierung der Lageregelung .........o.oocococcocononan nenn 

7.3.5 Justage der Referenzpunktkoordinate ..............o.o.ooooooooomoomo. 

7.3.6 Aktivierung der Lagereglerdiagnose ..........o.ooococcoonconnono ooo. 

7:31 Aktivierung Softwareendschalter, Driftkompensation und 


Bedienen und Beobachten ......0.0.occocccccc nn nn nn nn nn nn nn nn nn nn 


8.1 
8.1.1 
8.1.2 


8.2 


8.3 


Beschreibung der Funktionen .......sssasnssnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnne 


9.1 

9.1.1 
9.1.2 
9.1.3 


9.2 

9.2.1 
9.2.2 
9.2.3 
9.2.4 
925 
9.2.6 
9.2.7 


9.3 

9.3.1 
9.3.2 
9.3.3 
9.3.4 


Losekompensation sue ds a ad nn nd ee aan een 


B & B Standardoberfläche für das OP 07 und das OP 17 .............. 
Standardoberfläche für das OP 07 ....:. 2: ccm nn nen 
Standardoberfläche für das OP 17 ...:... oc c cn onen 


Auswertung des Anwender-DBs durch das Anwenderprogramm für 
B35. BEdlENENeree O o nern 


Datenbaustein für Statusmeldungen (DB-SS) ............2..2 22222200. 


Steuer-/Rückmeldesignale ..........oooococooconcononr o 
Steuersignale .......ooooocoocooo een 
Rückmeldesignale ze: 22042 20 nee nenne ae ana nda 
Allgemeine Handhabungshinweise .........oo.ooccocococccooco nenn 


BE INES que a ea a re ae a ne a ee 
Tippen ..........222osneaneenenennnnnennen nennen een nennen nennen 
SICUS augen re nee en re raza 
REISTCHZBUNKT A... credo cl aaa rear nee 
Schrittmaßfäahrt relativ  -..0uu..00u0 000000 rw uw ehern 
MDI (Manual Data Input) erseueusn asien een 
Automatik zone en ent ne en inti rak ana De KANRA KENEEN 
Automatik Einzelsatz ......:: 222 


VS EEE pointer na ee ee area 
Parameter/Daten ändern (Auftrags-Nr. 8) ..........ooooooooooomoo... 
Einzeleinstellungen (Auftrags-Nr. 10) .........ooooooooocoomommomomm.o.. 
Einzelkommandos (Auftrags-Nr. 11) ........2222n2eeseeenneenen nenn 
Nullpunktverschiebung (Auftrags-Nr. 12) ...........oooooooooooooooo.. 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


10 


11 


Inhaltsverzeichnis 













9.3.5 Istwert setzen (Auftrags-Nr. 13) ........oooooooocococooocno 
9.3.6 Fliegendes Istwert setzen (Auftrags-Nr. 14) ..........oooooooooooooo.. 
9.3.7 Anforderung der Applikationsdaten (Auftrags-Nr. 18) .................. 
9.3.8 Teach In (Auftrags-Nr. 19) ........ooococcoccooncno 
9.3.9 Bezugspunkt setzen (Auftrags-Nr. 21) ...........ooooooocoonconnn ooo 
9.3.10: A o II 
9.3.11  Grundbetriebsdaten (Auftrags-Nr. 102) ..........ooooooocononnoonooo. 
9.3.12 Aktiver NC-Satz (Auftrags-Nr. 103), nächster NC-Satz 

(Auftrags-Nr. 104) u ae en € P£É£— 
9.3.13  Applikationsdaten (Auftrags-Nr. 105) ..........22 222m 2n sense 
9.3.14  Istwert-Satzwechsel (Auftrag-Nr. 107) ..........2.22 2222 n sense enenn 
9.3.15  Servicedaten (Auftrags-Nr. 108) .........2.2 22022 n sense nen 
9.3.16  Zusatzbetriebsdaten (Auftrags-Nr. 110) .........oooooooocoooonooooooo 
9.3.17 Parameter/Daten (Auftrags-Nr. 114) ...........ooocococooncnonnnooo.. 
9.4 Maßsystem ...o.o.ococcoc nennen nennen 
9.5 ACEA ne a r rs e E EA 
9.6 CODO a nn REEE E Dee 
9.6.1 Inkrementalgeber .......nnnnn nananana aaae 
9.6.2 Absolutgeber (SSI) .........oooocococcccoco 
9.6.3 Synchronisation der Geber 
9.7 Lageregelung Age 
9.8 Digitale Ein-/Ausgänge .....oooccccccc nannaa 
9.8.1 Funktionsbeschreibung digitale Eingänge ..............ooooocooooooo.. 
9.8.2 Funktionsbeschreibung digitale Ausgänge .......n nannaa nananana annaa 
9.9 Softwareendschalter ....... ananunua nananana errar bs 
9.10 ira Ei „u trennen niake Re RRRA RRENA 
Programmierung von Verfahrprogrammen ...0.ccocccocccc o 
10.1 Verfahrsätze ........nnana nee ne nenne rear 
10.2 Ablauf von Programmen und Bearbeitungsrichtung ................... 
10,3 Satzübergänge risas aL 
Fehlerbehandlung ......ococcccocc un nn nn nun nn nun nn nun nn nn nn 
11.1 Fehlerklasse und Reaktionen der Baugruppe ......o..ooocococcoccc oo 
11.2 Fehlermeldungen su... = «uw we an an nn Banana 
11.21  Fehleranzeigen durch LEDS ...........ooocococccoccno nenn 
11.2.2 A o E EI 
11.2.3 Fehlermeldung über Rúckmeldesignale ...............oo.oo.oomoomo... 
11.24 Meldung im Datenbaustein ...........ococcocccconnnnecn nenn 
11.2.5  Diagnosepuffer ansehen (PG/PO) ........oocoococoococccnc nennen en 
11.3 Li A A In 
11.3.1  Diagnosealarme wear er e tada 
11.3.2 Fehlermeldung über Rückmeldesignale 
TECHNISCHE Dalen „iinssesurrenn nennen 
EG-Konformitätserklärung ........oocococcoccc nun nun nn nun nn nun 
Abkürzungsverzeichnis .......occocccccc nun nun nun nun nun nun 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


vil 


Inhaltsverzeichnis 


Bilder 


viii 


7-6 


7-10 
7-11 
7-12 
7-13 


7-14 
7-15 
8-1 
8-2 
8-3 
8-4 
8-5 
8-6 


Mehrzeiliger Aufbau einer SIMATIC S7-300 mit FM 354 (Beispiel) ...... 
Systemübersicht (schematisch) ....... onnan nananana nananana 
Datenablagekonzept .......o.cooccococcccc 
Lage der Schnittstellen und Frontelemente ..............oo.oooooooo.o.. 
Typenschild der FM 354 eo ios sus: cinra serranas 
Prinzip einer Positionierung .........222susseeeesennennen nennen nenn 
Aufbau der geregelten Positionierung, Beispiel ....................... 
Tausch der FM 354 bei ausgeschalteter Anlage ...................... 
Verdrahtungsschema einer FM 354 ........2o22en nase eneneneneen nn 
Lage des SteckersX2 .....o.oococcococonon nennen 
Anschluß eines SIMODRIVE 611-A-Antriebsgerätes .................. 
Lage der Buchse X3 ..o.oocococccccoc nennen nen 
Anschluß Geber .....o..ooooococ o 
Lage des SteckersX1 .....o.ococcoococono een en 
Ansteuerung des Eingangs-RM, Versorgung von der Steuerung ........ 
Ansteuerung des Eingangs-RM, Versorgung vom Antriebsgerát ........ 
Verdrahtung des Frontsteckers .........ooococcoccoocnnonnonnonoonoo. 
Übersicht Parametrieren........ cc cn 
Einstieg "FM 354 parametrieren” ........o.ooocococoocoonno nenn 
Ubersichtsbild für die Parametrierung . . 222222 
Eingabe der Werte für Maschinendaten ............:222e2c2neeeeee nn 
Eingabe der Werte für Schrittmaße .............oooooooconoononoooo.. 
Eingabe der Werte für Werkzeugkorrekturdaten ...................... 
Eingabe für Verfahrprogramme .....ooccccccccc ennee nennen 
SDB > 1 000 erstellen .............oooooocooconnononnonn 
SDB > 1 000 anzeigen/löschen ........oococcoconcononcon nen 
Übersicht Programmieren ....... cz nne nennen nennen 
Übersichtsbild für die Einbindung der FM 354 ins Anwenderprogramm .. 
Auswerten Diagnoseinformation .........2.22u22en seen aaeeea 
Übersichtsbild für die Parametrierung und Inbetriebnahme ............ 
Inbetriebnahmeoberfläche (z. B. für BA "Referenzpunktfahrt”) .......... 
Fehlerauswertung «a. u.a mn aaa ana dran wa nee aka 
SMC ee iaa baena 
Antriebsanschaltung .........ooooocoocconoc eeneenennen nennen 
Geberanschaltung und Verfahrgeschwindigkeit ...................... 
Übergangszeit des Antriebs und max. Spannungsanstieg ............. 
melee 0: een anna nee want nenne runter 
Positionieren 22... cur Jun nennen nee 
LageregelkreiS aa ante en teten ee er en ee re wen een wa 
Testbewegungen zur Optimierung der Lageregelung .................. 
Übergangsfunktion des Lageregelkreises ........22 2.2222 
Verhalten bei unterschiedlichen Geschwindigkeitsübergängen 

(summative Wirkung aus Ruckfilter und Lageregelung) ............... 
Aktivierung der Lagereglerdiagnose ...........oooccoococonnnoonno omo. 
Ermittlung der Lose und Aktivierung der Losekompensation ........... 
Bedienen und Beobachten der FM 354 ...........ooooccoocooococnommo.. 
Menúbaum der Bedienoberfläche des OP 07 ......... 2.2222 cenenenenn 
Menúbaum der Bedienoberfläche des OP 17 .......o.oococoocococoooo.. 
Bildaufbau der vorprojektierten Oberfläche ..............oo.oo.ooooo.o.. 
GIURIBI PAST sor carmona creer oe ea 
Betriebsartenanwahl PIC75 .......oooococcccccocoono nn 


Ale 
SES 








—h | =l 
TES 





SIR 
MA 





sE 
OD A 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


8-7 
8-8 
8-9 
8-10 
8-11 
8-12 
8-13 
8-14 
8-15 
8-16 
8-17 
8-18 
8-19 
9-1 
9-2 
9-3 
9-4 
9-5 
9-6 
10-1 
10-2 
10-3 
10-4 
11-1 
11-2 


Tabellen 


4-11 


de 


Inhaltsverzeichnis 


e A Io 
MDI-Satzeingabe PIC74 .........oococcoccccocn nenn nen 
MDI-Satz fliegend PIC741 ........ooocococococcnonononon 
Automatik-Grundbild PIC73 vicio ire ad 
Programmanwahl PIC734 ocio is a aa 
axlieclersalzPIOTOT ses riperisorrie oo pases rd pda 
Folgesatz PIC732 .....o.oococccccoco nennen nen 
Parameter PICI Siena ae ae ann po o Aare 
Inbetriebnahme PIC76 .......ooooococccoconco nneneeneenenenn 
IBN-Einstellungen PIC761 ..2...-...uuu40u0 000000 AR Rene 
Maschinendaten PIC763 .........oococcoccccono nennen 
Diagnose, Fehlermeldung PIC77 ........oooooococoocooco een 
Alarmmeldungen PIC772 z..u..r..u5e sun He Rennen 
NullpunktverschiebunQ .........ooocooccocccoo nennen nn 
ISIWERLSEIZEN. suisses ran rear idee 
Linearachse 23... 3 Pee nn are hen we era ae mach ae Aa 
{lg 6 7= 10] IOO RUSSEN ERREGER porter E e EE UHERFERR 
Geber an Rundachsen .......oococcoccccc nennen 
Übersichtsbild Lageregler - ......2 2.2222 
Bezugsmaßeingabe G90 .....o.occocococcc nennen 
Kettenmaßeingabe G91 .......oocccccccoco nenne nennen 
RURGSCHSE se see nn de das re ee ee 
Werkzeugkorrektur zu eeren reden ne rege ee ar ek a Ba re 
Übersicht Diagnose/Fehler ........oocoocccoccocccccco 
Status- und Fehleranzeigen der FM 354 





Kompatibilitátsliste der FM 354 mit den S7-300-CPUs und mit OPs .... 
Komponenten einer Positioniersteuerung ...........0oooocooocoomommo.. 1-6 
Schnittstellen zenans sans une ae posea dos hr tetona 
Status- und Fehleranzeigen ..........ooo.oooocccccccnnoo oo 
Verbindungskabel einer Positioniersteuerung mit FM 354 ............. 4-3 
Belegung des Steckers X2 ......ooooooooocccocnco co 
Elektrische Parameter des SollwertsignalS .............oooo.oooooo... 
Elektrische Parameter der Relaiskontakte ................o.o.ooooo.o... 

Belegung der Buchse X3 .....ooocoocccccco nennen nen 

Elektrische Parameter der Geberversorgung .......ooocococooonooooo.o 


Maximale Leitungslängen in Abhängigkeit von der Geberversorgung 
Maximale Leitungslängen in Abhängigkeit von der 
Übertragungsfrequenz ..... cn n nennen nennen een 
Belegung des Steckers X1 .......oococococococcoc nennen 
Elektrische Parameter der digitalen Eingänge ...............oo.oooo.o.. 
Elektrische Parameter Eingang "Reglermeldung” ..................... 
Elektrische Parameter der digitalen Ausgänge ..........ooooooooooo.. 
Datenbausteine .......oo.oooccocon nennen nen 
Anwender DB peros pacos rl ros a rar AE 
Datenbausteinstruktur ........ooooococcocnnnnr anno 
DB-Struktur Maschinendaten ..........oocococcocconoonen o 
MaschinendatenliSte ............ooooooooocoonconoonnonr a 
DB-Struktur Schriimaße secos as 
DB-Struktur Werkzeugkorrekturdaten ...........ooooococoooononooo.. 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Inhaltsverzeichnis 


5-8 DB-Struktur Verfahrprogramme ........2.22222eseseeenneeeeenen nenn 
5-9 Menús von "FM 354 parametrieren” ..........oooococcocconocono nen 
6-1 Technologiefunktion für die FM 354 .......ooococccocccccc nn 
6-2 Schreibauftragstatus soci rennen 
6-3 Steuer-/Rückmeldesignale ..........oooooocoocnoncononr o 
6-4 Diagnoseinformationen „ae ..uru 4.04 Haren eier idee 
6-5 Anwender-DB für die FM 354 .........ooooocoocococnoonoonno een 
6-6 Merker Anwendungsbeispiel 1 ...........oooococcococcen nennen 
6-7 Merker Anwendungsbeispiel2 ........ooooccoccocccoco o 
6-8 Merker Anwendungsbeispiel3 .........oooocoococconcoco nennen 
6-9 Speicherbelegung der FCS .....o.oococccconcocn nananana nann 
6-10 Bearbeitungszeiten der FOS ......coococccccconoonn nen 
7-1 Ckeckliste zum Einbauen und Verdrahten .........22.2222sn seen 
7-2 Ckeckliste zum Parametrieren ......... 222 22unneeneenenneeneeenn een 
7-3 Anfangsbelegung der Maschinendaten ............oooooccocooconooo.. 
7-4 Checkliste Inbetriebnahme der Maschinenachse ..............oo.o... 
7-5 Wirkung der dynamikbestimmendenMD ...........ooooocccococonoo... 
8-1 Beschreibung der Bilder in der Bedienoberfläche .................... 
8-2 Auswertung des Anwender-DBs durch das Anwenderprogramm ....... 
8-3 Variable für Anwender-DB _........o.oocoococcoononnoon nenn 
8-4 Parameter/Daten des DB-SS .......oooccccccoccco nn 
8-5 Steuer- und Rúckmeldesignale ............o..ooooccoononconnnnonooo.. 
9-1 Steuersignale ......oooococooc o 
9-2 Rückmeldesignale ...........oo.ooooccocococo nennen nenn 
9-3 Steuerhandlungen für die BA “Tippen” (Beispiele) .................... 
9-4 Steuerhandlungen für die BA “Referenzpunktfahrt” (Beispiele) ......... 
9-5 Steuerhandlungen für die BA “Schrittmaßfahrt relativ” (Beispiele) ...... 
9-6 MOSA ee E ea 
9-7 Steuerhandlungen für die BA “MD!” (Beispiele) ...................... 
9-8 Steuerhandlungen für die BA “Automatik” (Beispiele) ................. 
9-9 Funktionsparameter Inkrementalgeber .............oooocooccoconnnooo. 
9-10 Fehlerdiagnose Inkrementalgeber ..........oooooccococoononoonm ooo 
9-11 Funktionsparameter Absolutgeber (SSI) ..........o.oooooococcconcoo oo 
9-12 Fehlerdiagnose Absolutgeber .........ooococccccnconoonno nn 
9-13 Funktionsparameter digitale Ein-/Ausgänge ........oooococcoccc o. 
10-1 G-FUNKUIONON sesmorcoseciona ee na hear ae Heer 
10-2 M-PFUÜNRIUOMEN. zassensunee ee AERA A A A A 
11-1 Übersicht Fehlerklassen ........oooooococooo ocn 
11-2 Übersicht interne Fehlerreaktionen ...... 22er 
11-3 Status- und Fehleranzeigen .........ooooocoooononnono nr 
11-4 DIAINOSEAlAN zuunanna ora ae dde add ds y eo AA aio da dd 
11-5 Betriebsfehler .........o.oooococcocoonno on 
11-6 BSUlentenler ae dove nos code pe ae Da anos 
11-7 Fahrfehler .........ooocoococcoo nee nennen 
11-8 Allgemeine Datenfehler, Maschinendatenfehler, Verfahrprogrammfehler 

A-1 Anschlußwerte .......ooooocoococ o 
A-2 Technische Daten: Maße und Gewicht .............oocoocoocoocoonomoo.. 
A-3 Technische Daten: Gebereingänge ......ooococcccconnnonn nannan 
A-4 Technische Daten: Sollwertausgang .......oooococoononnononronoooo. 
A-5 Technische Daten: digitale Eingänge ..............oooooccoooononooo.. 
A-6 Technische Daten: digitale Ausgänge .......ooocooccoccoo nenn 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Produktübersicht 


Was kann die 
FM 354? 


Wo kann die 
FM 354 eingesetzt 
werden? 


Die FM 354 ist eine mikroprozessorgesteuerte Positionierbaugruppe für einen 
Antrieb mit analoger Sollwert-Schnittstelle. 


Die FM 354 ¡st eine leistungsfähige Baugruppe für das Aufgabengebiet ”La- 
gegeregeltes Positionieren”. 


Die Baugruppe arbeitet selbstständig und wird über das Anwenderprogramm 
im System SIMATIC S7-300 gesteuert. 


Es können Rund- und Linearachsen lagegeregelt bzw. gesteuert mit Istwert- 
mitführung betrieben werden. 


Die FM 354 verfügt über verschiedene Betriebsarten. 


Die Baugruppe besitzt einen nicht flüchtigen Datenspeicher zum Speichern 
der Parametrierdaten. 


e Die FM 354 ıst wartungsfrei (keine Batterie). 


e Über eine systemkonforme Parametrierung erfolgt die Einbindung und 
Anpassung an Anwendergegebenheiten. 


Die FM 354 ist einsetzbar sowohl für einfache Positionierungen als auch für 
komplexe Verfahrprofile mit höchsten Ansprüchen an Dynamik, Genauigkeit 
und Geschwindigkeit. Sie ist auch geeignet für Positionieraufgaben in Ma- 
schinen mit hohen Taktraten. 


Typische Einsatzmösglichkeiten der Positionierbaugruppe sind: 
e Transferstraßen 

e Montagelinien 

e Pressen 

e Holzbearbeitungsmaschinen 

e Handhabungsgeräte 

e Beschickungseinrichtungen 

e Hilfsbewegungen bei Fräs- und Drehmaschinen 

e Verpackungsmaschinen 

e Förder- und Transporteinrichtungen 


Der Funktionsumfang ist vergleichbar mit der Baugruppe WF 721 im System 
SIMATIC S5 und FM 353 im System SIMATIC S7. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


1-1 


Produktübersicht 


Kompatibilitäts- Beachten Sie die folgenden Abhängigkeiten der jeweiligen Ausgabeständen/ 
liste Bestellnummern beim Einsatz der FM 354 mit den CPUs der S7-300 und mit 
OPs. 


Tabelle 1-1 Kompatibilitätsliste der FM 354 mit den S7-300-CPUs und mit 
OPs 


Baugruppen sind FM FM 
kompatibel zueinander... 354-1AH00-0AE0 | 354-1AH01-0AEO 


CPUs S7-300 


313 313-1AD01-0ABO 
314 314-1AE02-0ABO 
314 IFM 314-5AE01-0ABO 
315 315-1AF01-0ABO 
315-2 DP 315-2AF01-0ABO 


CPUs S7-300 


312 IFM 312-5AC00-0ABO ja 
313 313-1AD00-0ABO 
314 314-1AE00/01-0ABO 
314 IFM 314-5AE00-0ABO 
315 315-1AF00-0ABO 
315-2 DP 315-2AF00-0ABO 


OPs... (mit Protool V 3.x) 


OP 7/DP 607-13C20-OXAO 
OP 7/DP-12 607-1JC30-0XAO 
OP 17/DP 617 1JC20-0XAO 
OP 17/DP-12 617 1JC30-0XAO0 
OP 25 525-1EA .1-0AX0 
OP 35 535-1FA01-0AX0 
OP 37 637-1 . L00-0 . XO 


(kein Baugrup- 
pentausch ohne 


OPs (mit Protool < V 3.x) 


OP 3 503-1DB10 

OP 5/A2 505-1FB12 

OP 15/A2 515-1EB32-1AAO 
OP 15/C2 515-1MA22-1AAO 
OP 7/DP 607-1JC20-0X AO 
OP 7/DP-12 607-1JC30-0XAO 
OP 17/DP 617 1JC20-0XAO 
OP 17/DP-12 617 1JC30-0XAO 
OP 25 525-1EA .1-0AX0 
OP 35 535-1FA01-0AX0 
OP 37 637-1 . L00-0 . XO 





4-2 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Produktübersicht 


1.1 Die FM 354 im Automatisierungssystem S7-300 


Wie wird die Die FM 354 ist als Funktionsmodul der Steuerung SIMATIC S7-300 reali- 
FM 354 in S7-300 siert. 


i 2 
eingebunden‘ Das Automatisierungsystem S7-300 besteht aus einer CPU und verschiedenen 


Peripheriebaugruppen, die auf einer Profilschiene montiert werden. 


Je nach Anforderungen ist ein ein- oder mehrzeiliger Aufbau möglich. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 13 


Produktübersicht 


Mehrzeiliger Eine SIMATIC S7-300 CPU kann bis zu vier Zeilen (Racks) mit maximal je 
Aufbau acht Bus-Teilnehmern steuern (siehe Bild 1-1). 


BT PG 
Bedientafel Programmiergerät 


| 


Rückwandbus Rack 3 














SM SM 
dig./anal.| | dig./anal. 











SM 
dig./anal. 

















Dezentrale Peripherie 
L2-DP mit Anschaltbau- 

> gruppe IM (in Vorberei- 
tung) 


























PS 24 V SIMATIC 
2/5/10 A S7-300 CPU 














MPI — Mehrpunktfähige Schnittstelle Servo- 
IM  — Anschaltbaugruppe antrieb 
SM - Signalbaugruppe 
PS - Stromversorgung 
CPU - Zentralbaugruppe 





Bild 1-1  Mehrzeiliger Aufbau einer SIMATIC S7-300 mit FM 354 (Beispiel) 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Produktübersicht 


Systemübersicht Eine Positioniersteuerung mit FM 354 besteht aus verschiedenen Einzelkom- 
der Komponenten ponenten. Diese sind im Bild 1-2 dargestellt. 


Bedientafel (BT) Programmiergerät (PG) 
(z. B. OP 05) 2 





s 





N 



































Projektierpaket 


































































































Profilschiene 












































Leistungsteil z. B. Meßtaster 
z. B. SIMODRIVE 611-A 


l 
I 
B 
m 





Geber 


Motor 
z.B. IFT5 



































Bild 1-2  Systemibersicht (schematisch) 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Produktübersicht 


Komponenten 


1-6 


Die wichtigsten Komponenten und deren Funktion sind in Tabelle 1-2 auf- 
geführt. 


Tabelle 1-2 Komponenten einer Positioniersteuerung 


Profilschiene ... ist der Baugruppenträger für die S7-300 


... ist die Positionierbaugruppe. Sie wird von der 
S7-300 CPU gesteuert. 


Zentralbaugruppe (CPU) ... führt das Anwenderprogramm aus; versorgt den 
S7-300 Rückwandbus mit 5 V; kommuniziert über die 
MPI-Schnittstelle mit dem PG, der Bedientafel. 


Stromversorgung (PS) ... setzt Netzspannung (120/230 V AC) in 24 V DC- 
Betriebsspannung um für die Versorgung der S7-300. 

Signalbaugruppen (SM) ... passen unterschiedliche Prozeßsignalpegel an die 
S7-300 an. 


Anschaltbaugruppe (IM) ... verbindet die einzelnen Zeilen einer S7-300 mitein- 
ander (gilt für mehrzeiligen Aufbau siehe Bild 1-1). 


Progammiergerät (PG) ... konfiguriert, parametriert, programmiert und testet 
die S7-300 und die FM 354. 


Bedientafel (BT) ... ist die Schnittstelle zur Maschine. Sie dient zum 
Bedienen und Beobachten. Für den Betrieb einer 
FM 354 ist sie nicht unbedingt Voraussetzung. 


Leistungsteil ... steuert den Motor an. 
... ist der Antrieb für die Achse. 


Geber ... ist das Wegmeßsystem, welches die aktuelle Achs- 
position erfaßt. Durch Vergleichen der Istposition mit 
der gültigen Sollposition erkennt die FM 354 sofort 
Abweichungen und versucht sie zu kompensieren. 


Projektierpaket ... beinhaltet folgendes: 
e Handbuch in deutscher Sprache 
e 3 1/2” Diskette mit: 
Bausteinpaket FCs 
Parametriertool "FM 354 parametrieren” 


vorprojektierte Oberfläche für die COROS- 
Geräte OP 07 und OP 17 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Produktübersicht 


Systemübersicht Das folgende Bild gibt Ihnen einen Überblick über das Datenablagekonzept. 


Datenhandling 


CPU 
Ladespeicher| Arbeitsspeicher Baugruppen- 
daten 


inklusiv FCs 








P-Bus 
Anwenderprogramm o 


Anwender-DBx 


Onlinedaten 


Erstellung des 
Anwenderpro- 
gramms 


Diagnose-/ 
Prozeßalarm 





K-Bus 





Bedienen und 
Beobachten 


Parametrieren, 
Test und Diagnose 


AE EP CN 
is 


KOP-/AWL- 
Editor 


Bild 1-3  Datenablagekonzept 


I | 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


.B. 


e Baugruppendaten 
e Diagnosedaten 


DBx DBx 
Parame- |... | Parame- 
trierdaten trierdaten 





Maschinendaten 
Schrittmaße 
Werkzeugkorrekturdaten 
Verfahrprogramme 
Statusmeldungen 


1-7 


Produktübersicht 


1.2 Darstellung der Baugruppe 


Ansicht der Das Bild 1-4 zeigt die Baugruppe FM 354 mit ihren Schnittstellen und Front- 
FM 354 elementen (Fehler- und Status-Anzeigen). 


Profilschiene 


Beschriftung auf der Baugruppe: 


FM 354 
F.SERVO MOTOR 








Busverbinder 
SIMATIC-Schnittstelle 
Fronttúr 
(aufklappbar) Beschriftungsschild 
Frontansicht 
ohne Fronttúren 


ENCODER X3 


Frontstecker 





Status- und 
Fehleranzeigen 


Anzeige der digitalen 


MeBsystem- Ein-/Ausgánge 


Schnittstelle X3 


Antriebs- 


Schnittstelle X2 A 


ANAL.OUT X2 


Peripherie- 
Schnittstelle X1 





Bild 1-4 Lage der Schnittstellen und Frontelemente 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


1-8 


Produktübersicht 


Schnittstellen In der Tabelle 1-3 sind die Schnittstellen und ihre Bedeutung beschrieben. 


Tabelle 1-3 Schnittstellen 
Schnittstellen Beschreibung 
Busverbinder rückseitige Stecker zur Weiterführung des S7-Busses von 
SIMATIC-Schnittstelle | Baugruppe zu Baugruppe 
Antriebs-Schnittstelle 9poliger D-Sub-Stecker (X2) zum Anschluß des Antriebs- 
gerätes 


Meßsystem-Schnittstelle | 15polige D-Sub-Buchse (X3) zum Anschluß des Gebers 


Peripherie-Schnittstelle | 20poliger Frontstecker (X1) zum Anschluß der Laststrom- 
versorgung und zur Verdrahtung der digitalen Ein- und 
Ausgänge 





Anzeige der LEDs An der Frontseite der FM 354 sind 12 LED-Anzeigen angeordnet. In der Ta- 
belle 1-4 sind die LEDs und ihre Bedeutung beschrieben. 


Tabelle 1-4 Status- und Fehleranzeigen 


SF (rot) - Diese LED zeigt einen Fehlerzustand der FM 354 an. 
Sammelfehler (siehe Fehlerbearbeitung Kap. 11) 


DC 5V (grün) - Diese LED zeigt die Betriebsbereitschaft der Hardware an. 
Logikversorgung 
eingeschaltet 


DIAG (gelb) - Diese LED zeigt verschiedene Diagnosezustände an. 


Diagnose (siehe Fehlerbearbeitung Kap. 11) 


IO...I3 (grün) - Diese LEDs zeigen den eingeschalteten Eingang an. 
digitalen Eingänge 

Q0...Q3 (grün) - Diese LEDs zeigen den eingeschalteten Ausgang an. 
digitalen Ausgänge 

RM (grün) - Diese LED zeigt die Bereitschaft des Antriebsgerätes an. 
Antriebsgerät bereit 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Produktübersicht 


Typenschild der Das Bild 1-5 beschreibt Ihnen alle Informationen, die das Typenschild der 
FM 354 FM 354 enthält. 





SIEMENS 


SIMATIC = 























>/ 394-1AHRO1-DALO 


F. SERVO MOTOR 

















INPUT DC24V, 2,54 


579937. 9001.01] <> 
= APPPOVED 
Ar Stand: 0 le 


Made in German; il 


Zulassungen und Kennzeichnungen 
Bestellnummer Baugruppenbezeichnung 


























Erzeugnisstand 





Bild 1-5 Typenschild der FM 354 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Produktübersicht 


1.3 Überblick zu den Baugruppenfunktionen 


Übersicht In der Baugruppe FM 354 sind folgende Funktionen realisiert: 


Betriebsartensteuerung 

Istwerterfassung 

Lageregelung 

digitale Ein-/Ausgänge 

betriebsartenübergreifende Einstellungen/Funktionen 
Softwareendschalter 

Prozeßalarme 

Satzfolgesteuerung 

Diagnose und Fehlerbehandlung 

Datenhaltung auf der FM 354 


Betriebsartenan- Die Betriebsart ist über das Anwenderprogramm an die FM zu übergeben. 


steuerung 


Die FM 354 verfügt über folgende Betriebsarten: 


Tippen 

Steuern 

Referenzpunktfahrt 

Schrittmaßfahrt relativ 

Handeingabe (MDI-Manual Data Input) 
Automatik 


Automatik Einzelsatz 


Geber An der Meßsystem-Schnittstelle können Inkrementalgeber oder Absolutgeber 
(SSI) angeschlossen werden. 


Lageregelung Der Lageregler erfüllt folgende Aufgaben: 


geschwindigkeitsrichtige Führung des Antriebs während des Bewegungs- 
ablaufs (z. B. einstellbare Beschleunigung und Verzögerung, Ruckbegren- 
zung, Schleppabstandsüberwachung siehe Kapitel 9.7 ”Lageregelung”) 


zıelgenaues Einfahren der Achse in die programmierte Zielposition 
(z. B. Einfahren in die Position siehe Kapitel 9.7 ”Lageregelung”) 


Halten der Achse auf einer Position bei Einwirkung von Störgrößen. 
(z. B. Offsetkompensation siehe Kapitel 9.7 "Lageregelung”) 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Produktübersicht 


Digitale Ein-/Aus- 
gänge 


Betriebsartenüber- 
greifende Einstel- 
lungen/Funktionen 


Softwareendschal- 
ter 


Prozeßalarme 


Satzfolgesteue- 
rung 


Diagnose und Feh- 
lerbehandlung 


Datenhaltung auf 
der FM 354 


Je vier digitale Ein-/Ausgänge sind anwenderspezifisch verwendbar. 
Es können z. B. angeschlossen werden: 

e Referenzpunktschalter 

e Schalter für externen Start 

e Meßtaster 

e Position erreicht, Halt 

e Drehrichtung vorwärts/rückwärts 


Die Zuordnung der Schaltfunktion zur Nummer des Eingangs/Ausgangs er- 
folgt über Maschinendaten. 


In den Betriebsarten können durch bestimmte Einstellungen zusätzlich zur 
Betriebsart im Anwenderprogramm spezielle Funktionen aktiviert werden 
(z. B. fliegendes Messen, Referenzpunkt nachtriggern usw.). 


Der Arbeitsbereich (durch Softwareendschalter festgelegt) wird nach Auf- 
nahme der Synchronisation automatisch überwacht. 


Prozeßalarme werden ausgelöst z. B. bei: 
e Position erreicht 

e Lángenmessung beendet 

e  fliegender Satzwechsel 

e fliegendes Messen 


Die Auswahl von Prozeßalarmen erfolgt über Maschinendaten. 


Autonome Abarbeitung eines Verfahrprogrammes einschließlich Unterpro- 
gramme, die mittels Parametrierung erstellt wurden. Auf der Baugruppe steht 
eine bestimmte Anzahl von Verfahrprogrammen zur Abarbeitung zur Verfü- 


gung. 


Der Anlauf und der laufende Betrieb der Baugruppe werden durch Fehler- 
und Diagnosealarme überwacht. Dabei auftretende Fehler werden dem Sy- 
stem mitgeteilt und durch die LEDs auf der Baugruppe angezeigt. 


Auf der FM 354 werden die Parametrierdaten (Maschinendaten, Werkzeug- 
korrekturdaten, Verfahrprogramme und Schrittmaße) remanent gespeichert. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Grundlagen zum Positionieren 


Was ist Positionie- 
ren? 


Geregeltes 
Positionieren 


Positionieren heißt, eine Last unter Berücksichtigung aller einwirkenden 
Kräfte und Momente in einer bestimmten Zeit in eine definierte Position zu 
bringen. 








Position A Position B 


F = antreibende Kraft Ax = zurückzulegende Wegstrecke s= Weg 





Bild 2-1 Prinzip einer Positionierung 


Geregeltes Positionieren ist: 


e  geschwindigkeitsrichtige Führung des Antriebs während des Bewegungs- 
ablaufs 


e zielgenaues Einfahren der Achse in die programmierte Zielposition 


e Halten der Achse auf einer Position bei Einwirkung von Störgrößen 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


2-1 


Grundlagen zum Positionieren 


Aufbau der Posi- Im Bild 2-2 ist der Aufbau einer Positioniersteuerung mit FM 354 dargestellt. 
tionierung 


NOT-AUS 


(o) 


| Sollposition 














































































































90090000999 000909009909 


Leistungsteil 
Sicherheits- z.B. SIMO- 


einrichtung DRIVE 611-A 
Å i 



























































Parame- 


Istposition Here 





















































Bewegung 2 ERA 
4 —— > 


eS 
en Geber 


mechanische ~ U 
Ubertragungselemente Hardwareend- WM 


schalter 











A 





























































































































"FM 354 parametrieren” 





Bild 2-2 Aufbau der geregelten Positionierung, Beispiel 


FM 354 Lageregelung mit Ausgabe eines analogen Stellsignales für den Antrieb. 


Leistungsteil Das Leistungsteil bearbeitet das analoge Stellsignal und stellt dem Motor die 
entsprechende elektrische Leistung zur Verfügung. 


Motor Der Motor wird vom Leistungsteil angesteuert und treibt die Achse an. 
Mech. Ubertra- Zu den mechanischen Übertragungselementen gehören neben der Achse auch 
gungselemente Getriebe und Kupplungssysteme. 

Geber Der Geber erfaßt die Bewegung der Achse. Er liefert Impulse zur FM 354. 


Die Anzahl der Impulse ist proportional zur bewegten Strecke. 


Peripherie Alle anderen zusätzlichen Einrichtungen werden unter dem Begriff Periphe- 
rie zusammengefaßt. 


Hauptsächlich gehören dazu: 


e die Endschalter zum Begrenzen des Positionierbereiches (Sicherheitsein- 
richtungen) 


e ein PG und die Parametriersoftware "FM 354 parametrieren” 


2.0 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Ein- und Ausbauen der FM 354 


Übersicht 


Wichtige Sicher- 
heitsregeln 


Projektieren des 
mechanischen 
Aufbaus 


Einbaulage 


Was müssen Sie 
beim mechani- 
schen Aufbau 
beachten? 


Kapitelübersicht 


Die FM 354 wird als Peripherie-Baugruppe in eine Steuerung 
SIMATIC S7-300 eingebaut. 


Für die Integration einer S7-300 mit einer FM 354 in eine Anlage bzw. ein 
System gibt es wichtige Regeln, die Sie beachten müssen. 


Diese Regeln und Vorschriften sind in dem Installationshandbuch Automati- 
sierungssystem 57-300; Aufbauen erläutert. 


Welche Möglichkeiten Sie für den mechanischen Aufbau haben und wie Sie 
bei der Projektierung vorgehen müssen, finden Sie ım Installationshandbuch 
Automatisierungssystem 57-300; Aufbauen, 

Bestell-Nr.: 6ES7 030-OAAO1-SAAO. 


Im folgenden werden nur einige ergänzende Hinweise gegeben. 


Der waagerechte Einbau ist zu bevorzugen. 


Beim senkrechten Einbau müssen Sie die eingeschränkten Umgebungstem- 
peraturen beachten (max. 40 °C). 


Die FM 354 kann auf jeden der möglichen acht Einbauplätze (Steckplatz-Nr.: 
4 bis 11) für Peripherie-Baugruppen auf der Profilschiene montiert werden. 


Bei der Projektierung des mechanischen Aufbaus Ihrer Steuerung müssen Sie 
folgende Regeln beachten: 
1. Maximal acht SMs oder FMs sind pro Zeile (Rack) zulässig. 
2. Eingeschränkt wird die Maximalzahl durch die Breite der Baugruppen, 
bzw. der Länge Ihrer Profilschiene. 
Die FM 354 benötigt 80 mm Einbaubreite. 
3. Eingeschränkt wird die Maximalzahl durch die Summe der Stromaufnah- 


men aller Baugruppen rechts von der CPU bzw. IM aus der 5 V- 
Rückwandbus-Versorgung. 


Die CPU 314 kann z. B. maximal 1,2 A liefern. 
Die FM 354 benötigt davon 100 mA. 


Ausbau der FM 354 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


3-1 


Ein- und Ausbauen der FM 354 


3.1 Einbau der FM 354 


Regeln 


IN 


Benötigtes 
Werkzeug 


Vorgehen 


3-2 


Für den Einbau der FM 354 sind keine besonderen Schutzmaßnahmen (EGB- 
Richtlinien) erforderlich. 


Warnung 


Bauen Sie die FM 354 nur im spannungslosen Zustand der S7-300 ein! 


Schraubendreher 4,5 mm 


Gehen Sie wie folgt vor, um die FM 354 einzubauen: 


1. Der FM 354 liegt ein Busverbinder bei. Stecken Sie diesen auf den Bus- 
stecker der Baugruppe links von der FM 354. (Der Busstecker befindet 
sich an der Rückseite, gegebenenfalls müssen Sie die Baugruppe noch- 
mals lockern). 


Sollen rechts noch weitere Baugruppen montiert werden, so stecken Sie 
den Busverbinder der nächsten Baugruppe auf den rechten Rückwand- 
busstecker der FM 354. 


Ist die FM 354 die letzte Baugruppe der Zeile, stecken Sıe keinen Busver- 
binder auf! 


2. Hängen Sie die FM 354 auf der Schiene ein und schwenken Sie sie nach 
unten. 


3. Schrauben Sie die FM 354 fest (Drehmoment ca. 80...110 Necm). 


4. Nachdem die Baugruppen montiert sind, können Sie ihnen noch je eine 


Einbauplatznummer zuweisen. Dazu gibt es Einbauplatzschilder, die der 
CPU beigelegt sind. 


Nach welchem Schema Sie die Numerierung vornehmen müssen und wie 
Sie die Einbauplatzschilder stecken, finden Sie im Installationshandbuch 
Automatisierungssystem 57-300; Aufbauen, 

Bestell-Nr. : 6ES7 030-OAAO1-8AAO. 


Hinweis 


Der Einbauplatz bestimmt die Anfangsadresse jeder Baugruppe. Vergeben 
der Baugruppen-Anfangsadresse siehe Installationshandbuch Automatisie- 
rungssystem 57-300; Aufbauen, Bestell-Nr.: 6ES7 030-0AA01-8AAO. 


Die Adressierung der FM 354 erfolgt wie die einer Analogbaugruppe. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Ein- und Ausbauen der FM 354 


3.2 Ausbau der FM 354 


Regeln Für den Ausbau der FM 354 sind keine besonderen Schutzmaßnahmen (EGB- 
Richtlinien) erforderlich. 


N Warnung 
Bauen Sie die FM 354 nur im spannungslosen Zustand der S7-300 aus! 
Benötigtes Schraubendreher 4,5 mm 
Werkzeug 
Vorgehen Gehen Sie wie folgt vor, um die FM 354 auszubauen: 
1. Öffnen Sie die Fronttüren. Nehmen Sie gegebenenfalls den Beschrif- 


ae mm 


tungsstreifen heraus. 

Lösen Sie die Verbindungen am Klemmblock für die Stromversorgung. 
Lösen Sıe die D-Sub-Stecker zum Geber und zur Antriebseinheit. 
Entriegeln Sie den Frontstecker und ziehen Sie ihn ab. 


Lösen Sıe die Befestigungsschrauben und schwenken die Baugruppe nach 
oben heraus. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


3-3 


Ein- und Ausbauen der FM 354 


3.3  Baugruppentausch 


Übersicht 


Tausch einer 


FM 354 


Wenn eine defekte FM 354 getauscht werden muß und für die Parametrierung 
kein PG/PC zur Verfügung steht bzw. der Tausch bei eingeschalteter Anlage 
erfolgen soll, dann ist schon bei der Inbetriebnahme der Anlage (CPU, FM) 
folgendes zu beachten: 


Zum Abschluß der Inbetriebnahme ist ein SDB > 1 000 zu erzeugen 
(Abspeichern der Parametrierdaten) siehe Kapitel 5.5. 


im Anwenderprogramm 


— Kommunikation mit der FM 354 bei gezogener FM unterbrechen und 
bei gesteckter FM wieder aufnehmen. 


— Werden Daten/Parameter während des Betriebes geändert und rema- 
nent in der FM gespeichert, so beachten Sie Kapitel 9.3.1. 


Wenn Sie eine schon parametrierte aber defekte FM 354 tauschen wollen, 
gehen Sie wie folgt vor: 


l. FM 354 bei ausgeschalteter Anlage (CPU, FM) tauschen 


FM 354 ausbauen It. Kap. 3.2 
FM 354 einbauen It. Kap. 3.1 
Anlage einschalten 


entsprechender SDB > 1000 in 
der CPU vorhanden?) 


ja 
FM 354 wird FM neu parametrieren 


automatisch — PG/PC erforderlich 


parametriert 


FM 354 betriebsbereit 


1) Wie Sie einen SDB > 1 000 nach Abschluß der Inbetriebnahme erstellen und 
in die CPU laden, ist im Kap. 5.5 beschrieben. 





Bild 3-1 Tausch der FM 354 bei ausgeschalteter Anlage 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Verdrahten der FM 354 


Sicherheitsregeln 


Weitere Literatur 


Normen und 
Vorschriften 


Kapitelübersicht 


Für den sicheren Betrieb Ihrer Anlage sind zusätzlich folgende Maßnahmen 
zu ergreifen und an Ihre Bedingungen anzupassen: 


e Ein NOT-AUS-Konzept nach gültigen Regeln der Technik (z. B. Europäi- 
sche Normen EN 60204, EN 418 und verwandte). 


e Zusätzliche Maßnahmen zur Endlagenbegrenzung von Achsen 
(z. B. Hardwareendschalter). 


e Einrichtungen und Maßnahmen zum Schutz von Motoren und Leistungs- 
elektronik nach Maßgabe der Aufbaurichtlinien von SIMODRIVE. 


Zusätzlich empfehlen wir zur Identifikation von Gefahrenquellen für die Ge- 
samtanlage eine Risikoanalyse nach den Grundlegenden Sicherheitsanforde- 
rungen / Anlage 1 der EG Maschinenrichtlinie durchzuführen. 


Beachten Sie bitte auch die folgenden Kapitel im Installationshandbuch Au- 
tomatisierungssystem 57-300, Aufbauen: 


e Richtlinie zur Handhabung elektrostatisch gefährdeter Baugruppen 
(EGB): Anhang B. 


e Projektieren des elektrischen Aufbaus: Kapitel 4. 


Als weitere Informationsquelle zum Thema EMV-Richtlinien empfehlen wir 
Ihnen die Beschreibung: Ausrüstungen für Bearbeitungsmaschinen, EMV- 
Richtlinien für WS/WF-Technik, Bestellnummer: 6ZB3 440-0QX01-OBAL1. 


Beim Verdrahten der FM 354 müssen Sie die entsprechenden VDE-Richtli- 
nien beachten. 


Terasse nern a 
2 [eeina ser Ann schaun A 
3 mine aim ie 


1 estrias erstem sche Et 
5 [anime eu 
A na C 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


4-1 


Verdrahten der FM 354 


4.1  Verdrahtungsschema einer FM 354 


Übersicht Das Bild 4-1 zeigt Ihnen wie die einzelnen Komponenten der Positionier- 
steuerung mit der FM 354 miteinander verbunden werden. 

















































































































SIMATIC S7-300 


AE] 
SIEMENS | 




























































































Stromversorgung 
Verbindungskabel MPI 
















































































































































































































































































7 Sollwertkabe | 
i i dig. Ausgänge 


u Meßsystem- A z. B. Drehrichtung 
kabel 

















z. B. Inkremen- 
talgeber mit 
RS 422 


dig. Eingänge 
z. B. Meßtaster 








z. B. ROD 320 
(Einbaugeber in l 2 


z. B. SIMODRIVE 611-A 


MEER [=] I DE HE EEE HE BEE 


z. B. Absolut- 
geber (SSI) 
SIMODRIVE 











z. B. 
Linearmaßstab 
mit EXE 








Bild 4-1 Verdrahtungsschema einer FM 354 


4-2 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Verdrahten der FM 354 


Verbindungskabel In der Tabelle 4-1 sind die Verbindungskabel für eine Positioniersteuerung 
mit FM 354 aufgelistet. 


Tabelle 4-1 Verbindungskabel einer Positioniersteuerung mit FM 354 
Bestell-Nr. Beschreibung 


Verbindungskabel | siehe Katalog ST 70, Best.-Nr. Verbindung zwischen BT, 
MPI E86060-K4670-A101-A2 PG und S7-300 CPU 


Sollwertkabel 6FX2 002-3AB01-150010 Sollwertkabel FM 354 und 
siehe Katalog NC Z SIMODRIVE 611-A 
Bestell-Nr.: +10 V; eine Achse 
E86060-K4490-A001-A4 


Meßsystemkabel | 6FX2 002-2CD01-1000 Inkrementalgeber mit RS 422 
siehe Katalog NC Z und FM 354 


Bestell-Nr.: (EXE mit Linearmaßstab) 
E86060-K4490-A001-A4 


Meßsystemkabel 6FX2 002-2CE01-1000 Geber ROD 320 mit Motor 
siehe Katalog NC Z 1FTS und FM 354 
Bestell-Nr.: 
E86060-K4490-A001-A4 


Meßsystemkabel | 6FX2 002-2CC01-1000 Anschluf von Absolutgeber 
siehe Katalog NC Z (SSI) und FM 354 
Bestell-Nr.: 
E86060-K4490-A001-A4s 





Frontstecker Für die Verdrahtung der digitalen Ein-/Ausgänge benötigen Sie einen 
Schraubfrontstecker 20polig. Dieser muß separat bestellt werden. 


Bestell-Nr.: 6ES7 392-1 AJ00-0A A0 
siehe Katalog ST 70, Bestell-Nr. ES6060-K4670-A101-A2 
siehe Katalog NC 60.1, Bestell-Nr. ES6060-K4460-A101-A3 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Verdrahten der FM 354 


4.2 Beschreibung der Antriebs-Schnittstelle 


Stecker zum An dem 9poligen D-Sub-Stecker X2 der FM 354 können Leistungsteile mit 
Antriebsgerät Analog-Schnittstelle (+10 V) angeschlossen werden. 


Die FM 354 stellt darüberhinaus ein Freigabesignal bereit. 


Lage des Steckers Im Bild 4-2 ist die Einbaulage und die Bezeichnung des Steckers auf der 
Baugruppe dargestellt. 


ANAL. OUT X2 


SISSI 











900000 





Bild 4-2 Lage des Steckers X2 


Belegung des Steckerbezeichnung: X2 ANAL. OUT X2 
Steckers Steckertyp: Ipolige D-Sub-Stiftleiste 


Tabelle 4-2 Belegung des Steckers X2 


m| Name CI 
AA A AA 
nicht belegt MON nicht belegt Bu 


nicht belegt ERES nicht belegt UN 
sisbebelegt | [92 E 
js HE o o e) po | 





Signalnamen SW Sollwert +10 V 
BS Bezugspotential für Sollwert 
RE1...2 Kontakt Reglerfreigabe 
Signaltyp VO Spannungsausgang 
K Schaltkontakt 


4-4 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Verdrahten der FM 354 


Signale Es wird ein Spannungs- und ein Freigabesignal bereitgestellt. 
e SOLLWERT (SW) 


Analoges Spannungssignal ım Bereich von + 10 V zur Ausgabe eines 
Drehzahl-Sollwertes. 


e BEZUGSSIGNAL (BS) 


Bezugspotential (Analog-Masse) für das Sollwertsignal, intern mit 
Logik-Masse verbunden. 


e REGLERFREIGABE (RF) 


Relaiskontaktpaar, mit dem die achsspezifischen Freigaben des Leistungs- 
teils, z. B. eines SIMODRIVE-Antriebsgerátes, geschaltet wird. Die 

FM 354 aktiviert dieses Signal, wenn der zyklische Steuerungsbetrieb 
aufgenommen wird, d. h., wenn Hochlauf und Parametrierung erfolgreich 
abgeschlossen wurden. 


Signalparameter Der Sollwert wird als analoges Differenzsignal ausgegeben. 


Tabelle 4-3 Elektrische Parameter des Sollwertsignals 


res ia] I Hi 





Relaiskontakte Die Achsfreigaben werden über Relaisausgänge (Schließer) geschaltet. 


Tabelle 4-4 Elektrische Parameter der Relaiskontakte 





Verbindungskabel zulässige Länge: maximal 35 m 
zum Antrieb 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 4-5 


Verdrahten der FM 354 


4.3 Anschließen der Antriebseinheit 


Verbindungskabel Beachten Sie folgendes: 
anschließen 


Hinweis 


Verwenden Sie nur geschirmte paarig verdrillte Leitung, der Schirm muß mit 
dem metallischen bzw. metallisierten Steckergehäuse auf der Steuerungsseite 
verbunden sein. Um niederfrequente Störungen vom analogen Sollwertsignal 
fernzuhalten, empfehlen wir, den Schirm auf der Antriebsseite nicht zu er- 
den! 


Die als Zubehör angebotene konfektionierte Leitung bietet optimale Störsi- 
cherheit. 


9000000 
































OOOO 


Verbindungskabel 


I 
N 











Antriebsgerät 
z. B. SIMODRIVE 611-A 


SIMODRIVE 








Bild 4-3 Anschluß eines SIMODRIVE 611-A-Antriebsgerátes 


4-6 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Vorgehen beim 
Verbindungskabel 
anschließen 


Bezeichnung des 
Verbindungska- 
bels 


Verdrahten der FM 354 


Gehen Sie wie folgt vor, um die Antriebseinheit anzuschließen: 


1. Verdrahten Sie das freie Kabelende des Verbindungskabels an den Klem- 
men des Antriebsgerätes. (Die Klemmenbezeichnungen an den Kabelen- 
den geben die entsprechenden Klemmen für SIMODRIVE-Geräte an). 


2. Öffnen Sie die Fronttür und stecken Sie den D-Sub-Stecker an der Bau- 
gruppe an. 


3. Arretieren Sie den Stecker mit Hilfe der Rändelschrauben. Schließen Sie 
die Fronttür. 


Das Verbindungskabel ist eine konfektionierte Leitung für eine Achse mit 
Analog-Schnittstelle, Klemmenbezeichnung für SIMODRIVE-Antriebs- 
geräte. 


Bestell-Nr.: 6FX2 002-3AB01-0000 
Das Verbindungskabel ist in verschiedenen Längen beziehbar. 


siehe Katalog NC Z , Bestell-Nr.: ES6060-K4490-A001-A4. 


4.4 Beschreibung der Meßsystem-Schnittstelle 


Buchse zum 
Geber 


Lage der Buchse 





An der 15poligen D-Sub-Buchse können Inkrementalgeber oder Absolutge- 
ber (SSI) angeschlossen werden. 


Im Bild 4-4 ist die Einbaulage und die Bezeichnung der Buchse auf der Bau- 
gruppe dargestellt. 


ENCODER X3 


—h 
al 
00 


SOSSOOO9809 





O 
O 
O 
O 
O 
O 
O 





©. ©, 0-0 -O O -Q 





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O O 
© 

© 1) 
© 

© 


Bild 4-4 Lage der Buchse X3 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


4-7 


Verdrahten der FM 354 


Belegung der 
Buchse 


Signalnamen 


Signaltyp 


Anschließbare 
Gebertypen 


4-8 





Bezeichnung: X3 ENCODER X3 
Typ: 15polige D-Sub-Buchsenleiste 


Tabelle 4-5 Belegung der Buchse X3 


Inkremental | Absolut Inkremental | Absolut 
Sap 


ap e [wep] 
ST me foe e IE 
e ee o a far EE 
ST ana I PR 


W_N Wartungssignal negiert (Inkrementalgeber) 
A,A_N Spur A wahr und negiert (Inkrementalgeber) 

B, B_N Spur B wahr und negiert (Inkrementalgeber) 

N, N_N Nullmarke wahr und negiert (Inkrementalgeber) 
CLS, CLS_N SSI-Schiebetakt wahr und negiert (Absolutgeber) 
DATA, DATA_N _SSI-Daten wahr und negiert (Absolutgeber) 
PSEXT Versorgung +5 V 

P24EXT Versorgung +24 V 

MEXT Versorgung Masse 

VO Spannungsausgang (Versorgung) 

O Ausgang (5 V-Signal) 

I Eingang (5 V-Signal) 


Inkrementalgeber oder Absolutgeber (SSI) sind direkt anschließbar (z. B. 
digital-rotorische Geber), die Auswahl erfolgt über Maschinendaten. 


Geber mit SINUS/COSINUS-Signalen (z. B. Längenmaßstäbe) können über 
eine externe Impulsformer-Elektronik (EXE) angeschlossen werden, welche 
die Signale auf 5 V-Pegel umsetzt. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Eigenschaften der 
Geber 


Geberversorgung 


Verdrahten der FM 354 


Die direkt anschließbaren Geber (bzw. EXEn) müssen folgende Bedingun- 
gen einhalten: 


Inkrementalgeber 


Übertragungsverfahren: Differenzübertragung mit 5 V- Rechtecksignale 
(wie RS422-Norm) 


Ausgangs-Signale: Spur A als wahres und negiertes Signal (Ua¡, Ua1) 
Spur B als wahres und negiertes Signal (U), Ua2) 
Null-Signal N als wahres und negiertes Signal 
(Uao, Uao) 


max. Ausgangsfrequenz: 1 MHz 


Phasenverschiebung 
der Spuren A zu B: 90° 30° 
Stromaufnahme: max. 300 mA 
Absolutgeber (SSI) 
Übertragungsverfahren: Synchron-Serielles Interface (SSI) mit 
5 V-Differenzsignalübertragung 
(wie RS422-Norm) 
Ausgangs-Signal: Daten als wahres und negiertes Signal 
Eingangs-Signal: Schiebetakt als wahres und negiertes Signal 
Auflösung: max. 25 Bit 


max. Übertragungsfrequenz: 1,25 MBit/s 


Stromaufnahme: max. 300 mA 


Die Versorgungsspannung 5 V oder 24 V für die Geber wird baugruppenin- 
tern erzeugt und liegt mit auf der D-Sub-Buchse, so daß Sie ohne zusátzli- 
chen Verdrahtungsaufwand die Geber über das Verbindungskabel versorgen 
können. Die bereitgestellte Spannung ist elektronisch gegen Kurzschluß und 
thermische Überlastung gesichert und wird überwacht. 


Tabelle 4-6 Elektrische Parameter der Geberversorgung 


res min mar] ran 


5 V-Versorgung 


24 V-Versorgung 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


4-9 


Verdrahten der FM 354 


Verbindungskabel 
zum Geber 


4-10 


Die maximale Leitungslänge ist von der Spezifikation der Geberversorgung 
und von der Übertragungsfrequenz abhängig. Für einen störungsfreien Be- 
trieb dürfen Sie bei Verwendung konfektionierter Verbindungskabel von SIE- 
MENS folgende Werte nicht überschreiten: 


Tabelle 4-7 Maximale Leitungslängen in Abhängigkeit von der Geberversor- 
gung 


Versorgungsspannung | Stromaufnahme max. Leitungslänge 





Hinweis 


Wollen Sıe Inkrementalgeber beı Leitungslängen größer als 25 m bzw. 
35 m einsetzen, wählen Sie einen Typ mit 24 V-Versorgung. 


Tabelle 4-8 Maximale Leitungslängen in Abhängigkeit von der Übertragungsfre- 
quenz 


Inkrementalgeber 


500 kHz 

1,25 MBivs 

in 125 kBiv 
1US 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Verdrahten der FM 354 


4.5 Anschließen der Geber 


Verbindungskabel Beachten Sie folgendes: 
anschließen 


Hinweis 


Verwenden Sie nur geschirmte Leitung, der Schirm muß mit dem metalli- 
schen bzw. metallisierten Steckergehäuse verbunden sein. 


Die als Zubehör angebotenen konfektionierten Verbindungskabel bieten opti- 
male Störsicherheit sowie ausreichend bemessene Querschnitte für die Span- 
nungsversorgung der Geber. 


O O OOOO 


@ 
® 
O 
® 
@ 
@ 
@ 
@ 
® 
® 


Verbindungskabel 























































































































































































































z. B. Inkremen- z.B. 
talgeber mit ROD 320 z. B. Absolut- 


RS 422 (Einbaugeber geber (SSI) l 
in 1FT5) 





Bild 4-5 Anschluß Geber 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb a 


Verdrahten der FM 354 


Vorgehen bei Ge- Gehen Sie wie folgt vor, um den Gber anzuschließen: 
Beransenul 1. Schließen Sie die Verbindungskabel an den Gebern an. 


Bei Absolutgebern (SSI) ist gegebenfalls noch eine Konfektionierung der 
Leitung (Kabelende zum Geber) nach Herstellerangabe notwendig. 


2. Öffnen Sie die Fronttür und stecken Sie die D-Sub-Stecker an der Bau- 
gruppe an. 


3. Arretieren Sie die Stecker mit Hilfe der Rändelschrauben. Schließen Sie 
die Fronttür. 


Verfügbare Verbin- Konfektionierte Leitung für Anbaugeber oder EXEn (zum Anschluß von Li- 
dungskabel für nearmaßstäben) 


SEDEN Bestell-Nr.:  6FX2 002-2CD01-1 000 
konfektionierte Leitung für Einbaugeber mit 17poligem Rundstecker 
Bestell-Nr.: 6FX2 002-2CE01-1L1L10 
konfektionierte Leitung für Absolutgeber (SSI) mit freiem Kabelende 
Bestell-Nr.: 6FX2 002-2CC01-1L1L10 
Die Verbindungskabel sind in verschiedenen Längen beziehbar. 


siehe Katalog NC Z , Bestell-Nr.: ES6060-K4490-A001-A4. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Verdrahten der FM 354 


4.6 Beschreibung der Peripherie-Schnittstelle 


Frontstecker An den 20poligen Frontstecker X1 mit Einzeldrahtanschluß können vier digi- 
tale Ein-/Ausgänge und das Bereitschaftssignal (Reglermeldung) angeschlos- 
sen werden. 


Lage des Steckers Im Bild 4-6 ıst der Frontstecker in Verdrahtungsstellung und die Beschriftung 
auf der Fronttür innen dargestellt. 


Frontstecker in Verdrahtungsstellung Beschriftung der 
Tür innen 


Verriegelungselement 



























































y ADE 
S 
© 
© 
© 
S 
O 
S 
O 
S 








© 
© 
S 
© 
© 
© 
© 
© 
S 
S 
I 


i 





Bild 4-6 Lage des Steckers X1 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 4-13 


Verdrahten der FM 354 


Belegung des 
Steckers 


Signalnamen 


Signaltyp 


4 digitale 
Eingänge (DE1...4) 


4-14 


Steckerbezeichnung: XI 
Steckertyp: 20poliger S7-Frontstecker für 
Einzeldrahtanschluß 


Tabelle 4-9 Belegung des Steckers X1 


m] oe [m e] Name me 

IT ee Tu o o 

>] ewe Te me o 
3 DEI I DA3 





DEI...4 digitaler Eingang 1...4 

DA1...4 digitaler Ausgang 1...4 

RM_P positiver Eingang der Reglermeldung 
RM_N negativer Eingang der Reglermeldung 
L+, M Laststromversorgung 24 V/Masse 

O Ausgang 

I Eingang 

VI Spannungseingang 


Alle Eingänge sind gleichrangig. Die Zuordnung der Schaltfunktion zur 
Nummer des Eingangs erfolgt über Maschinendaten, ebenso die Wahl der 
Polarität der Eingänge (Ein- oder Ausschalt-Flanke). 


Diese schnellen Eingänge sind SPS-kompatibel (24 V- P-schaltend). Es 
können Schalter oder berührungslose Sensoren (2- oder 3-Draht Sensor) an- 
geschlossen werden. 


Sie können verwendet werden z. B.: 

e als Referenzpunktschalter 

e als Schalter für externen Start/Stop, externen Satzwechsel 
e als Meßtaster 


Weitere Anwendungen siehe Kapitel 5.3.1. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Verdrahten der FM 354 


Tabelle 4-10 Elektrische Parameter der digitalen Eingänge 


1-Signal, Spannungsbereich 11...30 S 


0-Signal, Spannungsbereich oder Eingang offen 





Eingang ”Regler- An einen weiteren Eingang kann das Bereitschaftssignal des Antriebs-Lei- 
meldung” (RM) stungsteils (Reglermeldung) angeschlossen werden. 
Hinweis 


Der Eingang ”Reglermeldung” ist als potentialfreier Optokoppler-Eingang 
ausgeführt. Dadurch kann sowohl ein P- als auch N-schaltender Ausgang des 
Leistungsteils angeschlossen werden. Einzelheiten zur Verdrahtung siehe 
Kapitel 4.7. 


Tabelle 4-11 Elektrische Parameter Eingang ”Reglermeldung” 


1-Signal, Spannungsbereich 15...30 PE] 


0-Signal, Spannungsbereich oder Eingang offen 





Es gibt zwei Möglichkeiten der Versorgung des Bereitschaftssignals: 
e Versorgung erfolgt von der Steuerung 


e Versorgung erfolgt vom Antriebsgerät 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 4-15 


Verdrahten der FM 354 


Versorgung von Im Bild 4-7 sind Beispiele für die Versorgung des Bereitschaftssignals von 
der Steuerung der Steuerung dargestellt (z. B. Antrieb SIMODRIVE 611). 


Ansteuerung des Eingangs-RM durch High-Side-Schalter oder Relaiskontakt 


FM Antriebsgerät 


High-Side-Schalter 
oder Relaiskontakt 


























Low-Side-Schalter 
oder Relaiskontakt 
































Bild 4-7 Ansteuerung des Eingangs-RM, Versorgung von der Steuerung 


Versorgung vom Im Bild 4-8 sind Beispiele für die Versorgung des Bereitschaftssignals vom 
Antriebsgerät Antriebsgerät dargestellt. 


Ansteuerung des Eingangs-RM durch High-Side-Schalter oder Relaiskontakt 
FM Antriebsgerät 






























































Bild 4-8 Ansteuerung des Eingangs-RM, Versorgung vom Antriebsgerát 


4-16 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


4 digitale Aus- 
gänge (DA1...4) 


Laststrom- 
versorgung (L+, M) 





Verdrahten der FM 354 


Alle Ausgänge sind gleichrangig. Die Zuordnung der Schaltfunktion zur 
Nummer des Ausgangs erfolgt über Maschinendaten. 


Die vier Ausgänge dienen der Verdrahtung anwendungsspezifischer Signale. 
Diese können z. B. sein: 

e Position erreicht, Halt 

e Schaltfunktion M-Befehl 

e Drehrichtung vorwärts/rückwärts 


Weitere Anwendungen siehe Kapitel 5.3.1. 


Tabelle 4-12 Elektrische Parameter der digitalen Ausgänge 


Versorgungsspannung DC 24 V 
(zulässiger Bereich: 20,4...28,8 V) 


Ausgangspannung e  0-Signal: Reststrom max. 2 mA 
e  1-Signal: (Versorgungsspannung -3 V) 
Ausgangsstrom bei Signal “1” 
e bei Umgebungstemperatur 40°C 
— Nennwert 0,5 A (Summenstrom 2 A) 


—  zulássiger Bereich 5 mA...0,6 A (über Versorgungsspannungsbe- 
reich) 


— Lampenlast max. 5 W 
e bei Umgebungstemperatur 60°C 
— Nennwert 0,1 A (Summenstrom 0,4 A) 


—  zulässiger Bereich 5 mA...0,12 A (über Versorgungsspannung) 


Schaltfrequenz e ohmscher Last: max. 100 Hz 
e  induktiver Last: 0,25 Hz 


Hier muß eine 24 V-Laststromversorgung angeschlossen werden. Bei Verpo- 
lung arbeitet das Gerät nicht. 


Hinweis 


Beachten Sie die Aufbaurichtlinien für SIMATIC. Insbesondere muß der 
Anschluß M (Bezugspotential) mit der Gerätemasse des Automatisierungs- 
geräts verbunden sein (Anschluß M am Klemmblock der S7-300-CPU). 


siehe Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-300, Aufbauen, 
Bestell-Nr.: 6ES7 030-0AAO1-8AAO. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


4-17 


Verdrahten der FM 354 


4.7 Verdrahtung der Frontsteckers 


Verdrahtung des Das Bild 4-9 zeigt Ihnen die Verlegung der Leitungen zum Frontstecker und 
Frontsteckers die Zugentlastung der Leitungen durch das Schirmanschlußelement. 



























































digitale 
Ausgänge Schirmanschlußelement 


digitale 
Eingänge 
z.B. 
MeBtaster 




















Bild 4-9 Verdrahtung des Frontsteckers 


Anschlußleitungen Flexible Leitung, Querschnitt 0,25...1,5 mm? 
Aderendhülsen sind nicht erforderlich. 


Sıe können Aderendhülsen ohne Isolierkragen nach DIN 46228, Form A 
lange Ausführung verwenden. 


Sıe können zwei Leitungen mit je 0,25...0,75 mm? in einer Aderendhülse 
anschließen. 


Hinweis 


Für den Anschluß von Meßtastern oder Sensoren ist für eine optimale Störfe- 
stigkeit die Verwendung geschirmter Leitungen erforderlich. 


4-18 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Benötigtes 
Werkzeug 


Vorgehen Front- 
stecker-Verdrah- 
tung 


Geschirmte 
Leitungen 


Schirmanschluß- 
element 


Verdrahten der FM 354 


Schraubendreher oder Motorschrauber 3,5 mm 


Gehen Sie wie folgt vor, um die Klemmenleiste zu verdrahten: 
1. Leitung 6 mm abisolieren, eventuell Aderendhülse aufpressen. 


2. Fronttür öffnen, Frontstecker in Verdrahtungsstellung bringen (dabei Ver- 
riegelungselement siehe Bild 4-6 drücken). 


Der Stecker ist arretiert, ohne elektrischen Kontakt zur Baugruppe zu ha- 
ben. 


3. Bringen Sie die Zugentlastung am Stecker an. 


4. Falls Sie die Leitungen nach unten herausführen, beginnen Sie die Ver- 
drahtung unten, andernfalls oben. Verschrauben Sie auch nicht belegte 
Klemmen. 


Das Anzugsmoment beträgt 60...80 Nem. 
5. Ziehen Sie die Zugentlastung für den Kabelstrang fest. 


6. Schieben Sie den Frontstecker in Betriebsstellung (dabei Verriegelungs- 
element drücken). 


7. Sie können das beiliegende Beschriftungsfeld ausfüllen und in die 
Fronttür einschieben. 


Bei der Verwendung geschirmter Leitung ist zusätzlich wie folgt vorzugehen: 


1. Nach Eintritt der Leitung in den Schrank ist der Kabelschirm auf eine 
geerdete Schirmschiene aufzulegen (Leitung dazu abisolieren). 


Sıe können hierfür das Schirmanschlußelement verwenden, das in die 
Profilschiene eingehängt wird und bis zu acht Schirmanschlußklemmen 
aufnimmt. 


siehe Installationshandbuch Automatisierungssystem 57-300, Aufbauen, 
Bestell-Nr.: 6ES7 030-0AAO1-8AAO. 


2. Geschirmte Leitung bis zur Baugruppe weiterfúhren, dort aber keine Ver- 
bindung zum Schirm herstellen. 


Zur Schirmableitung von geschirmten Leitungen kann dieses Element in die 
Profilschiene eingeschoben werden. Es nimmt bis zu acht Schirmanschluß- 
klemmen (Reihe KLBÜ der Fa. Weidmiiller) auf. 


Bestell-Nr.: Schirmanschlußelement: 6ES7 390-5AA00-0AAO 
Schirmanschlußklemme: 6ES7 390-5CA00-7AAO 


siehe Katalog NC 60.1, Bestell-Nr. ES6060-K4460-A101-A3 
siehe Katalog ST 70, Bestell-Nr. ES6060-K4670-A101-A2 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


4-19 


Parametrieren der FM 354 


Übersicht In diesem Kapitel erhalten Sie einen Überblick über das Parametrieren der 
FM 354 mit dem Parametriertool "FM 354 parametrieren”. 





FM 354 

Datenbausteine (DB) 

Anwender- DB-MD 

Datenbaustein DB-SM u, ne u 

enü Zielsystem un 
DB-WK 
Auswahl der Option On- 

DENN linebearbeitung siehe 

Tab. 5-9) 











Offline (Bearbeitung im 
Menü Datei siehe 
Tab. 5-9) 





Rackparametrierung 
Baugruppenauswahl 
Alarme aktivieren 
(Grundparameter) 


Parametrier- 
masken 





Konfigurierung: Systemdaten erzeugen 


Setup.exe 








Baugruppe parametrieren 








Parametriertool 
”FM 354 parametrieren” 


Funktionsbausteine 
vorprojektierte Oberfläche für OPs 














Bild 5-1 Übersicht Parametrieren 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 5-1 


Parametrieren der FM 354 


Installation von "FM 354 parametrieren” 
Einstieg in “FM 354 parametrieren” ES — 


Fr Parametrieren mit "FM 354 parametrieren” 





Ablegen der Parametrierdaten im SDB = 1 000 


5.1 Installation von "FM 354 parametrieren” 


Voraussetzung Auf dem Programmiergerät (PG/PC) müssen das Betriebssystem 
"Window 95” und das entsprechende STEP 7-Programm (ab V3.1) installiert 


sein. 


Für den Onlinebetrieb muß die Verbindung vom PG/PC zur S7-300 CPU her- 
gestellt sein (siehe Bild 4-1). Bei dezentralem Einsatz (in Vorbereitung) der 
FM muß eine Verbindung vom PG/PC zum L2-DP-Netz hergestellt werden. 


Installation Die gesamte Software (Parametriertool, Funktionsbausteine und vorprojek- 
tierte Oberfläche für OPs) befindet sich auf zwei 3,5-Zoll-Disketten und wird 
komplett installiert. 


So installieren Sie die Software: 
l. Legen Sie die Diskette 1 in das Diskettenlaufwerk Ihres PGs/PCs ein. 


2. Starten Sie unter Windows 95 den Dialog zur Installation von Software 
durch Doppelklick auf das Symbol ”Software” in ”Systemsteuerung”. 


3. Wählen Sie im Dialog das Diskettenlaufwerk und die Datei Setup.exe aus 
und starten den Installationsvorgang. 


4. Befolgen Sie Schritt für Schritt die Anweisungen, die Ihnen das Installa- 
tionsprogramm anzeigt. 


Ergebnis: Die Software ist standardmäßig in folgenden Verzeichnissen 
installiert: 


Parametriertool “FM 354 parametrieren”: 
SIEMENS\STEP7\S7FLAG 

Funktionsbausteine: SIEMENS\STEP7\S7LIBS\FMST_SRV 
Oberfläche für OPs: SIEMENSISTEPNEXAMPLESIS7OP BSP 
Anwenderbeispiele: SIEMENS\STEP7T\EXAMPLEI\FMSTSVEX 


Hinweis 


Wenn Sie bei der Installation von STEP 7 statt SIEMENSISTEP 7 ein ande- 
res Verzeichnis gewählt haben, wird Ihnen dieses Verzeichnis eingetragen. 


92 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


5.2 Einstieg in “FM 354 parametrieren” 


Voraussetzung Auf dem PG/PC haben Sie die Software nach Kapitel 5.1 installiert. 


Konfigurieren Konfigurieren setzt voraus, daß Sie ein Projekt angelegt haben, in dem Sie 
die Parametrierung speichern können. Weitere Informationen, zum Konfigu- 
rieren von Baugruppen finden Sie in Ihrem Benutzerhandbuch Basissoftware 
für S7 und M7, STEP 7. Nachfolgend sind nur die wichtigsten Schritte erläu- 
tert. 


1. Starten Sie den SIMATIC Manager und öffnen Sie Ihr Projekt. 


2. Fügen Sie über das Menü Einfügen > Station eine SIMATIC 300-Sta- 
tion ein. 


3. Wählen Sie die SIMATIC 300-Station an. Über das Menü Bearbeiten > 
Objekt öffnen gelangen Sie in die Konfigurationstabelle. 


4. Wählen Sıe einen Baugruppenträger aus und ordnen Sie diesen an. 


5. Wählen Sie die Positionierbaugruppe FM 354 mit der zugehörigen Be- 
stellnummer aus dem Baugruppenkatalog aus, und fügen Sie diese in die 
Hardwaretabelle gemäß Ihrer Konfiguration ein. 


6. Gehen Sie mit Doppelklick auf die zu parametrierenden Baugruppe. 


Es erscheint der Dialog Eigenschaften 


Eigenschaften - FM354 SERYO - (R0754) x 


Allgemein | Adressen | Grundparameter | 


Baugruppe 
Kurzbezeichnung: FH1354 SERWO 


Fositionierbaugruppe für Serromotor, 1 Kanal 






Bestell-Nr: BEST 354-14H01-04E0 
Bezeichnung: FM3S4 SERYON] 


Ort 
Station: SIMATIC 300-Staticr(1] 


Teilnehmer 





MFI... 3 


PROFIBUS... | ~ 


Baugruppenträger [A] 0 


Steckplatz [5]: 4 


Schnittstellenmadul- 
Schacht [IF] 


Bthemet.. | mm 


Kommentar: 





Parameter... | Abbrechen | Hilfe | 


Bild 5-2 Einstieg “FM 354 parametrieren” 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 5-3 


Parametrieren der FM 354 





7. In diesem Bild können Sie über die Karteikarten (Allgemein, Adressen 
und Grundparameter) der FM 354 


— eine Bezeichnung geben, 

— die Adresse für die FM ändern und 

— die Alarme parametrieren. 
Hinweis: 


Ein Weiterarbeiten im Zustand CPU-STOP ist für die FM 354 nicht vorgese- 
hen. 


Mit Klick auf die Schaltfläche Parameter gelangen Sie in die Parametrier- 
oberfläche. 


E Übersicht Al 


Anpassung der Mur für die Betriebs- Mur für die Betriebsart Automatik 
FM an die Achse art Schrttmaßfahrt 


MD m WZK YP 
Farametrieren der 0 
> a > Ua a 


Werkzeug- Yerfahr- 


Maschinendaten Schrittmaße 
korektunwerte programme 


Farametnerdaten E 
eingegeben? —7 Daten zur FM übertragen. ... | 


132.245mm 


E und Inbetrieb- 
nahme der Fil R+] FR- 


Inbetriebnahme Fehleranzeige Semicedaten 


Fii ıst parametnert und getestet 


Daten als SOB 
sichern? SDE erstellen | 


wird fur den Baugruppentausch ohne PG benotigt 


Bild 5-3  Ubersichtsbild für die Parametrierung 


Über das Menü Ansicht » Übersicht können Sie dieses Bild während der 
Parametrierung immer wieder anwáhlen. 


Die Baugruppe FM 354 für lagegeregeltes Positionieren wird über auf der 
Baugruppe remanent speicherbare Parameter-DBs parametriert. Eine 
Schlüsselfunktion nimmt hierbei der Datenbaustein ”Maschinendaten” 
(DB-MD) ein, da dieser unabhängig von der technologischen Funktionalität 
der Baugruppe immer benötigt wird. Alle anderen Parameter-DBs sind 
technologieabhängig erforderlich. 


Jetzt können Sie Ihre Baugruppe parametrieren. Das nachfolgende Kapitel 
gibt Ihnen einen Überblick über die Daten, die parametriert werden können. 


Die Fenstergröße für die Eingabe der Parametrierdaten sowie die Größe des 
Übersichtsbildes können Sie mit der Maus an Ihre Bildschirmgröße anpassen. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


Gehen Sie wie folgt vor: 


l. 


A A A A 


Stellen Sie den Mauszeiger solange auf den oberen Fensterrand bis er sich 
in einen Pfeil wandelt. 


Betätigen Sie die linke Maustaste und ziehen Sie die Maus nach unten. 
Lassen Sie die Maustaste los. 
Stellen Sie den Mauszeiger auf die Zeile mit dem Fensternamen. 


Betätigen Sie die linke Maustaste und schieben Sie die Maus nach oben. 
Nach der Positionierung des Fensters an die richtige Stelle, lassen Sie die 
Maustaste los. 


Wenn Sie Ihr Projekt konfiguriert haben, können Sie auch über S7-Konfigu- 
ration, mit Anwahl der Baugruppe und den Menübefehl Bearbeiten > Ob- 
jekteigenschaften in den Dialog Eigenschaften gelangen. 


Hinweis 


Wenn Sie ein Projekt aus STEP 7 V2.1 importiert haben, so können Sie 
keine Parametrierdaten (Datenbausteine) in diesem Projekt ablegen. Die Pa- 
rametrierdaten können Sie in diesem Projekt nur über Import vom File lesen 
bzw. über Export ins File ablegen. 


Vorschlag! 
1. Legen Sie in STEP 7 V3.1 ein neues Projekt an. 


2. Kopieren Sie alle Programme (*.awl) in das neue Projekt. 


Integrierte Hilfe Die Parametrieroberfläche ist mit einer Integrierten Hilfe ausgestattet, die Sie 
beim Parametrieren der Positionierbaugruppe unterstützt. So rufen Sie die 
Integrierte Hilfe auf: 


Über den Menübefehl Hilfe » Hilfethemen... oder 
durch Drücken der Taste Fl oder 


über das Zeichen PA und anschließend gehen Sie auf das Element bzw. 
Fenster, über welches Sie informiert werden wollen und betätigen die 
linke Maustaste. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


9-9 


Parametrieren der FM 354 


5.3 Parametrierdaten 


Was kann parame- 
triert werden? 


Datenbausteine 
(DB) der FM 354 


9-6 


Es kónnen die folgenden Datenbereiche parametriert werden: 
e Maschinendaten (MD) 

e Schrittmaße (SM) 

e Werkzeugkorrekturdaten (WK ) 

e Verfahrprogramme (NC) 

e Anwenderdaten (Anwender-Datenbaustein) 


Diese Daten (außer Anwenderdaten) werden in Datenbausteinen (DB) im 
Nummernbereich von 1001 bis 1239 abgelegt. 


Die Datenbausteine MD, SM, WK, NC werden in die FM 354 übertragen und 
dort remanent gespeichert. 


Die Parametrierung von SM, WK und NC kann entfallen, falls die entspre- 
chenden Funktionen nicht genutzt werden. 


Der Anwender-Datenbaustein muß in der CPU gespeichert sein. Erst dann 
kann er mit Anwenderdaten online beschrieben werden (siehe Kapitel 6). 


Die Parametrierdaten (außer Anwenderdaten) können auch offline auf dem 
PG erstellt, bearbeitet und gespeichert werden. 


Die Tabelle 5-1 gibt einen Überblick über die Datenbausteine in der FM 354 
und ihre Bedeutung. 


Tabelle 5-1 Datenbausteine 


Datenbaustein Bedeutung 


DB-MD Maschinendaten (DB-Nr. = 1200) 
Bausteingröße (gerundet in Byte) = 250 


Maschinendaten dienen zur Anpassung der FM 354 an den Ein- 
satzfall des Anwenders. Eine Parametrierung mit Maschinendaten 
ist unbedingt notwendig, um die FM funktionell zu aktivieren. Der 
parametrierte DB-MD ist in die FM zu laden. Der DB-MD wird 


beim Schreiben auf die FM 354 bezüglich Eingabegrenzen der 
einzelnen Werte und Abhängigkeiten untereinander geprüft. Nur 
bei Zulässigkeit aller Werte erfolgt die remanente Speicherung, 
andernfalls erfolgen über die MPI Datenfehlermeldungen. Ein 
fehlerhafter DB bleibt über Netz-AUS hinweg nicht erhalten. 


Die Maschinendaten können über ”Maschinendaten aktivieren” 
oder durch Aus-/Einschalten aktiv geschaltet werden. 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


Tabelle 5-1 Datenbausteine, Fortsetzung 


Datenbaustein Bedeutung 


DB-SM Schrittmaße (DB-Nr. = 1230) 
Bausteingröße (gerundet in Byte) = 460 
Die Schrittmaße dienen in der Betriebsart (BA) ”Schrittmaßfahrt 
relativ” als frei wählbare relative Wegbeträge zur Einzelpositionie- 
rung. Es sind 1 bis 100 Schrittmaße möglich (siehe Kap. 5.3.2). 
Änderungen sind in allen BA (auch in der BA “Schrittmaßfahrt 
relativ”) während der Bewegung möglich. Die Änderungen von 
Schrittmaßen müssen immer abgeschlossen sein, bevor in der BA 
“Schrittmaßfahrt relativ” eine neue Bewegung gestartet wird. Ist 
dies nicht der Fall, erfolgt die Fehlermeldung “Schrittmaß nicht 
vorhanden” KI. 2/Nr. 13. 

DB-WK Werkzeugkorrekturdaten (DB-Nr. = 1220) 
Bausteingröße (gerundet in Byte) = 310 
Die Anwendung der Werkzeuglängenkorrektur und der Ver- 
schleißwerte sind in Kap. 10.1 beschrieben. Es stehen maximal 20 
Korrektur- bzw. 20 Verschleißwerte zur Verfügung. 
Werkzeugkorrekturdaten werden für die Betriebsart ” Automatik 
und Automatik/Einzelsatz” benötigt. 
Änderungen sind in allen BA und während der Bewegung 
möglich. Erfolgen Änderungen bei eingeschalteter Werkzeugkor- 
rektur während des Startens bzw. an Satzübergängen (interner 
Zugriff auf Korrekturwerte) kommt es zur Fehlermeldung “Werk- 
zeugkorrekturwert nicht vorhanden” K1.3/Nr.35. 


DB-NC Verfahrprogramme 

(Programm-Nr. + 1000 = DB-Nr. = 1001...1199) 

Bausteingröße (gerundet in Byte) = 110 + (20 x Anzahl Ver- 

fahrsätze) 

Verfahrprogramme werden für die Betriebsart ” Automatik und 

Automatik/Einzelsatz” benötigt . 

e Nicht angewählte Programme sind immer ánderbar. 

e Wird in einem vorgewählten Programm inklusiv Unterpro- 
gramm geändert, wird die Programmvorwahl aufgehoben. Das 
Programm ist anschließend neu anzuwählen. Eine Programm- 
änderung kann erfolgen, wenn BL = 0 (Programmanfang/Pro- 
grammende) und bei Stop. 


Systemdatenbau- | Für Baugruppentausch ohne PG 


stein In den SDB > 1 000 werden alle Parametrierdaten (DB-MD, 

SDB = 1000 | DB-SM, DB-WK, DB-NC) der FM 354 abgelegt. Dieser SDB 
wird in die CPU geladen und dient als zusätzliche Speichermög- 
lichkeit . 


Datenbaustein für Statusmeldungen (DB-Nr. 1000) 


Der DB-SS ist ein interner DB der FM, für Test, Inbetriebnahme 
und B & B. 


DB 1249 Interner DB der FM, für Anwender nicht relevant. 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 5-7 


Parametrieren der FM 354 


Anwender-Daten- Wie Sie einen Anwender-DB erzeugen, ist im Kapitel 6 beschrieben. 


baustein Mit “FM 354 parametrieren” können Sie den Anwender-DB mit den in der 


Tabelle 5-2 aufgeführten Daten beschreiben. 


Mit dem Menü Zielsystem > Onlinebearbeitung > Anwenderdaten können 
Sıe Ihren Anwender-DB auswählen und editieren. 


Tabelle 5-2 Anwender-DB 


Datenbaustein Bedeutung 


Anwender-DB Aufbau und Datenformate sıehe Kap. 6 


Mit folgenden Daten können Sie den DB, wenn dieser in der CPU 
geladen wurde, vorbelegen: 


Baugruppenadresse!) 


Kanaladresse!) 

Kanaloffset reserviert 
Nullpunktverschiebung 

Istwert setzen 

Fliegendes Istwert setzen 
Bezugspunkt setzen 

Sollwert für Schrittmaß 
Geschwindigkeitsstufe 1 
Geschwindigkeitsstufe 2 
Spannungsstufe 1 

Spannungsstufe 2 

MDI-Satz 

MDI-Satz fliegend 

Programmanwahl, Programmnummer 
Programmanwahl, Satznummer 
Programmanwahl, Bearbeitungsrichtung 
Code Applikationsdaten 1 

Code Applikationsdaten 2 

Code Applikationsdaten 3 

Code Applikationsdaten 4 





1) Diese Daten werden nur angezeigt. Bearbeitet werden diese Daten durch den 
FC INIT_DB (siehe Kap. 6). 


5-8 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


Datenbaustein- Die Tabelle 5-3 zeigt eine grobe Darstellung der Datenbausteinstruktur. 
Struktur 


Tabelle 5-3 Datenbausteinstruktur 


DB-Kopf Systeminformation, für Anwen- 
der nicht relevant 


Angaben für die Kennzeich- 


Nutzdatenbereich/Strukturkopf | nung des Datenbausteins im Sy- 
stem. 


ab 24 bei MD Parametrierdaten 
Nutzdaten 
bzw. 32 


Die ausführlichen Datenbausteinstrukturen und Parametrierdaten der einzel- 
nen Datenbausteintypen sind in nachfogenden Kapiteln dargestellt. 





5.3.1 Maschinendaten 


DB-Struktur Die Tabelle 5-4 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbau- 
steins "Maschinendaten” (DB-MD). 


Tabelle 5-4 DB-Struktur Maschinendaten 


PB 
WORD Rack Steckplatz BG-Adresse 
2 WORD DB-Nr. (> 1000) wie im DB-Kopf 
posa 


IA 
DB-Kennung/Typ 2 ASCII-Zeichen 
ar PA TEO e [PU | 
AAA] 
Ba A ESTEVA 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


Eingabe der Werte In “FM 354 parametrieren” rufen Sie im Menü Datei > Neu » Maschinenda- 
ten folgendes Bild auf. 


ES Maschinendaten! 


Interpolationsdaten | Reglerdaten | Antnebsschnittstelle | 57-5chnittstelle | 
| Geberdaten | Heferenzpunkt | Dig. Eingänge l Dig. Ausgänge | 


MO? Maßsypsten * 10*%*-3 mm 


MODS Achzart * 
{* Linearachze  Rundachze 


MDDS ARundachsende * 


MDE Reserve 


MD21 Software-Endschalter Anfang E ADODOÓ mm 
MDz2 Software-Endschalter Ende f ogag mrm 
MD23 Maximalgeschwindigk.eit [500000 mimmin 


* Das Andern und Aktivieren dieser Daten bewirkt das HDI aki 
Rücksetzen der Achse. Jue carte 
Schließen | Hilfe | 


Bild 5-4 Eingabe der Werte für Maschinendaten 





Geben Sie auf den jeweiligen Karteikarten die Maschinendaten ein. 


Sie können auch über das Menü Ansicht » Tabellenform ihre Werte in einer 
Tabelle eingeben. 


Bei der Erstellung des MD-DBs sollten Sie unbedingt das Kapitel 7 
“In Betrieb nehmen der FM 354” beachten. 


Hinweis 
Das Maßsystem (MD7) muß mit dem angegebenen Maßsystem der anderen 


DBs übereinstimmen. 


Das Maßsystemraster (MSR) ist die kleinste Wegeinheit im jeweiligen Maß- 
system. 


Sollten Sie diesen Hinweis einmal nicht beachtet haben, dann gehen Sie wie 
folgt vor: 


1. Löschen aller Datenbausteine (die nicht mit dem Maßsystem überein- 
stimmen) oder löschen des gesamten Speichers auf der FM 354. 


2. Die übrigen Datenbausteine auf dem PG ändern. 


3. Die Datenbausteine wieder neu in die FM 354 laden. 


5-10 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


Maschinendatenli- In der Tabelle 5-5 sind alle Maschinendaten der FM 354 aufgelistet. 
sie Erläuterungen zur Maschinendatenliste: 
K sind Konfigurationsdaten siehe Kapitel 9.3.3 


E sind einstellbare Maschinendaten für Justage (Inbetriebnahme-Optimie- 
rung) und Technologie siehe Kapitel 9.3.3 


Die Maßeinheiten beziehen sich auf die betragsmäßige Wertedarstellung im 
Maschinendaten-DB. 


Tabelle 5-5 Maschinendatenliste 


Ne Bezeichnung Default- Wert/Bedeutung Datentyp/Einheit/ siehe 
werte Kommentar Kap. 


HA e EEE 


5 E | Prozeßalarmgenerie- 0 = Position erreicht BITFELD32 9.10 
1 = Längenmessung beendet 
3 = fliegender Satzwechsel 
4 = fliegendes Messen 
7K | Maßsystem 1 = 10? mm DWORD [MSR] 
2 = 10 inch 
3 = 10% grd 
4 = 10 grd 


Achsart ~“ Linearachse DWORD 
~“ = Rundachse 


Rundächsende® 36 - 105 | 0...1 000 000000 00000000 1 000 000 000 DWORD [MSR] 


10 K | Gebertyp = nicht vorhanden DWORD 
1 = Inkrementalgeber 
3 = Absolutgeber (SSI 13 Bit) GRAY-Code 
4 = Absolutgeber (SSI 25 Bit) GRAY-Code 
13 = Absolutgeber (SSI 13 Bit) Binár-Code 
14 = Absolutgeber (SSI 25 Bit) Binár-Code 


Weg pro Geberumdre- | 10000 | 1...1 000 000 000 DWORD [MSR] 
hung (Teilungspe- (ganzzahliger Teil) 
riode)? 
12 K | Restweg pro Gebe- po po 2321 DWORD [2°32MSR] 
rumdrehung?) (gebrochener Teil) 
„225 


13 K | Inkremente pro Gebe- Bu 500 DWORD 
rumdrehung Bei Inkrementalge- 
(Teilungsperiode)2) bern erfolgt die Aus- 

wertung zu 4: MD. 


14K | Anzahl Umdrehungen 0/1 = Singleturn-Geber DWORD 
Absolutgeber 21...212 für Multiturn-Geber Es sind nur 2er-Po- 
tenzen zulässig. 





MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter 

1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adreßerweiterung (1...9) realisiert. 
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, Q, E, 1...9 z. B.: “X”, “X1” 

2) siehe Abhängigkeiten 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 5-11 


Parametrieren der FM 354 


Tabelle 5-5 Maschinendatenliste, Fortsetzung 


Nr. Bezeichnung Default- Wert/Bedenting Datentyp/Einheit/ siehe 
werte Kommentar Kap. 
2 


15 K | Baudrate Absolutge- l= 78000 
2= 156000 
3= 312000 
4= 625 000 
5 = 1 250 000 


16 K | Referenzpunktkoordi- —1 000 000 000...+1 000 000 000 DINT [MSR] 9.2.3 
nate 
9.6.3 


17 K | Absolutgeberjustage DWORD 
[Geberraster] Abso- 
lutgeber 


Art der Referenz- 0 = Richtung +, Nullimpuls rechts DWORD 42 
punktfahrt 1 = Richtung +, Nullimpuls links Code ist lagekenn- 
(Referenzpunkt-An- 2 = Richtung —, Nullimpuls rechts zeichnend für Syn- 

3 = Richtung —, Nullimpuls links chronisationspunkt 


mn) 4 = Richtung +, RPS Mitte bzgl. RPS 
5 = Richtung -, RPS Mitte 
8 = Richtung +, RPS Flanke 
9 = Richtung —, RPS Flanke 


19 K | Richtungsanpassung 0 = Meßwertrichtung invertieren BITFELD32 
1 = Analogwert invertieren 


20 K | Hardwareüberwa- 0 = Kabelbruch (Inkrementalgeber) | BITFELD32 
1 = Fehler Absolutgeber 
2 = Impulsüberwachung 
(Inkrementalgeb.) 
3 = Spannungsüberwachung Geber 
21 E | Softwareendschalter 10° —1 000 000 000...1 000 000 000 DINT [MSR] 


22 E | Softwareendschalter 10? —1 000 000 000...1 000 000 000 
Ende?) 
23 E | Maximalgeschwindig- | 30-10° | 10...500 000 000 DWORD 9.1 
keit [MSR/min] 
104 


nur für Inkremental- 
geber 


24 E | Zielbereich (Position 1000 |0...1 000 000 DWORD [MSR] 
erreicht, Halt) 


25 E | Überwachungszeit 0 = ohne Überwachung DWORD [ms] 
1...100 000 in 2 ms-Stufen auf- 
gerundet 
Stillstandsbereich | 10% | 1...1 000 000 DWORD [MSR] 


27 E | Referenzpunktver- —1 000 000 000...+1 000 000 000 DINT [MSR] 0.25 
schiebung 


MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter 

1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adreßerweiterung (1...9) realisiert. 
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, Q, E, 1...9 z. B.: “X”, “XI” 

2) siehe Abhängigkeiten 





5-10 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


Tabelle 5-5 Maschinendatenliste, Fortsetzung 


Nr. Bezeichnung Default- Wert/Bedentung Datentyp/Einheit/ siehe 
werte Kommentar Kap. 
28 E | Referenziergeschwin- | 6-10° | 10...500 000 000 DWORD 9.2.3 
digkeit?) [MSR/min] 
29 E | Reduziergeschwindig- | 3-10° | 10...500 000 000 
keit) 


31 E | Richtungsbezug der 


32 K Ausgabeart M-Funk- 


Ausgabezeit M-Funk- 
tion 


digitale Eingänge?) 


digitale Ausgänge? 


MSR = Maßsystemraster 


2) siehe Abhängigkeiten 


0 = wie Referenzpunktfahren 
(nicht für Absolutgeber) 

1 = positiv 

2 = negativ 


während der Positionierung: 


l = zeitgesteuert 
2 = quittungsgesteuert 


vor der Positionierung: 


3 = zeitgesteuert 
4 = quittungsgesteuert 


nach der Positionierung: 


5 = zeitgesteuert 
6 = quittungsgesteuert 


1...100 000 


0 = Start extern 

1 = Freigabeeingang 

2 = externer Satzwechsel 

3 = fliegendes Istwert setzen 

4 = Messen 

5 = RPS für Referenzpunktfahrt 

6 = Umkehrschalter fúr 
Referenzpunktfahrt 


0 = Position erreicht, Halt 

1 = Achsbewegung vorwärts 
2 = Achsbewegung rückwärts 
3 = Änderung M97 

4 = Änderung M98 

5 = Startfreigabe 

7 = Direktausgabe 


RPS = Referenzpunktschalter 
1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, .. 
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, Q, E, 1...9 z. B.: 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


o 


DWORD 

serielle Ausgabe von 
max. 3 M-Funktio- 
nen im NC-Satz 


DWORD [ms] 
in 2 ms-Stufen auf- 
gerundet 


BITFELD32 


bitcodierte Funkti- 
onszuordnung: 


Bit-Nr. VO 0 
Bit-Nr.+ 8 VO 1 
Bit-Nr. + 16 O 2 
Bit-Nr. + 24 1/O 3 


aktivierend für die 
Funktion ist immer 
die Vorderflanke 





.) mit einer Adreßerweiterung (1...9) realisiert. 
un x Y 
9 


9-13 


Parametrieren der FM 354 


Tabelle 5-5 Maschinendatenliste, Fortsetzung 


It- D inhei sich 


Eingangsanpassung = 10 invertiert BITFELD32 
(Signalverarbeitung 5 - = Il invertiert 
invertiert) 10 = I2 invertiert 
11 = 13 invertiert 
Steuersignale Servo 0 = Reglerfreigabe aktiv 97 
2 = Regler bereit aktiv 
3 = Regler bereit invertiert 
7 = Zeit-Override aktiv 
15 = Weiterarbeiten nach Not-Aus 9.1.1 
(Antriebsfreigabe [AF]) 
16 = autom. Driftkompensation aktiv 
9.7 


[(MSR/min) / MSR] 
o o 
stand dynamisch 1...1 000 000 
40E | E 40E | Beschleunigung | 1 1000 0 = ohne Rampe DWORD 
EN .100 000 [103MSR/s?] 
C O CET LEI 


MSR = Maßsystemraster RPS = Referenzpunktschalter 

1) Der variable Achsname wird als Achsbuchstabe (X, Y, Z, ...) mit einer Adreßerweiterung (1...9) realisiert. 
zulässige Zeichen: X, Y, Z, A, B, C, U, V, W, Q, E, 1...9 z. B.: “X”, “X1” 

2) siehe Abhängigkeiten 





Abhängigkeiten Zwischen den einzelnen Maschinendaten bestehen in bestimmten Konstella- 
tionen Einschränkungen bezüglich Wertebereich der Nichtverarbeitung be- 
stimmter Maschinendaten. 


Diese Abhängigkeiten werden bei der Annahme des MD-DBs bzw. einzelner 
Maschinendaten geprüft und bei Verletzungen Fehler gemeldet. Bestimmte 
Prüfungen werden auf intern berechneten Hilfsgrößen basierend durch- 
geführt. 


Im folgenden sind diese Hilfsgrößen beschrieben sowie die durchgeführten 
Abhängiskeitsprüfungen tabellarisch dargestellt. 


5-14 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


Aus MD gebildete interne Größen (Hilfsgrößen): 
Bildung Weg pro Geberumdrehung UMWEG 


UMWEG = MD11 + MD12: 2-32 


Bildung interner Meßwertfaktor MWFAKTOR 


MD10 Meßwertfaktor 


o MWEAKTOR= 1 MWFAKTOR=1 1 


O MWFAKTOR = UMWEG / (4:MD13) 
3, 4, 13, 14 MWFAKTOR = UMWEG /MDI3 


Aktivierung der Softwareendschalter SEAKT 


MD21 MD22 SEAKT 


=-102 10 10 0 0 Gnaktivy) 


Bildung absolute Verfahrbereichsgrenzen intern VFBABS 


MWFAKTOR VFBABS 


Prüfungen: 


Prüfung MD9 


MD10 | MD1S zulássiges Rundachsende 











| 
MD9 mod UMWEG == (MD23/30 000) - 


< MD9 < VFBABS 


3,13 |-  |UMWEG mod MD9 == 
4,14 |-  |(MD14-UMWEG) mod MD9 == 0 





Prüfung MD11, MD12, MD13 — daraus resultiert MWFAKTOR (s. o.) 


zulässiger Meßwertfaktorbereich: 2714 < MWFAKTOR < 21* 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 5-15 


Parametrieren der FM 354 


9-16 


Prüfung MD13 


MD10 Schritte pro Geberumdrehung 


E A 
3, 4, 13, 14 ze LS LL 


Prüfung MD14 





MD10 Anzahl Umdrehung 


0, 1, 3, 13 


4, 14 de x PE ÓN 





Prüfung MD21, MD22 


SEAKT zulässige Softwareendschalter 
DE MD21 = -10°, MD22 = +109 


MD21 > -VFBABS II 
MD21 < MD22 MD22-MD21 < UMWEG 
1 


0 <MD21 < MD9 4,14 | MD22-MD21 < MD14-: UMWEG 
0 < MD22 < MD9 


MD21 + MD22 





Prüfung MD28 


zulässige Geschwindigkeit: 10 < MD28 < MD23 





Prüfung MD29 


MD10 zulässige Geschwindigkeit 


3,4, 13, 14 beliebig, nicht verwendet 


O, 1 10 < MD29 < MD23 





Prüfung MD31 


MD30 MD10 zulássiger Richtungsbezug der Lose 


ca E 





Prüfung MD34 


zulássig: 
BYTE0(MD34) + BYTE1(MD34) + BYTE2(MD34) + BYTE3(MD34) 


Prüfung MD35 


zulässig: 


BYTE0(MD35)80x7F + BYTE1(MD35)80x7F + BYTE2(MD35)6:0x7F + 
BYTE3(MD35)&0x7F 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


5.3.2 Schrittmaße 


DB-Struktur Die Tabelle 5-6 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbau- 
steins ”Schrittmaße” (DB-SM). 


Tabelle 5-6 DB-Struktur Schrittmaße 


o poo | Fra san Team 
e þe IN EEE CTC 
pomo] ries BEE 
so [poo | Trees COTE 
o po p ewe E 


DWORD Maßsystemraster It. MD7 Anzeige der Maßeinheit 
WORD Parameter (DB) Sichern Auftrag über ” B&B” 
o fwo IS CTC 


36 DWORD 0...102 Schrittmaß 2 siehe Kap. 9.2.4 
bis 
Schrittmaß 100 


Eingabe der Werte Die Eingabe der Werte erfolgt in dem Menü für Schrittmaße im Parametrier- 
tool "FM 354 parametrieren”. 





ES Schrittmaßel 















schritimale 


mm 
oo 0.00 
004 TE TE 
q 





H 





Bild 5-5 Eingabe der Werte für Schrittmaße 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 5-17 


Parametrieren der FM 354 


5.3.3  Werkzeugkorrekturdaten 


DB-Struktur Die Tabelle 5-7 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbau- 
steins ”Werkzeugkorrekturdaten” (DB-WK). 


Tabelle 5-7 DB-Struktur Werkzeugkorrekturdaten 


8 From I Fra sin CTE 
o [po IEA ECETIA CTN 
ooo] rien BEE 
COM [pos IAN ECTS CCC 
ECON CCC COMA ECTS E 
> [rem COMA RECTA CTC 
IE III IE INN EEN 


DWORD Maßsystemraster lt. MD7 Anzeige der Maßeinheit 
WORD Parameter (DB) Sichern Auftrag über ” B&B” 
EM CCOO | CTC EEE 


Werkzeuglángenkorrektur 1 Werkzeug 1 
Verschleißwert 1 absolut 
Verschleißwert 1 additiv 


Werkzeuglängenkorrektur 2 Werkzeug 2 
Verschleißwert 2 absolut 

Verschleißwert 2 additiv 

bis bis 
Werkzeuglängenkorrektur 20 Werkzeug 20 


Verschleißwert 20 absolut siehe Kap. 10.1 
Verschleißwert 20 additiv 





5-18 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


Eingabe der Werte Die Eingabe der Werte erfolgt in dem Menü für Werkzeugkorrekturdaten im 
Parametriertool "FM 354 parametrieren”. 


Wird der Verschleißwert additiv online geändert, so rechnet die FM den 
neuen Verschleißwert absolut aus und der Verschleißwert additiv steht wieder 
auf 0. 





ÉS OFFLINE - WERKZEUGKORREKTURDATEN - DB1220 


me Verschleiß abs. Yerschleiß M 


m hooo so Mo o 
02 f2o.000  fisoo ooon 
04 jaooo [3.500 ¡0000 
05 50.000 [45000 ¡0000 | 
06 60.000 [55000 ¡0000 | 
08 80.000 [77000 [0000 | 
09 0000 joooo ¡0000 | 
10 0.000 om ¡000 | 
A AT TT 
14 [ooo 000 
15 fooo0 om ooo | 
16 Do [0000 ¡000 | 
18 0000 om ¡000 | 
19 0000 om ¡0000 | 
4 





Bild 5-6 Eingabe der Werte für Werkzeugkorrekturdaten 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 5-19 


Parametrieren der FM 354 


5.34 Verfahrprogramme 


DB-Struktur Die Tabelle 5-8 gibt Ihnen einen Überblick über die Struktur des Datenbau- 
steins ”Verfahrprogramme” (DB-NC). 


Tabelle 5-8 DB-Struktur Verfahrprogramme 


Op EEE e EEE 
YA 
Ez 
won 
DWORD ECOS 
won 
won ET 
EEE 
CECI 
in PT 

ÓN 


DE 


DWORD 
WORD 
WORD 


18 STRING 
STRUCT 
STRUCT 
STRUCT 





5.00 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Eingabe der Ver- 
fahrprogramme 


Parametrieren der FM 354 


Für die Eingabe der NC-Verfahrprogramme wird Ihnen ein leeres Fenster 
angeboten. Sie geben Ihr Verfahrprogramm wie folgt ein: 










ES OFFLINE - VERFAHRPROGRAMM - DB1030 


Programm-Hummer: Po Programm-Name: | 





G-Befehle Position Yerweilzet Geschwindigkeit M-Befehle WK UF-Nr. UP-äufruf 
PON Gl G2 G3 n F Mi M2 M3 DL F 


[fol A al A mf n U [1 





201) 
N10 690 <500.000 F50.000 
N20 400.000 

N25 600.000 

N28 <600.000 F400.000 
N30 <600.000 

NAD <20,000 

N50 M2 





Bild 5-7 Eingabe für Verfahrprogramme 


1. % Programmnummer Programmname 


Die Eingabe ”%” ist nur in der 1. Zeile möglich. Diese Eingabe muß ge- 
macht werden. Aus der Programmnummer wird die DB-Nr. gebildet. 


Der Programmname ist optional und darf maximal 18 Zeichen lang sein. 


2. N<Satznummer> — G<Befehl> (Gl, G2, G3) — X<Wert> — F<Wert> — 
M<Befehl> (M1, M2, M3) — D<Nr.> (Werkzeugkorrekturnummer) — 
L<Nr.> — P<Nr> + (Progr. von Verfahrprogrammen siehe Kapitel 10). 


— Die Satznummer (N) müssen Sie als erstes und aufsteigend eingeben. 
Die Reihenfolge der übrigen Eingaben kann beliebig sein. 


— Das Trennzeichen geben Sie als Leerzeichen ein. 
Zeichen müssen Sie in Großbuchstaben eingeben. 


Außerdem ist es möglich den geführten Eingabebereich am oberen Bildrand 
zu nutzen. Die Programmnummer und der Programmname werden nach Ver- 
lassen des Eingabefeldes ins Eingabefenster übernommen. Die Übernahme 
der Verfahrsätze erfolgt mit der Schaltfläche “Satz übernehmen”. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


5-21 


Parametrieren der FM 354 


5.4 Parametrieren mit "FM 354 parametrieren” 


Eingabe der Werte Sie haben verschiedene Möglichkeiten Ihre Parametrierdaten einzugeben. 
1. Anwenderdaten 


In einer Tabelle können Sie die Werte eingeben bzw. Texte auswählen. 
Die Eingabefelder wählen Sie mit dem Cursor an und geben die Werte 
ein. Die zugehörigen Texte der Werte können Sie mit der Leertaste 
anwählen. 


2. Maschinendaten 
Die Eingabe der Werte erfolgt über Dialoge und Karteikarten. 


Über das Menü Ansicht > Tabellenform erhalten Sie die Maschinendaten 
in einer Tabelle. Dort können Sie die Werte, wie unter Anwenderdaten 
beschrieben, eingeben. 


3. Werkzeugkorrekturdaten und Schrittmaße 


In einer Tabelle können Sie die Werte eingeben. Die Eingabefelder 
wählen Sıe mit dem Cursor an und geben die Werte ein. 


4. Verfahrprogramme 
Verfahrprogramme werden in Textform eingegeben. 


In den Tabellen für MD-, SM-, WZK-Werte gibt es eine Kommentarspalte. 
Dieser Kommentar wird nicht im Datenbaustein abgelegt. Er kann ausge- 
druckt werden bzw. wird bei Export mit in der Datei abgelegt. 


Menüs von “FM Nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen eine Übersicht über die Menüs von 
354 parametrieren” "FM 354 parametrieren”. 


Tabelle 5-9 Menüs von ”FM 354 parametrieren” 
Menütitel bzw. -eintrag (mit | Kurzbe- Bedeutung 
Einzelbefehl) dienung 
u Pp Erstellen, Öffnen, Speichern, Drucken und Generieren von Datenbau- 
steinen 


Maschinendaten ENS Erstellt einen neuen DB-MD 
Schrittmaße ENS Erstellt einen neuen DB-SM 


MTC [tmtinemnnmenben« 
MN fimitenmnanbene 
sirenita PORC Aeon DBD 
C sme | ente PORC Agen PES 
—itrgoratoiaen | | iden em PORC age BWK 





5.00 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


Tabelle 5-9 Menüs von ”FM 354 parametrieren”, Fortsetzung 


Einzelbefehl) dienung 
IN A LTS 
A EEE 
METI E ETE 


SDB erstellen Liest die Datenbausteine der FM, erstellt aus diesen einen SDB (Sy- 
stemdatenbaustein) und legt ihn auf dem PG/PC ab. 
SDB anzeigen... Zeigt die für die FM 354 vorhandenen SDBs auf dem PG/PC an, 
diese können gelöscht werden. 
Druckt den aktuellen Datenbaustein oder Teile daraus 
| Druckvorschau 000 = 0000| Zeigt das Dokument in der Seitenansicht — keine Bearbeitung möglich 


Seite einrichten... EN Lest das Seitenlayout für den Druck fest 
Drucker einrichten... ENS Richtet den Drucker ein und setzt die Druckoptionen 


1 <Name der zuletzt Öffnet die zuletzt geöffnete DB 
geöffneten DBs> 

2 <Name der vorletzt Öffnet die vorletzt geöffnete DB 
geöffneten DBs> 

3 <Name der drittletzt Öffnet die drittletzt geöffnete DB 
geöffneten DBs> 

4 <Name der viertletzt Öffnet die viertletzt geöffnete DB 
geöffneten DBs> 


ee Rückgängig der letzten Aktion, Ausschneiden, Kopieren, Einfügen 
und Löschen markierter Objekte, Suchen und Standard wert 


Kopiert die markierten Daten und legt sie in die Zwischenablage 
Fügt den Inhalt der Zwischenablage an der Cursorposition ein 


ee Überschreibt das Feld einer Tabelle mit dem Inhalt der Zwischenab- 
lage 


RT = CTE 
m a a 
MOZO E ENS 
Prades O Deewane a amene 
m ES ECT 
IET O CET 








Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 5.03 


Parametrieren der FM 354 


Tabelle 5-9 Menüs von ”FM 354 parametrieren”, Fortsetzung 


Einzelbefehl) dienung 
MI A ES 
senda | | ati ie Msi ade FM 
C sme = [Bei die Seal af er FMI 
ecos | [Bee die Wetzgoreurn ul ds Fa O 
rara | eee de Vsitrganne aer M5 
venenos | | Beste di venden af der CPU 


FM-RAM komprimieren Kompromiert den Arbeitsspeicher der FM 354. Dies ist nur möglich, 


wenn die CPU im Betriebszustand ” STOP” ist. 





FM-Speicher löschen ENS Lóscht den FLASH auf der FM 354 
Test Inbetriebnahme und Fehlerauswertung 


Y Inbetriebnahme Öffnet das Inbetriebnahmefenster 
Steuern und Beobachten der Baugruppe 
y Fehlerauswertung Öffnet das Fehlerauswertungsfenster 
Anzeige der Fehler auf der Baugruppe 
| v/Servicedaten 0001-00 | Öffnet das Fenster zur Beobachtung der Servicedaten 
Ansicht S e Wählen von verschiedenen Ansichten und Darstellungen 
Tabellenform E] Wechselt zwischen Dialog und Tabellenform (nur bei MD) 
Inhalt 5. Spalte > ENS Bestimmt, was in der letzten Spalte angezeigt wird (nur bei MD) 
© Grenzen o e Zeigt die oberen und unteren Grenzwerte an 
Y Funktionsleiste ES] Zeigt die Funktionsleiste an (ein/aus) 
Übersicht o e Übersichtsbild für die Parametrierung wird angezeigt 
Extras Einstellungen in den Datenbausteinen 
Einstellungen Maßsystem > EEE Ändern des Maßsystems im aktuellen Fenster 
m Teen 
10% inch E Eingabe in inch 
10% grd ENS Eingabe in grd 
1072 grd ENS Eingabe in grd 


Fenster Anordnen aller Fenster der Parametrierung, Wechsel zu einem be- 
stimmten Fenster 


roman I Former 
hama TE [nal esgrimen an | 
oma TE nato Ferse gicas ink mean | 
RECO EEN 
DECIS E CTE 


5.04 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


Tabelle 5-9 Menüs von ”FM 354 parametrieren”, Fortsetzung 


Menütitel bzw. -eintrag (mit | Kurzbe- Bedeutung 
Einzelbefehl) dienung 
Y 1 <geöffnetes Fenster 1> Su Wechselt zum Fenster <Fenstername> 
<n> <geöffnetes Fenster n> ENS Wechselt zum Fenster <Fenstername> 


Hilfe Suchen und Anzeigen von Hilfefunktionen 


Hilfethemen... Bietet verschiedene Zugänge zum Anzeigen von Hilfeinformationen 
an 


Hilfe benutzen m Zeigt Informationen zur Benutzung der Hilfe 
afon Zeigt Informationen zur aktuellen Version des Parametriertools an 





5.5 Ablegen der Parametrierdaten im SDB = 1 000 


Übersicht Die FM 354 speichert intern die Parametrierdaten. 


Um bei einem Defekt dieser FM 354 und keinem vorhandenen PG/PC die 
Parametrierdaten zur Verfügung zu haben, können diese zusätzlich in der 
CPU in einem Systemdatenbaustein (SDB > 1 000) abgespeichert werden. 
Die CPU überträgt nach jedem Neuanlauf diese im SDB > 1 000 abgelegten 
Daten zur FM 354. Falls die FM 354 keine Maschinendaten besitzt bzw. der 
interne Zeitstempel (Zeitpunkt der Erstellung) nicht übereinstimmt, werden 
die Daten des SDB > 1 000 von der FM 354 übernommen und dort gespel- 
chert. 


Es muß darauf geachtet werden, daß die Parametrierdaten in dem 
SDB > 1 000 mit den Parametrierdaten auf der FM 354 nach Abschluß 
der Inbetriebnahme immer übereinstimmen. 


Hinweis 


Der SDB > 1 000 ist erst am Ende der Inbetriebnahme zu erstellen. 


Falls nachträglich nochmals eine Änderung der Daten nötig ist, ist der 

SDB > 1 000 erneut zu erstellen und in die CPU zu laden. Der vorherge- 
hende SDB ist vorher zu löschen bzw. beim Erstellen eines neuen SDB wird 
dieser überschrieben. Der neue SDB muß nicht die gleiche Nummer haben 
wie der vorher erstellte. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 5.05 


Parametrieren der FM 354 


SDB erstellen Voraussetzung: Online-Verbindung zur FM 354 


Menü Datei ® SDB erstellen anwählen 
Ist auf der FM 354 kein DB-MD vorhanden — Abbruch 


Für die FM 354 ist im S7-Projekt nei — 
ein zugehöriger SDB > 1 000 a. SDB 
vorhanden 


vorhanden. 


Soll dieser SDB überschrieben 
werden? 


ja Abbruch 
SDB wird erstellt und im S7-Projekt unter 
CPU\S7-Programm\Bausteine\Systemdaten abgelegt 


Bild5-8 SDB > 1000 erstellen 





SDB im S7-Pro- 


jekt anzeigen/lö- Menü Datei » SDB anzeigen anwählen 
schen 
alle SDBs für FM 354 des Projektes 
werden angezeigt 


; Schließen des 
soll der SDB gelöscht werden? Fansiers 


entsprechenden SDB anwählen und löschen 


Bild 5-9 SDB > 1 000 anzeigen/löschen 





5.06 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Parametrieren der FM 354 


SDB in die CPU Wenn Sie SDBs erstellt haben, müssen Sie die “Systemdaten” des Projektes 
übertragen in die CPU übertragen. 


Sie haben zwei Möglichkeiten und gehen wie folgt vor: 
l. Variante 


Im SIMATIC Manager das Online-Fenster anwählen (Online- und Offline- 
Fenster müssen geöffnet sein) 


Im Offline-Projekt unter CPU\S7-Progamm\Bausteine\Systemdaten 
Systemdaten (mit Maus ziehen bzw. mit Kopieren/Einfügen) in das Onli- 
ne-Projekt speichern. 


2. Variante 


Im SIMATIC Manager unter CPU\S7-Progamm\Bausteine\Systemdaten 
anwählen. 


Über das Menü Zielsystem > Laden (oder rechte Maustaste) die System- 
daten in die CPU laden 


bzw. 


Uber das Menü Zielsystem » Laden in EPROM-Memory-Card auf 
CPU 


Sıe können auch die Memory-Card für die CPU am PG/PC programmieren. 


Erfolgt ein Laden der Konfiguration aus HW-CONFIG heraus, so wird dieser 
SDB nicht mit in die CPU übertragen. 


SDB in der CPU Wollen Sie SDBs in der CPU löschen, so gehen Sie wie folgt vor: 
ORGANEN 1. Wählen Sie “FM 354 parametrieren” an. 
2. Wählen Sie das Menü Datei > SDB anzeigen an. Löschen Sie den/die 
entsprechenden SDB(s). 


3. Schließen Sie “FM 354 parametrieren” und wählen Sie im SIMATIC Ma- 
nager unter Online-Projekt CPU\S7-Progamm\Bausteine\Systemdaten 
an. Löschen Sie die Systemdaten. 


4. Übertragen Sie die Systemdaten erneut zur CPU s. o. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 5.07 


Programmieren der FM 354 


Übersicht Die vorliegende Programmieranleitung beschreibt die Funktionen (FCs), die 
Ihnen die Kommunikation zwischen CPU und Funktionsbaugruppe FM 354 
in SIMATIC S7-300 ermöglichen. 


CPU FM 354 Mit “FM 354 parametrie- 
Steuer-/Rückmel- ren” kann der Anwen- 
designale der-DB auf der CPU be- 
und Systemdaten arbeitet werden. 
Anwender-DB 








Anwenderprogramm 








Datenbausteine 





Online 


Offline 
AWL/KOP-Editor 


unter STEP7 wird ein | Anwender- Der Anwender-DB wird 
DB erstellt DB in die CPU geladen und 
dort gespeichert 

















Parametriertool 
"FM 354 parametrieren” 


Funktionsbausteine (FCs, UDT 1 
und Beispielprogramme) 


vorprojektierte Oberfläche für OPs 








Bild 6-1 Übersicht Programmieren 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-1 


Programmieren der FM 354 


Voraussetzungen 


Anlegen des An- 
wender-DBs 


Bausteine 


6-2 


Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, wenn Sie die FM 354 über Ihr 
Anwenderprogramm steuern wollen: 


e Auf dem PG/PC haben Sie die Software nach Kapitel 5.1 installiert. 


e Die Verbindung vom PG/PC zur S7-300 CPU muß hergestellt sein (siehe 
Bild 4-1). 


Sıe gehen wie folgt vor: 
1. Sie erzeugen unter STEP 7 einen Datenbaustein (DB 1). 


2. Sie öffnen den DB 1 und wählen die Eigenschaft “mit zugeordneten an- 
wenderspezifischen Datentyp” aus. 


Ergebnis: Es wird Ihnen der UDT 1 (anwenderdefinierter Datentyp) 
angeboten 


3. Sie klicken auf den UDT 1 
Ergebnis: Sie haben den Anwender-DB (DB 1) angelegt. 
4. Diesen Anwender-DB laden und speichern Sie in die CPU. 


5. Mit dem Parametriertool “FM 354 parametrieren” können Sie den An- 
wender-DB auf der CPU mit Anwenderdaten beschreiben. 


Sie müssen für jeden Kanal einen Anwender-DB anlegen. 


Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über das Bausteinpaket 
(FCs) für die FM 354. 


Tabelle 6-1 Technologiefunktion für die FM 354 


INIT_DB Anwender-DB initialisieren 
MODE_WR Betriebsarten steuern und Schreibaufträge bearbeiten 





Hinweis 


Die FC-Nr. können Sie für Ihr Projekt beliebig ändern. Das Ändern erfolgt 
im SIMATIC Manager, indem Sie den entsprechenden FC in Ihrem Projekt 
in eine freie Nummer umbenennen. Gleichzeitig sollten diese Änderungen in 
der Symboltabelle vorgenommen werden. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Einbindung der Das nachfolgende Bild zeigt Ihnen wie die FM 354, der Anwender-Datenbau- 
FM 354 in das An- stein (Anwender-DB) und die Technologiefunktionen kommunizieren. 
wenderprogramm 


CPU FM 354 








la 


OB 40 OB 82 | | 
(Prozeßalarm) (Diagnose) 4 Byte OB-Startinformation Diagnosealarm- 
g Informationen 
4 Byte FC DIAG_RD 


OB-Startinfor- OB 1 
mation 
nr” 1 
| 

| 


Schreib-/Leseauftrag Steuer- und Rück- 
| und meldesignale 
| Schreib-/Lesestatus 
OB 100 
a FC MODE WR Systemdaten, 


Neustart (Anlauf) Fehlermeldung 


Anwender-DB und Fehlerspezifi- 


FC INIT_DB a 
= (je 1 DB pro Kanal) FC RD_COM 


71) 
Bi 























1) Dieser FC ist nur im OB 40 oder im OB 1 aufrufbar, aber nicht in beiden gleichzeitig. 





Bild 6-2  Ubersichtsbild für die Einbindung der FM 354 ins Anwenderprogramm 


Hinweise für den Der Anwender benötigt mindestens den FC INIT_DB zur Initialisierung des 
Anwender Anwender-DB und den FC MODE_WR zur Betriebsarten- und Schreibauf- 
tragsbearbeitung. 


Der FC RD_COM zum Daten lesen ist nur erforderlich, wenn die FM-Daten 
im Anwenderprogramm bearbeitet werden sollen (evtl. für Anzeigezwecke). 


Unabhängig davon, welche und wieviele Technologiefunktionen Sie verwen- 
den, wird ein Datenbaustein mit fest vorgegebener Struktur (UDT 1) 
benötigt, der alle erforderlichen Daten bzw. Datenbereiche enthält. Dieser 
Datenbaustein ist als Anwender-Datenbaustein realisiert und kann u. a. durch 
das Parametriertool "FM 354 parametrieren ” vorbelegt werden. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-3 


Programmieren der FM 354 


Kapitelübersicht 


6.1 |FCINIT_DB-Anwender-DB initialisieren | INIT_DB - Anwender-DB initialisieren 


S 2 FEINT PR Anwender PR nn MODE_WR - Betriebsarten steuern und u = 
bearbeiten 


FC RD_COM - Leseaufträge zyklisch bearbeiten 


CONECTO 
CO 





6.1 FC INIT_DB (FC 1) - Anwender-DB initialisieren 


Aufgabe 


Aufrufmöglich- 
keiten 


6-4 


Mit dem FC INIT_DB initialisieren Sie bestimmte Bereiche Ihres Anwender- 
DBs. Dazu rufen Sie den FC INIT_DB im Anlauf-OB 100 einmal auf. 


Der FC führt die folgenden Aktionen durch: 
1. Eintrag von Adressierungswerten in den Anwender-DB 
— FM-Adresse 
— Offset-Adresse 
2. Löschen folgender der Strukturen im Anwender-DB 
— CONTROL_SIGNALS (Steuersignale) 
— CHECKBACK_SIGNALS (Rückmeldesignale) 
— JOB_WR (Schreibauftrag) 
— JOB_RD (Leseauftrag) 


FC INIT_DB CALL INIT_DB( 


DB_NO 
CH_NO 
LADDR 


w? n `~ 
ne 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Beschreibung der 


Parameter 


Funktionsweise 


Fehlerauswertung 


Programmieren der FM 354 


Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter dieses FCs. 


Datentyp | P-Typ Bedeutung 


CH_NO |BYTE E Nummer der Achse: 
O oder 1 zulässig, da einkanalige Baugruppe 
4..255 — unzulässig BIE = 0 


LADDR |INT E logische Basisadresse der Baugruppe, Eintrag von 
HW-CONFIG übernehmen 


Parametertypen: E = Eingangsparameter 





Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die Struktur des 
Anwender-DBs finden Sie in der Bibliothek FMSTSVLI im Datentyp UDT 1. 
Sie benötigen einen Anwender-DB, der Einträge zum Adressieren der 

FM 354 und die Daten für die einzelnen Funktionen der FM 354 enthält. Die 
DB-Nummer wird beim Aufruf des FC mit dem Parameter DB_NO überge- 
ben. 


Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) an. 
Mögliche Fehler sind: 


Unbekannte Kanalnummer CH_NO, der Anwender-DB wird nicht initiali- 
siert. 





Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel für FC INIT_DB. 
AWL Erläuterung 
VAR_ TEMP 
MODUL_ADR : INT; // Moduladresse 
END_VAR 
L 512; // Eintrag der Moduladresse 
T MODUL_ ADR; 
CALL INIT_DB( // Moduladresse 
DB_NO = W#16#1, // DB-Nummer 
CH_NO = B#16#1, // nur ein Kanal auf der Baugruppe 
LADDR = MODUL_ADR); // Moduladresse 
UN BIE; // Binärergebnis 
S FEHLER_INITIALISIERUNG; // Fehler bei der Initialisierung 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


6.2 FC MODE _WR (FC 2) - Betriebsarten steuern und 
Schreibaufträge bearbeiten 


Aufgabe 


Aufrufmöglich- 
keiten 


Beschreibung der 
Parameter 


6-6 


Mit dem FC MODE_WR können Sie: 

e  Betriebsarten steuern 

e Schreibauftráge bearbeiten 

Dazu müssen Sie den FC MODE_WR einmal im OB 1-Zyklus aufrufen. 
Der FC führt die folgenden Aktionen durch: 


1. Lesen der Rückmeldesignale. Die gelesenen Werte werden vom FC in 
dem Anwender-DB in der Struktur CHECKBACK_SIGNALS abgelegt. 


2. Die Steuersignale werden aus dem Anwender-DB (Struktur CON- 
TROL_SIGNALS) übertragen. Je nach angewählter Betriebsart CHECK- 
BACK_SIGNALS.MODE werden nach erkanntem Start die Steuersignale 
CONTROL_SIGNALS.START, CONTROL_SIGNALS.DIR_P und CON- 
TROL_SIGNALS.DIR_M selöscht (Flankenbildung der Signale für FM). 


3. Ausführen des Schreibauftrages (JOB_WR) aus dem Anwender-DB mit 
übertragen der zugehörigen Daten aus dem Anwender-DB und anzeigen 
des Schreibauftragstatus. 


4. Erzeugen der Statusbits JOB_WR.MODE_BUSY (Betriebsart gestartet) 
und JOB_WR.POS_REACHED (Position erreicht). 


CALL MODE_WR ( 





Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter dieses FCs. 


Datentyp | P-Typ Bedeutung 


RET_VAL Returncode des SFC 58 “WR_REC” 


Parametertypen: E = Eingangsparameter, A = Ausgangssparameter 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Funktionsweise Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die Struktur des 
Anwender-DBs finden Sie in der Bibliothek FMSTSVLI im Datentyp UDT 1. 
Sie benötigen einen Anwender-DB, der Einträge zum Adressieren der 
FM 354 und die Daten für die einzelnen Funktionen der FM 354 enthält. Die 
DB-Nummer wird beim Aufruf des FCs mit dem Parameter DB_NO überge- 
ben. 


Was muß der Anwender tun? Was tut der 


Anwenderprogramm Anwender-DB FC 2? 


4 entspr. Auftr.-Nr. . 

" Schreibauftr.-Nr. Abfragen/Löschen 
3. Status auswerten des POS loci 
z. B. Schreibauftrag möglich 


Leseauftr.-Nr. “Flankenbildung” 
von R+, R-, ST, je 
Setzen der Betriebsart u. Status des FC 3 nach Betriebsart 


der entspr. Steuersignale 5 
- Steuersignale Ubertragen zur FM 
Betriebsart u. entspr. Rück- nr u 
meldesignale auswerten Rückmeldesignale Übertragen von FM 


1 
Systemdaten eintragen ) Systemdaten — Systemdaten It. 


Daten/Werte für Auftrags-Nr. zur FM 
Schreibaufträge übertragen 


Systemdaten — 
Daten/Werte von 
der FM 354 zu- 
rückgemeldet 


1) Bevor die entsprechenden Schreibauftrags-Nr in den Anwender-Datenbaustein gesetzt wird, 
müssen die (zu schreibenden) Systemdaten eingetragen sein. 





Fehlerauswertung Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) an. 
Mögliche Fehler sind: 
e unbekannter Schreibauftrag (siehe JOB_WR.UNKNOWN) 


e Datenübertragungsfehler bei der Datenübertragung mit dem SFC 58 
“WR_REC”. Der Fehler wird am Ausgangsparameter RET_VAL zur 
Verfügung gestellt (siehe Referenzhandbuch Systemsoftware für 
57-300/400; System- und Standardfunktionen). 


e Die übertragenen Daten werden von der Baugruppe auf Datenfehler 
geprüft und interpretiert. Tritt ein Datenfehler auf ist im Anwender-DB 
Struktur CHECKBACK_SIGNALS.DATA_ERR = “1” gesetzt. Weitere 
Information zum Datenfehler finden Sie über das Parametriertool über 
den Menübefehl Test ® Fehlerauswertung und im Kapitel 11. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-7 


Programmieren der FM 354 


Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel für FC MODE_WR. 


AWL Erläuterung 





O DB_FM.JOB_WR.BUSY; // Schreibauftrag láuft 
O DB_FM.JOB_WR.IMPOSS; // Schreibauftragsbearbg. nicht móglich 
SPB DAWR; // Sprung zum Aufruf 
ATO2: U G_STUFE_SETZEN; 
SPEN STRS; 
L B#16#1; // Schreibauftr.-Nr. 1 für Geschw.-St. 
SPA EINT; 
STRS: L B#16#0; // nur Steuersignale übertragen 
EINT: T DB_FM.JOB_WR.NO; // Schreibauftrags-Nr. im Anwender-DB 
DAWR: CALL MODE WR ( // FC Daten schreiben 
DB_NO = w#16#1, 
RET_VAL = FEHLERCODE_SCHREIBEN) 
UN BIE; // Binärergebnis 
S FEHLER_SCHREIBFKT; // Fehler bei der Initialisierung 


6.2.1 Schreibaufträge bearbeiten 


Übersicht Vor der Bearbeitung von Schreibaufträgen muß der zum Schreibauftrag zu- 
gehörige Datenbereich mit den entsprechenden Werten versorgt sein. Der 
letzte Schreibauftrag muß abgearbeitet sein, d. h. im Anwender-DB ist 
JOB_WR.NO (Datenbyte DBBO) gelöscht und das Statusbit JOB_WR.DONE 
gesetzt. 


Einen Schreibauftrag stoßen Sie an, indem Sie die entsprechende Schreibauf- 
trags-Nr. in JOB_WR.NO eintragen. 


Folgende Schreibaufträge (JOB_WR.NO) sind bekannt: 


In der nachfolgenden Tabelle bedeuten: 


Betriebsart: T — Tippen 
SIE — Steuern 
REF —  Referenzpunktfahrt 
SM —  Schrittmabfahrt relativ 
MDI — MDI (Manual Data Input) 
A/AE -  Automatik/Automatik Einzelsatz 


6-8 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


a | Auf- Adr. im siehe 


Solldaten sind Daten/Parameter für die entsprechende Betriebsart. 


VLEVEL_1_2 — 1 9.2.1 
Geschwindigkeitsstufen 1, 2 u 
CLEVEL_1_2— 2 98.0 022 
Spannungsstufen 1, 2 

TARGET_254 — 924 
Sollwert für Schrittmaß 


OT STE A EA CRA N 


Solldaten mit Ausführung aktivieren betriebsartenübergreifende Einstellungen/Funktionen. 
PARMA . 126.0 x x x x x x 9.3.1 
Parameter/Daten ändern 
SINGLE_FUNCTIONS - 

Dz 
Einzeleinstellungen 
SINGLE_COMMANDS — 

9.3.3 
Einzelkommandos 
ZERO_OFFSET - 
Nullpunktverschiebung 


SETTING_ACT_VALUE — 
Istwert setzen 


FLYING_SETTING_ACT_VALUE - 
fliegendes Istwert setzen 


SETTING_REFERNCE_POINT — 
Bezugspunkt setzen 


SRV_IN - reserviert 





O Daten werden angenommen und erst in der entsprechenden BA bearbeitet. 
Daten werden angenommen bzw. bearbeitet. 
— Daten werden mit Fehlermeldung (siehe Fehlerbearbeitung Tabelle 11-5 K1.4/Nr. 1) abgewiesen. 


O0 Daten, die für die Bewegung der Achse benötigt werden; bei Einzeleinstellungen wird die Reglerfreigabe benötigt. 
Daten/Einzeleinstellungen sind mindestens einmal zur FM 354 übertragen. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Schreibauftragsta- Der Status eines Schreibauftrag wird im Anwender-DB in (Datenbyte DBB1) 
tus angezeigt. 


Tabelle 6-2 Schreibauftragstatus 


Bit im JOB_WR Bedeutung 
(DBX1.) 


.BUSY, O = 1, Schreibauftrag läuft 


Dieses Bit wird vom FC MODE_WR gesetzt, sobald er einen Schreibauftrag 
bearbeitet (JOB_WR.NO > 0 und Bit 2 im JOB_WR.IMPOSS = 0). 


Dieses Bit wird vom FC MODE_WR gelóscht, sobald der Schreibauftrag beendet ist 
(JOB_WR.NO = 0). 
.DONE, 1 = 1, Schreibauftrag beendet 


Dieses Bit wird vom FC MODE_WR gesetzt, sobald er einen Schreibauftrag beendet 
hat (auch mit Fehler und unbekanntem Auftrag). 


Dieses Bit wird vom FC MODE_WR gelöscht, wenn ein neuer Schreibauftrag 
beginnt. Sie können dieses Bit selbsständig löschen. 
.IMPOSS, 2 = 1, eine Schreibauftragsbearbeitung ist in diesem Zyklus nicht möglich: 
da die Achse nicht parametriert ist 
der Testbetrieb eingestellt ist 
keine Betriebsart aktiv ist 
die angewählte Betriebsart noch nicht eingestellt ist 
In diesem Fall können Sie den Schreibauftrag (JOB_WR) anstehen lassen oder 
auch löschen. Der FC MODE_WR löscht das Bit, wenn alle oben genannten 
Bedingungen erfüllt sind. 
.UNKNOWN, 3 = 1, Schreibauftrag unbekannt 


Der von Ihnen angegebene Schreibauftrag (JOB_WR) liegt nicht im bekannten Bereich 
(siehe Fehlerauswertung). Der FC MODE_WR löscht dieses Bit, sobald JOB_WR eine 
erlaubte Nummer enthält. Die unbekannte Nummer bleibt solange erhalten. 


.MODE_BUSY, 6 = 1, Beim Starten einer Betriebsart/Bewegung mit den entsprechenden Steuersignalen oder 
bei der Rückmeldung BL = 1 (Bearbeitung läuft). 
MODE_BUSY mit Aufruf/Start des FCs | L 
WORKING [BL] mit Start der Bewegung durch die FM l L 


.POS_REACHED, 7 |=0 Bei der Rückmeldung POS_ROD = 0 (Position erreicht, Halt) oder beim Starten 
einer Betriebsart mit den entsprechenden Steuersignalen. 


POS_REACHED — N o mit Aufruf/Start des FCs 


mit Start der Bewegung durch die FM 


POS_POD [PEH] — O 





6-10 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


6.2.2 Betriebsarten steuern 


Übersicht Zum Steuern der Achse in den einzelnen Betriebsarten sind Steuer-/Rückmel- 
designale notwendig. 


Die Betriebsarten sind im Kapitel 9.2 beschrieben. Die Steuer-/Rückmeldesi- 
gnale und Handhabungshinweise sind im Kapitel 9.1 beschrieben. 


Die Steuersignale sind vom Anwender in den Anwender-DB zu schreiben. 
Durch den FC MODE_WR werden die Steuersignale im Anwender-DB zur 
FM 354 und die Rückmeldesignale von der FM 354 in den Anwender-DB 
übertragen. 


ae 7 
Byte 


Steuersignale: 


a| IT To Jerome e] 
Tee Jr ers fon ee fe Tem Ir 


Rückmeldesignale: 


ma) | Tor pe 
| pe E 
30 BAR 


Ca p p e e e 


[E EE] 





Weiterhin sind zum Steuern der FM 354 Einzeleinstellungen (im Anwen- 
der-DB ab Adr. 40) und Einzelkommandos (im Anwender-DB ab Adr. 42) 
nötig. Diese sind mit Schreibaufträgen (Systemdaten) zu übertragen. 


Einzeleinstellungen Einzelkommandos 


Längenmessung Maschinendaten aktivieren 
fliegendes Messen Restweg löschen 
Referenzpunkt nachtriggern automatischer Satzrücklauf 
Freigabeeingang abschalten automatischer Satzvorlauf 
Software-Endlagenüberwachung abschalten | Restart 


Nachführbetrieb Istwert setzen rückgängig 
Software-Endlagenüberwachung 

automatische Driftkompensation 

Reglerfreigabe 

parkende Achse 

Simulation 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-11 


Programmieren der FM 354 


Fehlerbehand- Rückmeldesignale [BF/FS] und [DF] (Sammelfehlermeldungen) 


Fehlerspezifikation im Anwenderprogramm (falls nötig) 


lung 


Auslesen des DS 162 (bei BF/FS) bzw. Auslesen des DS 163 (bei DF) 
siehe unter Anwendungsbeispiele Beispiel 2 





Fehlerquittierung 


Setzen/Löschen des Steuersignales [BFQ/FSQ] 
bzw. 
bei Meldung [DF] — Schreiben eines neuen Schreibauftrages 


In der nachfolgenden Tabelle sind die Steuer- und Rückmeldesignale in 
deutsch und englisch erklärt. 


Tabelle 6-3 Steuer-/Rückmeldesignale 


Steuersignale 


MODE Betriebsartenparameter 

PARAMETER | Geschwindigkeitsstufen 1, 2 
Spannunssstufen 1, 2 
Schrittmaßauswahl 1...100, 254 


MODE Betriebsart 
Tippen 
Steuern 
Referenzpunktfahrt 
Schrittmaßfahrt relativ 
MDI 
Automatik 
Automatik Einzelsatz 


Cam u 
a Ton Tran o 
sw ECON CN 
e p SSS 
p TwonsanG freme 
so EC TN 





6-19 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-3 Steuer-/Rückmeldesignale, Fortsetzung 


[vro [pamen irene 


e fom rn 


T-L 
PEH 
FR+ 
FR- 
ME 
SYN 
DF 
WFG 





6.3 FC RD_COM (FC 3) - Leseaufträge zyklisch bearbeiten 


Aufgabe Mit dem FC RD_COM führen Sie Leseaufträge aus. Dazu rufen Sie den 
FC RD_COM im OB 1-Zyklus einmal auf. 


Der letzte Leseauftrag muß abgearbeitet sein, d. h. im Anwender-DB ist 
JOB_RD.NO (Datenbyte DBB2) gelóscht und das Lesestatusbit 
JOB_RD.DONE gesetzt. 


Einen neuen Leseauftrag stoßen Sie an, indem Sie die entsprechende Le- 
seauftrag-Nr. in JOB_RD.NO eintragen. 


Den FC RD_COM binden Sie nicht in Ihr Anwenderprogramm ein, wenn Sie 
keine Leseaufträge bearbeiten. 


Der FC führt die folgende Aktion durch: 


Ausführen des Leseauftrages (JOB_RD) aus dem Anwender-DB mit übertra- 
gen der zugehörigen Daten in den Anwender-DB und anzeigen des Leseauf- 
tragstatus. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-13 


Programmieren der FM 354 


Aufrufmöglich- Aufruf in KOP-Darstellung Aufruf in AWL-Darstellung 
keiten (Kontaktplan) (Anweisungsliste) 


CALL RD_COM( 





Beschreibung der Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter dieses FCs. 


Parameter 
Datentyp | P-Typ Bedeutung 
RET_VAL Returncode des SFC 59 “RD_REC” 


Parametertypen: E = Eingangsparameter, A = Ausgangssparameter 





Funktionsweise Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die Struktur des 
Anwender-DBs finden Sie in der Bibliothek FMSTSVLI im Datentyp 
UDT 1. Sie benötigen einen Anwender-DB, der Einträge zum Adressieren 
der FM 354 und die Daten für die einzelnen Funktionen der FM 354 enthält. 
Die DB-Nummer wird beim Aufruf des FCs mit dem Parameter DB_NO 
übergeben. 


Was muß der Anwender tun? Was tut der 
Anwenderprogramm Anwender-DB FC 3? 
Schreibauftr.-Nr. 
Status des FC 2 


Leseauftr.-Nr. Abfragen/Löschen 


entspr. Auftr.-Nr. 


Status auswerten - 
Status des FC 3 Setzen/Löschen 


Steuersignale 


z. B. Leseauftrag möglich 


Rückmeldesignale 


Systemdaten — 
Daten/Werte für 
Schreibaufträge 


Systemdaten Systemdaten — Systemdaten It. 


Daten/Werte von 4 — Auftrags-Nr. von 
3. A der FM 354 zuy- 


der FM eintragen 
rückgemeldet 





6-14 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Folgende Leseaufträge (JOB_RD.NO) sind bekannt: 


In der nachfolgenden Tabelle bedeuten: 


Betriebsart: T — Tippen 
SIE — Steuern 
REF —  Referenzpunktfahrt 
SM —  Schrittmabfahrt relativ 
MDI — MDI (Manual Data Input) 
A/AE —  Automatik/Automatik Einzelsatz 


on 
peo -ae En mne Te p Tele Ts Ts Ts Is [58 
OP_DAT - Grundbetriebsdaten 102 [1980 | x I x [| x Ix|x | x [9311 
ESC m E I 1 | 1% 

EEES fer jo I I I I EC 


ESTE fon [wo I I I | 0 Joan 
swommen o 20 00 00 E E E [E 





O Daten werden angenommen und erst in der entsprechenden BA bearbeitet. 
x Daten werden angenommen bzw. bearbeitet. 
— Daten werden mit Fehlermeldung (siehe Fehlerbearbeitung Tabelle 11-5 K1.4/Nr. 1) abgewiesen. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-15 


Programmieren der FM 354 


Leseauftragstatus Der Status eines Leseauftrag wird im Anwender-DB (Datenbyte DBB3) an- 
gezeigt. 


Bit im JOB_RD Bedeutung 
(DBX3.) 


.BUSY, 0 = 1, Leseauftrag läuft 


Dieses Bit wird vom FC RD_COM sesetzt, sobald er einen Leseauftrag bearbeitet 
(JOB_RD.NO > 0 und STATUS_RD.IMBOSS = 0) 


Dieses Bit wird vom FC RD_COM selöscht, sobald der Leseauftrag beendet ist 
(JOB_RD.NO = 0). 
= 1, Leseauftrag beendet 


Dieses Bit wird vom FC RD_COM gesetzt, sobald er einen Leseauftrag beendet hat 
(auch mit Fehler und unbekanntem Auftrag) 


Dieses Bit wird vom FC RD_COM selöscht, wenn ein neuer Leseauftrag beginnt. Sie 
können dieses Bit selbständig löschen. 
.IMPOSS, 2 = 1, Leseauftrag z. Z. nicht möglich 
Eine Leseauftragsbearbeitung ist nicht möglich: 
— da die Achse nicht parametriert ist 
— keine Betriebsart vorgewählt ist 


— der Testbetrieb eingestellt ist 


In diesem Fall können Sie den Leseauftrag (JOB_RD.NO) anstehen lassen oder auch 
löschen. Der FC RD_COM löscht das Bit, wenn alle oben genannten Bedingungen 
erfüllt sind. 


.UNKNOWN, 3 = 1, Leseauftrag unbekannt 
Der von Ihnen angegebene Leseauftrag (JOB_RD.NO) liegt nicht im oben aufgeführten 
Bereich (siehe Fehlerauswertung). Der FC RD_COM löscht dieses Bit, sobald 
JOB_RD.NO eine erlaubte Nummer enthält. Die unbekannte Nummer bleibt solange 
erhalten. 





Fehlerauswertung Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) an. 
Mögliche Fehler sind: 
e unbekannter Schreibauftrag (siehe JOB_RD.UNKNOWN) 


e Datenübertragungsfehler bei der Datenübertragung mit dem SFC 59 
“RD_REC”. Der Fehler wird am Ausgangsparameter RET_VAL zur 
Verfügung gestellt (siehe Referenzhandbuch Systemsoftware für 
57-300/400; System- und Standardfunktionen). 


6-16 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel für FC RD_COM. 


AWL Erläuterung 





O DB_FM.JOB_RD.BUSY; // Leseauftrag läuft 
O DB_FM.JOB_RD.IMPOSS; // Leseauftragsbearbg. nicht móglich 
SPB DARD; // Sprung zum Aufruf 
L B#16#66; // Leseauftr. 102 für Grundbetriebsdaten 
T DB_FM.JOB_RD.NO; // Ablage in das Auftragsfach 
DARD: CALL RD_COM ( // FC Daten lesen aufrufen 
DB_NO = w#16#1, // DB-Nummer 
RET_VAL = FEHLERCODE_LESEN) // Returnwert 
UN BIE; // Binärergebnis 
S FEHLER_LESEFKT; // Fehler bei der Initialisierung 


6.4 Diagnoseinformationen lesen 


Übersicht Mit dem FC DIAG_RD (FC 4) bzw. FC DIAG_INF (FC 6) lesen Sie die 
Diagnosealarmdaten in den Anwender-DB. 


FC 4 und FC 6 sind entsprechend der Anwendung nur alternativ zu verwen- 
den. 


6.4.1 FC DIAG_RD (FC 4) - Diagnosealarmdaten im OB 82 lesen 


Aufgabe Der Aufruf des FC DIAG_RD ist nur im Alarm-OB 82 erlaubt. 


Er kann erst mit den entsprechenden S7-300-CPU-Ständen siehe Kompatibi- 
litátsliste Tab. 1-1 eingesetzt werden. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-17 


Programmieren der FM 354 


Aufrufmöglich- 
keiten 


Beschreibung der 
Parameter 


Funktionsweise 


Fehlerauswertung 


6-18 


Aufruf in KOP-Darstellung Aufruf in AWL-Darstellung 
(Kontaktplan) (Anweisungsliste) 


FC DIAG RD CALL DIAG_RD( 


DB_NO 
— _ RET_VAL 
IN_DIAG IN_DIAG 





Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter des FC DIAG_RD. 


Datentyp | P-Typ Bedeutung 


RET_VAL fr In IN |Returneode des SFC 59RD_REC | des SFC 59 RD_REC 


IN_DIAG | BOOL Anstoß zum Lesen der Diagnosedaten, wird nach 
Ausführung von FC 4 gelöscht. 


Parametertypen: E = Eingangsparameter, A = Ausgangsparameter, 
E/A = Durchgangsparameter (Anstoßparameter) 





Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die DB-Nr. wird 
bei Aufruf der Funktion mit dem Parameter DB_NO übergeben. 


Das Lesen der Diagnosealarmdaten DIAGNOSTIC_INT_INFO (im Anwend- 
er-DB ab Adr. 72) wird gestartet, indem Sie den Durchgangsparameter 
IN_DIAG auf Eins setzen. Der Parameter wird vom FC nach Erfüllung des 
Auftrags wieder zurückgesetzt. 


Während der Auftrag läuft bleibt der Durchgangsparameter gesetzt. Die 
Übertragung der Daten ist beendet, wenn der Durchgangsparameter 
zurückgesetzt ist (IN_DIAG = FALSE). 


Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) an. 
Mögliche Fehler sind: 


Datenübertragungsfehler bei der Datenübertragung mit dem SFC 59 
“RD_REC”. Der Fehler wird am Ausgangsparameter RET_VAL zur 
Verfügung gestellt (siehe Referenzhandbuch Systemsoftware für S7-300/400; 
System- und Standardfunktionen). 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Diagnosedaten 


Programmieren der FM 354 


Diagnosealarm 
Meldung an die CPU (vorausgesetzt: Alarmmeldung aktiviert (siehe Kap. 5.2) 


keinOB 82 |OB 82 


az Eintrag der Diagnoseinfor- | Eintrag der Diagnoseinfor- | Aufruf 
mation in den Diagnosepuf- | mation in den AW-DB ab FC 6 
fer der CPU (4Byte) mit Adr. 72 mit Aufruf des FC 4 

call SFC 52 


CPU geht in 
STOP 


wenn Betriebsfehler: 
(Adr. im AW-DB 80.7) 


weitere Fehlerspezifikation durch Auslesen des DS 164 im OB 1 
siehe unter Anwendungsbeispiele Beispiel 2 





Die nachfolgende Tabelle enthált die Diagnoseinformationen DIAGNO- 
STIC_INT_INFO im Anwender-DB ab Adresse 72. 


Tabelle 6-4 Diagnoseinformationen 


format | Bit-Nr. 

CEC [Puen /Sanmeingen kommend nd geh) 
O o interner Fehler/HW-Fehler (Sammelfehler Byte 2, 3) 

Amer 
DN CONECTE 
0 ge ia paris O o 
Pros tas de sgae de san 
Te aitor sotano 
DN E TEC mem 
DN EM TES 
Ra Tassen Yesos qamong asilo MD 
roer 
Ps CCC 
Ts Tram von 
TE eepo 
I Tram 
Fr Tremannanun 
90 Trans nommen 
Ta Tree ae 
2 raspa br Mama m 
Ts srta ae 
Tr eses it ap, Fan) 
a Pe fei >” 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


6-19 


Programmieren der FM 354 


Hinweise für den 


Byte 0 bis 3 werden bei einem Diagnoseereignis automatisch zur CPU über- 


tragen, und der Diagnose-Organisationsbaustein (OB 82) wird aufgerufen. 
Der Diagnose-OB ist in das AWP aufzunehmen, sonst geht die CPU in den 
Betriebszustand ”Stop”. Byte 0 enthält Sammelfehlermeldungen, die gleich- 
zeitig mit den entsprechenden Meldungen im Byte 2, 3, 8 gesetzt werden. 


Der Betriebsfehler (Byte 8.7) ist nochmals spezifiziert. Die Fehlernummern 
stehen im Diagnosepuffer der FM 354 und im Datenbaustein für Statusmel- 
dungen (DB-SS) für Anzeigezwecke zur Verfügung (siehe Kapitel 8.1). Für 
eine besondere Fehlerauswertung im Anwenderprogramm stehen diese Feh- 


Byte.Bit: 0.2 





Byte.Bit: 0.3 


externer 
Kanalfehler 


externer 


Byte.Bit: 8.0...7 


Anwender 
lernummern im DS 164 zur Verfügung. 
Byte.Bit: 0.0 
Baugruppen- 
störung 
Byte.Bit: 0.1 
interner 
Fehler Fehler 
Byte.Bit: 2.1...4 
Byte.Bit: 3.2...6 
Bild 6-3 _Auswerten Diagnoseinformation 
Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel für FC DIAG_RD. 
im OB 82 
AWL 





CALL 


‘a 


6-20 


Erläuterung 


DIAG_READ; // 
DIAG_INF ( // 
DB_NO = w#16#1, // 
RET_VAL = FEHLERCODE_ LESEN, // 
IN DIAG = DIAG READ); // 
BIE; // 
FEHLER_LESEFKT; // 


Anstoß der Lesefunktion 


Aufruf FC Diagnoseinformation 
DB-Nummer 

Returnwert 

Anstoß zum Lesen 


Binärergebnis 
Fehler bei der Initialisierung 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


6.4.2 FC DIAG_INF (FC 6) - Diagnosealarmdaten im OB 1 lesen 


Aufgabe Der Aufruf des FC DIAG_INF ist im OB 1 (bzw. auch in einer anderen zyk- 
lischen Programmebene) erlaubt. 


Aufrufmöglichkeit, Parameter und Fehlerauswertung siehe Kapitel 6.4.1. 


Funktionsweise Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die DB-Nr. wird 
bei Aufruf der Funktion mit dem Parameter DB_NO übergeben. 


Das Lesen der Diagnosealarmdaten DIAGNOSTIC_INT_INFO (im An- 
wender-DB ab Adr. 72) wird gestartet, indem Sie den Durchgangsparameter 
IN_DIAG auf Eins setzen. Der Parameter wird vom FC nach Erfüllung des 
Auftrags wieder zurückgesetzt. Der FC muß solange aufgerufen werden, bis 
er den Durchgangsparameter wieder zurückgesetzt hat. Bei zentralem Einsatz 
der FM 354 wird der Leseauftrag innerhalb eines einzigen Bausteinaufrufes 
abgearbeitet. Bei dezentralem Einsatz der FM 354 kann die Bearbeitung des 
Leseauftrag mehrere Bausteinaufrufe benötigen. 


Während der Auftrag läuft bleibt der Durchgangsparameter gesetzt. Die 
Übertragung der Daten ist beendet, wenn der Durchgangsparameter 
zurückgesetzt ist (IN_DIAG = FALSE). 


Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel für FC DIAG_INF. 
im OB 1 
AWL Erläuterung 





U DIAG_READ; // FC-Aufruf, wenn Anstoßmerker gesetzt 
SPB DIRD; 
S DIAG_READ; // Anstoß der Lesefunktion 
DIRD: CALL DIAG_INF ( // Aufruf FC Diagnoseinformation 
DB_NO = W#16#1, // DB-Nummer 
RET_VAL = FEHLERCODE_LESEN, // Returnwert 
IN_DIAG = DIAG_READ); // Anstoß zum Lesen 
U DIAG_READ; // Sprung zum Ende, wenn Leseauftrag noch 
SPB END; // nicht beendet ist 
UN BIE; // Binärergebnis 
S FEHLER_LESEFKT; // Fehler bei Lesefunktion 


END: NOP 0; 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-91 


Programmieren der FM 354 


6.5 FC MSRMENT (FC 5) — Meßwerte lesen 


Aufgabe Mit dem FC MSRMENT lesen Sie die Meßwerte in den Anwender-DB (ab 
Adresse 60). Der Aufruf des FC MSRMENT kann im OB 40, falls der Pro- 
zeßalarm aktiviert wurde (siehe Kapitel 5.2 ) oder im OB 1 erfolgen. Der 
Aufruf des FC 5 ın beiden OBs gleichzeitig ist nicht erlaubt. 


Im OB 40 kann der FC 5 erst mit den entsprechenden S7-300-CPU-Ständen 
siehe Kompatibilitátsliste Tab. 1-1 eingesetzt werden. 


Einsatz zentral Einsatz dezentral (in Vorbereitung) 


entweder Aufruf im Alarm-OB 40 Aufruf im Alarm-OB 40 nicht möglich, da die 

(in Vorbereitung) oder im OB 1-Kon- | Datenübertragung von DP (dezentrale Peri- 

text pherie) nicht synchron erfolgt, deshalb Aufruf 
im OB 1-Kontext 


Aufrufmöglich- Aufruf in KOP-Darstellung Aufruf in AWL-Darstellung 
keiten (Kontaktplan) (Anweisungsliste) 


FC MSRMENT CALL MSRMENT ( 
EN DB_NO 


DB_NO u RET_VAL 
IN_MSR IN_MSR 





Beschreibung der Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen die Parameter des 
Parameter FC MSRMENT. 


Datentyp | P-Typ Bedeutung 


RET VAL Returncode des SFC 59 RD_REC 





Parametertypen: E = Eingangsparameter, A = Ausgangsparameter, 
E/A = Durchgangsparameter (Anstoßparameter) 


6.20 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Funktionsweise 


Fehlerauswertung 





Die Funktion arbeitet mit einem Anwender-DB zusammen. Die DB-Nr. wird 
bei Aufruf der Funktion mit dem Parameter DB_NO übergeben. 


Das Lesen der Meßwerte MEASUREMENT_VALUES (im Anwender-DB ab 
Adr. 60) wird gestartet, indem Sie den Durchgangsparameter IN_MSR auf 
Eins setzen. Der Parameter wird vom FC nach Erfüllung des Auftrags wieder 
zurückgesetzt. Der FC muß solange aufgerufen werden, bis er den Durch- 
gangsparameter wieder zurückgesetzt hat. Bei zentralem Einsatz der FM 354 
wird der Leseauftrag innerhalb eines einzigen Bausteinaufrufes abgearbeitet. 
Bei dezentralem Einsatz der FM 354 kann die Bearbeitung des Leseauftrag 
mehrere Bausteinaufrufe benötigen (gilt nur für Aufruf im OB 1). 


Während der Auftrag läuft bleibt der Durchgangsparameter gesetzt. Die 
Übertragung der Daten ist beendet, wenn der Durchgangsparameter 
zurückgesetzt ist (IN_MSR = FALSE). 


Aufgetretene Fehler zeigt das Binärergebnis (BIE = 0) an. 
Mögliche Fehler sind: 


Datenübertragungsfehler bei der Datenübertragung mit dem SFC 59 
“RD_REC”. Der Fehler wird am Ausgangsparameter RET_VAL zur 
Verfügung gestellt (siehe Referenzhandbuch Systemsoftware für S7-300/400; 
System- und Standardfunktionen). 


Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel im OB 1. 
im OB 1 
AWL Erläuterung 
U DB_FM.CHECKBACK_SIGNALS.MSR_DONE; // Rückmeldung "Messung beendet” 
FP FLANKENMERKER_MESSUNG_BEENDET'; // Flankenmerker für ”Messung beendet” 
S "ANSTOSS_LESEFKT”; // Anstoßparameter setzen 
CALL MSRMENT ( // AUFRUF FC MSRMENT 
DB_NO = w#16#1, 
RET_VAL = FEHLERCODE_LESEN, 
IN_MSR = "ANSTOSS_LESEFKT”); 
U "ANSTOSS_LESEFKT”; // Anstoßbit ist noch gesetzt 
SPB NWE; 
UN BIE; // Kommunikationsfehler 
S FEHLER_LESEFKT; // Fehler bei Lesefunktion anzeigen 


NWE: NOP 0; 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


6-23 


Programmieren der FM 354 


Aufrufbeispiel Nachfolgend erhalten Sie ein Aufrufbeispiel im OB 40. 
im OB 40 
AWL Erläuterung 





S MW_LESEN; // Auftrag setzen 

CALL MSRMENT ( // AUFRUF FC für Meßwerte lesen 
DB_NO := W#16#1, // DB-Nummer 
RET_VAL := FEHLERCODE_LESEN, // Returnwert 
IN_MSR := MW _ LESEN); // Anstoßparameter 

UN BIE; // Binärergebnis 

S FEHLER_LESEFKT; // Fehler bei Lesefunktion anzeigen 

Hinweis 


Das Aktivieren von “Messen” und die Bildung der Meßwerte ist im 
Kapitel 9.3.10 beschrieben. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


6-24 


Programmieren der FM 354 


6.6 Anwender-Datenbaustein 


Ubersicht Die nachfolgende Tabelle beschreibt Ihnen den Aufbau des Anwender-DBs. 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354 


fon] pow pe | ECC 
E Terme CC schrisugnummer 
10 fao | feo poor E ECTS 
a fen IN CA CC raus ETT 
p2 faa | [iros CC CA ECT 
p fas A ES E CA ETT 
1 Tre | Tome poo EI [men 
15 Tas Toms poor EI asemen 
16 Trio | [voveo [poor [patse ETT 
iaa] Trosnenemn [soor raus rotionemich 
femme O EIA 
p A Tomas CTA O CCT 
20 CECI | To pme CC PETT 
30 feo | [os poor EI [ienen 
30 fe | [pos poor EI PETT 
32 [ea | [mros poor raus [ieena umos 
35 Ts | EC [poor E ETT 
en O E 
9 [ms] CC CCA Tamm Tamm 
(00 Treo | CC CC E eee 
so fso | CCA CCA E eere 
mn [roo | [wom [wor Twin [een 


14. 140 +14. +14.0 stat | CHADR ADR DWORD |  DW#16#0 |  Kanaladresse 000 


> 0 EA 0 stat E T _OFFS E _— n für kanalspezifische 
Datensatznummer 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-95 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


- Anf - 
Aar ne a Variable Datentyp en Kommentar 
absolut | relativ | ration wert 


Steuersignale: FC MODE_WR 


20.0 stat CONTROL_ STRUCT Steuersignale 
SIGNALS 


SEE TEST EN BOOL FALSE | Umschalten P-Bus-Schnitt- 
stelle 


202 2 40.2 2 Bro 2 BOOL | FALSE | reserviert 


Bial G a o 
ma [o | oma poor O eere 
ms fes | oms poor fise eere 
ms [os | [ome poor [ise feere 
07 [or | [oma poor EC eere 
20 [ao | [sm foor [ms fe 
a fa 1 fse poor ws Tan 
pa [aa | [orm poor ECC CTC 
3 [es | [pre poor [rse remers 
pa [aa | [eom poor ECT 
ps [as | CEC poor rase [ernten 
pe [as | [ses [poo [ratse [swns 
aa [ar | [pws poor [ise aeee 


22. 20 +2. +20 MODE BYTE — | B#16#0 Betriebsart 00000 


0 Ea 0 [SUN co = — 
PARAMETER 


240 +40 | |OVERRIDE | OVERRIDE | BYTE | B#16#0 | Override 

so fso | [os forme nn fen 
ao fo | oee fore nn |en 
mo O | or CI en 
BEE E O O ES DT 
|Rückmeldesignale: | ER 


Rückmeldesignale: FC MODE_WR 


28.0 stat CHECKBACK_ STRUCT Rückmeldesignale 
SIGNALS 


28.0 [#00 Oo DAIN BOOL FALSE reserviert 


28.1 +0.1 TST_STAT BOOL FALSE — a P-Bus-Schnitt- 
stelle erfolgt 


232 2 +02 2 Bm 2 BOOL | FALSE | reserviert 


ee OT ERR MN Eem o 
284 [#04 | | DATA ERR BOOL FALSE | Datenfehler 


6-26 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


33 [ms | [man CC frauen 
e foe | [msr oo E Samen 
C S EI [paamenen 
0 fao | [smem [soo [raise [sanee 
m far | Twoname feor [ease [porene 
92 [as | [pans [poor [patse CON 
3 f | Toms poo EI feere 
ee e e 


235 5 +1. CES DT DTRUN | BOOL FALSE | | Verweilzeit läuft | läuft 


EZAN 6 EEE 6 PR E m = a __ 
o 


ET [sa Fiona CCT ET 
0 feo | [se poo [ense [ineme 
pa fer | [mson [soor ratse [Mesme 
po fea | feom fon [ense [riens 
po fe | feos foo [inse [rme 
pa fea | [ema foo CI TI 
po [e | [wa EC ease TE 
0 fee | [ome fon [inse feer 
07 fer | [oso fso ease [posson erena 
20 fro | [rmm feve [onoo [Mermi 
50 fso | [omo poo [inse feere 
a fe | a ooa fonse feere 
52 fe | [me foo fese feeen 
53 [ss | ms poo fonse feere 
ECON CECI | [sm fso E TT 
03 [ss | CIA EC EI E 
56 fee | [ome foo [inse [eeren 
97 fe | [em poo [inse feere 
o feo | vom won E eee 
50 [so | Tpwonns pwone E [memen 
me femme | 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-97 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


- Anf - 
Ar ne a Variable Datentyp en Kommentar 
absolut | relativ | ration wert 


Einzeleinstellungen: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 10 


40.0 stat SINGLE_ STRUCT Einzeleinstellungen 
FUNCTIONS 


(00 ron | E eoor EI CET 
(01 for | CC [soor CI ET 
02 fo | Tome poor E [msn 
(03 os | Toms poor EI fasemen 
oa fos | Tom fso CI feere 
03 [03 | [rewon oo EI feere 
os [oe | [rma eoor ease [porene ae 
(07 fon | [smon eoo ease [simion 
ao fao | fomo foo [inse feme 
fa Tr | Tom poor EI semen 
(02 fa | CI poo EE CTN 
33 fas | [emme [eoo TON 
(aa Tre | [pos CC CN 


41. BES +1. CES |. | FOLLOWUP BOOL | FALSE | Nachführbetrieb 


= 6 Ea 6 Es EN _DIS — — Ml SW-Endlagenüberwachung 
abschalten 
DRIFTOFF BOOL FALSE automatische Driftkompensa- 
tion A 


NN 0 END | END_STRUCT 
Ba SEEN ee Auftrags-Nr. ZN 


42.0 stat SINGLE_ STRUCT Einzelkommandos 
COMMANDS 


eo foo | Tome poa EI fom 
e1 fo | [ema poo fonse feere 
ea fo | [sm foo [ense [eem 
e fe | [ema poo E feere 
pa fo | [ema foo [inse feer 
es fes | [ems foo feise [eem 
20 [oe | [ems foon [inse [eem 
er fo | [emr foo [inse [eem 
50 fao | [iomas soo [ease [mo aien 
e fan | [paos foor fese [roeren 
52 fan | [sems [poor [ease CC 
53 [as | [semene [poor [rarse Janomaincer Sariei — 


6-28 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


ea [ma | [oma poo CI Ten 
es [ms | [esee oo CI rem 
ee [ae EC soo CI ETT 
er far | [ema oo EI CTN 
e O e ee BE 

















Nullpunktverschiebung: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 12 
ZERO_OFFSET DINT Nullpunktverschiebung 

Istwert setzen: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 13 

48.0 48.0 stat SETTING_ DINT LO Istwert setzen 
ACT_VALUE 

fliegendes Istwert setzen: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 14 

52.0 52.0 stat FLYING_SET- DINT LO fliegendes Istwert setzen 
TING_ACT_VA- 
LUE 

Bezugspunkt setzen: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 21 

56.0 56.0 stat SETTING_REFE- | DINT L#0 Bezugspunkt setzen 
RENCE_PIONT 

Meßwerte: FC MSRMENT 





stat MEASURE- STRUCT Meßwerte 
MENT_VALUES 
BEGIN_VALUE | DINT Anfangswert bzw. fliegender 
Meßwert 


6400| 0 +4, +40 END | END_VALUE | DNT L#0 | Endwet 000000 | 


~ 0 = 0 o a UN A 
VALUE 





Diagnosealarmdaten: FC DIAG_RD/FC DIAG_INF 
72.0 stat DIAGNOSTIC_ STRUCT Diagnosealarmdaten 
— w _INFO 
wo 0 +00 | 0 BYTE BYTE | B#16#0 | CO a Diagnose- 


mo feo | [e ee CC 
700 [ao I [e ere CC CTI 
mo [oo | [rs ere EC [imee mopo 
mo [e ICC pre CC n 
mo [ao | Formen [sve CC [karinev 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-09 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


so feo | [rm ferne asien 

20 emo | [ormo farm eneo ee 
50 fao | poren far neo eere 
so [oo | [oree farm neo eere 
so fa | res form o eere 
po) | ese | 


Sollwert für Schrittmaß: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 3 


Geschwindigkeitsstufe 1 und 2: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 1 

[900 [sta [VLEVEL_12 [STRUCT | | Geschwindigkeitsstufe 1 u. 2 
Spannungsstufe 1 und 2: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 2 

© [980 stat |CLEVELI2 | STRUCT Spannungsstufe 1 und 2 
se O fer] 
MDI-Satz: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 6 
INEA CI ECT ee | mm 
COM foo | ferne Tore Tram [rm 
or EC | Terme ferne CC | 
1000 [20 CC poor Trasse TI 
ion [ra I ee poor LV TN 
ion fe | Toms poor fraise [menden 
ons [res 1 [omas poo E feee 
ons [rs | From CC O [Peine 
ons [res I fps Toon E min 
Mono [26 | Toms Toon [raus [mann 
ær [rer | [pm Toon Trasse [ren 
1000 feo | [van poo E ECT 
E [a IN CEIC CC TIN 
1002 [52 1 CEC CC LV TT 
1003 [3 CE poor ET 
wa [ea I CO CCC CO CET 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


ws [ms | CECI CC Teaser 
pwe fee | [ome soon CI [eem 
w7 fe | ema oo fese sonen 
moo fao | for feve [enoo |For arane 
mo fso | foom fere [sro [CFom derne? 
mo feo | [ee ee CC EC 
mo fro | [eer eee CC feere 
CeT E e e ee 


118.0 0 +12, ES V Vya DNT o L#0 [Wert | Wert der Geschwindigkeit | | Wert der Geschwindigkeit | 


a 0 CA 0 M_ A VAL co Ca M-Funktions-Nr. der 
Gruppe 1 

123.0 +17.0 M 2 VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der 
Gruppe 2 

124.0 +18.0 M 3 _ VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der 
Gruppe 3 


125.0 [#190 | |BYTEID. [BYTE [BHIGRO [reserviert | 
Far en 
Parameter/Daten ändern: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 8 

C po CI EI CE O CET 
mo [o | [e CO CC CN 
emo [o IN EEC ore CC [Sammer 
1280 feo | [ocon ore CC ET 
1200 [oo | [oo Terre CC CT 
moo [o | omom fore CC CN 
mo fe | þe p 
ew fe | pee IE CN 
o pa | pe IEA p 
po f | pe Tem 
eo fe | [þe | p 
eo [po | peo IE p 
EEN ETNIA CC EEE 
o pe | pee I CC 
o po | pee IE CC 
mo po ee o o BE 
C I E Tem 
o [eo | pe Tamm IE 
mo [ao | [sen IO CC o 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-31 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


rn CCOO O CI A CT IA 
EEC O O AR CN IE 
ECON E fea AE CC BE 
[COMET A CI AR CC IN 
so CE fe A CN IE 
mo ECO [s Tamm IE 
IA EEC IO BER ESC O BE 


digitale Ein-/Ausgánge: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 15/FC RD_COM, Auftrags-Nr. 101 





C po e poo ET ETT 
o [eo | o poor fonse TS 
o o on roor E ETT 
1502 [o | [pome poo E [aseme 
1503 [03 | os oor TT 
100 [o | fema foor fonse feere 
108 [os | fems eoor fonse feere 
1500 [os | feme Tnoor [ense feere 
1507 [or | fema eoor fonse feere 
[COEN foomo Toon [ease ETT 
a [a | foom feor [ense fasera 
112 [e | foom — [poor [ense [isere 
1513 [3] [pom foor [ens isnan 
a [a | ma poor E ES 
[EN ps I ps poo e eee 
e [e | pme poor E eee 
1507 a | ema [poor fse CC 
ee e e) E 
MDI-Satz fliegend: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 16 

po Ten p p pee 
120 [oo | freo form onen eere 
1530 [90 1 form Toys Tomas 
1530 [eo | fern [poor LC CT 
[COM fa CO poo [s ETT 
me [e | [pm poo E ES 
so [e | fms poor fonse feere 
ma [ea | en CC A room 
as [es | fems CC fese ferien 


6-30 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


In [ee | pee oo EI em 
san [er | CO CC CI asemen 
so [ro | Tv poor E ETT 
ss sr | CE foo A Tarnung 
1552 [2 | moon CA CI CTN 
1553 [ss | msen poo E CTN 
psa fea | Tome poor EI mm O 
1558 fes | Toms poor CI [roman 
se [se | [ome foo E feere 
sn [sr | emea poor CI feere 
son [ra | Fame fere [ino ETT 
ra To | foom ere [io ETT 
so [ron | [ee ere CC feere 
po Ira | Jose O CC feere 
A O Tee 


164.0 | 0 +12, ETS V Vya DNT o L#0 [Wert | Wert der Geschwindigkeit | | Wert der Geschwindigkeit | 


C 0 E 0 M 1 E MN nn M-Funktions-Nr. der 
Gruppe 1 

169.0 +17.0 M_2 VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der 
Gruppe 2 

170.0 +18.0 M 3 VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der 
Gruppe 3 


a70 [#190 | | BYTEI9 BYTE — | B#16#0 reserviert 
=t TO 
Programmanwahl: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 17 

C po pe posa r p 
170 [oo | [ooro [ore E [pormo 
1730 [ro | eoo form eo see 
mo [eo | [ocom [ovre E CTN 
mo fe | [e Torre po E 
ee e Tra] S 


Anforderung Applikationsdaten: FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 18 


m 176.0 REQ_APP STRUCT wu Anforderung Applikationsda- 


1760 0 00 0 |CODE_API | API BYTE — | B#16#0 | |B#16#0 | Applikationsdaten I | | Applikationsdaten 1 | 


u Fr CODE_AP2 A B#16#0 | Applikationsdaten 2 
178.0 20 CODE_AP3 BYTE B#16#0 | Applikationsdaten 3 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-33 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


mo 1330 | [CI CIC CN 
a O a] a 
III EE Tau SEI IN AE CET 
1500 [oo | IEEE CE E CCT 
110 [o | peoo Tore neo ECT 
ee Ta] a 
FC MODE_WR, Auftrags-Nr. 22 

po p o pe Teen 
w fo | fw p e o 
mo ECU fso po LE EEE 
CE [Swan Ton 0 E 
1080 feo | fw p e 
Je I se) PO 
Grundbetriebsdaten: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 102 

Treo Tran TorDar CE A TS 
1080 [00 | peoa Town Tom Fromm 
20 [0 | [ern  Toworn TN 
ajel pe e ae 


=n 0 am 0 SUM_OFST DINT a der aktiven Koordina- 
tenverscherschiebung Werk- 
zeugkorrektur., Nullpunktver- 
BE nn 


alai e BE a ee 
200 [eso | [owowa ponr im feere 
a IT we] o 
aktiver NC-Satz: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 103 

C po Tau poaa TI | ee 
200 [oo | [ooro ore [preo TN 
mo [o | feno form onen [sme 
220 [eo | foren poor LC TS 
ma [a ee poor se EN 
222 [e | feom poor LC TN 
223 [e | mes o poor fonse feere 
ESO [ea | ES poo E [posone 














Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


523 [5 | [mm CC EI ETT 
pze [re | [soos poo E [orae 
7 [er | [sess [soo ratse [sarme 
mo feo | [yos o ooa ease [oeeie 
58 fe | [os poo E CET 
592 fea | E oo ease CTN 
533 fe | E poo ease CTN 
maa fea | foss CC E CET 
533 fe | pes ooa EI feere 
530 fee | [ome EC fonse feere 
597 fe | [ema ooa fese feei 
mo [ma | fon fere [eno ECT 
550 fso | foom fere [sreo ETA 
meo feo | [en ere [enoo ETT 
amo fo | o eee o EC 
es ke e we 


242. 220 +12, ES IV VAL _VAL DNT o Lo Wer 


u 0 Eaa 0 M 1 Ku CE JU M- a Nr. der 
Gruppe 1 

247.0 +17.0 M 2 VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der 
Gruppe 2 

248.0 +18.0 M 3 _ VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der 
Gruppe 3 


SeT i poe e 
nächster NC-Satz: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 104 

C po Tau II ET CES 
500 [oo | [moo.no [me [pne [pomme 
510 [o | peoo Tore CC ETT 
520 fe | feos poo [s ETT 
EU EEN fen Toon E TT 
322 [e | [es [poor Jrs [orones 
323 [res | [ames Tpoor pas [menden 
ma [ea | ame CC EC room 
s [es | [su foo E [orama 
320 [ee | fenn poor E foa 
327 [or | [ses soor ease ETS 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-35 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


538 [ma | [ve CC EI ETT 
a fe | men oo ease CTN 
502 fea | [mes CN A CTN 
503 fes | E oo E CTN 
EEC fea | oms CC [ease CET 
C poor CI ame 
530 fee | Tome poor EI feere 
597 Ir CE poor CI [roman 
300 [ma | fon fere [eno ECT 
550 fso CEC O ECT 
eo feo O ETC 
ra Ira | ee eee CC EI 
so fso | ESC pmr f CE 
o fe | [yw pmr fw CE 


266.0 +16.0 M_1_VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der 
Gruppe 1 

267.0 +17.0 M_2_VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der 
Gruppe 2 

268.0 +18.0 M_3_VAL BYTE B#16#0 M-Funktions-Nr. der 
Gruppe 3 


269.0 0 +90 0 © [TOVA | _ VAL BYE | B#16#0 | |B#16#0 | Werkzeugkorrektur-Nr. | | Werkzeugkorrektur-Nt. | 
nn END STRUCT | OO 
Applikationsdaten: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 105 


MOE CC EI CT A ETC 
0a [ron | EC ECC Tee ETT 
ro Tran | Tame fon fee CTC 
mo Iso | Jam CC fee CTC 
o CCOO | [are CO Tee Tamm 
~ pep p we IEA 


Istwert-Satzwechsel: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 107 
286.0 | 286.0 BLCK_EXT DWORD DW#16#0 | Istwert-Satzwechsel 
Servicedaten: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 108 


Toms Tan EU  Tsmoen | Teen 
500 [oo | oor Tome Tem CT 
mo [0 | peo Tome Tem Toon 
so [eo | [posee pnr fm frmo 
o [mo | [v onr LC er 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


a ae x Variable Datentyp oa Kommentar 
absolut | relativ | ration wert 
306.0 en FOLL_ERR DINT a ee Schleppabstand 


3100 0 +20.0 0 | FERRLIM | _LIM DNT o L#0 |Schleppabstandsgrenze | 

a 0 Ea 0 JN _ERR =. zZ s-Überschwingbetrag/ 
Schalterjustage 

318.0 u DR_TIME DINT = Einfahrzeit/Antriebszeitkon- 
stante 


Ta O IOMA EC I 
pa Tran SAI Tome AO CE 
o foo | fwo pm p 
00 [a | [wom po e A 
oo [so | fwon po fm ooo 
o [mo | [wom pmr fo I 
so [feo | fwo po e o 
20 [oo | fwo po fm ooo 
eo [ao | [svom pmr fpo I 
oo fæ | fwon p 0 E 
a p ee IT 
Zusatzbetriebsdaten FC RD_COM, Auftrags-Nr. 110 

C po pe o pa e 
o [oo | fovere CN oee 
3550 [o | E [sye [sno TN 
so [eo | [meno fore [onoo [Sesam 
3570 [eo | [rono [ere CO TN 
so [a | [eos Tore po o 
500 [oo | [oom fore fon [anoo 
300 [eo | foen [rm CC noa 
o [70 | [mono fre pno ameo 
20 [so | [emo foo [ise feee 
AS p E mi 
362.2 | +82 M10 [BOOL | 
A E 

in bw. -verzögerung 

es [rs | Fomss poor VI [menden 
pe [ee | Tome [oor raue [menden 
par [ar | [omr [oor [ase ferin 


e 
.. 
| 
v 
I 
. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-3 


N 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


a an oa e e eO 
002 [02 | [oma foor fise feeen 
s [e | fims oor E fere 
pea [oa | fema foor fonse feere 
es [es | fems poor fonse feere 
3090 [os | [ems [poor fonse feere 
897 [97 | [oma poo fes fene 
3030 [oo | ereo Tore po eee 
3650 [mo | [en e po [rien 
a p e 
Parameter/Daten: FC RD_COM, Auftrags-Nr. 114 

C peo pe pe eer A EC 
eo [foo | pee e p fo 
3070 [o | feo Terme peo [Summer 
3080 [eo | [econ [re Tomom [ana 
3600 [e | [e Tore p ESC 
moo [o | [poma ore onoo [parea 
mo [so | [þe Tore e | 
o [eo | pe Tore CC | 
mo [o | o ee o o 
mo [e | [þe e o | 
mo [e | [e Tee e | 
mo [oo | peo Tore CC | 
mo [o oen e o ooo 
mo [eo | [ee e CC | 
90 [o | forms e CC | 
oo [o oe e o IEA 
CE Tore CC | 
o [o | e Tore Tamm | 
E A CA CC | 
ECON ECON E Tore CC | 
3850 ECON [arm Tore CC | 
wo [o [arms Tee CC | 
sro ETS | Terms ferne Tamm IE 
so [ro | CN CC f | 


6-38 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


wo Te e Te CI o 
Tee I a] PT 
Tom [sa osmeon ET I ECT 
oo [00 | [eneo [roor Trace [moin 
or fo | fene foor E [min 
902 [02 | fene [roor [pase TN 
903 fos | fenes [roor TT 
=e pe e e ee 


390.5 5 40.5 3 ames | I BOOL | FALSE | | Schrittmaß übertragen | | Schrittmaß übertragen | 


= 6 a mes BITC_6 MS 3 Geschwindigkeitsstufen über- 
tragen 


390.7 07 BITC_7 BOOL FALSE Spannungsstufen übertragen 
391.0 Hass BITC_8 BOOL FALSE MDI-Satz fliegend übertragen 


3911 l BITC Er BOOL | FALSE | |Istwert setzen übertragen | setzen |Istwert setzen übertragen | 


e 2 IN E BITC_10 = =. Nullpunktverschiebung über- 
tragen 


391.3 3 BITC 11 BOOL FALSE reserviert 

391.6 6 BITC 14 BOOL FALSE | Datenfehler 

391.7 7 BITC 15 BOOL FALSE | Bedien/Fährtehler 

398.0 | 398.0 stat | INC_NO BYTE B#16#0 
3990  |399.0 RESERV 3 BYTE B#16#0 
400.0 [400.0 PICT_ NO WORD W#16#0 
402.0  |402.0 KEY CODE WORD W#16#0 
404.0 | 404.0 RESERV 4 WORD W#16#0 
MS 406.0 OP_MODE STRUCT DN BA-Anwahl 

406.1 0 BITA_1 BOOL FALSE  |Referenzpunktfahrt 

406.2 02 BITA 2 BOOL FALSE | Schrittmaßfahrt rel. 

406.4 04 BITA 4 BOOL FALSE | Automätik/Einzelsätz 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-39 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-5 Anwender-DB für die FM 354, Fortsetzung 


Ws [ms | [sms [poor Trace Tamm 
(se [os | [oms poor EC men 
(won er 1 [amar poor ans [menden 
for ro | fmmas poor CC [menden 
far ia] omo poor Trauer menden 


(ara [a | femo [roor [inse [menden 
fans fas | fema foor [inse feere 
ana faa | femo Toon [inse feere 
ans [as | fem [roor [inse feere 
ane [ae | femu [roor E [rerien 
(ara fan | fems Toon ETT 
HE EC HE aa] 





6-40 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


6.7 Anwendungsbeispiele 


Beispiel 1 siehe STEP 7 Anwendungsbeispiele FMSTSVEX\EXAMPLEI 


Zum Ausführen des Beispieles werden zusätzlich zu den Technologiefunktio- 
nen folgende Bausteine benötigt: 


e DB 1 (Anwender-DB), FC 100 (Aufrufbeispiel) 

e OB 1 (Zyklus) und OB 100 (Neustart) 

Folgende Betriebsarten werden im Beispiel 1 unterstützt: 
e Tippen 

e Referenzpunktfahrt 

e MDI-Satz 


Desweiteren werden die dazugehörigen Daten automatisch nach Netz EIN 
oder beim Übergang der CPU von STOP nach RUN an die FM übertragen 
(Geschwindigkeitsstufen, MDI-Satz, Einzeleinstellungen). Durch Setzen des 
entsprechenden Schreibmerkers (M17.4 bis M17.6) können diese Daten 
erneut übertragen werden. 


Im OB 100 sind einige Voreinstellungen für Geschwindigkeitsstufen, 
MDI-Satz, Einzeleinstellungen (Reglerfreigabe, Simulation), Betriebsart 
(beim Start ist die Betriebsart Tippen aktiv), Betriebsartenparameter und 
Override vorgenommen, die aber je nach Anwendung geändert werden 
können. 


Tabelle 6-6 Merker Anwendungsbeispiel 1 


M17.4 Geschwindigkeitsstufen übertragen 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-41 


Programmieren der FM 354 


Beispiel 2 


6-42 


siehe STEP 7 Anwendungsbeispiele FMSTSVEX\EXAMPLE2 


Zum Ausführen des Beispieles werden zusätzlich zu den Technologiefunktio- 
nen folgende Bausteine benötigt: 


e DB 1 (Anwender-DB), FC 100 (Aufrufbeispiel), 


e OB 1 (Zyklus), OB 40 (Prozeßalarm), OB 82 (Diagnosealarm) und 
OB 100 (Neustart). 


Folgende Betriebsarten werden ım Beispiel unterstützt: 
e Tippen 

e Referenzpunktfahrt 

e MDI-Satz 

e Automatik 


Desweiteren werden die dazugehörigen Daten nach Setzen der entsprechen- 
den Schreibmerker geschrieben (Geschwindigkeitsstufen, MDI-Satz, 
Einzeleinstellungen, Einzelkommandos und Programmanwahl). Erfolgt keine 
Bedienung der Schreibauftragsmerker (M17.4 bis M17.7), dann werden nur 
Steuer-/Rückmeldesignale übertragen. 

Ist der Merker “DATEN LESEN“ (M17.3) gesetzt, dann werden Daten 
gelesen (Grundbetriebsdaten). 

Ein Diagnosealarm kann durch Setzen des Merkers “RESTART” (M 17.0) 
quittiert werden. 

Für die spezielle Fehlerauswertung ist am Ende des FC 100 ein Beispiel zum 
Aufruf des Datensatzes 162 (Fehlerauswertung von Bedien-/Fahrfehler) 
aufgeführt. Analog ist der Datensatz 163 (Fehlerauswertung von Datenfehler) 
und der Datensatz 164 (Fehlerauswertung von Betriebsfehler) aufzurufen. 

Im OB 100 sind einige Voreinstellungen für Geschwindigkeitsstufen, MDI- 
Satz, Reglerfreigabe, Einzeleinstellungen (Reglerfreigabe, Simulation), 
Betriebsart (beim Start ist die Betriebsart Tippen aktıv), Betriebsarten- 
parameter und Override (100 %) vorgenommen, die je nach Anwendung auch 
geändert werden können. 


Tabelle 6-7 Merker Anwendungsbeispiel 2 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


Tabelle 6-7 Merker Anwendungsbeispiel 2, Fortsetzung 


verwendete EINGANGS-Merker verwendete AUSGANGS-Merker 
M17.3 Daten lesen M21.3 Fahren Minus 


M17.4 Geschwindigkeitsstufen M21.4 Fahren Plus 
übertragen 


M17.5 MDI-Satz übertragen M21.5 nicht verwendet 


Aufrufbeispiel für den DS 162 





Der Aufruf für die Datensätze 163 und 164 ist analog dem Aufruf des DS 162 


zu programmieren. 





AWL Erläuterung 
VAR_ TEMP 
R_DS162 : BOOL; // Hilfsbit für Datensatz 
REO : BOOL; // Parameter für SFC 59 
IOID : BYTE; // 
LADDR : WORD; // 
RECNUM : BYTE; // 
DSNR : BYTE; // 
BUSY : BOOL; // 
END_VAR 
BEGIN 
NETWORK // Netzwerk 
TITLE = DS162 LESEN 
UN DB_FM.CHECKBACK_SIGNALS.OT_ERR; // DS162 nur lesen, wenn Bedienfehler 
SPB NW5E; // sonst Sprung zum Netzwerk-Ende 
U R_DS162; // ist Leseauftrag bereits aktiv, 
SPB D162; // Sprung zum Aufruf 
INIl: L 162; // absolute Datensatznummer 
T DSNR; 
S R_DS162; // Leseauftrag setzen 
D162: CALL SFC 59 ( // Bedien-/Fahrfehler-Nr. lesen (DS162) 
REO := TRUE, // Request 
IOID := B#16#54, // IOID 
LADDR := DB1.DBW12, // Moduladresse 
RECNUM := DSNR, // Datensatznummer 
RECORD := P#M30.0 BYTE 4, // Pointer (Fehler-Nr. in Merkerw. 30) 
BUSY := BUSY, // Busy 
RET_VAL := FEHLERCODE_LESEN); // Returnwert 
UN BUSY; // wenn Leseauftrag abgeschlossen, 
R R_DS162; // Rücksetzen Leseauftrag DS162 
UN BIE; // Binärergebnis 
S FEHLER_LESEFKT; // Fehler Lesefunktion anzeigen 


NW5E : NOP 0; 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


6-43 


Programmieren der FM 354 


Beispiel 3 siehe STEP 7 Anwendungsbeispiele FMSTSVEX\EXAMPLE3 


Zum Ausführen des Beispieles werden zusätzlich zu den Technologiefunktio- 
nen folgende Bausteine benötigt: 


e DB 1 (Anwender-DB), FC 100 (Aufrufbeispiel), 
e OB 1 (Zyklus), OB 100 (Neustart). 


Beim Setzen des Merkers M 16.0 (P-Bus-Schnittstelle umschalten) wird der 
Auftrag mittels Steuersignale zur FM übertragen. Ist der Merker M20.0 
gesetzt, so wurde der Auftrag in der FM erfolgreich ausgeführt. Nun kann der 
Anwender mit dem Tool “FM 354 parametrieren” die FM in Betrieb nehmen, 
testen und optimieren. 


Tabelle 6-8 Merker Anwendungsbeispiel 3 
verwendete EINGANGS-Merker verwendete AUSGANGS-Merker 


M16.0 Umschalten P-Bus-Schnittstelle 
auf “Inbetriebnahme” erfolgt 





6-44 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Programmieren der FM 354 


6.8 Technische Daten 


Speicherbelegung Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Speicherbele- 
gung der FCs. 


Tabelle 6-9 Speicherbelegung der FCs 


Nr. FC Baustein in MC7-Code in Lokaldaten in 
Byte Byte Byte 


Ca COCA COM E 





Bearbeitungszei- Folgende durchschnittliche Bearbeitungszeiten der FCs wurden mit einer 
ten CPU 314 gemessen. Die angegebenen Zeiten sind gerundet: 


Tabelle 6-10  Bearbeitungszeiten der FCs 


Ubertragung Zyklus 1 | Zyklus 2 | Zyklus 3 


MODE_WR Steuer-/Rückmeldesignale 1,3 ms 
ohne Daten (Auftrag = 0) 
schreiben 


Steuer-/Rückmeldesignale 1,3 ms 3,0 ms 1,3 ms 
mit Daten (Auftrag > 1) 
schreiben 


DIAG_RD Prozeß- und Diagnosealarm- | 3,0 ms 
MSRMENT daten lesen 
DIAG_INF 





Hinweis 


Bei dezentralen Einsatz (in Vorbereitung) ist eine Erhöhung der Zyklenan- 
zahl möglich. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 6-45 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Übersicht In diesem Kapitel lernen Sie die Test-und Inbetriebnahmeoberfläche kennen 
und finden Sie Checklisten zur Inbetriebnahme der Positionierbaugruppe. Die 
Checklisten ermöglichen Ihnen 


e das Überprüfen aller Schritte bis zum Betrieb der Baugruppe. 
e ein Fehlverhalten der Baugruppe im Betrieb zu vermeiden. 


Sie werden bei der Inbetriebnahme der Maschinenachse angeleitet. 


Einbauen und Verdrahten 


Anfangswerte für Test und Optimierung 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 74 


In Betrieb nehmen der FM 354 


7.1 Einbauen und Verdrahten 


Informationen zum Informationen zum Einbauen finden Sie: 
EINDAUEN e Indiesem Handbuch Kapitel 3 


e Im Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-300; Aufbauen 


Informationen zum Informationen zum Verdrahten finden Sie: 


Arona mien e In diesem Handbuch Kap. 4 
e Im Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-300; Aufbauen 
Checkliste Nachstehende Checkliste hilft Ihnen, wichtige Arbeitsschritte beim Einbauen 


und Parametrieren der Positionierbaugruppe FM 354 zu überprüfen. 


Tabelle 7-1 Ckeckliste zum Einbauen und Verdrahten 


Steckplätze Stecken Sie die Baugruppe in einen der entsprechenden Steckplätze ein. wi 


2 Schirmung Kontrollieren Sie die Schirmung der Positionierbaugruppe FM 354! 
e Um eine ordnungsgemäße Schirmung zu gewährleisten, muß die Bau- 
gruppe auf der Schiene festgeschraubt sein. 
Die Schirme für abgeschirmten Leitungen für die digitalen Ein-/Aus- 
gänge müssen auf das Schirmanschlußelement aufgelegt sein. 
Der Schirm des Sollwertkabels soll auf der Antriebsseite nicht geerdet 
sein. 


3 Endschalter Überprüfen Sie die Endschalter Anfang/Ende. Die Anschlüsse der Endschal- 
ter müssen mit dem Leistungsteil verbunden sein. Eine Verbindung der End- 
schalter Anfang/Ende mit den digitalen Eingängen ist nicht zulässig. 


Parametrieren Beachten Sie, daß der Aufbau der Positionierbaugruppe FM 354 mit der 
Parametrierung abgestimmt ist. Überprüfen Sie insbesondere, ob: 


e der angebaute Geber mit den Maschinendaten übereinstimmt 


e die Verdrahtung der digitalen Ein-/Ausgänge mit den Maschinendaten 
übereinstimmt 





7.0 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


7.2 Anfangswerte für Test und Optimierung 


Informationen zum Informationen zum Parametrieren finden Sie: 


PAramelnOLeN e In diesem Handbuch Kap. 5 
e In der Integrierten Hilfe von "FM 354 parametrieren” 
Ubersicht Folgendes Ubersichtsbild wird Ihnen in “FM 354 parametrieren” angeboten: 


E Übersicht Al 


Anpassung der Mur für die Betriebs- Mur für die Betriebsart Automatik 
FM an die Achse art Schrttmaßfahrt 


alb me WZK YP 
Parametrieren der y en, 
> O 2 > ul LAN 


Werkzeug- Yerfahr- 
korektunwerte programme 


Farametnerdaten = 
eingegeben? —+ Daten zur FM übertragen. ... | 


132.245mm 


Maschinendaten Schrittmaße 


E und Inbetrieb- 
nahme der Fil Rel R-| 


Inbetriebnahme Fehleranzeige Semicedaten 


FMi ıst parametnert und getestet 
Daten als SDB 
sichern? SDB erstellen | 


wird fur den Baugruppentausch ohne PG benotigt 





Bild 7-1  Ubersichtsbild für die Parametrierung und Inbetriebnahme 


Über das Menü Ansicht > Übersicht können Sie dieses Bild während der 
Parametrierung immer wieder anwählen. 


Der DB-MD wird beim Schreiben auf die FM 354 bezüglich Eingabegrenzen 
der einzelnen Werte und Abhängigkeiten untereinander geprüft. Nur bei 
Zulässigkeit aller Werte erfolgt die remanente Speicherung, andernfalls erfol- 
gen über die MPI Datenfehlermeldungen. Ein fehlerhafter DB bleibt über 
Netz-AUS hinweg nicht erhalten. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Checkliste Trotz der genannten Annahmeprüfung liegt die Verantwortung der Richtig- 
keit aller Maschinendaten beim Anwender der Baugruppe. Es ist deshalb rat- 
sam, die Inbetriebnahme nach folgender Checkliste durchzuführen. 


Tabelle 7-2 Ckeckliste zum Parametrieren 


Maschinendaten | Anfangsbelegung der Maschinendaten herstellen 


Gemäß Tabelle 5-5 gliedern sich die Maschinendaten in Konfigurationsdaten 
(K) und Einstelldaten (E). Die K-Daten repräsentieren die Anschaltung der 
FM 354 an die Maschinenachse bzw. an das CPU-Anwenderprogramm und 
müssen deshalb bei Beginn der Inbetriebnahme bereits vollständig eingerichtet 
werden. 


Die E-Daten sind für Veränderungen während der Inbetriebnahme vorgesehen 
und dienen der Optimierung des FM 354-Verhaltens für den technologischen 
Prozeß des Positionierens. 


Als Anfangsbelegung sind die in Tab. 7-3 enthaltenen Werte zu empfehlen bzw. 
erforderlich. 


Schrittmaße Schrittmaße werden nur für die Betriebsart ”Schrittmaßfahrt relativ” benötigt. 
Für den folgenden Ablauf der Inbetriebnahme ist es zweckmäßig, einen Daten- 
baustein ”Schrittmaße” (DB-SM) mit folgenden Werten einzurichten: 

Wert 1 1 MSR 

Wert 2 10 MSR 

Wert 3 100 MSR 

Wert 4 1 000 MSR 

Wert 5 10 000 MSR 

bei Rundachsen: 

Wert 6 1 Rundachszyklus [MSR] MSR = Maßsystemraster 


Werkzeugkorrek- | Werkzeugkorrekturdaten werden nur für die Betriebsarten ” Automatik” 

turdaten benötigt und sind für die hier beschriebene Inbetriebnahme nicht erforderlich. 
Sie werden 1. allg. erst bei der Inbetriebnahme des Anwenderprogrammes der 
S7-300-CPU von Bedeutung. 


Verfahrprogram- | Verfahrprogramme werden nur für die Betriebsart ” Automatik” benötigt und 

me sind fúr die hier beschriebene Inbetriebnahme nicht erforderlich. Sie werden 1. 
allg. erst bei der Inbetriebnahme des Anwenderprogrammes der S7-300-CPU 
von Bedeutung. 


SDB > 1 000 Am Ende aller Inbetriebnahmehandlungen mit der FM 354 und Ihrer An- 

erzeugen lage ist ein SDB > 1 000 zu erstellen, abzuspeichern und in die CPU bzw. auf 
die Memory-Card der CPU zu laden. In dem SDB > 1 000 werden alle Para- 
metrierdaten (DBs) der FM 354 abgespeichert. Dieser SDB dient dazu, daß bei 
einem Defekt der FM 354 ein Baugruppentausch und damit eine Parametrie- 
rung ohne PG/PC erfolgen kann. 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Hinweis 
Das Maßsystem (MD7) muß mit dem angegebenen Maßsystem der anderen 


DBs übereinstimmen. 


Das Maßsystemraster (MSR) ist die kleinste Wegeinheit im jeweiligen Maß- 
system. 


Sollten Sie diesen Hinweis einmal nicht beachtet haben, dann gehen Sie wie 
folgt vor: 


1. Löschen aller Datenbausteine (die nicht mit dem Maßsystem überein- 
stimmen) oder löschen des gesamten Speichers auf der FM 354. 


2. Die übrigen Datenbausteine auf dem PG ändern. 


3. Die Datenbausteine wieder neu in die FM 354 laden. 


Anfangsbelegung Nachfolgend wird Ihnen gezeigt, welche Anfangsbelegung der E-Maschinen- 
der MD daten für die Inbetriebnahme der Maschinenachse zu empfehlen bzw. erfor- 
derlich ist. 


Geben Sie auf den jeweiligen Karteikarten oder in Tabellenform die Maschi- 
nendaten laut folgender Tabelle ein. 


Tabelle 7-3 Anfangsbelegung der Maschinendaten 


ÉSA 
{O 777727 aman 
setzen von der FM 354 automatisch er: 


1 000 [MSR] großer PEH-Zielbereich 
EN SN PEH-Zeitüberwachung ausgeschaltet 


26 10 000 [MSR] Stillstandsbereichsüberwachung auf Defaultwert eingestellt 
(Falls im Ablauf der Inbetriebnahme nach Kap. 7.3 der Fehler “Still- 
standsbereich” auftreten sollte, tragen Sie bitte den vom Defaultwert 
abweichenden Maximalwert 1 000 000 ein. Den erforderlichen Wert 
für Ihre reale Antriebsachse legen Sie dann im Kap. 7.3.6 fest) 
27 Referenzpunktverschiebung (nur Inkrementalgeber) ist zur numeri- 
schen Justage des Referenzpunktes einzutragen 
20 % der Maximalgeschwindigkeit als Anfangswert empfohlen 
10 % der Maximalgeschwindigkeit als Anfangswert empfohlen 
30B Losckompensation maki 
1 000 [MSR/min/MSR] allgemein brauchbare Lagekreisverstärkung 


3a ooo Schleppabstandsüberwachung inaktiv 
40/41 1 000/1 000[10°MSR/s?] sehr kleine Beschleunigungswerte 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Tabelle 7-3 Anfangsbelegung der Maschinendaten, Fortsetzung 


Umax = 1 000...10 000 [mV] vorgesehener maximaler Betrag des Antriebssollwertes 


ENTES Offsetwert für Antriebssollwert 


1) Dieses Wertepaar entspricht der Drehzahlzuordnung des Antriebs. Es dientim Servo als Basis für die Berechnung des 
K,-Faktors und muß deshalb korrekt eingetragen werden. 
Empfehlung: Umax sollte möglichst im Bereich zwischen 8 V...9 V eingerichtet werden. 





2:3 Test und Optimierung 


Informationen zum Nach dem Einbauen, Verdrahten und Parametrieren können Sie die Positio- 

Testen und Opti- nierbaugruppe FM 354 testen und optimieren. Test und Optimierung kann mit 

mieren Hilfe der Test- und Inbetriebnahmeoberfläche mit oder ohne Anwenderpro- 
gramm (AWP) durchgeführt werden. 


Sıe können auch einzelne Betriebsarten und Ihre Verfahrprogramme testen, 
den Ablauf beobachten sowie korrigierend eingreifen. 


Es gibt zwei Möglichkeiten die FM zu bedienen: 
e CPU ist in “STOP”, Test ohne Anwenderprogramm 
e CPU istin “RUN”, Test mit Anwenderprogramm 


Die Schnittstelle zwischen FM und Anwenderprogramm kann beobachtet 
werden. Ein Steuern von der Inbetriebnahmeoberfläche aus ist möglich, 
wenn im AWP das Steuersignal [TFB] (TEST_EN) gesetzt wird. Für die- 
sen Fall kann das Anwendungsbeispiel Beispiel 3 (siehe Kapitel 6.7) in 
das AWP eingebunden werden. 


Diese Oberfläche wird mit “FM 354 parametrieren” installiert. Der Aufruf 
erfolgt, vorausgesetzt die FM 354 ist parametriert, dort mit dem Menü Test » 
Inbetriebnahme bzw. über das Übersichtsbild. 


7.6 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Wenn Sie dieses Menü aufrufen, erscheint folgendes Bild: 


Wit Inbetriebnahme 


5 Diatenfehler 
ÞIG 


5 Bedien-/Fahrtehler 
uitt. | 


mim 


© Diagnozealarm 





0.000 
0.000 
0.000 


Sollwert: 
latwert: mm 


Gesch: mm/min 


Ausgande 
E Ausgang Ü 


[3] Ausgang 1 


Eirgende 
© Eingang 0 


© Eingang 1 
© Eingang 2 
© Eingang 3 





ÖNEUSTO 


Referenzpunktkoordinate: mm 


Reterenziergeschiw: 10000000. 000 mm min 


Referenzpunktwerschiebung: 000 mm 





Reduziergeschwindigkeit: 1000000. 000 


Referenzpunkt-Anfahrchtung: fo: Richtung +. Nulimpuls rechte -] 


mm/min 


Fehlerfeld 
Statusfeld (z. B. Istwerte, Rückmeldesignale) 
Feld für betriebsartenspezifische Eingaben 


TT Längenmessung ein 
[ Refpktfahren nachtrig. 
[ Freigabeeingang aus 
[ Nachführbietrieb ein 
P Sw-Endschalter aus 


W Reglerfreigabe 
[ fliegende: Messen 
[ parkende Achse 
[ Simulation 

[ Driftkompensation aus 


Start | Stop | 
H- | R+ | MY Achsfreig. 





Uverrde: 


fare 


| Heferenzpunktanfahrt = | 


leten setzen | eterna. 


BzFkt setzen... 
lstuert rückg, | MD aktıy | 


oli 


Feld fúr die Eingabe von Werten/Einstellungen/Kommandos und Start/Stop fúr die Bewegung 


Die Abkúrzungen fúr die Rúckmeldesignale sind im Kapitel 6.2.2 beschrieben. 


Bild 7-2 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 





Inbetriebnahmeoberfläche (z. B. für BA ”Referenzpunktfahrt”) 


1-1 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Hinweis 

Zum Starten einer Bewegung wird folgende Eingabereihenfolge empfohlen: 
e Betriebsart anwählen 

e Simulation ein (falls Betriebsfall gewünscht) 

e Reglerfreigabe 

e Achsfreigabe 

e Override 1...100 % 

Sie bedienen die Schaltflächen ”R+” und ”R-” in der Betriebsart ”Tippen” 
wie folgt: 

1. ”R+” oder ”R-” mit der Maus anwählen 

2. mit der Leertaste betätigen 


”Start” oder ”Stop” können Sie mit der Maus oder bei angewählter Schaltflä- 
che mit der Leertaste betätigen. 


Die digitalen Ausgänge werden im ”Stop”-Zustand der CPU nicht gesetzt. 


Bei Betätigen folgender Schaltflächen werden Ihnen Dialoge angeboten: 
e [stwert setzen... 

e  Istwert flieg... 

e BzPkt setzen... 

e Nullpktver... 


À Warnung 
Wenn Sie die Achse direkt bewegen (ohne Simulation), sollten Sie aus Si- 
cherheitsgründen für eine mögliche Hardwareabschaltung in Gefahrensitua- 
tionen sorgen. 


Hinweis 


Wenn Sie mit der Inbetriebnahme-Oberfläche die FM 354 ım “STOP” der 
CPU bedienen, dann die CPU in “RUN” schalten und anschließend in Ihrem 
AWP über [TFB] (TEST_EN) sofort wieder auf die Inbetriebnahme-Oberflä- 
che (z. B. Anwendungsbeispiel 3 im AWP eingebunden) umschalten, dann 
müssen Sie folgendes beachten: 


Sie müssen in der Inbetriebnahme-Oberfláche die Betriebsart nochmals 
anwählen oder die Inbetriebnahme-Oberfläche schließen und erneut 
aufrufen. 


7.8 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Sıe können weitere Bilder aufrufen: 


Über das Menü Test ® Fehlerauswertung erscheint folgendes Bild: 


E Fehlerauswertung 


© Diagnozealarm © Bedien-/Fahrfehler © Datenfehler 


Hestar | Art | PIG | 


© Baugruppe nicht parametriert Q externe Fehler 


D interne [Hw] Fehler © Zeitüberwachung G FEPROM-Fehler 
5 Prozebalarm verloren D RAM-Fehler 


D exteme Kanalfehler © Kabelbruch inkr. Geber © Spannungsüberwachung Geber 


© Fehler Absolutgeber © Betriebsfehler 
G Fehlerimpulse Inkı.-Geber bzw. Nullmarke fehlt 


Details zur Fehlerauswertung 


Diaghozealarrme | 
Bedien- und Fahrfehler | 
D atentehler | 





Bild 7-3 — Fehlerauswertung 
Uber das Menü Test > Servicedaten erscheint folgendes Bild: 


3 Service 
© Diagnosealarm © Bedien-¿Fahrftehler © Datenfehler 


Servicedaten 
Sollwert: mm 

DAC-Ausgabewert 
lztwert: mm 

Geberistwert 


Gesch.: mm,'min 
Fehlimpulze 


Ry-Faktol 


Längenmessung + Megendes Messen Schleppabstand 0.000 


Istpasitior an m Schleppabstandsgrenzt [0.000 
lstposition an Ruckflanke [0.000 
Längermesswert [0.000 schalterustage in der 


EA, 


+-Uberschwingbetrag + 


Einfahrzeit Te [ma] * 
Antriebszeikonstante |0 
Istuert Ta in BA "Steuern" 


Istuert bei Satzwechsel 





Bild 7-4 Servicedaten 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 7.9 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Checkliste Bei der Inbetriebnahme der Maschinenachse ist es erforderlich, in der Rei- 
henfolge der folgenden Schritte vorzugehen. Die Schritte 1 bis 5 sind stets 
auszuführen, die weiteren optional den Anforderungen Ihres Anwendungs- 
falls entsprechend. 


Tabelle 7-4 Checkliste Inbetriebnahme der Maschinenachse 


ICON EEC ETC m 
2 ono ser Ani un Cobra | see ke3 A 
andate der terene [poepers mie 


DES Optimierung der Lageregelung siehe Kapitel 7.3.4 Brunn 
Justage der Referenzpunktkoordinate siehe Kapitel 7.3.5 2 
6 Aktivierung der Lagereglerdiagnose siehe Kapitel 7.3.6 ra o 


7 Aktivierung Softwareendschalter, Driftkompensation | siehe Kapitel 7.3.7 7-25 
und Losekompensation 





Hinweis 

Voraussetzung für das Starten einer Achse ist die Rückmeldung der Startfrei- 
gabe. 

Ursachen für eine fehlende Startfreigabe sind: 

e ”Achsfreigabe” ist nicht gesetzt 

e Stop” ist gesetzt 


e "Bearbeitung läuft” ist aktiv 


740 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


7.3.1 


Übersicht 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Aktivierung der Maschinendaten 


Das remanente Vorhandensein eines DB-MD wird Ihnen durch das Rückmel- 
designal PARA angezeigt. Im Hochlauf werden diese Maschinendaten auto- 
matisch aktiviert. Die Baugruppe ist bezüglich der Positionierfunktionalität 
betriebsfähig. 


Ist beim Einschalten der Steuerung noch kein DB-MD auf der FM 354 vor- 
handen, dann ist die Baugruppe nur über die MPI-Schnittstelle kommunika- 
tionsfáhig. Die Steuersignale werden von der FM 354 nicht bearbeitet. Mit 
Übertragung eines fehlerfreien DB-MD erfolgt eine automatische Aktivie- 
rung der Maschinendaten, PARA wird gesetzt und die Steuersignale werden 
bearbeitet. 


Arbeitet die FM 354 mit aktivierten Maschinendaten, so können sowohl ein 
neuer Datenbaustein oder einzelne Parameter geändert zur Baugruppe über- 
tragen und bei Fehlerfreiheit des gesamten DB-MD über die Funktion ”Ma- 
schinendaten aktivieren” wirksam gemacht werden. 


Hierbei gibt es folgende Verhaltensweisen: 


e Sind im Maschinendatensatz seit der letzten Aktivierung nur E-Daten 
geändert worden, so erfolgt die Aktivierung im Baugruppenzustand 
"Bearbeitung läuft” = 0 ohne Unterbrechung des Servozyklusses. ”SYN” 
bleibt erhalten. 


e Sind im Maschinendatensatz seit der letzten Aktivierung auch K-Daten 
geändert worden, so erfolgt die Aktivierung im Baugruppenzustand 
"Bearbeitung läuft” = 0 durch einen Neuanlauf des Servo wie im Hoch- 
lauf der Baugruppe. Die momentane Istposition bleibt angezeigt, jedoch 
können bei Inkrementalgebern Geberpulse unregistriert bleiben. ” SYN” 
wird zurückgesetzt. 


e Beinhaltet der Maschinendatensatz zum Zeitpunkt der Aktivierung fehler- 
hafte Daten, so erfolgt ein Abweisen der Funktion mit Fehlermeldung 
”Maschinendaten nicht aktivierbar” (siehe Tabelle 11-5, Kl. 2/Nr. 21). 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


ii 


In Betrieb nehmen der FM 354 


7.3.2 Kontrolle der Antriebs- und Geberanschaltung 


Übersicht Durch folgende Inbetriebnahmehandlung kontrollieren Sie die ordnungs- 
gemäße Anschaltung von Antriebseinheit und des Gebers: 


Hinweis 


MD-Anderungen immer mit ”Maschinendaten aktivieren” wirksam machen! 


À Vorsicht 
Vor allen auszulösenden Verfahrbewegungen ist das Vorhandensein eines 
Freiraumes für die Achsbewegung in der gewünschten Fahrtrichtung zu kon- 
trollieren! 
Antriebsanschal- Mit Hilfe des nachfolgenden Ablaufdiagramms können Sie die Antriebsan- 
tung schaltung kontrollieren. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Anwahl 
BA = Steuern 


Einstellung 


Spannungsstufe 1 = 0 
Spannungsstufe 2 = 0,1 - Umax 





Anwahl 
Spannungsstufe 1 
Einstellung 
Reglerfreigabe = ElN 
Achse starten 
Richtung Plus oder Minus 


Achse im Stillstand? aia 


ja Parametrierung 
MD44 — Offsetkompensation einstellen 


Einstellung 


Maschinendaten aktivieren 


Anwahl 
Spannungsstufe 2 


Achse starten 


Richtung Plus oder Minus 
(freien Wegbereich beachten!) 





Achse bewegt sich? nein 
ja Parametrierung der 
Reglerfreigabe korrekt? 
nein 
ja Parametrierung 
MD37 — Reglerfreigabe 
Einstellung 
Maschinendaten aktivieren 


Anschaltung Antrieb kontrollieren 
und in Ordnung bringen 


nein Fahrtrichtung Achse korrekt? 


ja 
Parametrierung 
MD19 — Analogwert invertieren 
Einstellung 
Maschinendaten aktivieren 
ENDE 


Bild 7-5  Antriebsanschaltung 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Geberanschaltung Mit Hilfe des nachfolgenden Ablaufdiagramms können Sie die Geberanschal- 
und Verfahrge- tung und die Verfahrgeschwindigkeit kontrollieren. 
schwindigkeit 


Anwahl 
BA = Steuern 


Spannungsstufe 2 


Einstellung 
Spannungsstufe 1 = 0 Umax = MD43 
Spannungsstufe 2 = 0,1 : Umax 





Einstellung 
Reglerfreigabe = EIN 


Achse starten 
Richtung Plus oder Minus 





(freien Wegbereich beachten!) 


Ablesen der Istposition 


Positionsänderungsrichtung 










? 
korrekt‘ en 
ja Parametrierung 
MD19 — Meßwertrichtung invertieren 
Einstellung 


Maschinendaten aktivieren 


Istposition-Änderungsbetrag 
l korrekt? 






Parametrierung 
MD11...13 — Meßwertauflösung 





Einstellung 


Maschinendaten aktivieren 


Ablesen der Istgeschwindigkeit 


Istgeschwindigkeit = 0,1 -MD23 
korrekt? 


nein 


MD23 korrekt? 
nein l 
Drehzahlzuordnung am Antrieb 
verhältnismäßig korrigieren 
Parametrierung 
MD23 — Maximalgeschwindigkeit 


Einstellung 
Maschinendaten aktivieren 


ja ja 


ENDE 


Bild 7-6 Geberanschaltung und Verfahrgeschwindigkeit 


744 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Übergangszeit des Für die nachfolgende Optimierung der Lageregelung ist es wichtig, die An- 

Antriebs und max. triebszeitkonstante (Übergangszeit) zu kennen. In der Betriebsart Steuern und 

Spannungsanstieg bei Fehlern mit der Reaktion ”Alles Aus” (siehe Kapitel 11) wird dem An- 
trieb der Spannungswert über eine in MD45 parametrierte Rampe zugeführt. 
Verschiedene Antriebe bzw. bestimmte mechanische oder technologische 
Gründe fordern ggf. eine Spannungsanstiegsbegrenzung. Falls Sie einen 
konkreten Wert dafür nicht haben und sich experimentell an einen geeigneten 
Anstiegswert herantasten wollen, verfahren Sie bitte wie folgt: 


Hinweis 


Ein eingestellter Spannungsanstieg verzögert natürlich den Achsstop bei 
der Fehlerreaktion ”Alles Aus”! 


Anwahl BA = Steuern 
Spannungsstufe 2 


Einstellung 
Spannungsstufe 1 = 0 
Spannungsstufe 2 = U, = Umax 


Einstellung 
Reglerfreigabe = EIN 


Achse starten Falls ein gesteuertes Fahren der Achse mit Umax Nicht 
Richtung Plus oder Minus ohne Spannungsrampe möglich ist, stellen Sie die Span- 
(freien Wegbereich beachten!) nungsstufe 2 auf einen Wert Ua < Umax und berechnen die 

tatsächliche Antriebszeitkonstante Tarea aus der gemesse- 

Ablesen der Antriebszeitkonstante nen Zeitkonstante Ta zu 

(Ta) in den Servicedaten Tarea = Ta * Uma : Ua 





Achse starten 


zu hohe Achsbeschleunigung? Richtung Plus oder Minus 
Ja (freien Wegbereich beachten!) 


Parametrierung 

MD45 — Spannungsrampe kleiner 
Einstellung 

Maschinendaten aktivieren 


[zu kleine Achsbeschleunigung? 


ja 
Parametrierung 
MD45 — Spannungsrampe größer 


Einstellung 


Maschinendaten aktivieren 


war Spannungsstufe 2 = Umax? 


Einstellung 
Spannungsstufe 2 vergrößern 
(bis Ua = Umax) 





Bild 7-7 Übergangszeit des Antriebs und max. Spannungsanstieg 


Die Achse ist nun vorbereitet zur Inbetriebnahme der Lageregelung. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 745 


In Betrieb nehmen der FM 354 


7.3.3  Grundinbetriebnahme der Lageregelung 


Übersicht Durch folgende Inbetriebnahmehandlung kontrollieren Sie die Grundfunktion 
des Servo, die Lageregelung der Achse: 


Hinweis 


MD-Anderungen immer mit ”Maschinendaten aktivieren” wirksam machen! 


Halteregelung Mit Hilfe des nachfolgenden Ablaufdiagramms können Sie die Halteregelung 
kontrollieren. 


Anwahl 
BA = Tippen 


Geschwindigkeitsstufe 1 
OVER = 100 % 


Einstellung 
Geschwindigkeitsstufe 1 = 0,1 - Vmax 
Geschwindigkeitsstufe 2 = 0,5 - Vmax 


Einstellung 
Reglerfreigabe = EIN 


Ablesen der Istposition 


Achse fährt schnell los? 
ggf. mit Fehlermeldung "Drehrichtung Antrieb” 


ACAS EANAN Inbetrieonahmeschritt 


"Kontrolle der Geberanschaltung” 
wiederholen 


Istwert pendelt am Ort? 
ja 
Inbetrieonahmeschritt 


"Kontrolle der Antriebsanschaltung” 
wiederholen 


siehe Bild 7-5 siehe Bild 7-6 





Bild 7-8  Halteregelung 


746 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Positionieren Mit Hilfe des nachfolgenden Ablaufdiagramms können Sie das Fahren der 
Achse auf eine Zielposition kontrollieren. 


Anwahl 
BA = Schrittmaß relativ 


Schrittmaß = 4 DB-Schrittmaße, Wert 4 = z. B. 1 000 MSR 
OVER = 10 % 


Einstellung 
Geschwindigkeitsstufe 1 = 0,5 - Vmax 
Geschwindigkeitsstufe 2 = 0,5 - Vmax 


Einstellung 
Bezugspunkt setzen mit Wert 0 
Kontrolle des Rückmeldesignals SYN 
Einstellung 
Reglerfreigabe = EIN 


Achse starten 
Richtung Plus oder Minus 
(freien Wegbereich beachten!) 


Ablesen der Istposition 


Richtung okay? 


Bei Inbetriebnahmeschritt 
"Kontrolle der Antriebsanschaltung” 
neu beginnen 


OVER neu wählen 1...200 % 


siehe Bild 7-5 





Bild 7-9 — Positionieren 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 7.47 


In Betrieb nehmen der FM 354 


7.3.4 Optimierung der Lageregelung 


Übersicht Prinzipiell wird das dynamische Verhalten einer Achse im wesentlichen 
durch das dynamische Verhalten des drehzahlgeregelten Antriebs bestimmt, 
worauf hier nicht eingegangen werden kann. Das wiederum wird von maschi- 
nenbauseitigen Eigenschaften der Mechanik wie Reibungen, Lose, Torsionen 
usw. beeinflußt. Die Lageregelung schließt über die Rückführung des Weg- 
mefwertes im allgemeinen lediglich die äußerste Schleife einer Reglerkas- 
kade in folgender Struktur: 





Motor und 
Maschine 


FM 354  . Antrieb 


Drehzahl- 
Soll- —+»( _\— Lageregler regler 
position 

















Istposition 





Bild 7-10 Lageregelkreis 


Vorgehensweise Die nachfolgende Anleitung soll eine Hilfe zur praktischen Vorgehensweise 
sein. 


Für unterschiedliche technologische Anwendungsfálle werden verschiedene 
Anforderungen an die Lageregelung gestellt. 


Beurteilungskriterien für die Qualität des Positioniervorganges Können sein: 
e gute Gleichförmigkeit der Verfahrbewegung 

e kleiner/kein Überschwingbetrag im Zielpunkt der Positionierung 

e kurze Positionierzeit 

e  stetiger Beschleunigungsverlauf (weiches Fahrverhalten) 


In den meisten Anwendungsfällen sind mehrere dieser Kriterien von Bedeu- 
tung, so daß meistens nur eine kompromißbehaftete Optimierung des dyna- 
mischen Verhaltens der Lageregelung möglich ist. 


Führen Sie im Verlauf der nachfolgend beschriebenen Optimierungsschritte 
Testbewegungen nach Bild 7-11 durch. 


7.18 Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Auslösen von Sıe können Testbewegungen im Ablauf der Optimierung wie folgt auslösen: 
Testbewegungen 


Anwahl 
BA = Tippen 


Geschwindigkeitsstufe 2 
OVER = verschiedene Werte 


Einstellung 
Geschwindigkeitsstufe 1 = 0,1 - Vmax 
Geschwindigkeitsstufe 2 = 0,5 - Vmax 


Einstellung 
Reglerfreigabe = EIN 


Achse starten 
Richtung Plus oder Minus 
(freien Wegbereich beachten!) 


Gleichförmigkeit der Bewegung 
Beurteilung des Achsverhaltens Uberschwingbetrag 
Positionierzeit 


weiterer Test erwünscht? 


nein 





Bild 7-11 Testbewegungen zur Optimierung der Lageregelung 


Wahl der Aus- Stellen Sie die folgenden Maschinendaten entsprechend der unter Kapitel 
gangswerte der 7.3.2 ermittelten Antriebszeitkonstante Ta (Tarea) auf Anfangswerte für die 
dynamikbestim- nachfolgenden Optimierungsschritte, z. B. für eine Achse im MSR 107 mm: 
menden MD 


e Beschleunigung, Verzögerung 

MD40 = MD41 [mm/s?] = 30 - MD23 [mm/min] : Ta [ms] 
e Ruckzeit 

MDA2 [ms] = 0 
e Lagekreisverstárkung 

MD38 [1/min] = 100 000 : Ta [ms] 


Der effektiv wirkende Beschleunigungswert wird durch das Zeitverhalten des 
Lageregelkreises, also abhängig vom K,-Wert, vermindert. Der Maximalwert 
der Beschleunigung (a) ist in dieser Einstellung auf die Antriebszeitkonstante 
abgestimmt und wie folgt abschätzbar: 


Amax [mm/s?] = 16 - MD23 [mm/min] : Ta [ms] 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 7-19 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Optimierung des 
dynamischen Ver- 
haltens 


7-20 





Die qualitative Wirkung der Parameter auf den Positioniervorgang zeigt Ih- 
nen die folgende Tabelle: 


Tabelle 7-5 Wirkung der dynamikbestimmenden MD 


überschwingfreies Positionieren 





Durch folgende Inbetriebnahmehandlungen führen Sie eine Optimierung der 
Lageregelung nach Ihren Anforderungen wahlweise durch. Sie sollten dabei 
alle Geschwindigkeitsbereiche untersuchen, ggf. der technologisch bedeut- 
samsten Geschwindigkeit das höchste Gewicht bei der Ergebnisbeurteilung 
zuordnen. 


Optimierung auf Gleichförmigkeit der Bewegung 


Durch Analyse des Stellsignals bzw. der Antriebsdrehzahl (Tachospannung) 
mittels Speicher-Oszillographierung wird die Optimierung der Lageregelung 
wesentlich erleichtert. Die erhaltenen Oszillogramme der Übergangsfunktion 
U(t) bzw. v(t), das sogenannte Einschwingverhalten, können leicht interpre- 
tiert werden (siehe Bild 7-12). 








Wirkungsbereich Ruckfilter 


Verstärkung zu hoch (Achse schwingt schwach gedämpft) 


Verstärkung/Beschleunigung zu groß 


Verstärkung/Beschleunigung zu klein 


optimale Einstellung erreicht 


Bild 7-12 Übergangsfunktion des Lageregelkreises 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Optimierung auf Überschwingbetrag 


Beurteilung des Überschwingbetrages in der Zielposition (s-Überschwingbe- 
trag in den Servicedaten) 


geeignete Maschinendatenänderung It. Tabelle 7-5 
Optimierung auf Positionierzeit 


Beurteilung der Einfahrzeit in die Zielposition (Einfahrzeit Te/in den Servi- 
cedaten) 


geeignete Maschinendatenänderung It. Tabelle 7-5 
Optimierung auf besonders ruckfreies Fahrverhalten (super-soft) 


Für bestimmte Anwendungen ist ein besonders weiches Fahrverhalten der 
Achse erwünscht. Mit folgender Wahl der Ausgangswerte der dynamikbe- 
stimmenden Maschinendaten erhalten Sie ein besonders weich ausgeprägtes 
Fahrverhalten, wobei die Beschleunigungsführung allein durch das Ruckfilter 
erfolgt. Die wirkende maximale Beschleunigung in den Umsteuervorgängen 
verhält sich dabei proportional zur Geschwindigkeitsdifferenz und erreicht 
beim Übergang von v = 0 auf Maximalgeschwindigkeit ihren Maximalwert 
(siehe Bild 7-13). 


e Beschleunigung, Verzögerung 
MD40 = MD41 [mm/s?] = 0 

e Ruckzeit 
MDA2 [ms] = 0,5 - Ta [ms] 

e Lagekreisverstárkung 
MD38 [1/min] = 100 000 : Ta [ms] 


Den Maximalwert der effektiv wirkenden Beschleunigung können Sie wie 
folgt abschätzen: 


Amax [mm/s2] = 16 - MD23 [mm/min] : Ta [ms] 


Verhalten bei unterschiedlichen Geschwin- 
digkeitsübergängen (summative Wirkung aus 


Ruckfilter und Lageregelung) 











Bild 7-13 Verhalten bei unterschiedlichen Geschwindigkeitsübergängen (summative 
Wirkung aus Ruckfilter und Lageregelung) 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 7.07 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Kompromißopti- 
mierung 


Bei einer Optimierung nach mehreren der o. g. Kriterien können Sie die Ma- 
schinendaten aus den Ergebnissen der Einzeloptimierungen nach verschiede- 
nen Methoden festlegen: 


e Garantie aller Teilergebnisse 

— kleinster ermittelter Wert des MD38 

— größter Wert jeweils für MD40, MD41 und MD42 
e Priorisierung eines Optimierungskriteriums 


Stellen Sie MD38 und MD40 bis MD42 auf die Werte ein, die dem höchst 
prioren Optimierungskriterium Ihres Anwendungsfalls entsprechen und 
beurteilen Sie noch einmal das Verhalten nach den übrigen Kriterien. 


e Mittelung der Teilergebnisse 


Stellen Sie die MD38 und MD40 bis MD42 auf die Mittelwerte aus den 
einzelnen Teilergebnissen ein und beurteilen Sie noch einmal das Verhal- 
ten nach allen Kriterien. 


7.3.5  Justage der Referenzpunktkoordinate 


Achse mit Inkre- 
mentalgeber 


22 


Für die eindeutige Reproduzierbarkeit der Referenzaufnahme über den Null- 
impuls des Inkrementalgebers ist es Voraussetzung, daß der synchronisieren- 
de Nullimpuls (SYNI) in einem eindeutigen Abstand vom Referenzpunkt- 
schalter (RPS) liegt. Empfohlen wird bei niedrigen Reduziergeschwindig- 
keitswerten ein Abstand von 10 % bis 90 % des Weges einer Geberumdre- 
hung, für hohe Reduziergeschwindigkeitswerte 30 % bis 60 %. Kontrollieren 
Sie diesen Wert nach einer ausgeführten Referenzpunktfahrt in der Service- 
datenrückmeldung (Wert Schalterjustage) und verändern Sie bei Nichteinhal- 
tung des geforderten Wertebereiches die relative Lagezuordnung zwischen 
Geber und Referenzpunktschalter entsprechend. 


Beispiel: Suchrichtung positiv 


SYNI 


K | RPS | | 


Nullimpuls 
MD12 


Anzeigedatum Schalterjustage: 40 % - MD12 
(für hohe Reduziergeschwindigkeiten geeignet) 





Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


Achse mit Absolut- 
geber (SSI) 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Die Referenziergeschwindigkeit richten Sie nach Ihren Anforderungen so 
groß wie möglich ein. Wichtig ist, daß über die Länge des Referenzpunkt- 
schalters RPS ein Abbremsen auf die Reduziergeschwindigkeit erfolgen 
kann. Ist dies nicht der Fall, erfolgt ein zusätzliches Rückpositionieren auf 
den RPS vor Beginn der Suchphase des synchronisierenden Nullimpulses. 
Vergleichen Sie den Zyklus der ausgeführten Verfahrbewegungen mit Kapitel 
9.2.3 und optimieren Sie die Referenziergeschwindigkeit (MD28). 


Die Justage der Referenzpunktkoordinate selbst führen Sie anschließend über 
den Eintrag einer erforderlichen Referenzpunktverschiebung in den Maschi- 
nendaten aus. Nach Aktivierung der MD wird die neue Referenzpunktver- 
schiebung mit der nächsten Referenzpunktfahrt wirksam. 


Fahren Sie in einer geeigneten Betriebsart (”Tippen”, ”Schrittmaf relativ”) 

an einen bekannten Punkt der Achse und führen Sie die Funktion Bezugs- 
punkt setzen mit dem bekannten Positionswert durch. Soll- und Istposition 
werden sofort auf diesen Wert gesetzt und die Absolutwertzuordnung zum 
Absolutgeber (SSI) in den Maschinendatensatz (MD17) eingetragen. Falls Sie 
diesen Wert außer über die remanente Datenhaltung der Baugruppe extern 
archivieren wollen, lesen Sie bitte den Maschinendaten-DB aus und spei- 
chern ihn auf Diskette oder Festplatte Ihres PGs. 


7.3.6 Aktivierung der Lagereglerdiagnose 


Übersicht 


Nach abgeschlossener Optimierung der Lageregelung aktivieren Sie die La- 
gereglerdiagnose. Diese löst bei gestörter Lageregelung bzw. anormalem Ver- 
halten der Achse Fehlermeldungen aus. 


Nach folgendem Ablaufdiagramm können Sie die Lagereglerdiagnose in Be- 
trieb setzen: 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


1-23 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Anwahl 


BA = Tippen 
Geschwindigkeitsstufe 2 
OVER = 10...20 % 


Einstellung 
Geschwindigkeitsstufe 1 = 0,1 - Vmax 
Geschwindigkeitsstufe 2 = 0,5 - 






Vmax 

Einstellung 

Reglerfreigabe = EIN 
Einstellung 

Reglerfreigabe = AUS 

| 
Ablesen des Schleppabstandes 
in den Servicedaten 


Maximalwert des Schleppabstandes 
bei inaktiver Regelung erfaßt? 










Parametrierung 
MD26 - Eintrag > 300 % des max. 
Stillstands-Schleppabstandes 


Achse starten 
Richtung Plus oder Minus 
(freien Wegbereich beachten!) 


Ablesen des Schleppabstandes 
in den Servicedaten 


Parametrierung 
MD39 - Eintrag des Schleppabstan- 
des bei ca. 5...10 % Vmax 


OVER = 200 % 


Parametrierung 
MD24 - Eintrag eines 
PEH-Zielbereich 


Achse starten 
Richtung Plus oder Minus 
(freien Wegbereich beachten!) 


Ablesen der Einfahrzeit Te des 
Antriebes in den Servicedaten 


Parametrierung _ 
MD25 — PEH-Uberwachungszeit: 


MD25 > 


Einstellung 
Maschinendaten aktivieren 


ENDE 


1,5 -Te 


Bild 7-14 Aktivierung der Lagereglerdiagnose 


7-24 





Test: 
“Verreißen” der Achse beim Abschalten der Regelung 


Nach Beendigung der Positionierung wird die 
Achse auf Verbleib im angegebenen Wegbereich 
kontrolliert. 


generiert Fehlermeldung ”Antrieosbewegung ohne 
Reglerfreigabe, Stillstandsbereich” 


Freigabe der Fehlermeldung 
"Schleppabstand zu groß” 


Im angegebenen Wegbereich gilt die Positionierung 
für die Bewegungsfolge als abgeschlossen. 


generiert Fehlermeldung 
"PEH Zielbereichsüberwachung” 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


In Betrieb nehmen der FM 354 


7.3.7 Aktivierung Softwareendschalter, Driftkompensation und Lose- 
kompensation 


Softwareend- 
schalter 


Driftkompensation 


Losekompensation 


Verfahren Sie die Achse vorsichtig an die für den betriebsmäßigen Fall der 
Maschine bestimmten Endlagen. Tragen Sie diese Positionsistwerte als Soft- 
wareendschalter in die Maschinendaten MD21/MD22 ein und aktivieren Sie 
diese. 


Hinweis 


Bei späterer Veränderung der Referenzpunktkoordinate bzw. durch Bezug- 
spunkt setzen für den Absolutgeber müssen Sie die Positionswerte der Soft- 
wareendschalter neu bestimmen. 


Benötigen Sie die Softwareendschalter nicht, müssen in den MD21/MD22 
unbedingt die Eingabegrenzwerte -10° bzw. 10? [MSR] eingetragen sein 
(Defaultwerte siehe Tabelle 5-5). 


Wünschen Sie außer der bereits im Kapitel 7.3.2 eingestellten Offsetkompen- 
sation die Funktion der Driftkompensation, so aktivieren Sie diese in den 
Maschinendaten (Vergleichen Sie die Beschreibung der Funktion im Kapitel 
9.7, Lageregelung). 


Bei indirekter Lagemessung (Geber z. B. am Motor) kann durch Spiel an den 
mechanischen Übertragungselementen beim Positionieren eine Lageabwei- 
chung des nicht in der Meßwertrückführung liegenden zu positionierenden 
Maschinenteils (z. B. Bettschlitten) auftreten. In der Regel ”fehlt” ein 
Wesstück nach einer Richtungsumkehr. Dieser Losebetrag kann als Mittel- 
wert an verschiedenen Achspositionen ermittelt und in den Maschinendaten 
MD30 und MD31 eingetragen werden. 


Mit Hilfe des nachfolgenden Ablaufdiagramms kónnen Sie die Lose ermit- 
teln und die Losekompensation aktivieren. 


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb 


7-25 


In Betrieb nehmen der FM 354 


Parametrierung 


MD31 - Richtungsbezug der Lose Anfangswert Losebetrag MD30 = 0 (siehe Tab. 7-3) 


einstellen 





Einstellung 
Maschinendaten aktivieren 
| 
Einstellung 
Geschwindigkeitsstufe 1 = 0,1 - Vmax 
Geschwindigkeitsstufe 2 = 0,5 - Vmax 





Einstellung 
Reglerfreigabe = EIN 


Anwahl 
BA = Schrittmaß relativ 
Schrittmaß = 3 DB-Schrittmaße, Wert 3 = z. B. 100 MSR 


OVER = 10 % (siehe Tab. 7-2) 





Achse starten 
Richtung gemäß MD31 
| 


MeBgerát am zu positionierenden 


Maschinenteil nullen Meßgerät z. B. MeBuhr oder 


Lasermeßgerät 
Achse starten 
Richtung entgegen MD31 
Ablesen des verfahrenen Weg- 
betrages am Meßgerät 
Losewert ermitteln: Beachten Sie: 
Lose = Schrittmaß — gemessener Weg Bei Wiederholungstest entstehen ggf. bei 


Überkompensation negative Losewerte 





[ weiterer Test zur Kontrolle bzw. Mit- 


ja (___telwertbildungerwünscht? 







( weiterer Test an anderer Position zur 
Mittelwertbildung erwünscht? 


Anwahl 
BA = Tippen 
Geschwindigkeitsstufe 2 
OVER = 100 % 


Mittelwertbildung úber alle 
Teilergebnisse 


…[truncated]